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Aktuelle Ausgabe



Heft 6/2021



Bianca Peters

Narben als Störfeld

Störfelder werden als pathogene Reizzustände bezeichnet, welche in einen chronischen Zustand übergehen können (Kraft & Stange 2009, S. 432). Dabei kommt es zu einer Fehlregulation und Dysbalance des Körpers. Hierbei können Organe, aber auch Gewebe wie Narben betroffen sein. Bei einem Fortbestehen von Störfeldern kommt es zu einer Heilungsblockade bzw. einer verzögerten Heilung (Strittmatter 2005, S. 5). Interessanterweise können sich Narben selbst zu einem Störfeld entwickeln und hierdurch den Körper beeinflussen. Jedoch ist es auch möglich, dass Störfelder des Körpers dazu führen, dass sich die Narbe erst hierdurch zu einem eigenständigen Störfeld entwickelt. Häufiger bleibt dann die Frage nach der „Henne“ und dem „Ei“ bzw. der Entstehung der Ursache und den Folgen unklar. Für die Behandlung entscheidend ist, ob ein Störfeld besteht und wie dieses aufgelöst werden kann.



Géraldine Germann, Vivienne Boog, Melanie Hager, Kim Roo

„So macht Schule Spaß!“ – Wie ergotherapeutische Interventionen dabei helfen

Im Rahmen des Moduls „Projektwerkstatt“ an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) setzten sich drei Ergotherapie-Studierende unter der Begleitung ihrer Dozentin mit dem Thema der Konzentrationsförderung in Regelschulen auseinander. Hintergrund ist, dass in der Schweiz mit dem Ziel der Inklusion immer mehr Kinder mit sonderpädagogischem Förderungsbedarf oder einer Behinderung in die Regelschule integriert werden (Echsel et al. 2019).



Thorsten Blaufelder

Videoüberwachung am Arbeitsplatz

Die technischen Möglichkeiten von Videoüberwachungssystemen haben im Laufe der Zeit stetig zugenommen. Hard- und Software werden gleichzeitig günstiger in der Anschaffung und somit auch für Inhaber kleiner Praxen erschwinglich. Andererseits belastet Videoüberwachung mit immer besserer Technik intensiv die Rechte und Freiheiten der Patienten und Mitarbeiter, die ein grundrechtlich abgesichertes Interesse daran haben, in einer Praxis nicht „auf Schritt und Tritt“ kontrolliert zu werden. Da Videoüberwachung von vielen Menschen als bedrückend empfunden wird, häufen sich Beschwerden hierüber bei den Aufsichtsbehörden. Der Autor schildert in diesem Fachartikel, worauf Praxisleitungen zu achten haben.



Günter Dobler

Muskeln – Testen und Balancieren

Für jede therapeutische Arbeit ist es sinnvoll, die dem Beschwerdebild zugehörigen Muskeln zu testen und bei einer Dysbalance zu korrigieren. Einige Möglichkeiten der Kinesiologie zur Diagnostik und Therapie werden in diesem Fachartikel näher erläutert.



Rainer Zumhasch, Katrin Vei

Assessments für die Begutachtung eines therapeutischen Befunds

Muskulo-skelettale Erkrankungen verursachen etwa ein Drittel aller krankheitsbedingten Arbeitszeitausfälle. Eine qualifizierte und standardisierte Untersuchung des muskulo-skelettalen Systems ist aufwendig und komplex. Um diese zeitlich in den Therapeutenalltag integrieren zu können sowie schlussendlich auch evidenzbasiert und zielorientiert zu arbeiten, heißt es üben, üben, üben. Je häufiger befundet wird, desto routinierter wird der Therapeut und desto eher finden Clinical Reasoning Prozesse statt. Außerdem hilft eine gut strukturierte und griffbereite Assessmentmappe mit allen wichtigen Testutensilien, die Befundung zielgerichtet durchzuführen.



Tabita Zaugg, Jasmin Meier, Corina Thön

Im geschützten Rahmen „krea(k)tiv“ sein

"Das ist mega, das vergisst man so schnell", sagt die Teilnehmerin, als sie mit hoher Konzentration das Tischtuch bemalt. Damit meint sie, dass Kreativsein in ihrem Alltag oft keinen Platz findet, obwohl es ihr sehr viel Freude bereitet. Seit 40 Minuten ist sie mit Begeisterung dabei und möchte trotz Schwierigkeiten, ihre Hand gezielt zu bewegen, die letzten Felder mit Farbe ausfüllen. Für sie ist diese Konzentration und Präzision eine Höchstleistung. Zusammen mit den Klientinnen und Klienten der geschützten Station der Rehaklinik Zihlschlacht arbeiteten zwei Ergotherapie-Studentinnen während acht Treffen an kreativen Werkobjekten für den geschützten Außenbereich der Station. In diesem Beitrag schildern sie den Projektverlauf.



Silvy Kellerer

Befund und Assessments bei Schwindel und Gleichgewichtsstörungen

Wer kennt das nicht … ein Patient nach Schädigungen im Bereich des Innenohrs, des Gehirns oder Rückenmarks und/oder der peripheren Nerven klagt in Ihrer Rehabilitationstherapieeinheit über auftretende Schwindelbeschwerden und Gleichgewichtsstörungen. Seine gewohnten häuslichen und beruflichen Tätigkeiten und Aktivitäten sind erheblich reduziert, da er sich häufig unsicher und unwohl fühlt. Doch was können Sie nun tun, um seine Symptome besser zu beurteilen und die weiterführenden Therapieoptionen einzuleiten? Lesen Sie in diesem Fachartikel, wie eine Differenzierung der unterschiedlichen Schwindelbeschwerden zu einer effizienten Therapiemaßnahme führen kann.



Claudia Berghaus

Dirty Tricks
Wie Sie unfaire rhetorische Maschen durchschauen und in jeder Situation die beste Antwort finden

Dirty Tricks sind eine Vielzahl von Verhaltensweisen, verbalen Attacken und unfairen Täuschungsmanövern, die verbal oder nonverbal dafür sorgen, dass wir uns unwohl fühlen, die Souveränität verlieren und im schlimmsten Fall gegen unseren Willen handeln. Oft bemerkt man erst im Nachhinein, dass uns jemand soeben knallhart geplant manipuliert hat. Der Gesprächspartner oder die Gesprächspartnerin nutzt unsere Schwachstellen aus und ignoriert unsere Bedürfnisse. Perfide ausgelöster Stress und mentale Verunsicherungen können auch gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Damit das nicht passiert, gibt es in diesem Beitrag ein paar Tipps, wie Sie sich innerlich gegen rhetorische Gemeinheiten wappnen und Dirty Tricks schneller durchschauen und entspannt abwehren können.



Kathrin Habermann

Kindliche Entwicklung und digitale Medien

Die Gefahren von digitalen Medien wie Smartphones, Tablets, Konsolen und Co. sind besonders seit Beginn der Pandemie in aller Munde. Aber schon davor warnten viele Wissenschaftler*innen vor den Auswirkungen der zunehmenden Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen. Doch ist das wirklich so oder spielt hier oftmals die Angst vor neuen Technologien eine Rolle? Gibt es Unterschiede zwischen Kindern und Jugendlichen und wie lässt sich mit dem technologischen Fortschritt in der Erziehung umgehen? Mit diesen Themen hat sich die Autorin in ihrer ergotherapeutischen Arbeit in den letzten drei Jahren viel beschäftigt. In diesem Fachartikel gibt sie einen Einblick in ihre Recherche und Erfahrungen.



Cornelia M. Kopelsky

Ergodynamisches Sitzmanagement
Gesundheitserhaltende Unterbrechung sedentären Verhaltens initiiert durch höhenvariablen Tisch mit Z-Führung

Sitzen ist eine alltagsrelevante Körperhaltung. Zum Arbeiten und Ruhen wird sie jedoch über die Maßen genutzt, sodass vor allem lange Sitzzeiten der Gesundheit erheblich schaden können. Dieser Beitrag verknüpft einen sensomotorischen mit einem ergonomischen Ansatz mit dem Ziel, tägliches Sitzen bestmöglich bedarfsgerecht und beschwerdefrei nach der biologischen Individualität auszurichten. Der Mensch als psychosomatisch komplexes Wesen soll seine Selbstkompetenzen so einbringen können, dass er in einem ausgewogenen Verhältnis körperliche Aktivitäten und Ergonomie für sich gesundheitsfördernd zu nutzen weiß.



Vorschau: Heft 1/2022

Ingrid Kollak
Yoga bis ins hohe Alter – Wie Yoga wirkt und angemessen zu üben ist


Schutz und Hilfe bei häuslicher Gewalt
Anja Krauß et coll.


Ergotherapie auf der Intensivstation
Sabine Bianco, Floriane Rusterholz


Low Performer – Wenn die Leistung schwächelt, ist Ursachenforschung wichtig
Thomas Eckardt


Teambuilding in einer ergotherapeutischen Praxis – Ein Blick auf das Führungshandeln
Petra Schuster


Kreativ-Therapeutisches Schreiben in der psychiatrischen Ergotherapie
Rainer Schmitt


Gemeinsame Sache – Zusammenarbeit mit Eltern
Martina Wolf


Ein wildes Abenteuer – Viele einzigartige wilde Kerle
Alexandra Meli, Valérie Sandmeier, Aline Wechsler, Angelika Echsel


Gemeinsam den Wald entdecken – ein Generationenprojekt
Alexandra Wirth, Katharina Zürcher, Nadine Gasche, Dietlinde Arbenz



(Themenänderung vorbehalten)
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