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Aktuelle Ausgabe



Heft 1/2020



Andrea Zander

Wie Kinder Schmerzen empfinden und wie sich dies auf die therapeutische Therapie auswirkt

Schmerz, eine subjektive Empfindung des Gehirns, kann von Therapeuten objektiv in einer Behandlung nur unzureichend beurteilt werden. Dies macht es notwendig, eine gute und gemeinsame Kommunikationsebene mit dem Patienten zu finden, um Behandlungsmaßnahmen auf den jeweiligen Schmerz bezogen befundorientiert und effizient anwenden zu können. Bei Kindern, insbesondere bei Kleinkindern, die noch nicht sprechen können, stellt dies eine besondere Herausforderung für den Therapeuten dar. Zwar ist das Erkennen, ob ein Kind Schmerzen hat, noch nicht einmal schwierig. Die Schmerzintensität jedoch lässt sich beispielsweise nicht an der Schreistärke messen. Hinzu kommt, dass der Schmerz vom Therapeuten nicht nachempfunden und vom Kind nicht bewiesen werden kann.



Benajir Wolf

Die therapeutische Beziehung
Warum der zentrale Wirkfaktor im Fallverstehen häufig verloren geht

Die Person der Therapeutin ist wichtigstes Werkzeug der Psychotherapie. Dennoch gerät sie in Fallbeschreibungen häufig aus dem Blick und der Fokus reduziert sich auf das Patientenverhalten. Der vorliegende Beitrag bietet einen Erklärungsansatz: Beim sinnverstehenden Arbeiten muss sich die Therapeutin als ganze Person zur Verfügung stellen. Das Verstehen der Prozess- und Beziehungsdynamiken im Therapieraum erfordert gleichzeitig, Eigenes von Fremdem zu differenzieren. Dies kann bei unzureichend gelösten eigenen Konflikten nicht immer sofort geleistet werden und führt zur Abwehr der „gemeinsamen Szene“.



Nadja Busch

Handmotorik bei Demenz

In diesem Beitrag geht es um die Bedeutung der Hand im Rahmen der Demenztherapie. Die Hand ist Ausdrucksmittel und Sinneskanal zugleich. Im Rahmen der Demenz kommt es zum Phänomen der Geschlossenen Hände. Je weiter die Demenz voranschreitet, desto weniger werden die Hände aus Eigenantrieb genutzt. Bei fortgeschrittener Demenz kann es sogar zu Kontrakturen kommen. Was dagegen hilft und wo die ersten Symptome zu beobachten sind, wird in diesem Fachartikel von der Autorin erläutert.



Valentina Kaiser, Celina Holzheu

ErgoTherapeutisches Klettern

Therapeutisches Klettern wird in der Ergotherapie zur Förderung verschiedenster Fertigkeiten und Funktionen eingesetzt. In der Pädiatrie eignet es sich vor allem für das Gruppensetting, wo Kinder mit unterschiedlichstem Therapiebedarf in eine Gruppe aufgenommen werden können. Ergotherapeutinnen berichten hierbei über gute Therapieerfolge. Auch der Alltag kann erfolgreich in die Klettertherapie miteinbezogen werden. Das gemeinsame Umziehen am Ende der Klettertherapie ist hierbei nur ein Beispiel.



Eva Hartmann

Marte Meo
Elemente der Methode im ergotherapeutischen Umgang mit demenziell veränderten Menschen

"Marte Meo" leitet sich von dem lateinischen "mars martis" ab und bedeutet sinngemäß, "etwas aus eigener Kraft" möglich machen. Die Methode wurde von Maria Aarts in Holland entwickelt. Es handelt sich um ein Modell, bei dem durch planvolle Kommunikation mit Unterstützung von Videoaufnahmen gezielt Entwicklungsprozesse möglich gemacht werden können. Marte Meo dient dazu, zu schauen, zu beobachten und zu analysieren, wie Menschen in bestimmten Situationen handeln und was sie im Konsens besser machen können. An einem Fallbeispiel veranschaulicht die Autorin eine ergotherapeutische Befunderhebung unter Berücksichtigung der Mikroelemente menschlicher Interaktion nach Marte Meo.



Norbert Fessler, Michaela Knoll

Achtsamkeitstraining für die Hüften – Ein Beitrag zur Körperbildung

Achtsames Innehalten ist nicht nur geistiger Natur, geht doch jeder Gedanke, jede Emotion mit Körperempfindungen einher. Wer Empfindungen des eigenen Körpers beobachtend wahrnimmt, beobachtet demnach zugleich ein geistiges Geschehen. Das Übungssystem ‚Selbstinstruktive Körper-Achtsamkeit‘ (SeKA), das von der Forschungsgruppe ‚Karlsruher EntspannungsTraining‘ unter der Leitung von Prof. Dr. Fessler entwickelt wurde, knüpft hieran an und hilft, Achtsamkeitsprozesse über den Körper zu initiieren. In Ausgabe 4/2019 erläuterten die Autoren die Grundlagen des Übungssystems. In den Folgeausgaben wird jeweils eines der 12 Körperteil-Programme vorgestellt, in Ausgabe 1-2020 ist es das Training für die Hüften.



Thorsten Blaufelder

Ist denn jedes Mittel recht?
Rechtliche Fragestellungen rund um Ermahnung, Abmahnung und Kündigung

Vor mehr als zehn Jahren erregte der sog. Emmely-Fall bundesweit ein kontroverses Medienecho. Der Kassiererin „Emmely“ war vorgeworfen worden, zwei ihr nicht gehörende Flaschenpfandbons im Wert von 1,30 Euro eingelöst zu haben. Die Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann kündigte ihr daraufhin fristlos. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) erklärte die Kündigung jedoch für unwirksam. Aufgrund der langen und beanstandungsfreien Betriebszugehörigkeit wäre eine Abmahnung ausreichend gewesen, um das Fehlverhalten der Kassiererin zu ahnden.
Vor dem Hintergrund dieses Falls gibt der vorliegende Fachartikel einen Überblick über die Voraussetzungen, Formalien, Fristen und Folgen einer Abmahnung des Arbeitgebers. Des Weiteren erläutert der Beitrag, was unter einer Ermahnung zu verstehen ist und unter welchen Gegebenheiten ein Arbeitgeber zum Mittel der ordentlichen bzw. fristlosen Kündigung greifen darf.



Judith Sägesser Wyss, Michael Eckhart

GRAFOS
Ein Diagnostisches Instrument für die inklusive, multiprofessionelle Zusammenarbeit im Fachbereich Grafomotorik

Die Integration von Kindern mit verschiedenen Beeinträchtigungen in die Schule stellt hohe Anforderungen an die multiprofessionelle Zusammenarbeit. Fachwissen von Spezialistinnen und Spezialisten muss in den Schulalltag einfließen, damit eine echte Integration von Kindern mit Beeinträchtigungen stattfinden kann. Am Beispiel der Diagnostik der Grafomotorik wird in diesem Fachartikel eine Möglichkeit aufgezeigt, wie fachspezifische multiprofessionelle Zusammenarbeit aussehen könnte.



Vorschau: Heft 2/2020

Wolfgang Hesse
Der Umgang mit suizidalen Klienten in der Ergotherapie


Clara Kunkel
Bedeutung der Ergotherapie für ein interdisziplinäres Team im Arbeitsfeld der Alterstraumatologie an Traumazentren mit dem Schwerpunkt osteoporosebedingter hüftgelenksnaher Oberschenkelfrakturen


Andreas Niepel
CC-Konzept: ein integratives Therapiekonzept für Menschen mit Gedächtnisverlust und neurokognitiven Störungen


Ilona Enk
Die Lebenswelt verändert sich – Ergotherapie bei post- und präoperativen Transplantationsklienten in der Akutpsychosomatik


Marianela Diaz Meyer
Stifthaltung: Was wissen wir und was müssen wir wissen?


Ilka-Maria Thurmann
Prä- und perinatale (Spiel-)Therapie


Norbert Fessler, Michaela Knoll
Achtsamkeitstraining für den unteren Rücken – Ein Beitrag zur Körperbildung


Eva Hartmann
Keine Angst vor den neuen Qualitätsprüfungsrichtlinien in der stationären Pflege



(Themenänderung vorbehalten)
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