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Aktuelle Ausgabe



Heft 3/2020



Renate Schwammer

Die Brücke zwischen Resilienz und Kultur – Vertrauen ins Leben. Wachstum und Entwicklung statt Resignation und Verzweiflung

Der Artikel stellt die Verbindung zwischen Resilienz und Kultur in den Mittelpunkt. Wir wachsen nicht nur in der Familie und in einem sozialen Umfeld, sondern auch in einem kulturellen bzw. multikulturellen Kontext auf.

Der fördernde und schützende Einfluss von Resilienz ist über Generationen entstanden und er-zeugte eine kulturelle Entwicklung. Kultur vermittelt Richtlinien, Werte und Rituale für den Umgang mit Widrigkeiten.
Resilienz ist eine Frage der Ressourcen.

In der Auseinandersetzung mit Flüchtlingsbiografien können Schutzfaktoren entdeckt oder wiederdeckt werden, die auch in unserer Kultur Zuversicht und Halt vermittelt haben und vermitteln.

Kultur beeinflusst die individuelle Resilienz und auch die Entwicklung einer kulturellen Resilienz, die eine Ressource für aktuelle und zukünftige Herausforderungen bietet.



Carina Bründlinger

Beziehung, Vielfalt und neue Horizonte – Das Konzept FiSch – Familie in Schule im interkulturellen Kontext

Vielfach sind Schwierigkeiten in der Schule direkt mit der familiären Situation der SchülerInnen verbunden. Daher wird es immer deutlicher, dass die Verhaltensprobleme in der Schule nur unter Einbeziehung und mit Unterstützung des Elternhauses lösbar sind. Die Arbeit mit Familiengruppen wurde daher auch auf den Schulalltag übertragen.

FiSch ist angeregt durch das am Marlborough Family Center in England entwickelte multifamilientherapeutische Programm „family education“. Die Idee des Konzeptes ist es, Eltern in den schulischen Alltag einzubinden und in einem klaren Rahmen deren Kompetenzen zu stärken. Hierbei lernen die Eltern in einer Multifamiliengruppe im Unterricht, selbstständig und situationsadäquater zu handeln und sich bei schwierigen Situationen gegenseitig zu unterstützen.

Die Kinder entwickeln zu Beginn gemeinsam mit ihrem/ihrer KlassenlehrerIn, ihren Eltern und dem FiSch-Team zwei bis drei Verhaltensziele, an denen sie während des ganzen Projektes sowie auch während der Schulzeit arbeiten wollen. Eine Rückmeldung hierzu gibt es in Form von anschaulichen Säulendiagrammen, die zeigen, inwieweit die Ziele schon erreicht wurden.



Ahmed Toprak

Geschlechtsspezifische Sozialisationsmerkmale in konservativen muslimischen Milieus – pädagogische und politische Perspektiven

Ratgeber zur Erziehung füllen ganze Bücherregale. Eltern sind mehr als verunsichert, welche Erziehungs-methoden angebracht sind. In konservativen muslimischen Milieus werden traditionelle Erziehungsmethoden angewandt, weil sie paradoxerweise Eltern Sicherheit und Orientierung geben. Hier ist die Erziehung gekennzeichnet durch die dominante Haltung der Eltern: Autorität und Respekt prägen die Beziehungen zwischen den Eltern und Kindern.



Marina Barz

Zwischen Profanität und Generalisierung – wenn die Organisation die Kultur managt

In diesem Artikel beschäftigt sich die Autorin mit dem Kulturbegriff mit dem besonderen Fokus auf die unterschiedlichen Kulturen von Wirtschaftsunternehmen. Sie geht der Frage nach, woran sich Kulturen in Organisationen erkennen lassen und warum sie wichtig sind.

Ihre anschließende Hauptaussage lautet, dass heutzutage oft Teilfunktionen von Organisationen und kurzlebige Phänomene schnell zur Kultur gemacht werden und die vorhandenen Organisationskulturen bei wichtigen Entscheidungen und in Transformationsprozessen zu wenig Aufmerksamkeit erhalten. Der Kulturbegriff in Organisationen wird durch diese Herangehensweise zur Profanität.



Vorschau: Heft 4/2020

Thema: Face to Face und mehr – Coachen und Beraten in unterschiedlichen Räumen

Martina Hörmann
Systemisch beraten in digitalen Welten – Perspektiven und Herausforderungen


Sarah Hielb, Florian Wiedemann
Coaching in Gesundheitsberufen


Haja Molter, Birgit Wolter
„Das Raummodell“ – ein Metamodell für kreative Improvisation


Ulrike Juchmann
Coaching für Frauen – Kompetenz fühlen und zeigen


Marina Barz
Beratung und Coaching digital: Paradoxie in der Realität – Vertrauen schaffen in der Distanz.


Rainer Hirschberg
Internes Systemcoaching in der Jugendhilfe



(Themenänderung vorbehalten)
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