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Presse-Infos
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| 21. März 2006 |
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Sonderheft informiert über Diskussionsstand
Strukturwandel in der Kinder-Reha |
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Immer mehr Kinder in Deutschland brauchen
Hilfe, weil sie mit einer Behinderung aufwachsen oder chronisch krank sind.Die wachsende
Nachfrage nach Rehabilitationsmaßnahmen aber stößt auf ebenso wachsende
Schwierigkeiten: Stationäre Reha-Angebote werden geschlossen, ambulante Therapien
oft nur widerwillig verordnet. Ein tiefgreifender Strukturwandel steht bevor.
400 Reha-Kliniken für Erwachsene und Kinder hätten über kurz oder lang
keine Zukunft. Auf die rund 100 Kliniken, die sich auf Kinder-Reha spezialisiert haben,
komme ein verstärkter Wettbewerb und Qualifizierungsdruck zu. Doch dieser tiefgreifende
Strukturwandel würde auch eine enorme Chance beeinhalten, erklärt Klaus H.
Richter, Vorstand der BARMER.
Die Chance bestünde in der Trennung vom traditionellen Rollenverständnis stationärer
Rehabilitation und der Schaffung integrativer und auf den jungen Patienten zugeschnittener
Angebote. Auf diese Weise könne mit der Rehabilitation gespart werden, statt an
ihr zu sparen, betonte der Krankenkassenvertreter im neuen "Sonderheft Praxis der
Kinder-Reha", erschienen im verlag modernes lernen, Dortmund.
Ob es sich um Fragen der Qualitätssicherung für Hilfsmittel, der steigenden
Bedeutung der Prävention und der Notwendigkeit der Individualisierung der Angebotspakete
handelt, darin sind sich die Fachleute aus verschiedenen Disziplinen im Themenheft "Praxis
der Kinder-Reha" einig. Auch darin, dass zunächst einmal ein detaillierter überblick über
die Gesundheitslage der jungen Generation fehlt. |
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Doch was bekannt ist, ist alarmierend: Asthma,
Adipositas und Verhaltensstörungen stehen auf Platz eins der chronischen Erkrankungen.
Es gibt eine hohe und steigende Prävalenz chronischer Erkrankungen im Kindesalter,
die häufig bis ins Erwachsenenalter bestehen bleiben und einen wachsenden Bedarf
an frühzeitigen Reha-Maßnahmen erzeugen, legt der Psychologe, Prof. Franz
Petermann, dar. Modularisierung und Flexibilisierung zeichneten die zukünftige Entwicklung
der Kinder-Reha aus.
Kinder-Reha und Prävention: Zu Wort kommen auch Therapeuten, Pädagogen und
Eltern. Ihnen ist - bei allen unterschiedlichen Ansprüchen an die Kinder-Reha -
die Zusammmenarbeit der Beteiligten wichtig. Ins selbe Horn stößt Sanitätsfachhändler
Klaus Seefried. Er fordert fachübergreifende Zirkel zur Abstimmung der Hilfsmittel
im Hinblick auf Therapieziel und die Umgebung des Kindes und fordert die Krankenkassen
zur Teilnahme auf.
Noch mehr Standpunkte und Informationen gibt es im Sonderheft "Praxis
der Kinder-Reha" |
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