Seitenanfang
Der Artikel wurden in Ihren Warenkorb gelegt

 






Unsere Lieferung ist für Privatpersonen portofrei.
(Konditionen für Händler bitte gesondert anfordern)


Verschlüsselte Kommunikation
Bei uns kaufen
Sie sicher ein.

 
verlag modernes lernen Borgmann GmbH & Co. KG


Aktuelle Ausgabe



Heft 2/2020



Veronika Hermes

Behinderung bewältigen – wer muss hier eigentlich was bewältigen? Systemische Betrachtungen zu Behinderung und zur Begleitung von Erwachsenen mit einer sogenannten geistigen Behinderung

Sind die systemischen Methoden und Theorien geeignet, um Menschen mit einer sogenannten geistigen Behinderung zu beraten, zu therapieren oder auch im Alltag zu begleiten? „Natürlich“ werden Sie sagen, vielleicht auch „weiß ich nicht“. Aber wenn Sie sich in Ihrem beruflichen Kontext umsehen: Wie viele Ihrer Bekannten, so sie denn beraterisch oder therapeutisch tätig sind, arbeiten mit Menschen mit einer sogenannten geistigen Behinderung? Oder, falls Sie aus der Behindertenhilfe kommen, wie viele Ihrer Kolleginnen und Kollegen arbeiten systemisch? Der Erfahrung der Autorin nach sind es weder in der ersten noch in der zweiten Gruppe besonders viele.

Irgendwie scheint es da eine unzureichende Kopplung zu geben. Dabei hat der systemische Ansatz sowohl methodisch als auch theoretisch viel in Bezug auf diese Klientel zu bieten und ermöglicht es darüber hinaus, die gesellschaftlichen Bedingungen miteinzubeziehen, in denen Menschen mit Behinderung leben. Beide Aspekte werden im folgenden Artikel näher beleuchtet, auch in der Hoffnung und mit dem Ziel, dass sich die Systeme „geistige Behinderung“ und „systemisch“ etwas annähern.



Cornelia Tsirigotis

Wie die Behinderung die Familie durcheinanderwirbelt – ein systemischer Blick

Dieser Beitrag beschreibt, wie die Diagnose oder Zuschreibung einer Behinderung des Kindes in einer Familie zu einem Gewirr von Kommunikationsmustern führen kann. Diese Muster stellen selbst behindernde Konstellationen dar. Systemische Arbeitsweisen können nützlich sein, um Familien wieder zu mehr Bewegungsspielraum zu verhelfen.



Jane Haardt

Psychosoziale Online-Beratung für Gehörlose in Gebärdensprache – Digitaler Firlefanz oder ein wirklich notwendiges Angebot?

Die Vorteile des digitalen Fortschritts sollten für alle Menschen spürbar sein. Der Verein „Hand zu Hand e. V.“ berät Gehörlose und Hörgeschädigte in ihrer eigenen Sprache, der Gebärdensprache. Seit über einem Jahr berät der Verein auch online.

Warum wir darüber reden sollten?

Zwei gute Gründe: 1. Gehörlose sind eine generell oft übersehene Sprachminderheit mit sehr spezieller Sozialisation und einem sehr speziellen Lebensalltag und 2. der Bremer Verein hat mit seinen Angeboten eine Versorgungslücke geschlossen und finanziert sich zum größten Teil über Spenden.



Vorschau: Heft 3/2020

Thema: Kultur und Migration VIII

Renate Schwammer
Resilienz-Wachstum und Entwicklung statt Resignation und Verzweiflung. Eine Antwort auf das leise Weinen


Ahmet Toprak
Was bei der Erziehung muslimischer Jungen schiefläuft und was Integration braucht


Carina Bründlinger
Beziehung, Vielfalt und neue Horizonte – Das Konzept FiSch – Familie in Schule zeigt, wie Multifamiliencoaching in der Schule gelingen kann


Marina Barz
Zwischen Profanität und Generalisierung – wenn die Organisation die Kultur managt



(Themenänderung vorbehalten)
Cookies helfen uns dabei, unsere Inhalte mit bestmöglichem Komfort für Sie auf allen Endgeräten bereitzustellen. Darüberhinaus sind sie notwendig, Sie als Kunde in unserem Online-Shop einwandfrei Ihrem Warenkorb zuzuorden. Mit der Nutzung unserer Internetseite akzeptieren Sie das Anlegen von Cookies.   OK

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz