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Praxis Physiotherapie
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| Heft Nr. 4 / Dezember 2011 |
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Angelika Baldus
ICF-Orientierung in der Bewegungstherapie
In dem Artikel werden die Strukturen und Vorteile von biopsychosozialen Versorgungspfaden insbesondere in der Bewegungstherapie dargelegt. Mit ICF-orientierten Bewegungsprogrammen zielorientierter und differenzierter angesprochen werden. Es werden Beispiele für einen ICF-orientierten Zugang zur Rehabilitation gegeben.

Uta Hiecke
Manuelle Therapie bei craniomandibulärer Dysfunktion
Behandlungserfolge von Funktionsstörungen im craniomandibulären System hängen von der guten Zusammenarbeit zwischen den ärztlichen Fachgebieten der Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie und der Zahntechnik ab. Wichtige Bausteine in der Betrachtung dieses Krankheitsbildes können die manualmedizinische Diagnostik, Befunderhebung und Behandlung sein, die in dem Beitrag genauer beleuchtet werden.

Sabine Baumgard
Psychoregulative Massagen Der Zugang zur Seele, zu den Emotionen und Gefühlen durch das Fühlen
Die Autorin stellt Wirkung und Behandlungskonzept von drei psychoregulativen Massageformen vor. Bei der atmungsaktive Massage dienen spezielle Grifftechniken der Atemführung. Bei der Trapeziusmassage werden alle Grifftechniken von kranial nach kaudal durchgeführt. Bei der Psychoaktiven kalifornischen Ganzbehandlung handelt es sich um eine Ganzkörpermassage.

Rüdiger Bielsky
Schröpfen - eine alte Therapie neu entdeckt
Schröpfen ist eine uralte Heilmethode, wie der Autor beschreibt. Er erläutert die drei Formen des Schröpfens: die trockene und die blutige Schröpftherapie sowie die Schröpfkopfmassage. Außerdem stellt er jeweils einige Behandlungsbeispiele aus seiner Praxis vor.

René Schwesig
Einfluss der Ganggeschwindigkeit auf ausgewählte Gangparameter
Ziel der dargestellten Untersuchung war, den Einfluss der Ganggeschwindigkeit auf die übrigen Gangparameter zu ermitteln. Als Ergebnis konnte ein signifikanter Einfluss gemessen werden. Für die (physio)therapeutische Praxis oder Iongitudinale Studiendesigns empfehlen die Autoren deshalb eine Standardisierung der Ganggeschwindigkeit.

Martin Ophey
Training der Skapulamuskulatur bei Patienten mit Schulterbeschwerden
Physiotherapeuten sehen häufig Patienten mit Schulterbeschwerden. Diese neigen in hohem Maße zur Chronifizierung. Eine der physiotherapeutischen Maßnahmen, deren Effektivität wissenschaftlich belegt ist, ist die aktive Rehabilitation. Der Artikel beschäftigt sich mit dem Aufbau der aktiven Reha im Allgemeinen und dem Training der Skapulamuskulatur im Besonderen.

Rainer Zumhasch
Imaginäres Training in der postoperativen- und Akuttherapie der Hand
Traumen und degenerative Prozesse können die Funktion der Hand beeinträchtigen und damit die Ausübung wichtiger Alltagsverrichtungen verhindern. Aus handtherapeutischer Sicht gilt es, nicht nur die Regeneration pathologischer Gewebe zu unterstützen, sondern auch eine optimale zentrale muskuläre Ansteuerung der Hand wiederherzustellen. Deshalb sollten so früh wie möglich auch imaginäre Trainingsformen in die Therapie mit einbezogen werden.

Christel Kannegiesser-Leitner
Der NF-Walker in der Rehabilitation von Kindern mit einer ausgeprägten Bewegungsstörung
Der NF-Walkter verhilft auch mehrfachbehinderten Kindern, die ohne das Gerät eine starke Führung durch einen Helfer benötigen würden, zum Gehen. Die Autorin beschreibt am Beispiel mehrerer Patienten die Erfahrungen mit dem Hilfsmittel im therapeutischen und familären Alltag.

Viktoria Deimel
Physiotherapie in der Palliativversorgung Erwachsener
Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in der physiotherapeutischen Behandlung von Palliativpatienten steigt. Die Autorin skizziert die bestehenden Versorgungsstrukturen im klinischen und ambulanten Sektor sowie das Angebot einer Palliative Care Ausbildung für Physiotherapeuten. Verbunden mit einem Fallbeispiel werden Indikationen und mögliche Maßnahmen der palliativen Physiotherapie vorgestellt.

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