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verlag modernes lernen Borgmann GmbH & Co. KG

Verschlüsselte Kommunikation
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Aktuelle Ausgabe



Heft 3/2026



Gabriele Brähler

Keine Angst vor SEO und strategischem Content
Warum digitale Präsenz heute zur therapeutischen Verantwortung gehört

Digitale Sichtbarkeit ist längst Teil des beruflichen Umfelds – auch wenn sie im Therapieraum nicht unmittelbar spürbar ist. Über 80 Prozent der Patient:innen informieren sich vor einem Therapiebesuch online. Mehr als 90 Prozent aller digitalen Wege beginnen mit einer Suchanfrage. Auch Fachkräfte auf der Suche nach einer neuen Wirkungsstätte oder potenzielle Kooperationspartner verschaffen sich online einen ersten Eindruck. Wer dort nicht auftaucht – oder nur vage Informationen bietet – wird seltener gewählt. Mancher denkt vielleicht: Sichtbarkeit bedeutet Selbstdarstellung. Nein, Sichtbarkeit bedeutet Auffindbarkeit, Verständlichkeit und Orientierung. Themenschwerpunkte und individuelle Expertise können transparent dargestellt werden und neue Kontaktkreise erschließen. Zwischen zwei Klicks entscheidet sich heute oft, welche Praxis ausgewählt wird. Was das genau bedeutet? Begleiten Sie die Autorin auf einen spannenden Ausflug in die Welt der digitalen Sichtbarkeit.



Karl-Michael Haus, Manfred Nowak

ADHS wirklich verstehen
Teil 2: Die Therapie der Macula utriculi – Vielleicht ein Gamechanger zu Methylphenidat?

Verhaltenstherapie, Neurofeedback und Medikamente können hilfreich sein für Menschen, die sich mit „ihrem“ ADHS tapfer durch Schule, Studium oder Beruf navigieren. Wäre es nicht erfolgversprechender, den Alltag dieser Menschen zu nutzen, um ihre Symptome zu reduzieren? Genau das haben die Autoren getan! Nachdem sie im vorherigen Fachartikel die neurobiologischen Hintergründe der ADHS-Symptomatik dargestellt haben, berichten sie in diesem Beitrag über Erfahrungen mit der von ihnen entwickelten Therapie der Macula utriculi. Die Autoren sind davon überzeugt, dass dieser Ansatz ein echter Gamechanger zu Methylphenidat in der Behandlung von ADHS werden kann.



Björn Crüts

Time-aware Medicine – Die Betrachtung zeitlicher Verläufe im Fokus therapeutischer Entscheidungen

Time-aware Medicine beschreibt einen Perspektivwechsel von der punktuellen Messung hin zum zeitlichen Verlauf. Für die Ergotherapie ist dieser Ansatz besonders relevant, weil Alltagshandeln, Belastung, Erholung und Teilhabe immer auch in einem zeitlichen Zusammenhang stehen/zu bestimmten Zeiten stattfinden. Dieser Beitrag zeigt, wie Muster, Schwankungen und Trends therapeutische Entscheidungen verbessern können, welche Rolle digitale Verlaufsdaten dabei spielen und welche Chancen und Grenzen sich für die Praxis ergeben.



Julia Schellen, Monika Rottmayer

Mehr als Worte: Unterstützte Kommunikation als Schlüssel zur Teilhabe in der Ergotherapie

Der Einsatz von Methoden und Formen der Unterstützten Kommunikation (UK) eröffnet in der Ergotherapie neue Handlungsspielräume für die Zusammenarbeit mit Menschen mit komplexen Kommunikationsbedürfnissen. Der Beitrag zeigt die Gemeinsamkeiten von UK und ergotherapeutischen Prinzipien auf und beleuchtet hierdurch Chancen wie Teilhabe, Selbstbestimmung und Betätigungsorientierung. Beispielhaft wird die Integration in den therapeutischen Alltag mit Hilfe von Fallbeschreibungen skizziert.



Philipp Werkmeister

Das Werkmeister-System von Kopf bis Fuß –
Ein integrativer Ansatz zur Analyse und Behandlung funktioneller Beschwerden

Das Werkmeister-System von Kopf bis Fuß beschreibt einen integrativen, systemischen Therapieansatz zur Behandlung funktioneller Beschwerden des Bewegungsapparates. Ziel ist es, Symptome im Kontext individueller Entwicklungsverläufe sowie struktureller, myofaszialer und neuromuskulärer Zusammenhänge zu analysieren und nachhaltig positiv zu beeinflussen.
Grundlage bildet eine umfassende Befunderhebung, die biografische, funktionelle und klinische Aspekte von der Geburt bis zum aktuellen Beschwerdebild berücksichtigt. Auf dieser Basis erfolgt ein strukturierter Behandlungsaufbau entlang funktioneller Ketten mit Priorisierung der primären Dysfunktionen. Der Ansatz integriert manualtherapeutische sowie bewegungstherapeutische Verfahren und kombiniert diese mit aktiven Trainingskonzepten. Anhand ausgewählter klinischer Beispiele wird die praktische Anwendung des Systems dargestellt.



André Zirnsak

Beziehungsorientierte Autismus Intervention
Teil 4: Meine Puppe kann was, das ich nicht kann
Puppen und Puppenspiel als Hilfsmittel für therapeutische Begleitprozesse und pädagogische Alltagsgestaltung mit autistischen Kindern

Puppen und Figuren sind ein fester Bestandteil unseres Kulturguts und im Spiel von Kindern. Auch autistische Kinder profitieren nachweislich von der spielerischen Auseinandersetzung mit Puppen, benötigen jedoch oftmals Impulse von außen, um dieses Medium für sich entdecken zu können. In diesem Fachartikel wird das vom Autor entwickelte Konzept HandFest vorgestellt, welches, unter Berücksichtigung aktueller Forschungsergebnisse, einen praktischen Ansatz zum Einsatz von sogenannten Puppengefährten anbietet.



Rainer Zumhasch, Lucas Dörre

Die Arbeit mit Therapieknete zur Stärkung von Händen und Lebensqualität bei Menschen mit Rheumatoider Arthritis

Die Rheumatoide Arthritis (RA) ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung, die vor allem die kleinen Gelenke der Hände betrifft. Typische Symptome sind Schmerzen, morgendliche Steifigkeit, Kraftverlust sowie im weiteren Krankheitsverlauf strukturelle Veränderungen der Gelenke und Fehlstellungen von Hand und Fingern. Lesen Sie in diesem Artikel, wie Studienergebnisse die Wirksamkeit der Anwendung von therapeutischer Knetmasse belegen und was Sie selbst dabei beachten können.



Marion Haupt

Zwischen Therapieauftrag, Zeitdruck und gesetzlichen Vorgaben: Wie Sprache Deinen Alltag erleichtern kann

Therapeutische Arbeit ist geprägt von engen Rahmenbedingungen, Zeitdruck, hoher Informationsdichte und dem Anspruch, Menschen zu helfen. Dabei unterschätzen viele, wie sehr die eigene Sprache den Arbeitsalltag beeinflusst. Unklare Formulierungen, Konjunktive oder Wörter wie „müssen“ erhöhen Stress und erschweren die Zusammenarbeit mit Patienten. Der Fachartikel zeigt praxisnah, wie präzise Sprache entlastet, Klarheit schafft und sowohl Therapieprozesse als auch die eigene Zufriedenheit verbessert.



Vorschau: Heft 4/2026

Anne-Katrin Müller
„FAMO Fascia Movement Training“ – durch vitale Faszien zum persönlichen Lebensgefühl


Ann-Kathrin Blank
Ergotherapie bei Fibromyalgie


Andreas Maassen
Der Darm im metabolischen Netzwerk – Teil 1: Warum Stoffwechselgesundheit weit über die Verdauung hinausgeht


Alexander Geist und Katalin Hoffmann
Das Erdinger Konzentrations- und Gedächtnistraining


Antje Euler
Auf gesunden Füßen durchs Leben tanzen


Mireille Gisler, Livia Büchel, Jasmin Giger
Wenn der Alltag weh tut – Ergotherapie bei Endometriose


Birgit Betzold
Wieviel Evidenz brauchen wir in der Ergotherapie, und welcher Grad an Akademisierung ist gut für uns?


Hannah Pramhaas, Lisa Eisemann
Studieren, arbeiten und gesund bleiben? Mehrfachbelastung in der Ausbildung von Gesundheitsberufen aus ergotherapeutischer Perspektive



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