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Von der Aggression zur Selbstbehauptung


Von der Aggression zur Selbstbehauptung
Ein pädagogisches Konzept zur Gewaltprävention

2013, 168 S., Format 16x23cm, br

Zielgruppen: Alter: Jugendliche und junge Erwachsene (12 bis 23)

Autor: Jürgen Bittner
ISBN: 978-3-942976-07-7
Bestell-Nr.: 9452

18,80 Euro / 30,50 CHF

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Inhalt  Leseprobe I  Vorwort 
Autoren-Informationen

Jürgen Bittner ist Gestalttherapeut und Supervisor, er arbeitet in eigener psychotherapeutischer Praxis und als Präventionsfachkraft in einer Jugendberatungsstelle. Seit 2004 beschäftigt er sich intensiv mit innerpsychischen und intersubjektiven Dynamiken von Gewaltphänomenen. Dabei hat er ein eigenes, dialogisch und gestalttherapeutisch geprägtes Konzept für ein Anti-Gewalt-Training für Jugendliche sowie ein Weiterbildungskonzept für Lehrkräfte zur Gewaltprävention und zu einer dialogischen Kommunikationskultur an Schulen entwickelt. Seither führt er Anti-Gewalt-Trainingskurse für Jugendliche durch, Supervision für Lehrkräfte und andere Pädagogen sowie Weiterbildung für Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter und Erzieher zu Fragen der Deeskalation und Gewaltprävention in Schulen und in Einrichtungen der Jugendhilfe. Jürgen Bittner ist verheiratet und hat zwei heranwachsende Kinder. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Freiburg im Breisgau.

Beschreibung

Jürgen Bittner hat ein Konzept für ein Anti-Gewalt-Training für einschlägig auffällig gewordene Jugendliche entwickelt. Es basiert auf dem dialogisch-pädagogischen Menschenbild nach Martin Buber und gestalttherapeutischen Entdeckungen nach Fritz Perls. Die Jugendlichen sind mit diesem Konzept außerordentlich gut zu erreichen. So wurden in der Endauswertung des Trainings von den Jugendlichen schon Äußerungen vorgebracht wie „Durch das, was wir hier machen, kann ich keine Scheiße mehr machen.“ Oder „Das hier ist nicht nur gegen Gewalt, das ist für’s Leben. Jeder sollte das machen.“ Jedes Training beginnt mit einem Vorgespräch, das mit jedem Bewerber einzeln geführt wird. Daran anschließend wird mit der Gruppe, die aus bis zu acht Teilnehmern besteht, über zehn Kurseinheiten gearbeitet. In einleitenden Überlegungen stellt der Autor seine Kenntnisse und Erfahrungen zur subjektiven Realität jugendlicher Gewalttäter und zu den oftmals enormen psychischen und sozialen Spannungsfeldern dar, in denen sie sich befinden. Es folgt die Beschreibung von Klärungsprozessen im Vorgespräch des Trainings, in denen bei den Bewerbern zusätzlich zu einer extrinsischen Motivation (z.B. Haftvermeidung) in der Regel auch eine intrinsische Motivation zur Teilnahme an dem Training entsteht. Im Hauptteil entwickelt der Autor anschaulich und nachvollziehbar die einzelnen Trainingsmodule. Hier werden unterschiedliche Möglichkeiten zu einem würdevollen Umgang und zu kränkungs- und gewaltfreien Konfliktlösungen aufgezeigt.

Rezensionen/Kommentare

(1.3.2014) „Wer die Bücher von Marshall Rosenberg zur gewaltfreien Kommunikation gelesen hat, ist begeistert davon, wie der Autor – auch ohne direkt die Methodik anzuwenden – mit seiner Arbeitsweise und seiner Haltung seine Teilnehmer unterstützt, Erfahrungen über seine Bedürfnisse zu machen und damit Veränderung zu erleben. Durch das praktischen Üben können diese Bedürfnisse auch leben, insbesondere solche nach Frieden und Kooperation aber auch nach Selbstbewusstsein und Selbstwert. Man fiebert förmlich mit und freut sich schon auf die nächste Kurseinheit, weil man wissen will, wie es mit den Kurs weiter geht. Gruppenzwang und Abwehrstrategien fand ich weiter hilfreich und sollten Basisausbildung in jeder Schule sein. Besonders beeindruckend fand ich die Übung, wo das „gewaltbereite Ich“ und das „gewaltlose Ich“ der Teilnehmer sich im selben Raum begegnen, und beobachten, wie für jeden die Situation im Konflikt an seiner Stelle ist. Dann passierte der Moment, wo Mitgefühl entstand. Die Verbindung, für einander da zu sein, verändert die Welt. Dann kann der Teilnehmer sich Situationen ansehen und seine Bedürfnisse durch die Position im Raum tatsächlich spüren, und feststellen, wie sich eine, für ihn gute Lösung, anfühlt, die durch Selbstbehauptung zu einer guten Lösung für beide Seiten führt. Damit ist der Weg neue Strategien der Selbstbehauptung endgültig anzubahnen. Ein Buch das für jeden lesenswert ist, den das Thema interessiert. Fazit: Das Buch ist spannend von der ersten Seite bis zum letzen Buchstaben. Es ließt sich wie ein Krimi und hat trotzdem ein romantisches positives Ende. Ein Buch, das mein Wissen trotz meiner eigenen Ausbildung in Gewaltfreier Kommunikation nach Marshall Rosenberg erweitert hat.“ Claus-Rudolf Löffler, socialnet.de „Dies ist ein Buch für Jugendpfleger, für Psychologen, Sozialarbeiter und Erzieher aus der Jugendhilfe ebenso wie für Lehrkräfte und Sozialarbeiter aus unterschiedlichen Schularten. Gewalt ist zu einem Dauerthema an unseren Schulen geworden: Gewalt im Klassenzimmer, Gewalt auf dem Schulhof, Gewalt auf dem Schulweg, Gewalt in der Familie. Umso bedeutsamer werden pädagogische und psychologische Gewaltpräventionsmaßnahmen. Immer stärker wird der Alltag an unseren Schulen durch vielfältige Formen der Gewalt geprägt. Heutzutage ist es für Schulen deshalb unumgänglich, ein praktikables Konzept zur schulischen Gewaltprävention zu installieren. Dieses Training wählt den dialogischen Weg mit Jugendlichen: Der dialogische Ansatz ist nach Erfahrung des Autors eine Art, Jugendliche anzusprechen, und was von ihnen kommt aufzunehmen und zu beantworten; durch diese Art der Kommunikation fühlen sich die Jugendlichen so sehr gesehen, gemeint, verstanden, ernst genommen, gefordert und gleichzeitig gefördert, dass sie dem Erzieher vertrauen. In aller Regel öffnen sie sich für das, was er ihnen sagt, und sie bringen sich mit ihren wirklichen Fragen und Problemen ein." Oliver Neumann, lehrerbibliothek.de „Bittner stellt sein Konzept der Anti-Gewalt-Trainings-Kurse (AGT) vor, das auf ein aktuelles und brisantes gesellschaftliches Problem fokussiert. Den Rahmen bildet der „Auftrag“ des Gerichts, das die Teilnahme an einem Trainingskurs zur Auflage gemacht hat. Dieser Rahmen wird sehr sorgsam genutzt, indem den Jugendlichen klar gemacht wird, dass sie die Wahl haben, teilzunehmen oder nicht – auch angesichts der richterlichen Auflage - und nur dann auch teilnehmen dürfen, wenn sie ein eigenes Ziel formulieren. Anderenfalls werden sie gewissermaßen „abgelehnt“. „Wenn Du an den Fragen, um die es in dem Kurs geht, kein Interesse hast, dann darfst Du gar nicht am Kurs teilnehmen“ (S. 23). Damit wird von Anfang an auf die Eigenverantwortung abgezielt. Von daher nimmt diese Entscheidungsphase einen wichtigen Platz ein. Grundlage der Arbeit – und dies zieht sich als klarer roter Faden durch jedes der beschriebenen 14 Kurseinheiten – ist der Respekt vor den Jugendlichen und das Eröffnen von Verhaltensmöglichkeiten der Selbstbehauptung. „Ich möchte die Jugendlichen nicht verändern, möchte sie nicht auf den rechten Weg bringen. Aber ich möchte ihnen Möglichkeiten zeigen, wie sie ihre Würde und ihre Grenzen wahren können, ohne Andere zu kränken, zu beschämen oder zu verletzen und die daraus resultierenden Probleme zu haben“ (S. 16). Bittner macht deutlich, dass Jugendliche seiner Erfahrung nach gewalttätiges Verhalten zeigen, um Respekt zu bekommen. „Dabei begehen sie einen großen Irrtum: Sie verwechseln Respekt mit Angst“ (S. 12) – und diese Haltung zieht sich durch die Struktur jeder Kurseinheit. Bittner beschreibt sein Prozedere im einzelnen und beschreibt die Ebenen, die ihm in der Arbeit bedeutsam sind: die theoretische Ebene (gleichsam der Lernstoff), die praktische Ebene (praktische Übungen und Rollenspiele) und die Beziehungsebene (sofortiges Eingehen auf „negatives“ Verhalten während der Gruppenarbeit). Dann beschreibt Bittner die 14 Kurseinheiten in unterschiedlicher Länge. Das macht den Hauptteil des Buches aus. Dabei beschreibt Bittner seine Arbeit sehr konkret, sehr nachvollziehbar und mir wurde deutlich, wie sehr er die beschriebene Grundhaltung – Respekt und Selbstbehauptung – in seiner Arbeit umsetzt. Die Einheiten umfassen theoretisch verständliche Inputs, Reflexionen und Aufarbeiten der Alltagserfahrungen der Jugendlichen. Mich hat die Klarheit, Eindeutigkeit und Konsequenz beeindruckt, mit der Bittner respekt- und würdevoll „zur Sache geht“, nichts schön redet, die Situation der Ju-gendlichen ins Zentrum stellt und dann übt, übt, übt. Ein anregendes Buch, das Mut macht und dem ich viele LeserInnen wünsche.“ Jürgen Hargens, ZSTB


 
   
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