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Detail


Auffälliges Verhalten im Kindesalter


Auffälliges Verhalten im Kindesalter


12. Aufl. 2013, 352 S., Format 16x23cm, br

Zielgruppen: Alter: 1-10

Autor: Hilde Trapmann Wilhelm Rotthaus
ISBN: 978-3-8080-0698-6
Bestell-Nr.: 1101

16,95 Euro / 27,45 CHF

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Inhalt  Leseprobe I  Vorwort 
Autoren-Informationen

Hilde Trapmann, Prof., Dipl. Psych. Von 1971 bis 1996 Lehrende, 1996 bis 2001 Rektorin an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Ausbilderin in Klientenzentrierter Gesprächstherapie und klientenzentrierter Gesprächsführung. Systemische Familientherapeutin, Systemische Lehrtherapeutin und Supervisorin. Wilhelm Rotthaus, Dr. med. Seit 1983 Fachbereichsarzt der Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Rheinischen Kliniken Viersen. Ausbildung in Klientenzentrierter Gesprächstherapie. Systemischer Familientherapeut, systemischer Lehrtherapeut und Supervisor.

Beschreibung

Bisher über 100.000 Auflage! Das Buch gliedert sich in 37 alphabetisch geordnete Kapitel, die die wichtigsten Verhaltensauffälligkeiten im Kindesalter behandeln und in jeweils drei Hauptabschnitte untergliedert sind. Im ersten Abschnitt werden Hinweise gegeben, wie ein beobachtetes Verhalten einzuordnen und zu bewerten ist: Liegt eine Besonderheit oder eine Abweichung von unserer kulturellen Norm überhaupt vor? Wird ein kindgerechter Maßstab angelegt, wenn das Verhalten als auffällig oder störend bewertet wird? Welche Aspekte sollten bei der Einordnung oder Bewertung besondere Berücksichtigung finden? Im zweiten Abschnitt werden Anregungen gegeben, das beobachtete Verhalten den jeweiligen Situationen, in denen es auftritt, zuzuordnen, um damit einem Verstehen näher zu kommen: Welchen Sinn könnte das beobachtete Verhalten haben? Hat es im Augenblick eine Funktion, durch die es aufrecht erhalten wird? Im dritten Abschnitt geht es darum, Lösungen anzuregen und möglich zu machen: Was kann ich als Erwachsener in meinem Verhalten ändern, um Änderungen beim Kind anzustoßen? Welche Anregungen braucht es? Wie soll sich das Kind „stattdessen“ verhalten, wenn es das störende Verhalten nicht mehr zeigen würde? Die einzelnen Kapitel behandeln u. a.: Aggressivität, Angst, Aufmerksamkeits- und Aktivitätsstörung (Hyperaktivität), Eifersucht, Einnässen, Einkoten, Lügen, Schulangst, Stehlen, Stottern, Ticstörungen, Trotz, Unordentlichkeit.

Rezensionen/Kommentare

“Auch die Neuauflage dieses Handbuches richtet sich direkt an Eltern, Erzieherinnen und Erzieher sowie an andere, die sich um die Erziehung von Kindern bemühen.” Martina Ziegler,Lernen Fördern “Man spürt beinahe körperlich den systemischen Kontext und profitiert von den umfangreichen Erfahrungen des Autorenteams. Resümee: Insgesamt zwei äußerst hilfreiche Handbücher.” Thomas Schwan, PFAD Bundesverband “Das Buch ist geschrieben worden, um einerseits fundiert zu informieren und andererseits zu beraten. Es wird beim sorgsamen Lesen des Buches deutlich, dass viele aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse sowohl präzise und dennoch weitestgehend allgemein verständlich dargestellt werden. Es lohnt sich durchaus, dieses Buch anzuschaffen und als Ratgeber immer wieder zu nutzen bzw. als erste Grundlage für Elterngespräche in Anspruch zu nehmen.” Dr. Armin Krenz, Handbuch für ErzieherInnen “Ich empfehle dies Buch allen Menschen, die mit Kindern arbeiten und leben.” Gudrun Schulz, KREISEL e.V. “Das moderne, übersichtlich gegliederte und allgemein verständlich abgefasste Buch ist nicht nur Eltern und Erziehern zu empfehlen, sondern auch Sozialarbeitern, Psychotherapeuten und allen in der Behandlung und Beratung von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten Tätigen, die ihren Standpunkt ergänzen oder überprüfen wollen oder ganz einfach Anregungen suchen, wie man komplexe Beziehungsmuster rund um das Thema Verhaltensauffälligkeiten allgemein verständlich vermitteln kann.” Dr. Ingo Spitczok von Brisinski, Forum der Kinder- und Jugendpsychiatrie “Ich empfehle allen Personen, die im alltäglichen Leben von Kindern begleitet werden dieses Handbuch, weil es sehr viel Hilfestellung in der Erziehung bietet und Mut macht, sich mit dem nicht so ‘einfachen’ Verhalten der Kinder auseinander zu setzen, denn meiner Meinung nach sind wir Erwachsenen es, die die Kinder bei der ‘schweren’ Aufgabe des ‘Großwerdens’ begleiten und unterstützen sollen.“ Vera Grandel, kinderkrankenschwester “Für besorgte Eltern und andere Erziehende ist es vermutlich hilfreich, dass sich die beiden Autorinnen einer ebenso unaufgeregten, wie doch auch klaren Sprache bedienen, die Orientierung ermöglicht und gegebenenfalls zum Aufsuchen fachlicher Hilfen ermutigt. Auch für professionelle Helferinnen im Bereich der Jugend- und Familienhilfe bietet der Band viele Anregungen. Zum einen gibt es wohl wenige Veröffentlichungen, die dermaßen gekonnt den aktuellen Informationsstand zu den wesentlichen Anlässen für das Aufsuchen professioneller Hilfen zusammenfassen. Zum anderen halte ich es für besonders verdienstvoll, dass die beiden AutorInnen konsequent eine probabilistische Perspektive einnehmen. Souverän entgehen sie den Fallstricken eines trivialisierenden Verständnisses von ‘Störungen an sich’. Stattdessen ermutigen die einzelnen Kapitel zu einem individuellen Fallverstehen. Den AutorInnen gelingt damit eine für meine Begriffe beispielhafte Integration einer respektvollen Haltung und eines umfassenden inhaltlichen Wissens.” Wolfgang Loth, systemagazin.de "Die fachliche Verbindung der Diplom-Psychologin Hilde Trapmann und des Mediziners Wilhelm Rotthaus findet in diesem Band insbesondere über die systemische Therapie, Supervision und Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie eine hervorragende Kombination. Beide sind ausgewiesene Fachleute auf dem Gebiet der Behandlung verhaltensauffälliger Kinder und verfügen über eine jahrelange Erfahrung sowohl in der praktischen Betreuung als auch in der theoretischen Auseinandersetzung und wissenschaftlichen Vermittlung. In einer gut verständlichen Sprache werden 37 gründlich recherchierte Verhaltensauffälligkeiten von ihnen in lexikonartiger Weise detailreich beschrieben. In einem dreischrittigen Verfahren wird konkret erläutert, wie die einzelnen Auffälligkeiten wahrgenommen und eingeschätzt werden können und welche praktischen Lösungen möglich sind. Damit ist es möglich, einen ersten Überblick als auch einen vertiefenden Einblick in die 'Störungsbilder' beziehungsweise ihre Verringerung oder Beseitigung zu bekommen. Das gut angelegte Stichwortverzeichnis hilft zudem, in den einzelnen Abschnitten die jeweils eine Störung betreffende Textpassagen ausfindig zu machen. Damit wird das Buch zu einem sehr praktikablen Handwerkszeug für den pädagogischen Alltag mit Kindern. Sowohl Eltern als auch Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Schulen, Wohneinrichtungen oder Beratungsstellen können dieses gründlich neu erarbeitetes Werk zur effektiven Problembewältigung bei der Beratung, Prävention oder Intervention nutzen. Die über zweihundert Titel verwendeter beziehungsweise weiterführender Literatur sind im Anhang vorbildlich und ordnungsgerecht aufgelistet. Die teilweise sehr aktuelle Literatur (aus 2002 und 2003) zeichnet dieses - neueste Forschungsergebnisse hervorragend zusammenfassende - Buch im Besonderen aus. Bei der Lektüre wird man auch über die angenehme Lesbarkeit des Textes durch gute Schriftgröße, sinnvoll verwendetem Fettdruck und klare Abschnittsunterteilungen erfreut sein. Die ein oder andere Verwendung von Graphiken, Tabellen oder Zeichnungen hätte das Werk mit dem vielversprechendem Titelbild anschaulich ergänzt. Ansonsten macht das Buch sehr neugierig auf das in 2004 erscheinende Handbuch 'Auffälliges Verhalten im Jugendalter'. Möge dieses Buch dann ebenso eine so vortreffliche fachliche Kombination sein für eine adäquate Hilfe der heranwachsenden Generation und ihrer Bezugspersonen." Detlef Rüsch, Sozialmagazin “Viele der angesprochenen Themen sind für Eltern, Lehrer und Erzieher ‘heiße’ Themen, auf die sie eine Antwort suchen. Die Übersichtlichkeit, klare Struktur und einfache Sprache machen das Buch zu einer gut lesbaren Lektüre mit Nachschlage-Charakter. Nach dem Lesen der jeweils zwischen fünf- und zwanzigseitigen Ausführungen entsteht der Eindruck, etwas Grundlegendes erfahren zu haben und erste Anregungen zu besitzen, wie eine jeweilige Lösung aussehen könnte. Ein hilfreiches Buch.” Reinert Hanswille, AKF-Literaturdienst „Das Buch ist auch betroffenen Eltern unbedingt zu empfehlen, sofern sie ein gewisses Maß an Vertrautheit mit der Schriftsprache mitbringen. Eltern aus sehr bildungsfernem Milieu werden mit dem Text – wie mit anderen Elternratgebern auch – trotz der theoriefreien und lösungsorientierten Darstellung vermutlich überfordert sein. Im Vorwort zur zehnten Auflage versichert das Autorenpaar, dass bereits im Jahr 2004 der zweite Band mit dem Titel ‘Auffälliges Verhalten im Jugendalter’ erscheinen soll. Als Vater kann ich nur sagen: Angesichts der vielen hilfreichen Anregungen (Denkanstöße und Verhaltenshinweise), die das vorliegende Buch mir zu auffälligem Verhalten im Kindesalter gegeben hat, freue ich mich, dass dieses Buch rechtzeitig erscheinen wird, bevor mein Kind das Jugendalter erreicht hat, so dass ich von dem zweiten Band ebenso profitieren können werde wie vom vorliegenden ersten Band.“ Michael Borg-Laufs, Essen "Auffälliges Verhalten ist ein Buch, das ohne Einschränkung jedem zu empfehlen ist, der mit Kindern zu tun hat und hier nicht nur Menschen aus verschiedenen Berufsfeldern, sondern ebenso Eltern betroffener Kinder. Jeder Erzieher oder Lehrer kann bestätigen, dass sich heute gehäuft Auffälligkeiten des Verhaltens zeigen, die in diesem Ausmaß das Zusammenleben, das Lehren und das Lernen erheblich erschweren. In meinen Beratungsgesprächen zeigt sich sehr oft die Hilflosigkeit derjenigen, die zwar feststellen, dass das Verhalten eines Kindes nicht den Erwartungen entspricht, die aber nicht in der Lage sind, die Probleme differenziert zu betrachten. Hier nun gibt das Buch hervorragende Hilfestellung: Es ist übersichtlich gegliedert, für jeden Problembereich wurde die gleiche Gliederung vorgenommen: Wahrnehmen und bewerten Zuordnen und Verstehen Lösungen anregen und möglich machen Dies Buch bringt eine Fülle von Informationen, Anregungen und Hilfen. Es ist leserfreundlich geschrieben, denn es ist auch für Laien verständlich. Lesenswert ist dies Buch auch deshalb, weil es die Bedingtheit von Verhalten aufgreift und beschreibt und dies ohne Schuldzuschreibung." Hildegard Gebel, Integrative Lerntherapie "Ein äußerst übersichtliches und schnell lesbares Nachschlagewerk für die ersten Tipps bei Problemen mit verhaltensauffälligen Kindern im Alltag." www.beratungsnetline.de "Als Ergotherapeutin stehe ich manchmal vor verschiedenen Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern, die mir und den Eltern Probleme bereiten damit richtig umzugehen. Manchmal sind es sehr aggressive Handlungen, extremes Herumblödeln oder Trotz, sowie eine nicht sichtbare unverständliche Angst und Schüchternheit. In diesem Buch werden insgesamt 37 Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern behandelt. Jede Auffälligkeit wird unterteilt drei Hauptabschnitte in: • Wahrnehmen und bewerten • Zuordnen und Verstehen • Lösungen anregen und möglich machen Mir haben besonders die Kapitel über Aggressivität, Anstrengungsunwilligkeit, Autistische Störungen, ADS, Daumenlutschen, Eifersucht, Rechenschwäche, Einnässen, Schulangst, Lügen, Sprachstörungen, Tagträumen und Trotz gefallen. Sie haben mir weitergeholfen, zu verstehen warum das jeweilige Kind so reagiert und welche Möglichkeiten mir offen stehen dem behutsam und sicher entgegenzutreten. Die Autoren, beide reich an Erfahrung im Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern und ausgebildet als Familien- und Gesprächstherapeuten, haben mit diesem Buch ein leicht verständliches Nachschlagewerk geschrieben. Verwenden können es vor allem Eltern, Erzieher, Lehrer, Therapeuten und Interessierte, welche sich einen Überblick über die jeweilige Problematik verschaffen wollen. Mir hat dieses überaus praktische Handbuch gezeigt, dass es wichtig ist ,Kinder zu beobachten um sie zu verstehen und ihnen helfen zu können. Auch in Zukunft werde ich dieses ausgezeichnete Buch benutzen, und an Eltern und Erzieher weiterempfehlen. Meiner Meinung nach kann es helfen, Barrieren zwischen den Kindern und den oft ‘genervten’ und entkräfteten Erwachsenen zu brechen, und so einen Weg bahnen, dass beide Seiten gemeinsam eine akzeptable Lösung finden.“ Sandra Cela, ergoXchange


 
   
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