Die Sprachheilarbeit wird gemeinsam von der
Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik e.V. (dgs) und dem Deutschen
Bundesverband der akademischen Sprachtherapeuten e.V. (dbs) herausgegeben.
Sie wendet sich an alle im Rahmen der Sprachheilpädagogik und Sprachtherapie
tätigen Berufsgruppen im schulischen und therapeutischen Bereich. Als Verbandszeitschrift
von dgs und dbs ist sie das offizielle Mitteilungsorgan der Sprachheillehrer
und der akademischen Sprachtherapeuten, d.h. der Sprachheilpädagogen, Klinischen
Linguisten, Klinischen Sprechwissenschaftler und Patholinguisten.
Als traditionsreichste und auflagenstarke deutschsprachige Fachzeitschrift
für alle Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen hat die Sprachheilarbeit im
Sprachheilwesen und für die Sprachtherapie in Deutschland, Österreich und der
Schweiz eine besondere Bedeutung. Seit ihrem Erscheinen im Jahr 1956 verfolgt
die Sprachheilarbeit das Ziel, die aktuellen wissenschaftlichen, diagnostisch-therapeutischen
und didaktischen Entwicklungen des Faches zu publizieren. Mit der Veröffentlichung
von diagnostischen und sprachtherapeutischen Verfahren, praxisorientierten
Erfahrungsberichten sowie Beiträgen zur theoretischen Modellbildung und zu
aktuellen Entwicklungen wendet sich die Zeitschrift gleichermaßen an Lehrende
und Lernende, Theoretiker und Praktiker.
Im Mittelpunkt stehen Beiträge zum sprachheilpädagogischen Unterricht und
zur sprachtherapeutischen Versorgung von Menschen mit Sprach-, Sprech-, Stimm-,
Schluck-, Redefluss-, Hör- und Kommunikationsstörungen in allen Altersgruppen.
So vielfältig wie die Störungsbilder, denen man im Berufsalltag begegnet,
sind auch die Themen der Beiträge:
Die Originalbeiträge in der Sprachheilarbeit durchlaufen ein Review-Verfahren,
wie es internationalen Standards entspricht. Als Gutachter stehen hierfür die
Mitglieder des Beirats sowie externe Spezialisten zur Verfügung. Neben den
Originalbeiträgen im Haupt- und Magazinteil findet sich ein umfangreiches Informationsangebot
mit wechselnden Rubriken.
Rubriken
- Auf ein Wort
- Diskussionsforum
- Therapieraum
- Institutionen/Nachbarschaften
- Daten und Zitate aus Fach- und Tagespresse
- Link zum Internet
- Medien/Rezensionen
- Echo/Leserbriefe
Hochschulnachrichten und Informationen für Studierende
- Rückblick
- Persönliches/Profile/Interviews
Termine für Fortbildungen und Kongresse
Als Verbandszeitschrift für dgs- und dbs-Mitglieder informiert die Sprachheilarbeit nicht nur fachwissenschaftlich, sondern in einem aktuellen Nachrichten-Teil auch über die neuesten bildungs-, gesundheits- und sozialpolitischen Entwicklungen, die für die sprachheilpädagogische und sprachtherapeutische Arbeit „vor Ort“ relevant sind.
„Wann haben Sie in Ihrer therapeutischen Praxis zuletzt einen Artikel über
sprachtherapeutischen Unterricht gelesen? Sollten Sie aber, denn Sie werden
überrascht erfahren, wie verwandt didaktische Methoden von Einzeltherapie und
schulischer Arbeit sein können – und handfeste Tipps für die nächste Therapie
bekommen. Ob Sie als Sprachheillehrer/in wissen, wie konkret die patholinguistische
Diagnostik helfen kann, Reihenfolgen von phonematischen Trainings im Unterricht
zu planen, erfahren Sie auch erst dann, wenn Sie den nächsten Artikel dazu
in der Sprachheilarbeit lesen. Diese Mischung in der Sprachheilarbeit ist nicht
neu, wohl aber zahlreichen neuen Leserinnen und Lesern, die mit dieser Ausgabe
erstmals erreicht werden.
Die neue, erweiterte Redaktion und die Verbände dgs und dbs haben gemeinsam
beschlossen, die zwei „Welten“ Sprachheilschule sowie Sprachtherapie in Ambulanz
und Klinik noch stärker zu vernetzen, mehr Synergien zu bilden.“
Auszug aus „Auf ein Wort“ in Heft 4/2009 von Dr. Volker Maihack und Gerhard
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