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Praxis Physiotherapie

Heft Nr. 2 / Juni 2010
 
Jürgen Wild


Die psychische Situation von Fibromyalgie-Patienten
Was muss bei der Physiotherapie beachtet werden?


Bei der chronischen Schmerzerkrankung Fibromyalgie bietet sich das Bild einer funktionellen Regulationsstörung des Muskeltonus. Dieser ist stark affektabhängig und daher treten die Regulationsstörungen häufig erst in affektiven Belastungssituationen auf.
Die Autoren beschreiben Behandlungsziele für Krankengymnastik und physikalische Therapie sowie Besonderheiten, die in der Physiotherapie beachtet werden sollen.




Hans-Dieter Kempf


Die „Neue Rückenschule“
Den Rücken neu entdecken


Die „Neue Rückenschule“ ist ein biopsychosozial ausgerichtetes, mehrstufiges und multimodales Programm zur Prävention von Rückenschmerzen und zur Vorbeugung einer Chronifizierung von Rückenbeschwerden.
Den Teilnehmern sollen Bewältigungsstrategien zum Umgang mit Rückenschmerzen vermittelt werden, außerdem sollen die körperliche Leistungsfähigkeit verbessert sowie die psychosozialen Potentiale gestärkt werden.




Judith Brünn


Therapeutisches Yoga als unterstützende Maßnahme bei der Therapie von Herz-Kreislauferkrankungen
Am Beispiel arterieller Hypertonie


Am Beispiel arterielle Hypertonie werden Möglichkeiten und Übungen des therapeutischen Yogas aufgezeigt. Die Autorin erläutert zunächst psychosomatische Hintergründe der Hypertonie sowie Ziele und Einsatz von Hilfsmitteln beim therapeutischen Yoga.



Irene Burtchen

Effekte des Einsatzes von Patienten-Flyern in der Physiotherapiepraxis

Im zunehmenden Wettbewerb um das Interesse von Patienten nehmen Informationsblätter für Patienten einen immer größeren Stellenwert ein.
Neben der Betrachtung möglicher Effekte des Einsatzes von Flyern befasst sich der Artikel mit verschiedenen Anlässen für einen solchen Einsatz sowie den Gestaltungsanforderungen und Verteilungsformen für die Flyer.




Rainer Zumhasch


Der klinische Befund eines Karpaltunnelsyndroms

In dem Beitrag werden die Grundzüge des Krankheitsbildes, spezifische klinische Tests und deren Durchführung sowie Therapieoptionen des Karpaltunnelsyndroms dargestellt.
Es wird insbesondere ein Überblick über die konservativen Therapiemöglichkeiten, die bis Stadium II der Krankheit eingesetzt werden können, gegeben.




Martin Abraham


Therapie bei Überlastungsbeschwerden

Physiotherapie und eine gezielte medizinische Trainingstherapie sind eine sinnvolle Kombination zur Behandlung von Überlastungsschäden.
Der Autor beschreibt die Pathophysiologie des Krankheitsbildes RSI (Repetitive Strain Injury) und gibt einen Überblick über die Therapiemöglichkeiten.




Christel Eickhof


Das Systematische Repetitive Basis-Training (SRBT)
Eine schädigungsorientierte Therapie der zentralmotorischen Lähmung


Bei hochgradig gelähmten Patienten wird vor allem in der Armmotorik trotz intensiver Behandlung oft keine oder nur eine geringe Rückbildung der Plegie erreicht.
Die Autorin stellt das SRBT vor, einen schädigungsorientierten Therapieansatz, mit dem versucht wird, selektiv Ersatz für die von der Läsion betroffenen Übertragungswege zu schaffen.




Karen Eves


Behandlung der Fußhebeschwäche mit der Myoorthese WalkAide

Mit dieser neuen Orthese können Patienten, die an zentral bedingter Fußhebeschwäche leiden, mittels funktioneller Elektrostimulation ihr Gangbild positiv beeinflussen. Die Autorin beschreibt Aufbau und Wirkungsweise dieses effektiven FES-Gerätes.



Antje-Catrin Loose


Physiotherapie mit Kleinkindern

Die Autorin plädiert dafür, bei der Physiotherapie mit Kleinkindern die physiologischen und psychodynamischen Besonderheiten dieser Entwicklungsphase zu beachten und sie in die Therapieverlaufsplanung einzubeziehen. Therapeutische Zielsetzungen sollten vor allem mit Hilfe von Spielen angebahnt werden. Sie gibt zahlreiche Beispiele für den Einsatz von Spielelementen in der Therapie.



Urs Granacher

Posturale Kontrolle im Alter
Effekte von Gleichgewichtstraining


Die Fähigkeit zur Gleichgewichtsregulation verändert sich im Lebensverlauf.
Der Autor geht zunächst auf die altersbedingten Defizite in der posturalen Kontrolle älterer Menschen ein. Anschließend werden die neuromuskulären und sturzpräventiven Wirkungsweisen von Gleichgewichtstraining diskutiert.






 
   
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