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Aktuelle Ausgabe



Heft 2/2024



Michael Wendler, Jörg Schröder

Tablets in Grundschulen – Eine Einordnung aus grafomotorischer Perspektive (Teil 2)

Digitale Medien werden zunehmend zum selbstverständlichen Bestandteil der kindlichen Lebens- und Alltagswelt und beeinflussen nachhaltig die Bildungsprozesse. Digitalisierung bietet einerseits eine Potenzierung und Beschleunigung von Prozessen in Produktion und Verwaltung. Andererseits kann eine Virtualisierung von Welt kontraproduktiv für kindliche bzw. menschliche Entwicklung wirken (Teuchert-Noodt 2016, Hensinger 2018, Spitzer 2016).
Der 2. Teil dieses Fachartikels beleuchtet den Zusammenhang zwischen Bewegung und Lernen. Wie sich Bewegungs-, Denk- und Handlungsmuster unter den Bedingungen der Digitalisierung verändern können, wird am Beispiel des Schreiben-Lernens gezeigt. Wird z.B. das handgestützte Schreibenlernen zugunsten punktueller Berührungen des Bildschirms vernachlässigt bzw. nicht mehr gefordert, können psychomotorisch und neurophysiologisch nachgewiesene Entwicklungsvorteile „analog“ gelernter Handschrift verloren gehen. Nach einer Diskussion über Möglichkeiten und Gefahren digitaler Medien in der Grundschule empfehlen die Autoren, kindliche Lernprozesse und ihre Bedingungen unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Bedenken so zu gestalten, dass Schule und Unterricht auf die veränderten Bedingungen in der Gesellschaft angemessen reagieren und digitale Medien altersgerecht einbeziehen können.



Klaus Kokemoor

Wenn Kinder aus dem Rahmen fallen, ist der Rahmen zu klein –
Kinder, deren Verhalten uns herausfordert

In den Beratungsanfragen, die telefonisch erfolgen, werden dem Autor häufig Kinder beschrieben, die ständig oder nur noch ein Verhalten zeigen, dem sich die Fachkräfte nicht gewachsen fühlen. Auch wenn dieses auf keinen Fall die Regel darstellen sollte, haben die zurückliegenden Beispiele gezeigt, dass die Ohnmacht auch ein gefühlter Wert sein kann. Die in diesem Fachartikel vorgestellte Beratungsmethode stellt eine Möglichkeit dar, die Perspektive zu wechseln. Mithilfe der Marte Meo-Videointeraktionsanalyse wird pädagogischen Fachkräften vor Augen geführt, über welche Ressourcen „auffällige“ Kinder bereits verfügen, sodass deren positiven Verhaltensweisen gefördert werden können.



Melanie Ros, Beatrice Schubert

Aktiver Kinderschutz – Kindzentrierte psychomotorische Entwicklungsförderung in der Prävention

In diesem Fachartikel beschäftigen sich die Autorinnen mit den Aspekten der Psychomotorik, die aus ihrer Sicht für den Kinderschutz relevant sind. Sie gehen der Frage nach: Warum ist die kindzentrierte psychomotorische Entwicklungsförderung für den präventiven Kinderschutz der richtige Ansatz? Zudem betrachten Ros und Schubert verschiedene Faktoren, die positive Auswirkungen auf den präventiven Kinderschutz haben, und arbeiten des Weiteren die Bedeutung von Selbstwirksamkeit und Rolle pädagogischer Fachkräfte für den Entwicklungsprozess von Kindern im Kontext der Psychomotorik heraus.



Frank Francesco Birk, Sandra Mirbek

Psychomotorische Kindertagesstätten – Ein bewegungsorientiertes Zertifizierungsmodell

Es existieren unterschiedliche Ausrichtungen von Kindertageseinrichtungen, die Bewegung fokussieren. Hierzu zählen u. a. Bewegungskindergärten, Kneipp®-Kindertageseinrichtungen sowie psychomotorische Kindertagesstätten. In diesem Beitrag wird zunächst die psychomotorische Kindertagesstätte vorgestellt sowie – in Abgrenzung dazu – die Schwerpunkte der unterschiedlichen Ausrichtungen beleuchtet. Im Anschluss wird aufgezeigt, welche Zertifizierungsmodelle aktuell existieren und welcher Mehrwert für Einrichtungen mit einer Zertifizierung als psychomotorische Kindertagesstätte verbunden ist.



Andrea Erkert

Musik im Morgenkreis

Der Morgenkreis ist ideal, um ohne viele Worte mit mehreren Kindern im Alter von 1 bis 6 Jahren Musik zu machen. Dabei können neben Stimme, Händen und Füßen Rhythmusinstrumente aus aller Welt sowie jede Menge Alltagsgegenstände zum Einsatz kommen. In diesem Beitrag werden unterschiedliche Praxisideen vorgestellt.



Annelie E. Adler

Man kann nur üben, was man kann oder: Wenn Kampf-Flucht-Verhalten in den Genen liegt

Alle Kinder dieser Welt haben die gleichen Gene und entwickeln sich nach dem gleichen Bauplan. Ein Wunderwerk der Natur, so wir dieser nicht durch moderne Geburtsmethoden ins Handwerk pfuschen (vgl. insoweit auch Adler in: Praxis der Psychomotorik 1/2024). In dieser Ausgabe geht die Autorin auf den Moro-Reflex (synonym für Kampf-/Fluchtreflex, Umklammerungsreflex oder Fight-or-Flight-Reaktion) ein – verdeutlicht an einem Fallbeispiel.



Carina Höfer

Kinder- und Jugendcoaching – Coaching für Kinder!? Echt jetzt?

Seit einigen Jahren wird ein Bereich des Coachings, das Kinder- und Jugendcoaching, immer bekannter. Es bietet jungen Menschen eine Möglichkeit, gestärkt durch schwierige Phasen zu gehen und Herausforderungen selbstbewusst zu bewältigen. Der Coach bedient sich hierzu aus einem Fundus an Methoden, die aus dem Erwachsenen-Coaching stammen und eigens den Bedürfnissen von Kindern angepasst wurden. In diesem Fachartikel wird die Vorgehensweise dieses besonderen Coachings näher vorgestellt.



Alexandra Ziegeldorf, Hagen Wulff

Rutschen und Gleiten – Einführung in Bewegungsspiele mit Teppichfliesen

Rutschen und Gleiten sind grundlegende Bewegungsformen für Kinder und fördern deren motorische und psychosoziale Entwicklung. Bewegungsspiele und -aufgaben, die sich auf diese Themenbereiche konzentrieren, fördern nicht nur koordinative Fähigkeiten, sondern ermöglichen auch soziale und materielle Erfahrungen. Neben den klassischen Geräten und Materialien erweisen sich auch alternative Materialien als wirksam. Teppichfliesen sind aufgrund ihrer Vielseitigkeit und praktischen Handhabbarkeit besonders wertvoll für die psychomotorische Förderung von Kindern. Sie bieten eine breite Palette von Einsatzmöglichkeiten und können leicht von den Kindern selbstständig bewegt werden. Diese Eigenschaften machen sie zu idealen Werkzeugen für Bewegungsspiele mit Gleit- und Rutschelementen. Darüber hinaus sind Teppichfliesen in der Anschaffung kostengünstiger und oft langlebiger als klassische Geräte und Materialien, was sie zu einer idealen Wahl als Einstiegsmaterial in dieses Themenfeld macht. Neben den klassischen (sport-)pädagogischen Potenzialen wie die Förderung von koordinativen Fähigkeiten bietet der Themenbereich Rutschen und Gleiten auch Raum für neue Ansätze und Ideen in der psychomotorischen Praxis. Dieser Beitrag bietet neben einem theoretischen Einstieg auch eine Reihe von Spiel- und Übungsformen zur Einführung und Implementierung von Teppichfliesen in die Bewegungspraxis.



Annelie Eugenie Adler

Man kann nur üben, was man kann oder: Wenn Kampf-Flucht-Verhalten in den Genen liegt

Alle Kinder dieser Welt haben die gleichen Gene und entwickeln sich nach dem gleichen Bauplan. Ein Wunderwerk der Natur, so wir dieser nicht durch moderne Geburtsmethoden ins Handwerk pfuschen (vgl. insoweit auch Adler in: Praxis der Psychomotorik 1/2024). In dieser Ausgabe gehe ich auf den Moro-Reflex (synonym für Kampf-/Fluchtreflex, Umklammerungsreflex oder Fight-or-Flight-Reaktion) ein.



Vorschau: Heft 3/2024

Mirjam Schmid-Probst
Schwungvoll und kreativ – das Trampolin in der Therapie


Michael Schoo
Sport(spiele) für alle?! Potenziale von behindertenspezifischen Sportarten für den inklusiven Sport


Stefanie Josefine Katzer
Auf ein Du mit dem Kunstwerk – Einladung zum Dialog


Simone Kastel
Den Stein ins Rollen bringen – Gespräche, die etwas bewegen


Waltraut Doering
Die ganzheitliche Entwicklungsbegleitung nach Doering


Akoélé Biam
Ein Psychomotorik-Projekt für Kids ohne OGS-Platz: Tagesstruktur, Lernen, Bewegen


Frank Francesco Birk, Sandra Mirbek
Körperbezogene Diskriminierung – Interventionen bezüglich Bodyshaming in Psychomotorik/Motologie und Beratung



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