Gabriele Brähler
Keine Angst vor SEO und strategischem Content Warum digitale Präsenz heute zur therapeutischen Verantwortung gehört
Digitale Sichtbarkeit ist längst Teil des beruflichen Umfelds – auch wenn sie im Therapieraum nicht unmittelbar spürbar ist. Über 80 Prozent der Patient:innen informieren sich vor einem Therapiebesuch online. Mehr als 90 Prozent aller digitalen Wege beginnen mit einer Suchanfrage. Auch Fachkräfte auf der Suche nach einer neuen Wirkungsstätte oder potenzielle Kooperationspartner verschaffen sich online einen ersten Eindruck. Wer dort nicht auftaucht – oder nur vage Informationen bietet – wird seltener gewählt. Mancher denkt vielleicht: Sichtbarkeit bedeutet Selbstdarstellung. Nein, Sichtbarkeit bedeutet Auffindbarkeit, Verständlichkeit und Orientierung. Themenschwerpunkte und individuelle Expertise können transparent dargestellt werden und neue Kontaktkreise erschließen. Zwischen zwei Klicks entscheidet sich heute oft, welche Praxis ausgewählt wird. Was das genau bedeutet? Begleiten Sie die Autorin auf einen spannenden Ausflug in die Welt der digitalen Sichtbarkeit.
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Karl-Michael Haus, Manfred Nowak
ADHS wirklich verstehen Teil 2: Die Therapie der Macula utriculi – Vielleicht ein Gamechanger zu Methylphenidat?
Verhaltenstherapie, Neurofeedback und Medikamente können hilfreich sein für Menschen, die sich mit „ihrem“ ADHS tapfer durch Schule, Studium oder Beruf navigieren. Wäre es nicht erfolgversprechender, den Alltag dieser Menschen zu nutzen, um ihre Symptome zu reduzieren? Genau das haben die Autoren getan! Nachdem sie im vorherigen Fachartikel die neurobiologischen Hintergründe der ADHS-Symptomatik dargestellt haben, berichten sie in diesem Beitrag über Erfahrungen mit der von ihnen entwickelten Therapie der Macula utriculi. Die Autoren sind davon überzeugt, dass dieser Ansatz ein echter Gamechanger zu Methylphenidat in der Behandlung von ADHS werden kann.
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Björn Crüts
Time-aware Medicine – Die Betrachtung zeitlicher Verläufe im Fokus therapeutischer Entscheidungen
Time-aware Medicine beschreibt einen Perspektivwechsel von der punktuellen Messung hin zum zeitlichen Verlauf. Für die Ergotherapie ist dieser Ansatz besonders relevant, weil Alltagshandeln, Belastung, Erholung und Teilhabe immer auch in einem zeitlichen Zusammenhang stehen/zu bestimmten Zeiten stattfinden. Dieser Beitrag zeigt, wie Muster, Schwankungen und Trends therapeutische Entscheidungen verbessern können, welche Rolle digitale Verlaufsdaten dabei spielen und welche Chancen und Grenzen sich für die Praxis ergeben.
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Julia Schellen, Monika Rottmayer
Mehr als Worte: Unterstützte Kommunikation als Schlüssel zur Teilhabe in der Ergotherapie
Der Einsatz von Methoden und Formen der Unterstützten Kommunikation (UK) eröffnet in der Ergotherapie neue Handlungsspielräume für die Zusammenarbeit mit Menschen mit komplexen Kommunikationsbedürfnissen. Der Beitrag zeigt die Gemeinsamkeiten von UK und ergotherapeutischen Prinzipien auf und beleuchtet hierdurch Chancen wie Teilhabe, Selbstbestimmung und Betätigungsorientierung. Beispielhaft wird die Integration in den therapeutischen Alltag mit Hilfe von Fallbeschreibungen skizziert.
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Philipp Werkmeister
Das Werkmeister-System von Kopf bis Fuß – Ein integrativer Ansatz zur Analyse und Behandlung funktioneller Beschwerden
Das Werkmeister-System von Kopf bis Fuß beschreibt einen integrativen, systemischen Therapieansatz zur Behandlung funktioneller Beschwerden des Bewegungsapparates. Ziel ist es, Symptome im Kontext individueller Entwicklungsverläufe sowie struktureller, myofaszialer und neuromuskulärer Zusammenhänge zu analysieren und nachhaltig positiv zu beeinflussen. Grundlage bildet eine umfassende Befunderhebung, die biografische, funktionelle und klinische Aspekte von der Geburt bis zum aktuellen Beschwerdebild berücksichtigt. Auf dieser Basis erfolgt ein strukturierter Behandlungsaufbau entlang funktioneller Ketten mit Priorisierung der primären Dysfunktionen. Der Ansatz integriert manualtherapeutische sowie bewegungstherapeutische Verfahren und kombiniert diese mit aktiven Trainingskonzepten. Anhand ausgewählter klinischer Beispiele wird die praktische Anwendung des Systems dargestellt.
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André Zirnsak
Beziehungsorientierte Autismus Intervention Teil 4: Meine Puppe kann was, das ich nicht kann Puppen und Puppenspiel als Hilfsmittel für therapeutische Begleitprozesse und pädagogische Alltagsgestaltung mit autistischen Kindern
Puppen und Figuren sind ein fester Bestandteil unseres Kulturguts und im Spiel von Kindern. Auch autistische Kinder profitieren nachweislich von der spielerischen Auseinandersetzung mit Puppen, benötigen jedoch oftmals Impulse von außen, um dieses Medium für sich entdecken zu können. In diesem Fachartikel wird das vom Autor entwickelte Konzept HandFest vorgestellt, welches, unter Berücksichtigung aktueller Forschungsergebnisse, einen praktischen Ansatz zum Einsatz von sogenannten Puppengefährten anbietet.
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Rainer Zumhasch, Lucas Dörre
Die Arbeit mit Therapieknete zur Stärkung von Händen und Lebensqualität bei Menschen mit Rheumatoider Arthritis
Die Rheumatoide Arthritis (RA) ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung, die vor allem die kleinen Gelenke der Hände betrifft. Typische Symptome sind Schmerzen, morgendliche Steifigkeit, Kraftverlust sowie im weiteren Krankheitsverlauf strukturelle Veränderungen der Gelenke und Fehlstellungen von Hand und Fingern. Lesen Sie in diesem Artikel, wie Studienergebnisse die Wirksamkeit der Anwendung von therapeutischer Knetmasse belegen und was Sie selbst dabei beachten können.
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Marion Haupt
Zwischen Therapieauftrag, Zeitdruck und gesetzlichen Vorgaben: Wie Sprache Deinen Alltag erleichtern kann
Therapeutische Arbeit ist geprägt von engen Rahmenbedingungen, Zeitdruck, hoher Informationsdichte und dem Anspruch, Menschen zu helfen. Dabei unterschätzen viele, wie sehr die eigene Sprache den Arbeitsalltag beeinflusst. Unklare Formulierungen, Konjunktive oder Wörter wie „müssen“ erhöhen Stress und erschweren die Zusammenarbeit mit Patienten. Der Fachartikel zeigt praxisnah, wie präzise Sprache entlastet, Klarheit schafft und sowohl Therapieprozesse als auch die eigene Zufriedenheit verbessert.
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