Die Schüler von heute sind nicht dümmer
als früher. Doch trotz hoch entwickelter Technisierung werden die Lernergebnisse
immer schlechter. Die Anzahl der Schüler mit Wahrnehmungsstörungen, motorischer
Unruhe und mangelnden zwischenmenschlichen Kontakten wächst.
"Kein Wunder", erklärt Dorothea Beigel, Pädagogin und Expertin
für neurophysiologische Diagnostik und Förderung. "Schüler sollen
auf dem Papier Sachverhalte verstehen, die sie nie mit allen Sinnen, die sie nie
handelnd und nie als Notwendigkeit für ihr eigenes Leben erfahren haben!" Wichtige
Reifungsprozesse als Lernvoraussetzungen in der Schule werden missachtet. Dabei sind
Bewegung und Wahrnehmung die Grundlagen allen Lernens.
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"Beweg dich, Schule!", fordert
deshalb die langjährige Lehrerin und stellt in ihrem neuen Buch ("Beweg dich,
Schule!, Borgmann Media, Dortmund") eine neue Art von Unterricht vor, mit gut
erprobten Beispielen für einen bewegten Unterricht: Mathe-Jogging (s. Bild) bis
zum Aufsatztanz. Die übungen sind einfach umzusetzen und fördern dabei Gedächtnis-
und Konzentration. Bewegte Lernpausen - auch für Lehrer - werden nicht vergessen,
ebenso wenig die wertvollen Tipps für Eltern, die ihren Kindern das Lernen erleichtern
wollen. |