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Zeitschrift für systemische Therapie und Beratung



Heft Nr. 3 / 2016
 
Alexander Korittko

Flüchtlinge: bevor ein „post“ erreicht ist

Es ist anzunehmen, dass eine Vielzahl von Flüchtlingen, die unser Land erreicht haben, traumatisiert sind.
In diesem Artikel werden die möglichen Auswirkungen von Traumata beschrieben, und es werden Interventionen dargestellt, die die Chance einer Erholung bei Flüchtlingsfamilien erhöhen und die Resilienz der Betroffenen stärken.
Eine besondere Herausforderung stellt die Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden dar, die in spezieller Weise persönlicher Unterstützung bedürfen.




Haja (Johann Jakob) Molter, Schmidt, Kerstin

Reflexionen über die Arbeit mit Geflüchteten und Asylbewerbern
Ein Beitrag aus Sicht systemischen Denkens und Handelns im Rahmen des Projektes ReKulDH


Die Autoren präsentieren Überlegungen, Erfahrungen und erste Erkenntnisse zu relsilienzförderndem und kultursensiblen Denken und Handeln in der Arbeit mit Geflüchteten.
Sie dienen als Anregung und Perspektivenwechsel und sollen Impulse in einem äußerst komplexen Feld setzen.




Angela Teresa Ott

„Mir fehlt es jetzt an nichts - und meine kleinen Geschwister zu Hause haben nichts zu essen“.
Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Spannungsfeld zwischen elterlichen Erwartungen und neuer Lebenswelt


Die Anzahl unbegleiteter Kinder und Jugendlicher, die in sicheren Ländern Schutz von Krieg und Terror suchen, ist in den letzten zwei Jahren exponentiell gewachsen.
Mag die Bezeichnung unbegleiteter minderjähriger Flüchtling (UMF) viele Gemeinsamkeiten suggerieren, verbergen sich dahinter jedoch vielfältige und komplexe Schicksale.
Die Flucht kann entweder eigeninitiativ oder nach Beschluss der Eltern(teile) erfolgt sein.
Die Vielfalt möglicher prä-, peri-, und postmigratorischer Traumatisierungen und Risikofaktoren sowie Ressourcen und Schutzfaktoren der überwiegend männlichen Jugendlichen ist enorm. Von allen getragenen Belastungen stellen die Trennung von der Familie sowie die hohen Erwartungen und unsicheren Hoffnungen, an die das gefährliche Unternehmen Flucht geknüpft waren, dar. Vollbetreute Jugendwohngruppen bieten unbegleiteten Minderjährigen einen Schutzraum und professionelle Unterstützung.
Hilfreich sind Fürsorge, psychologische Hilfe sowie ein stabiles und strukturiertes Umfeld. Mit angemessener nonverbaler Kommunikation, der richtigen Grundhaltung und Balance zwischen Empathie und Professionalität lassen sich Stolpersteine im Umgang mit den Jugendlichen umgehen. Psychologische Begleitung und Psychotherapie können Schmerz lindern und Risikofaktoren abfedern. Eine Lösung für die Unbegleiteten läge jedoch allein in einer humanen Asylpolitik, die Familiennachzug und -zusammenführung ermöglicht.




Mahasa Mitchell

„Ich suchte und suchte, doch die Freiheitsstatue war nirgends zu sehen!“
Die Bedeutung der Nachtträume unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge für die psychologische Arbeit


Unbegleitete minderjährige Flüchtlingen (UMF) haben in ihren jungen Jahren bereits viel Trauma erlitten und mussten viel Leid ertragen, das sie auch in ihren Nachtträumen versuchen zu verarbeiten.
Dieser Beitrag gewährt exemplarisch anhand von zwei Traumillustrationen Einblick in die Träume der UMF und zeigt Möglichkeiten auf, sich mit diesen in der psychologischen Betreuung auseinanderzusetzen. Es wird gezeigt, welche Bedeutung Träume für die UMF haben und wie sie diese interpretieren.
Dabei wird auch auf unterschiedliche kulturelle Ansichten über Träume eingegangen, die die Jugendlichen mitbringen.




Johannes Herwig-Lempp

Zu deutsch um stolz zu sein
Gespräche mit jungen Deutschen über ihre nationale Identität


Vielen Deutschen fällt es ganz offensichtlich schwer, sich zu ihrem Deutschsein zu bekennen oder gar stolz darauf zu sein.
Auch für die jüngere Generation scheint dies noch zu gelten. Und doch könnten wir uns fragen, ob es nicht gute Gründe geben könnte, spielerischer mit den eigenen Identitäten umzugehen.




Kirsten Dierolf

Zee ugli Tschörmens -
deutsche Kulturstandards in der Beratung


Der Artikel beschreibt kulturelle Unterschiede zwischen deutschen und internationalen BeraterInnen, Coaches und TrainerInnen sortiert nach den deutschen Kulturstandards von Thomas, Kinast und Schroll-Machl.
Die Unterschiede wurden durch Interviews mit KollgInnen erhoben und durch eigene Beispiele ergänzt.
Der Artikel schließt mit einigen Fragen zur persönlichen Weiterentwicklung in Hinblick auf die interkulturelle Zusammenarbeit von BeraterInnen, Coaches und TrainerInnen.






Vorschau: Heft Nr. 4 / 2016
 
Susanne Kade
Lösungsfokussierte kinderorientierte Familientherapie? Möglichkeiten der Integration der KOF in den Rahmen einer lösungsfokussierten Haltung


Jürgen Hargens, Heinz Graumann
Lösungsorientiert im (sonder-)pädagogischen Alltag – Ein Gespräch


Daniel Pfister-Wiederkehr
Der Tod der Erziehung


Thomas Merten
Menschen – Bilder – Emotionen Ein systemischer Jahresrückblick



(Themenänderung vorbehalten)
 
   
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