Seitenanfang
Der Artikel wurden in Ihren Warenkorb gelegt

 





Unsere Lieferung ist für Privatpersonen portofrei.
(Konditionen für Händler bitte gesondert anfordern)


Verschlüsselte Kommunikation
Bei uns kaufen
Sie sicher ein.

 
verlag modernes lernen Borgmann GmbH & Co. KG


Aktuelle Ausgabe



Heft 2/2018



Ahmed Toprak

Türkeistämmige Mädchen zu Geschlechterrollen und Sexualität

In der Öffentlichkeit werden türkeistämmige Mädchen oder jungen Frauen oft erst dann wahrgenommen, wenn sie unterdrückt werden oder mit einer unerwünschten Eheschließung konfrontiert sind und deshalb ausbrechen wollen.
Wie denken sie aber tatsächlich über voreheliche Sexualkontakte, Partnersuche und traditionelle Geschlechterrollen?



Stephan Kirschbaum

Ambulant betreutes Wohnen mit türkeistämmigen Migrantinnen und Migranten

Der Beitrag stellt ambulant betreutes Wohnen i Kontext von Migration vor.
Beschrieben werden Veränderungs- und Diskussionsprozesse bei und mit den Nutzern; im Projekt, Unternehmen und mit dem Kostenträger.
Vor allem der Einsatz von Muttersprachlerinnen und die Nutzung von Gruppenangeboten senken die Zugangsbarrieren und eröffnen den Nutzerinnen neue Erfahrungsräume.
Gleichzeitig sind alle Beteiligten immer wieder herausgefordert Rollenmuster, Normen und Werte zu hinterfragen und anzupassen.



Mareike Stauder

Fließend Pantomimisch“ - Interaktionen mit geflüchteten Jugendlichen einfach gestalten.

Im Fokus steht die wertschätzende und ressourcenorientierte Gestaltung von Interaktionsprozessen zwischen pädagogischen Fachkräften und unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen im Kontext der stationären Kinder- und Jugendhilfe.
Die Autorin lädt dazu ein, in der Kommunikation mit geflüchteten Jugendlichen gestische und mimische Zeichen so einzusetzen, als ob sie Elemente einer universal verständlichen Sprache seien. Die dargestellten Interaktionsmöglichkeiten dienen als Anregung und sollen Impulse setzen.



Barbara Wachendorf, Wahlster, Andreas

Immerhin sind wir hier sicher -
Ein Interview von Andreas Wahlster mit der Theaterregisseurin Barbara Wachendorff zur Theaterproduktion Sand und Asphalt.
Geschichten von Flucht mit dreizehn geflüchteten Frauen und einer Schauspielerin am Schlosstheater Moers



Corina Ahlers

Gendered Perspektive: Gedankensplitter einer systemischen Therapeutin im Zusammenleben mit syrischen Flüchtlingen

Vorweg: In Teneriffa (kanarische Inseln, Spanien) geboren und aufgewachsen, studierte ich in Wien Psychologie und bin seit beinahe 40 Jahren systemische Familientherapeutin und Lehrtherapeutin in dieser Stadt.
Viele Jahre habe ich im Familientherapiezentrum und größten systemischen Institut (OEAS) in derselben Stadt gearbeitet. Mein Mann war Professor für Sozial- und Kulturgeschichte an der Universität Wien.
Beide haben wie eine besondere Ader für empirische qualitative Ansätze in Sozial- und Kulturwissenschaften. In der einzigartigen Situation, von Herbst 2015 bis heute syrische Flüchtlinge bei uns zu Hause zu Gast zu haben, verwandelten sich unsere Erfahrungen in eine persönliche Forschungsfrage: Mein Mann entwickelte ein soziales Forschungsprojekt mit Blick auf das Leben unter Kriegsbedingungen und den Prozess der legalen Emigration und der illegalen Flucht von syrischen Physikern und Pharmazeuten vor dem Krieg.
Ich konzentriere mich auf die Frage des Zusammenlebens mit syrischen Flüchtlingen in Wien. Ich möchte so verfahren, dass ich unsere Gäste beschreibe, seitdem ich im Oktober 2015 Flüchtlinge einlud, in unserem Haus zu leben.
Im ersten Monat beherbergten wir zwei Männer (Tarek, 45, und Can, 33).
Tareks zweite Frau, eine Witwe mit einem kleinen Mädchen (Samira 25, und Leyla 6) kam einen Monat später an.
Die erste Frau des zweifach verheirateten Tarek kam mit den fünf Kindern später an, nachdem Tarek im April 2016 Asyl gewährt worden war und er die Familienzusammenführung beantragt hatte. Er organisierte die legale Einwanderung seiner Erstfrau und seiner Kinder mit Visa. Bis dahin hatte seine Erstfamilie in einem der großen Flüchtlingslager in Jordanien gelebt. Von diesem Zeitpunkt an pendelte er fortwährend zwischen seiner Zweitfamilie, die in unserem Haus lebte und seiner Erstfamilie, deren neues Zuhause in einem anderen Wiener Bezirk lag, hin und her.
Can, ein alleinstehender Mann, blieb bei uns bis Mai 2016. Im Mai 2017 kündigten wir an, dass wir es gerne hätten, dass Samira und Leyla bis Ende des Jahres auszögen.
In der Zwischenzeit fanden sie ein Apartment auf der anderen Seite der Stadt, in der Nähe der Wohnung von Tareks Erstfamilie. Es ist wieder nur ein Zimmer. Ein Apartment zu mieten ist für Flüchtlinge nahe zu unmöglich, selbst wenn wir die Verantwortung übernehmen. Das ist die Kurzfassung unserer Gast-Geschichte.



Martin Rufer, Loth, Wolfgang

Zurück in die Zukunft -
zwischen Selbstorganisation und Wunschvorstellung
Eine E-Mail Konversation

Nachdem wir nun schon eine längere Zeit miteinander im Gespräch sind über Vorstellungen von Psychotherapie, Systemische Therapie, deren grundlegende Prämissen und alltägliche Stolperstellen, kurzum über das, was uns in der Arbeit bewegt, machte mich eine Bemerkung Martins zu meinem Beitrag mit Peter Kaimer über den gesellschaftlichen Blick in der systemischen Therapie stutzig. (Kaimer & Loth 2017).
Er benutzte den Begriff „Grabrede“ und das wollte ich dann doch genauer wissen und auch, ob sich darüber ein Gespräch entwickeln ließe, in dem sich über unsere langjährigen Erfahrungen im Metier ein brauchbarer Blick nach vorn ergeben könnte.
Das Gespräch fand statt in der Zeit vom 1. bis 11. November 2017, wegen unserer weit entfernten Wohnorte per E-Mail.



Vorschau: Heft 3/2018

Julia Hille
„Den Wald vor lauter Bäumen ?…“ systemischer Umgang mit Sichtweisen


Ludger Kühling
Biographieorientierte Teamentwicklung: Konzept – Methode – Erfahrungen


Barbara Bräuer
Diversity im Team – wie viel Unterschied darf es denn sein?


Helene Schwenzer
Gestalten statt Helfen – Vielfalt ermöglichen durch kreative Zusammenarbeit


Franziska Breitwieser, Klaus Krämer, Julia Langosch, Florian Lerch, Johanna Pfeiffer & Celia Wolter
Kaffee trinken, kickern, quatschen?! Unsichtbare Professionalität Sozialer Arbeit



(Themenänderung vorbehalten)
Cookies helfen uns dabei, unsere Inhalte mit bestmöglichem Komfort für Sie auf allen Endgeräten bereitzustellen. Darüberhinaus sind sie notwendig, Sie als Kunde in unserem Online-Shop einwandfrei Ihrem Warenkorb zuzuorden. Mit der Nutzung unserer Internetseite akzeptieren Sie das Anlegen von Cookies.   OK