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Aktuelle Ausgabe



Heft 4/2020



Theres Ranits, Sophie Ulbrich-Ford, Sandra Koppensteiner

„Ich leg dann mal mein Handy weg!“ – Der Weg zu einem anderen Betätigungsverhalten bei Kindern und Jugendlichen mit Smartphone Use Disorder (SmUD)

Kinder und Jugendliche, oftmals mit unterschiedlichen primären Diagnosen wie ADHS oder Depressionen, werden manchmal stationär aufgenommen. Im Klinikalltag wird dann offensichtlich, wie das Smartphone ihr Betätigungsverhalten beeinflusst. Wenn die Beschäftigung mit dem Smartphone so dominant wird, dass andere Bereiche des Lebens dadurch beeinträchtigt werden, kann von einer Smartphone Use Disorder gesprochen werden. In solchen Fällen liegt ein Betätigungsproblem vor, dem in der Ergotherapie begegnet werden kann. Anhand eines Fallbeispiels wird in diesem Beitrag ein gesamter ergotherapeutischer Prozess dargestellt.



Marlys Blaser

Die Not verstehen – Resilienz stärken
Ergotherapie für Menschen mit einer Suchtproblematik

Menschen mit einer Suchtproblematik – Kinder und Erwachsene – stellen für die Ergotherapeutin eine große Herausforderung dar, da sich ihre Schwierigkeiten sehr komplex und sehr individuell gestalten. Diese Patienten suchen sich zur Linderung ihrer Not sehr unterschiedliche Suchtmittel mit unterschiedlichen Folgen aus. Die Not entsteht aus individuellen Gründen und liegt meistens in einer schwer beeinträchtigten psychosozialen Entwicklung, mitunter aber auch in einer neurologischen Erkrankung begründet. Bei Patienten mit einer Suchtproblematik lassen sich die Schwierigkeiten demnach nicht in einer einzigen, klaren Dimension erfassen. Eines haben sie jedoch gemeinsam: die Not im Umgang mit schwierigen Situationen, Lebensphasen und Beziehungen, die Not in der Meisterung traumatisierender Lebensereignisse.



Michael Pfreundner

Resilienz – eine bedeutende Basiskompetenz

Resilienz bezeichnet die Fähigkeit, negative Folgen von Belastungen, Stress oder Trauma erfolgreich zu bewältigen. Der Ausdruck starker Gefühle nach einer schwer belastenden Situation ist nicht unbedingt Anzeichen mangelnder Resilienz. Im Gegenteil, manchmal sind diese nötig, um sich von physischen und psychischen Spannungen zu befreien und dann das Problem mit neuer Energie angehen zu können. Besonders deutlich wird dies, wenn Kinder einem hohen Risikostatus, z.B. einer psychischen Erkrankung eines Elternteils, Armut oder Krankheit ausgesetzt sind. Bestimmte Schutzfaktoren wie z.B. positive soziale Beziehungen wirken bei der Bewältigung unterstützend.



Ann-Kathrin Blank

Sucht im Alter – das Korsakow-Syndrom

Sucht im Alter wird kaum wahrgenommen. Die Abhängigkeit bei älteren Menschen besteht lange im Verborgenen und wird vom Umfeld oftmals stillschweigend hingenommen.
Oft findet man auf Demenzstationen Patienten, die noch über relativ gute kognitive Fähigkeiten verfügen, aber eine sehr nachlassende Merkfähigkeit und Orientierung zeigen. Außerdem fallen sie häufig durch ein sehr aggressives Verhalten auf. Diese Menschen leiden an einem Korsakow-Syndrom, das offiziell nicht zu den Demenzerkrankungen zählt, aber oft damit verwechselt wird. Dieser Fachartikel führt in das Krankheitsbild ein und gibt Hinweise für die praktische Arbeit.



Norbert Fessler, Michaela Knoll

Achtsamkeitstraining für den Brustkorb – Ein Beitrag zur Körperbildung

Achtsames Innehalten ist nicht nur geistiger Natur, geht doch jeder Gedanke, jede Emotion mit Körperempfindungen einher. Wer Empfindungen des eigenen Körpers beobachtend wahrnimmt, beobachtet demnach zugleich ein geistiges Geschehen. Das Übungssystem ‚Selbstinstruktive Körper-Achtsamkeit‘ (SeKA), das von der Forschungsgruppe ‚Karlsruher EntspannungsTraining‘ unter der Leitung von Prof. Dr. Fessler entwickelt wurde, knüpft hieran an und hilft, Achtsamkeitsprozesse über den Körper zu initiieren. In Ausgabe 4/2019 erläuterten die Autoren die Grundlagen des Übungssystems. In den Folgeausgaben wird jeweils eines der 12 Körperteil-Programme vorgestellt, in Ausgabe 4-2020 ist es das Training für den Brustkorb.



Rainer Zumhasch

Die Therapie der primären Fingerarthrose (Heberden- und Bouchardarthrose)

Die Heberden- und Bouchardarthrose stellt insbesondere bei Frauen im fortgeschrittenen Lebensabschnitt eine der am häufigsten anzutreffenden Arthroseformen dar. Eine frühzeitige medikamentöse Intervention mit einem am Einzelnen adaptierten ergo- und physiotherapeutischen Übungsprogramm, bestehend aus einer Wärmeapplikation, manualtherapeutischen Vorgehensweisen mit einem Bewegungsprogramm, einem Stabilitätstraining und einer Hilfsmittelversorgung bzw. Gelenksschutzunterweisen, helfen, dem Krankheitsprozess entgegen zu wirken bzw. verlorengegangene Funktion wieder ausführen zu können.



Sonja Höhn

Führung und Psyche
Früherkennung, Handlungsansätze, Selbstschutz

Wie lässt sich Arbeit psychisch gesund gestalten? Wie erkenne ich frühzeitig, dass Mitarbeiter fehlbeansprucht sind und was kann ich dagegen tun? Was sind ganz praktische Führungsstrategien, die sich hieraus ergeben? Antworten auf diese Fragen vermittelt die Autorin in diesem Fachartikel.



Martina Brunner, Diana Jeddi, Sibylle Früh, Angelika Echsel

Spielbasierte Intervention zur Förderung der Sozialkompetenz von Kindern mit ADHS und Autismusspektrumstörung

Drei angehende Ergotherapeutinnen erprobten in enger Zusammenarbeit mit pluspunkt – Zentrum für Prävention, Therapie und Weiterbildung, AG in Jona einen therapeutischen Ansatz zur Förderung der sozialen Interaktionsfertigkeiten von Kindern mit ADHS, welcher in der australischen Studie von Wilkes, Cordier, Bundy, Ducking und Munro (2010) untersucht wurde. Durch den Einsatz von Spielinterventionen, Videofeedback, den Einbezug eines bereits bekannten Spielfreundes und Elternarbeit zeigen die Ergebnisse der Studie signifikante Verbesserungen der sozialen Interaktionsfertigkeiten der Teilnehmenden. Der therapeutische Ansatz der Studie wurde von den Studierenden in einer Projektarbeit mit drei Zweiergruppen getestet. Ein Kind mit der Diagnose Autismus oder ADHS lud zu sechs geplanten Spielinterventionen ein befreundetes Kind ohne Diagnose aus seinem sozialen Umfeld ein.



Jana Hunziker, Linda Meyer, Michèle Rudolph, Josef Adam

Para-Apps – Moderne Unterstützung bei Querschnittlähmung

Im Rahmen des Moduls "Projektwerkstatt" an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) setzten sich die Autorinnen unter Leitung ihres Dozenten mit dem Thema "Apps als Hilfsmittel für Menschen im Rollstuhl" auseinander. Denn trotz der großen technischen Fortschritte der heutigen Zeit verwenden nur wenige Klienten mit Querschnittlähmung Apps zur Förderung der Selbstständigkeit. Die Autonomie der Betroffenen zu stärken ist für Ergotherapeuten ein zentrales Thema. Ziel dieses Projektes war es, hilfreiche Apps zu suchen und diese zu testen. Die geeigneten Apps wurden in der REHAB Basel, Klinik für Neurorehabilitation und Paraplegiologie, mit Betroffenen erprobt und bewertet. Als Resultat entstand ein Flyer mit Apps von Klienten für Klienten.



Jacqueline Semper-Jost, Kerstin Schrader

Die Zukunft hat heute begonnen
Wie hat Covid-19 die Ergotherapie-Ausbildung beeinflusst?

Der Dalei Lama postulierte einmal: „Veränderung wird nur hervorgerufen durch aktives Handeln.“ – Dieser Satz ist für das Dozent*innen-Team der Spektrum Akademie für Ergotherapie in Berlin seit Covid-19 zum Leitbild geworden. Die Lehrenden haben in den letzten Wochen die Ausbildung zur/zum Ergotherapeut*in verändert, angepasst und altgewohnte Strukturen verlassen, um einen Schritt in die Zukunft zu gehen sowie ihre beruflichen Kompetenzen zu vertiefen und zu erweitern. Ihre Erkenntnisse werden in diesem Beitrag dargestellt.



Vorschau: Heft 5/2020

Célina Braun, Louis Rüegg, Anne Truninger, Kim Roos
Let’s do Graffiti – Ein Inklusionsprojekt für Jugendliche mit Fluchterfahrung


Gaby Bracher
Die Krise bietet Chancen – es erfordert Mut, diese auch zu nutzen


Veronika Fiegl
Der Körper erzählt, wir hören zu! Heilsamer Umgang mit Schmerz aus Sicht der Grinberg Methode


Sabine Pauli
Ravensburger Visuelles Kompensations-Training Ergotherapie bei Gesichtsfeldausfällen


Winfried Kümmel
Ergotherapie von Menschen mit Depressionen


Katharina Dauselt, Eva Marie Waurig
IpetE – Interpersonelle und erlebnispädagogische Ergotherapie


Ines-Therese Junker
Koordination von Ergotherapeut*innen und Betreuungskräften nach § 53c SGB XI


Rahel Gassmann, Francoise Müller, Salome Schwab
„Hölzern ans Ziel“ – ein Projekt mit Holz und noch viel mehr!



(Themenänderung vorbehalten)
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