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verlag modernes lernen Borgmann GmbH & Co. KG

Aktuelle Ausgabe



Heft 3/2021



Martin Rufer

„Wenn man mich braucht, dann komme ich.“
Zur Relevanz von nahen Beziehungen in der Selbstorganisation psychotherapeutischer Prozesse

Therapeutische Prozesse sind immer Teil eines triadisch definierten Systems. Eine so verstandene Psychotherapie hat sowohl Einfluss auf die Prozessgestaltung als auch auf das Selbstverständnis der therapeutischen Rolle darin. Fokussiert wird vornehmlich auf nahe Beziehungen (Bindungen) als Ressourcen. Dies wird anhand praktischer Beispiele aus der Praxis des Autors dargestellt und im Rahmen der allgemeinen Wirkfaktoren von Psychotherapie verbunden mit einer systemischen Theorie der Selbstorganisation (Synergetik) reflektiert.



Marie-Luise Conen

Abschied von einer elternstärkenden Jugendhilfe?
Kritische Betrachtungen zur „Reform“ des Kinder- und Jugendstärkungsge-setzes (KJSG)

Die im April im Bundestag verabschiedeten Gesetzesänderungen im Kinder- und Jugendstärkungsgesetz versprechen zwar eine stärke Einbeziehung von Herkunftseltern in Entscheidungen über das Wohl ihrer Kinder, aber gleichzeitig werden diese Rechte durch Bedingungen, die Fachkräfte individuell setzen können, eingeschränkt. Vor allem niedrigschwellige fallunabhängige Angebote werden „Multiproblemfamilien“ nicht so erreichen, dass sich deren Probleme und Problemlösungsmuster verändern (können). Diese Angebote werden eher dazu führen, dass „Multiproblemfamilien“ zukünftig nicht recht-zeitig Hilfen erhalten.



Anke Lingnau-Carduck, Birgit Wolter

König*innendisziplin Hilfeplanung: das unter-schätzte Instrument – ein systemischer (Aus-)Blick

Das im Oktober 1990 in Kraft getretene Achte Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII) führte als zentrales Steuerungselement für die einzelfallbezogenen Hilfen zur Erziehung die Hilfeplanung als zentrales fachliches Steuerungselement ein. Die gesetzliche Verankerung der Beteiligung der Eltern als Leistungsberechtigte im Zusammenspiel mit qualitativen Standards der strukturellen, personellen und fachlichen Ausstattung von öffentlichen und freien Trägern findet seitdem ihren Platz in der kommunalen Planungs- und Gesamtverantwortung.

Doch was bedeutet das für die Kinder und ihre Familien, was für die beteiligten Fachkräfte in der heutigen Gesellschaft?

Hilfeplanung als Gesamtprozess zu gestalten ist eine komplexe Aufgabe und steht im deutlichen Gegensatz zu der vielerorts praktizierten Reduktion auf geringe Stundenkontingente in der Hilfegewährung und von Hilfeplangesprächne als technokratischem Akt.

Eine systemische Perspektive ermöglicht die Realisierung von Hilfeplanung als Potenzialentfaltung in einem transdisziplinären Prozess, orientiert an den Lebenswelten der Familien in kongruenter Kooperation mit den Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe, der Medizin und der Bildungseinrichtungen.



Sarah Seidl

Neue Interventionsmöglichkeiten dank Online-Setting
Die eigenen vier Wände der KlientInnen als Ressourcenraum nutzen

Meistens wird der Umstand, dass die KlientInnen nicht im gleichen Raum wie der/die Beratende sitzen, als einschränkend beschrieben – aus den bekannten Hindernissen, die sich daraus ergeben. Treten wir selbst aus diesem Problemfokus heraus in den Bereich der Lösungen, so ergibt sich daraus jedoch ein ganz eigener Lösungsraum: die Wohnung und der damit unmittelbare Lebensraum des Klienten/der Klientin. Der Artikel stellt konkrete Methoden vor, die Arbeit im virtuellen Raum mit dem analogen Raum zu verbinden und möchte KollegInnen ermuntern, auch mit dem oft als „kalt“ erlebten Medium PC kreativ zu werden.



Robert Baum Dr. Dirk Rohr, Christine Jablinski

Systemisch online lehren – mehr als ein Plan B?

Dieser Beitrag diskutiert theoretische Zugänge zu Online-Lehrformaten im systemischen Feld. Gerahmt durch die Frage nach der Passung beschreibt er, wie ein Weiterbildungsinstitut seinen Standpunkt in Zeiten stark veränderter Anforderungen an die Lehr- und Lernpraxis bestimmt. Darauf aufbauend fasst er zusammen, warum eine digitale Lehrpraxis mehr sein kann als ein bloßes Ersatzangebot zu klassisch analogen Formaten.



Vorschau: Heft 4/2021

Thema: Forschen, Schreiben und mehr unter systemischer Perspektive

Franziska Gnest, Martina Masurek & Dirk Rohr
Systemische, qualitative Sozialforschung – über die Rekonstruktion von Wissen, die Gesprächsführung bei Interviews und über die Eingebundenheit von Forschenden


Kathrin Petruschke
„Die Kunst eines erfüllten Lebens, ist die Kunst des Lassens: zulassen – weglassen – loslassen“ –Systemisch betrachtet aus der Sicht des Schreibens


Ulrike Juchmann
Aus dem Kopf durch das Herz in die Hand - Schreibimpulse für Therapie, Coaching und Selbsterfahrung


Birgit Wolter
Agilität



(Themenänderung vorbehalten)
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