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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1985
Autor Hess, Thomas
Titel Möglichkeiten und Grenzen systemorientierter Arbeit in der Schulpsychologie
Beschreibung Das Beratungsfeld Schule ist komplex, inhomogen und sehr unterschiedlich abgegrenzt. Die Erwartungen an den Berater sind entsprechedn oft problematisch oder paradox. die häfuigsten Erwartungen an den Schulpsychologen und eine mögliche systemische Rolldendefinition desselben werden diskutiert. Der Hauptunterschied zwischen systemorientierter Therapie in Familien und in der Schulberatung befsteht in der lockeren Kopplung der Subsysteme Familie und Schule, durch das Bindeglied Schüler oft nur schwach miteinander verbunden. Anhand von Beispielen werden verschiedene Formen von dysfunktionaler Autoorganisation des Systems Schule Familie diskutiert.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1985
Autor Krüll, Marianne
Titel Liebe - oder.
Die Koontogenese zwischen dem autopoietischen System
HUMBERTO MATURANA und dem autopoitischen System MARIANNE KRÜLL
im Verlauf ihres gemeinsamen Drittens im Medium de Instituts für systemische Studien e.V. Hamburg
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1985
Autor Bakker, Piet
Titel Ausbildung in Ehe- und Familientherapie in Holland
Beschreibung In den Niederlanden hat sich die neu gegründete Organisation für Ehe- und Familientherapie entschieden, ein breites Spektrum therapeutischer Schulen einzubeziehen. In dieser Arbeit werden Auswirkungen von Trainingsprogrammen und Auswahl von Trainees und Lehrern diskutiert. Es wird die These aufgestellt, daß bei längerem Bestehen der Organisation dieses breite Spektrum zu einer besseren Definition und Integration verschiedener Schulen führt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1985
Autor Cade, Brian
Titel Die Wirklichkeit der Wirklichkeit (oder: die Wirklichkeit der Wirklichkeit)
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1985
Autor Neuburger, Robert
Titel Die Verschreibung vorgeschobener Gründe
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1985
Autor Osterhold, Gisela
Titel Schulschwierigkeiten - Auffällige Kinder und Jugendliche zwischen Elternhaus und Schule
Beschreibung Wenn Kinder oder Jugendliche in der Schule Probleme machen, die nicht mit einfachen Mitteln zu lösen sind, dann schiebt oft einer dem anderen die Schuld zu: die Schüler den Eltern oder Lehrern, die Schule den Eltern, die Eltern der Schule oder beide dem Schüler, der faul, überfordert oder gestört sei. Wen behandelt eine systemtherapeutisch arbeitende Erziehungsberatungsstelle in einem solchen Fall? Die Autoren berichten von Schwierigkeiten der Anwendung des systemtherapeutischen Ansatzes bei Schulschwierigkeiten. Dabei diskutieren sie u.a. die Frage, wozu es hilft, daß gerade bei den schwierigen Fällen Elternhaus und Schule nur formalistisch miteinander kooperieren, aber im Grunde genommen sich gegenseitig isolieren, in Konkurrenz zueinander leben und sich gegenseitig die Schuld zuweisen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1985
Autor Wippich, Jürgen
Titel Lebende Systeme
Gedanken zu den Arbeiten H. Maturanas, Milton H. Ericksons, C.R. Rogers u.a.
Theoretische Überlegungen und helfende Praxis
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1985
Autor van Trommel, Max J.
Titel Ein integriertes Ausbildungsprogramm in Ehe- und Familientherapie
Ein erster Bericht
Beschreibung Im Dezember 1984 schlossen wir unser erstes dreijähriges integriertes Ausbildungsprogramm ab. Acht Trainees erhielten ihr Zertifikat. Diese Arbeit vermittelt einen Eindruck vom Programm wie auch einige Eindrücke von Trainern und Trainees.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1985
Autor Guntern, Gottlieb
Titel Ausbildung und Therapiekontrolle in der Systemtherapie
Beschreibung Dieser Artikel befaßt sich mit ein paar Grundproblemen der Therapieausbildung und Therapiekontrolle im Rahmen der Systemtherapie. Der Autor stellt kurz Ausbildung und Spervision des PZO und den Unterricht der ISO dar. Grundbegriffe werden definiert; Therapodos, der konzeptuelle, technische und ethische Weg des Systemtherapeuten, wird skizziert; Universalien des Schamanismus und der Heiler werden erwähnt; vier verschiedene Anthropologien, d.h., Theorien des Menschen werden verglichen; verschiedene Trainings- und Ausbildungsmethoden werden dargestellt; häufige epistemische Mißverständnisse werden kurz skizziert. Das Hauptargument des Artikels ist folgendes: Wir brauchen einen konzeptunellen Purismus und ein solides Paradigma, das auf wissenschaftlichen Grundlagen faßt. Nur so entgehen wir einem engstirnigen Kirchturmdenken, einer spekulativen hagiographischen Hermeneutik und dem konfusen Modell des polypragmatischen Eklektizismus.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1985
Autor Weeks, Gerald R.
Titel Individuum - System - Dialektik
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1985
Autor Weber, Beat
Titel Das System Schule
Erfahrungen mit der systemischen Sichtweise im schulpsychologischen Beratungsdienst im Bezirk Uster (Schweiz)
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1985
Autor Brauckmann, Ludger
Titel Entwicklung eines Konzeptes schulpsychologischer Arbeit
Beschreibung Dieser Bericht beschreibt die Entwicklng von Verfahrensweisen bei der Arbeit eines Schulpsychologen in einer ländlichen Bildungsberatungsstelle. Der Aufgabenbereich umfaßt die Beratung von Lehrern, Eltern und Schülern in psychologischen Fragen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1985
Autor Ludewig, Kurt
Titel Aspekte, Probleme, Lösungen, Bedenken einer systemischen Theraieausbildung -
eine persönliche Sicht?
Beschreibung Vor dem Hintergrund der systemischen Theorie von FOERSTER, MATURANA UND VARELA wird Ausbildung zunächst als Herstellung eines Ausbildungssystems im Zuge der strukturellen Koppelung von Schülern und Ausbildern definiert. Dieses System wird anhand dreier seiner Aspekte betrachtet: als koevolutives Lernmilleu, als Geschäft und als Bestandteil gesellschaftlicher Ordnung. Im Anschluß daran werden einige der Probleme erörtert, die bei der Verwirklichung einer systemischen Therapieausbildung entstehen. Als Lösung zu diesen Problemen werden konkrete Hinweise für die Praxis der Ausbildung vorgeschlagen: die sog. Zehn Gebote (plus eins). Der Aufsatz schließt mit Fragen, die sich aus der Etablierung einer systemischen Therapie ergeben können., nämlich aus der Etablierung eines sich selbst erzeugenden Widerspruchs.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1985
Autor Liddle, Howard A.
Titel Ausbildung und Supervision in Familientherapie:
Überblick über AAMFT- und AFTA-Ausbilder und Supervisoren
Beschreibung Der familientherapeutische Bereich hat sich in den vergangenen zehn Jahren sprunghaft erweitert. Dabei hinken die Subsysteme Training und Supervision, verglichen mit dem Anwachsen therapeutischer Vorgehensweisen, in ihrer Entwicklung nach. Neuere Umsichten über familientherapeutische Ausbildung beschreiben diese trotz der beeindruckend angestiegenen Ausbildungsmöglichkeiten als zerstückelt und desorganisiert. Es gibt nur wenige Versuche, einen umfassenden Überblick über die Bereiche familientherapeutischer Ausbildung und Supervision zu geben. In dieser Arbeit werden einige Ergebnisse einer zweijährigen Untersuchung über Ausbildung und Supervision in Familientherapie aus der Perspektive der Trainer und Supervisoren vorgestellt. Die Untersuchung beschreibt Inhalte, Grenzen, beherrschende Themen und Ausblicke auf die Zukunf, die aufgrund einer repräsentativen Anzahl der Betroffenen bestimmt wurden, nämlich von anerkannten Supervisoren der American Association of Marriage and Family Therapist und den Mitgliedern der American Family Therapy Association.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1985
Autor Molnar, Alex
Titel Von der Möglichkeit der Veränderung problematische Unterrichtssituationen
Unterricht als selbstrefentielles System
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1985
Autor Kingston, Philip
Titel Live-Konsultation ohne Beobachtungsscheibe
Beschreibung Es wird eine Form der Teamarbeit beschrieben, bei der sich Therapeut und Konsultant im selben Raum wie die Familie befinden. Dabei wird zwischen dem therapeutischen Team von Konsultant und Therapeut und dem therapeutischen System von Konsultant, Therapeut und Familie entschieden. Dann werden einige spezifische Vor- und Nachteile dieser Arbeitsform benannt und die Bedeutung einer sorgsamen Vorbereitung und Aufrechterhaltung des therapeutischen Teams betont, wenn dessen kreatives Potential für die Familie zur Anwendung kommen soll.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1985
Autor Rohrbaugh, Michael
Titel Strukturelle, strategische und systemische Therapietheorien: Q-Sort-Vergleiche
Beschreibung Q-Sort-Beschreibungen von problemzentrierter Kurztherapie (FISCH, WEAKLAND, WATZLAWICK, struktureller Familientherapie(SELVINI PALAZZOLI, HOFFMANN) wurden von Experten vorgelegt, die in Instituten arbeiteten, in denen die Modelle entwickelt oder gelehrt werden. Die ergebnisse verweisen darauf, daß die Modelle eine gemeinsame praktische, strategische Orientierung bezüglich Änderung besitzen, wobei Umdeutung besonders betont wird, sich aber in der Bedeutung, die mit Geschichte, kontextueller Breite, Inferenz und Abstraktion sowie der Funktion der Symptome verbunden wird, unterscheiden. Die Kern-Modelle zeigen weniger Gemeinsamkeit im Konzept als in Technik, aber sie scheinen dennoch so eng verbunden, daß sie als Variationen eines gemeinsamen klinischen, wenn nicht theoretischen Paradigmas angesehen werden können.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1985
Autor Schiepek, Günter
Titel Möglichkeiten systemischer Diagnostik: Ein Entwurf
Beschreibung In der Diskussion systemischer Therapiemodelle wurde bisher die Frage nach der Diagnostik als Voraussetzung des Handelns in Humanökosystemen wenig Platz eingeräumt. Dies mag unter anderen die Folge des vielfach belegten Scheiterns linearer Planungsbemühungen in komplexen Systemen sein. Dennoch: Wir handeln - und benutzen implizit oder explizit Beschreibungen als Orientierungs- und Kommunikationsgrundlage unserer Koontogenese in sozialen Systemen. Dieser Beitrag versucht, auf der Basis zirkulärer Epistemologie eine Alternative zu einem Diagnostikverzicht zumindest erkennbar zu machen. Dabei soll deutlich werden, daß im Rahmen systemischen Denkens Konzepte und Theorien der Psychologie und ihrer Nachbardisziplinien durchaus heuristisch verwendbar sind.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1985
Autor Schug, Roswitha
Titel Systemische arbeit in der Schulpsychologie
Gedanken und Erfahrungen
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1985
Autor Keeney, Bradford
Titel Der Einsatz multipler Kommunikation in systemischer Paartherapie
Beschreibung Auf der Grundlage einer spezifischen Theorie multipler Kommunikation in der therapie wird eine klinische Technik für die Arbeit mit Paaren dargestellt. Die Technik, eine systemische Paar-Umkehrung, verschreibt eine Möglichkeit, mit der multiplen Kommunikation hinsichtlich Stabilität, Änderung und bedeutsamen Rorschach umzugehen. Eine theoretische Karte, das klinische Vorgehen und ein klinisches Fallbeispiel werden dargestellt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1985
Autor Massey, Robert F.
Titel Was / wer ist das Familiensystem
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1985
Autor Keeney, Bradford
Titel Ein (zweiter) Blick auf die Macht-Metapher
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1985
Autor Coleman, Sandra B.
Titel Ein Fall von Nicht-Behandlung-Behandlung eines Nicht-Problem-Problems
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1985
Autor Guttman, Herta A.
Titel Epistemologie, Systemtheorien und die Theorie der Familientherapie
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1985
Autor Liddle, Howard A.
Titel (Aus-)Wirkungen der Live-Supervision:
aus dem Blickwinkel der Trainees
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1985
Autor L ‘Abate, Luciano
Titel Über Paradoca hinaus: Aspete der Kontrolle (1)
Beschreibung In dieser Arbeit sollen mögliche Mißverständnisse paradoxer Behandlung ausgeräumt werden, indem diese auf zwei wesentliche Aspekte reduziert wird: (a) positives Umdeuten und (b) Kontrolle. Da Fragen von Zirkularität und positivem Umdeuten in anderen Arbeiten umfassend und detailliert dargelegt worden sind, sollen hier Aspekte offener Kontrolle detaillierter als bisher behandelt werden. Das wesentliche Merkmal symptomatischen Verhaltens ist seine Unkontrollierbarkeit. Nach der Betrachtung spezifischer Paradoxa der Kontrolle werden Richtlinien, Kontrolle im allgemeinen und im besonderen zu erreichen, angeführt, wobei Familien die Kontrolle behalten und sie ihnen zurückgegeben wird. Um dieses Ziel zu erreichen, wird die Idee der Kontrolle im Kontext positiver Umdeutung betrachtet, die vielleicht einzig zirkuläre Prozedur im ganzen Interventionsprozeß ist.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1985
Autor Maturana, Humberto
Titel Reflexionen über Liebe
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1986
Autor Bosch, Maria
Titel Macht, Familientherapie und das systemisch-organismische Paradigma
Beschreibung Familientherapie gilt als Systemtherapie, auf dem neuen organismischen Paradigma fußend. wie geht sie mit der Metapher Macht um, die doch aus dem linear-kausalen Denkmuster stammt? Familientherapeutische Machtkonzepte werden kurz beschrieben, insbesondere das Konzept von KANTOR und LEHR über Distanzregulierungsmechanismen in Form von Ziel- und Trägerdimensionen. Exemplarisch werden die Dimensionen auf verschiedene familientherapeutische Modelle bezogen, die sich danach unterscheiden lassen. Anhand des Gestaltformationsprozesses wird Macht als Teil einer dynamischen Weiterentwicklung im Sinne der Selbstregulierung gefaßt. Der Paradigmawechsel wird als neue Gestalt gesehen, in deren fortschreitendem Integrationsprozeß jedes Familientherapiemodellt beteiligt ist. Einige Modelle haben sich spezialisiert, vielleicht festgelegt, andere scheinen eine Vorliebe für bestimmte Phasen des Gestaltformationsprozesses zu haben. Bei der Untersuchung des Mailänder Modells und des entwicklungs-orientierten Vorgehens SATIR erbit sich die Frage, ob die Gefahr der Zerstörung des ganzen Systems während der Auseinandersetzungsphasen des Weiterentwicklungsprozesses gemildert und die frei gewordene entwicklungsenergie schon vorab in eine gewünschte Richtung gelenkt werden kann? Es wir die Theorie einer Konfliktstrategie und Integrationstrategie entwickelt. - Der Artikel will die vergleichende Auseinandersetzung der familientherapeutischen Modelle anregen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1986
Autor Ludewig, Kurt
Titel Der Klient: Partner oder Widerpart des Therapeuten?
Gedanken zur Frage von Macht und Kooperation in der Therapie
Beschreibung Der Unterschied im Verlauf und Ergebnis zweier Therapien des Autors mit Familien mit einem psychotischen Jugendlichen wird mit Blick darauf reflektiert, daß bei der einen Therapie der Klient theoriekonform eher als Gegner, bei der anderen eher als Partner betrachtet wurde. Hieraus wird abgeleitet, daß der Standpunkt, der Therapeut habe sich zwischen Einflußnahme und Kooperation zu entscheiden, einer logistischen Vermengung entspringt, die es verkennt, daß Therapie nichts anderes als Ko-Operation sein kann.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1986
Autor Selvini-Palazzoli, Mara
Titel Das Proglem des Zuweisenden: Geschwister als Zuweiser
Beschreibung In dieser Arbeit werden zum ersten Male Beobachtungen beschrieben, die wir an unserem Zentrum im Laufe der Behandlung von Familien mit einem chronisch psychotischen Mitglied gesammelt haben. Die Aufmerksamkeit der Familientherapeuten wird auf eine Gefahr gelenkt, die bei diesen Fällen nicht ungewöhnlich ist, eine Gefahr, die auftritt, wenn die - oder derjenige, die oder der seine Herkunftsfamilie zuweist, ein Geschwister des indexpatienten und in vieler Beziehung das kompetenteste und angesehenste Familienmitglied ist. Der theoretische Teil dieser Arbeit und das sich anschließende klinische Beispiel sollen zeigen, wie sich diese Falle in ein Sprungbrett für therapeutischen Erfolg verwandeln läßt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1986
Autor Kowerk, Hans
Titel Ein Ansatz zu einer systemischen Betrachtungsweise von Familientherapie unter stationären Bedingungen
Beschreibung In Ergänzung zu früheren Versuchen, Bewährtes aus der ambulaten Arbeitsweise direkt auf die stationäre therapeutische Arbeit mit Familien zu übertragen, wird hier ein Perspektivenwechsel vorgeschlagen, der den Kontext stationärer Therapie dezidiert einbezieht, statt ihn als Störgröße zu ignorieren. Hieraus ergeben sich vielfältige Konsequenzen für die Praxis, die diesem Aufsatz exemplarisch behandelt werden.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1986
Autor Rotthaus, Wilhelm
Titel Systemische Therapie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie unter stationären Bedingungen
Beschreibung Nach unseren Erfahrungen der letzten 5 Jahre in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Viersen ist eine stationäre Psychotherapie aus systemischem Verständnis neben der Möglichkeit ambulanter systemischer Therapie ein wichtiges und notwendiges Angebot. Dabei ist der gesamten Aufnahmesituation größte Bedeutung beizumessen; besonders ist schon in den ersten Kontakten soweit wie möglich unsere Symptonsicht zu vermitteln und ein klar definiertes Behandlungsziel zu erarbeiten; zudem sind im Sinne einer Strukturierung des relevanten Systems (außer der Familie zählen ggf. auch der Mitarbeiter des Jugendamtes, der Überweiser o.a. dazu) Fragen von Kontrolle und Verantwortung zu klären. Um nach der Aufnahme als äußerst komplexes therapeutisches System bestehen zu können, müssen nicht alle Mitarbeiter ausgebildete Systemtherapeuten sein; es ist aber unerläßlich, daß Übereinstimmung in einigen Grundannahmen herrscht, beispielsweise in der Symtomsicht und dem Verständnis der eigenen Rolle im Verhältnis der Eltern bzw. zur Familie.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1986
Autor Schweitzer-Rothers, Jochen
Titel Schritte zu einem Systemorientierten Stationären Therapiekonzept
ein Kommentar zu den Beiträgen von Kröger/Bergmann/Petzold und von Kowerk
Beschreibung Der Beitrag diskutiert die oben angeführten Artikel. Bei KRÖGER et al. wird die Reorganisation der Mitarbeiterbeziehungen auf einer psychosomatischen Station und die Benutzung systemischer Strategien in der Einzelarbeit besonders hervorgehoben, bei KORWERK die Integration stationärer Erfahrungen in die Familientherapiesitzungen. Als Grundlinien einer systemorientierten stationären Therapie werden vom Autor die Integration stationärer und familierer Erfahrungen in den Therapiesitzungen, die Veränderung der Station als System sowie vermehrte familientherapeutische Interventionen außerhalb von Therapiesitzungen gesehen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1986
Autor Essen, Siegfried
Titel Theoretisches und praktisches Erkenntnisinteresse
Einige Hypothesen zur Stellungnahme von Tom Levold
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1986
Autor Kornwachs, Klaus
Titel Herrschaft - Macht - System
Zur Frage der Objektivierung von therapeutischer Interaktion
Beschreibung Es wird von zwei Arbeitshypothesen ausgegangen: 1. Herrschaft ist die Praxis der Macht und 2. Improvisation ist die Praxis der Offenheit. Durch die Begriffsbestimmungen von System, Macht und Herrschaft wird versucht, die Arbeitshypothesen und diese drei Begriffe soweit zu klären, daß Ihre Brauchbarkeit für einen Vertreter der systemischen Therapie beurteilt werden kann. Dabei wird auf die Therapie als eine besondere Interaktionsform aufgefaßt, die am besten durch den Begriff des offenen Systems explizit gemacht werden kann.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1986
Autor Toman, Lore
Titel Wer war Gregory Bateson?
Zur Wiederentdeckung des ungewöhnlichen Vordenkers von Psychiatrie und Ökologie, des grenzüberschreitenden Biologen und Ethnologen aus England
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1986
Autor Grau, Uwe
Titel Zur Beratung von Trainern im Mannschaftssport durch Psychologen
Beschreibung Wir berichten über ein seit 1984 laufendes Praxis Theorie-Projekt: die psychologische Beratung des Trainers einer Handballmannschaft der 1. Bundesliga. Dabei werden Prinzipien und Techniken der systemisch orientierten Familientheapie auf die gegleitende Beatung sozialer Systeme im Leistungssport übertragen und struktur-spezifisch weiterentwickelt. Das Beratungskonzept wird in 10 generellen Thesen und 10 spezifischen thesen umrissen. Die Reflektion über den Beratungsprozeß wird ergänzt durch die Erläuterung der Phasen des Beratungsprozeß anhand eines Beispiels.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1986
Autor Drees, Alfred
Titel Systemisches in klinischer Psychiatrie
Beschreibung Das systemische Konzept bewirkt eine Neubelebung der Therapeutischen Gemeinschaft. Was sind Unterschiede und Vorteile im Vergliech mit tiefenpsychologischen Konzepten? Läßt sich systemisch zu ich-gestörten Patienten rascher ein Zugang finden? Lassen sich die Angehörigen leichter zur Mitarbeit bewegen? Besteht jedoch die Gefahr pragmatischer Einengungen durch einseitige Fokussierungen auf familiale Faktoren? Verlieren Mitarbeiter systemisch programmiert ihre Empathie? Auf dem Hintergrund erster Erfahrungen aus einer Psychiatrischen Klinik werden diese Fragen gestellt und erste Antworten gesucht.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1986
Autor Efran, Jay S.
Titel Sprache: Realitäten, Illusionen und Paradoxa
Beschreibung Sprache ist unser Freund und zugleich unser Feind. Sie erlaubt uns, uns zu sehen. Klienten - um es auf die Praxis zu beziehen - kämpfen mit den Wirkungen der mangelnden Übereinstimmung zwischen dem, wie sie operieren und den sprachlichen Beschreibungen dieser Operationen. Die Arbeit des Therapeuten besteht darin, einen Kontext herzustellen, in dem diese mangelnde Übereinstimmung und ihre Auswirkungen genauer unter die Lupe genommen werden können. Einem Therapeuten, der sich zu sehr sorgt, scheint es schwierig, diese Arbeit effektiv zu machen. Distanz - nicht Desinteresse - ist eine nützlichere Position. Der hier vorgestellte Ansatz basiert auf Humerto MATURANAs Theorie lebender Systeme und betont, wie unsere sprachlichen Unterscheidungen unsere Welt erschaffen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1986
Autor de Shazer, Steve
Titel Die Requiem der Macht
Beschreibung Unsere Arbeit hat uns zu dem Schluß geführt, daß das Konstrukt oder die Metapher der Macht weder theoretisch notwendig, noch praktisch nützlich ist. Wir sind tatsächlich dazugekommen, den Kontext der Macht so zu sehen, daß er die Möglichkeit in sich trägt. Therapeuten den Blick auf die ihren Klienten eigenen Ressourcen zu verstellen und daher beide für mögliche Lösungen blind macht. Ein Therapeut, der im Rahmen eines Modells arbeitet, das das Konstrukt der Kooperation betont (und zwar ohne die Zwillingskonstrukte Macht-Widerstand) läßt sich so begreifen, das er seine Interventionen auf dem gründet, was die Klienten schon tun und was funktioniert. Daher besteht für Klienten nicht die Notwendigkeit, den Ideen des Therapeuten Widerstand zu leisten, denn der Therapeut macht ihnen keine neuen oder unbekannten Vorschläge. Die Interventionen passen ganz einfach, weil sie den Wünschen der Klienten nicht entgegenlaufen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1986
Autor Bos, Petr
Titel Aus einem unbekannten Land?
Familientherapie in der Tschechoslowakei
Begegnungen mit Petr Bos
Beschreibung Begegnungen mit dem techechoslowakischen Familientherapeuten Petr Bos werden vom Herausgeber in Form eines fiktiven Berichtes wiedergegeben, der persönliche Einschätzungen über die Entwicklung der Familientherapie in der CSSR enthält. Wenn auch dieser Bericht so nie gegeben wurde, so stellt er doch eine Zusammenfassung dar, die den Ansichten des Petr Bos entsprechen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1986
Autor Levold, Tom
Titel Die Therapie der Macht und die Macht der Therapie
Über die Wirklichkeit des Sozialen
Beschreibung Der ontologisch funkderten Epistemologie des Konstruktivismus, nach der Wirklichkeit Ausdruck streng subjektabhängiger Erkenntnisprozesse ist, wird am Beispiel des Machtbegriffes die Eigendynamik der Verknüpfung jeweils subjektiver Realitätsentwürfe im Vergesellschaftungsprozess gegenübergestellt, deren Qualität nicht durch Ontologie erschlossen werden kann. Vielmehr wird eine sozialwissenschaftlich orientierte Vorgehensweise verfolgt, die die Struktur und Dynamik von Machtbeziehungen im Verlauf der Ausdifferenzierung sozialer Systeme beschreibt und am Beispiel der Familie und der Familientherapie spezifiziert. Abschließend wird auf die Notwendigkeit eines kritischen Machtbegriffes hingewiesen, um ethische Fragen auch in einem systemtheoretischen Konzept diskutierbar zu machen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1986
Autor Wrede, Axel
Titel Die Theorie lebender Systeme von H. Maturana und einige Schlußfolgerungen für professionelle Beeinflusser
Beschreibung Die Theorie lebender Systeme von H. MATURANA bildet den Ausgangspunkt, um über therapeutisches Geschehen und ihm zugrunde liegende Erkenntnistherorie nachzudenken. Zentrale Aussagen der Theorie werden daher mit einigen aspekten therapeutischen Denkens und Handelns in Beziehung gesetzt und Schlußfolgerungen abgeleitet. Fragen von Macht und Kontrolle z.B. innerhalb von und zwischen Gesellschaften werden nicht direkt angesprochen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1986
Autor Essen, Siegfried
Titel Initiativen zum Frieden aus der Sicht der Familientherapie
Beschreibung Die strukturelle Isomorphie, die sich - ein systemtheoretisches Axiom - zwischen Familie und Gesellschaft findet, erlaubt es, familientherapeutische Interventionen auf ihre Brauchbarkeit für politisches Handeln hin zu befragen. Politische Interventionen werden unter dem Blickwinkel deer Systemtherapie auf ihre Wirksamkeit hin untersucht, familientherapeutische Techniken wie Joining, Reframing, Skulptur und Lösungen 2. Ordnung werden als Handlunswissen mit gesellschaftspolitischen Implikationen begriffen und konkretisiert. Immer wieder wird darauf hingewiesen, daß ein Verfahren, daß sich an systemtherapeutischen Grundsätzen orientiert, ein Welt- und Menschenbild voraussetzt, das von Achtung vor dem Menschen getragen ist.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1986
Autor Haley, Jay
Titel Ehe- oder Familientherapie
Beschreibung Diese Arbeit betrachtet die Unterschiede zwischen Familientherapie und Eheberatung in Hinblick auf professionelle Organisation, Theorie und Praxis. Es wird untersucht, weshalb der theapeutische Bereich nicht vor der Fokussierung auf die Ehe beeinflußt worden ist. Die Dyade scheint keine konzeptionelle Einheit zu sein, auf der sich eine Theorie aufbauen läßt. Da der Familientherapeut das umfassendere soziale Netzwerk betrachtet, sieht er die eheliche Dyade nur als eine der verschiedenen Subgruppen im familiären Netzwerk. Ausbildung in Ehetherapie scheint für Familientherapie nicht angemessen. Die Zulassung der Kategorien des Ehe- und Familientherapeuten zu den bestehenden klinischen Berufen vervielfacht die Probleme der Ausbildung und der Anerkennung. Ziel im therapeutischen Bereich sollte eine stärkere Übereinstimmung in der Theorie und eine einzige Berufsgruppe von Therapeuten sein.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1986
Autor Krüll, Marianne
Titel Ist die Macht der Männer im Patriarchat nur eine Metapher?
Gedanken einer ketzerischen Feministin und provokativen Konstruktivistin
Beschreibung Man sollte Macht als Metapher oder als Realität betrachten. Denn wenn man den Konstruktivismus konsequent anwendet, ist jede/ r frei, diejenige Realität im Konsens mit anderen zu konstruieren, die sie/er für die eigenen persönlichen oder gesellschaftlichen Ziele für nützlich oder angemessen hält. In der feministischen Auseinandersetzung gegen die Unterdrückung der Frauen als handfeste Realität zu betrachten, um sie als solche anzuprangern,. In anderen Situationen, z.B. in der Partnerbeziehung oder in einer utopischen Gesellschaft ohne Unterdrückung von Menschen ist es dagegen sinnvoll, auf die Machtmetapher zu verzichten. Streben Konstuktivisten eine feminischtisch/maskulinistische Utopie an?
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1986
Autor Caille, Philippe
Titel Mit Modellen arbeiten:
Konfusion, Kontrolle oder Kreativität
Beschreibung Bis vor kurzem bestand kein formaler Unterschied zwischen den Modellen, die in der Allgemeinmedizin und in der Psychiatrie verwendet wurden. Einteilungen der klassischen Psychiatrie, der FREUD-schen Psychoanalyse wie auch neuerer Konzepte wie DSM III sind im Grunde individuumbezogene Modelle, die von ihrer Logik her der Kategorie der medizinischen Modelle zuzuordnen sind. Fängt man an, nicht das Individuum, sondern die menschliche Gruppe, d.h., die Kernfamilie, als die Einheit zu betrachten, die am ehesten kreative Änderungen vollziehen kann, dann setzt man sich verschiedensten Modellen aus. in diesem Kontext würde das medizinische Modell tatsächlich nur Konfusion hervorrufen. Da sich das Individuum nicht mehr unabhängig vom Interaktionskontext, in den es existiert, konzeptualisieren läßt, sind neuartige Überlegungen aus Bereichen wie Kybernetik, Biologie und Anthropologie angemessen. Derartige Modelle mögen dem ärztlichen Personal in ihrer Neuartigkeit merkwürdig oder gar unethisch vorkommen. Die Modelle, die bis heute von den verschiedenen familientherapeutischen Schulen verwendet wurden, werden untersucht und zwei grundlegenden Kategorien zugeordnet: Modelle der Kontrolle und Modelle der Kreativität. Es werden einige Überlegungen zur historischen Entwicklung und zu den logischen Folgen ihres Einsatzes in der klinischen Praxis erörtet.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1986
Autor Schleiffer, Roland
Titel Kommentar zu den Arbeiten von Kröger et al und Kowerk
Beschreibung Beiden Arbeiten ist gemeinsam der ermutigende Erfahrungsbericht über die Einführung einer familiensystemischen Betrachtungsweise in einer klinisch-stationären Institution. Es stellt sich die Frage, was diesen beiden auf den ersten Blick so verschiedenen Patientengruppen, psychosomatisch Kranken und psychisch gestörten Kindern und Jugendlichen, gemeinsam ist, wenn bei ihnen gleichermaßen systemische Familientherapie angezeigt ist. Eine funktionale Analyse der Symptomatik läßt erkennen, daß die Familien der betroffenen Patienten in ihren Ressourcen offensichtlich überfordert sind, wenn sie ihre Familienangehörigen einer stationären Therapie zuführen. Eine systemische Familientherapie setzt sich zur Aufgabe, Entwicklungspotentiale freizusetzen, um eine gemeinsame Weiterentwicklung der verschiedenen, aufeinander bezogenen Systeme zu ermöglichen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1986
Autor Deissler, Klaus
Titel Brauchen wir die Machtmetapher, um unsere zwischenmenschliche Wirklichkeit zu konstruieren?
Beschreibung In meinem eigenen Versuch, die Frage, ob wir die Machtmetapher brauchen, um unsere zwischenmenschlichen Beziehungen zu konstruieren, zu beantworten, komme ich zu dem Schluß, daß diese nicht notwendig sei. Ich vertrete den Standpunkt, daß die Machtmethapher ein Erkenntnis/Handlungsinstrument sei, das in zwischenmenschlichen Beziehungen angewandt zur Selberfüllenden Prophezeiung führt: Der Machtmethapher verwirklicht sich selbst. Es ist zwar notwendig, zu erkennen, wann, unter welchen Umständen und wie wir selbst der Machtmethaper entsprechend handeln. Dies ist ein Erkenntnisgewinn, der erlaubt, sich selbst zu korrigieren und Alternativen zu suchen,. Ich sehe es jedoch als erkenntnis- und handlungstheoretischen Fehler an, mit dem Machtmetapher so umzugehen, als sei sie eine objektive, vom Beobachter unabhängige Gegebenheit, der wir nicht ausweichen können, deren Opfer wir seien und zu deren Konstruktion wir nicht selbst beitragen würden. Für Therapeuten ist es wichtig zu erkennen, daß manche Klienten ihre Probleme der Machtmetapher entsprechend konstuktieren und wyplizit oder implizit danach handeln. Insofern bietet das Wissen um diese Konstruktion dem Therapeuten Optionen, die ihm bei der therapeutischen Arbeit helfen können, Anregungen zu geben, dieses Handlungs- und Erkenntnisinstrument, die Machtmetapher nämlich, zu überwinden.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1986
Autor Kröger, Friedebert
Titel Klinische Psychosomatik: Individuelle Aufnahmesituation und systemisches Symptomverständnis
Ist ein Brückenschlag möglich?
Beschreibung Klinische Psychosomatik muß zur Lösung ihrer therapeutischen Aufgaben den Patienten aus seim gewohnten Kontext nehmen. Das war auf dem Boden eines psychoanalytischen therapeutischen Modells immer recht problematisch, förderte aber auch die Entwicklung eines systematischen Symptomverständnisses. Wir berichten über kinisch-psychosomatische Arbeit auf einer Station, die die Dynamik innerhalb des Teams, das thereputische Angebot und den Stationsrahmen mit Hilfe systemischer Arbietshypothesen reflektiert. Ausgehend vom analytischen Modell wird die Umsetzung dieser Arbeitshypothesen in Bezug auf die interene Balintgruppe und die Entwicklung des Sprechstundenmodells auf Seiten des Teams und durch die Schwerpunkte Stammbaum, Familienskulptur und Familiengespräche im therapeutischen Angebot darstellt. Ein Vergleich der Behandlungsergebnisse mit der Katamnese einer Patientengruppe aus dem Jahre 1975, die im psychoanalytischen Modell behandelt wurde, ist für die Zukunft geplant.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1986
Autor Levold, Tom
Titel Kann die Familientherapie einen Beitrag zum Frieden liefern?
eine Stellungnahme zur Arbeit von S. Essen und A. v. Schlippe
Beschreibung Zu dem Versuch von ESSEN und v. SCHLIPPE, das Thema Frieden aus der pespektive der systemischen Familientherapie zu betracheten und daraus Vorschläge für eine veränderte soziale Praxis zu gewinnen, sind einige kritische Anmerkungen zu machen. Dabei geht es weniger darum, die Nützlichkeit der übertragung bestimmter Kommunikationstechniken, die sich im theapeutischen Feld bewährt haben, auf den Bereich politischen Handelns in Abrede zu stellen. Allerdings führt die bloß kommunikationstheoretische Bewertung politischer Prozesse (etwa mit dem Instrumentar, das WATZLAWICK, BEAVIN und JACKSON 1969 vorgestellt haben und auf das sich ESSEN und v. SCHLIPPE im Hauptteil ihrer Arbeit beziehen) in eine problematische Richtung. Meine Kritik setzt an der theoretischen Herleitung und den praktischen Konsequenzen der Argumentation der Autoren an.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1986
Autor Watzlawick, Paul
Titel Blick zurück nach vorn
Ein Gespräch mit Paul Watzlawick
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1987
Autor Ludewig, Kurt
Titel 10 + 1 Leitsätze bzw. Leitfragen 1
Grundzüge einer systemisch begründeten Klinischen Theorie im psychosozialen Bereich 2
Beschreibung Nach einer kurzen Würdigung seiner Herkunft in Mailand wird der Entwurf einer systemisch begründeten Klinischen Theorie dargelegt. Dem vorangestellt sind eine Bestimmung des Adjektivs systemisch und der Voraussetzungen, die systemische Theorien wissenschaftlich erfüllen sollen. Im Rahmen der Darstellung des eigentlichen theorieentwurfss wird hier insbesondere auf die formale und methodische Definition der Therapie im psychosozialen Bereich eingegangen. Diese Überlegungen münden schließlich in der Aufstellung von 10+ 1 Leitsätzen bzw. Leitfragen, die dem Therapeuten als Orientierung seiner Praxis dienen können.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1987
Autor Ritscher, Wolf
Titel Kontexte von Erfolg und Mißerfolg
Technisch-wissenschaftliches Paradigma, konstruktivistische Epistemologie und Parameter der Veränderung des Therapiesystems
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1987
Autor Schwarz, Rosemarie
Titel Aus der Sicht der Trainees: Kommentar
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1987
Autor Weth, Dietrich
Titel 2. Kommentar
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1987
Autor Telfener, Umberta
Titel Einige Anmerkungen zur Entwicklung des Mailänder Ansatzes
Beschreibung Die Autorin, die am Mailänder Zentrum lehrt, stellt einige theoretische Entwicklungen dar, die auf Arbeiten von BATESON und MATURANA gründen und beschreibt, wie sich dementsprechend das Verständnis der drei Leitlinien des Mailänder Ansatzes (Hypothetisieren, Zirkularität, Neutralität) verändert hat.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1987
Autor Weber, Gunthard
Titel Systemische Einzeltherapie
Beschreibung Der Beitrag geht der Frage nach, ob und wie beziehungsorientierte Berater/innen und Therapeut/innen, wenn die Familienmitglieder nicht zu Gesprächen mitkommen wollen oder können, auch in Einzelberatungen oder -therapien systemisch arbeiten können. Die Autoren schlagen konkrete Vorgehensweisen für das Einzelerstinterview vor, geben Hinweise für das Setting und den Verlauf und diskutieren möglicherweise auftretende Schwierigkeiten. Zwei Fallbeispiele: im ersten werden besonders die Vorgehensweisen im Interview aufgezeigt, im zweiten vor allem die Abschlußkommentare beschrieben.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1987
Autor Krüll, Marianne
Titel Systemisches Denken und Ethik
Politische Implikationen der systemischen Perspektive
Beschreibung Rekursivität als zentrale begriffliche Kategorie des systemischen Denkens wird von der Autorin anhand eines Mehr-Ebenen-Modells der Reflexion und anhand von Beispielen auf ethische und politische Fragen angewendet. Dabei ergibt sich, daß der systemische Ansatz selbst auf einer spezifischen Ethik und politischen Haltung seiner Vertreter/innen basiert.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1987
Autor Wetzel, Norbert A.
Titel Das nukleare Wettrüsten aus der Systemperspektive
Beiträge aus der Familientheapie
Beschreibung Ausgehend von der Erklärung der APA, sich in der atomaren Abrüstung zu engagieren, skizziert der Autor, welchen Beitrag eine systemische Perspektive leisten kann und verdeutlicht dies an Themen wie Verhältnis: Teile-Ganzes, Gegensatz und Komplementarität, Änderung und Zerstörung, Krise und Ressourcen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1987
Autor Lane , Gerry
Titel Gewalt bei Paaren. Möglichkeiten, Änderungen auszulösen.
Beschreibung Neuere Entwicklungen systemischer Theorie und ihrer Anwendungen ändern und überschreiten die Grenzen traditioneller familienterapheutischer Überlegungen und Dogmen. Systemische Bewegung und Kybernetik zweiter Ordnung heben bisherige Annahmen über Therapie?, Therapeuten? Klienten? und objektive Wirklichkeit? durch Fragezeichen hervor. Hier werden nur einige dieser Konzepte untersucht und ihre Anwendung in einem sehr umstrittenen Kontext gezeigt: Gewalt bei Paaren. Als effektive Alternative einer stärker linearen Dichotomie von Opfer/Opferer werden systemische Konzepte vorgestellt, die Neugier wecken und Änderungen auslösen. Dieses Vorgehen stellt das Paar in einen neuen Kontext positiver Konnotation. Der besondere Einsatz einer Intervention, die wir zirkuläre Replikation nennen, wird aufgezeigt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1987
Autor Treacher, Andy
Titel Der Mailänder Ansatz - Eine erste Kritik
Beschreibung Die Eleganz der von der Mailänder Gruppe entwickelten Techniken haben Familientherapeuten dazu gebracht, viele, diesem Ansatz immanenten Probleme nicht zu sehen. Eine eingehende Betrachtung ihrer Arbeit enthüllt viele ethische und politische Aspekte, die es aufzuarbeiten gilt. Diese Arbeit ist ein erster Versuch, eine Kritik des Vorgehens dieser Gruppe zu entwickeln, die einige der befremdlichsten Aspekte des traditionellen medizinischen Modells rekapituliert.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1987
Autor Goolishian, Harold A.
Titel Jenseits von Jenseits von ...
Beschreibung In einem Gespräch erläutert H. GOOLISHIAN einige seiner theoretischen Annahmen in bezug auf problem-determinierte Systeme. Diese sprengen den Rahmen sozial-struktureller Theorien und bringen Theapie in den Bereich der Konversation. Dabei werden Konzepte wie Diagnose, Problem und Pahologie verworfen und als sprachliche Konstruktion definiert, die nur in Sprache existieren. Diese Konzeptualisierung hat unmittelbare Folgen für klinische Arbeit.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1987
Autor Reichhardt, Dietrich
Titel Aus der Sicht des Trainees:
1. Kommentar
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1987
Autor Hannon, John
Titel Dein ist die Macht
Eine epistemologische Fabel
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1987
Autor Kriz, Jürgen
Titel Zur Pragmatik klinischer Epistemologie
Bemerkungen zu Paul Dells Klinische Erkenntnisse
Beschreibung Bezugnehmend auf Paul DELLs kürzlich publiziertes Werk Klinische Erkenntnis wird die Konsistenz des daron vertretenen radikalen Konstruktivismus hinterfragt und erörtert, wie weit die Relativierung therapeutischer Erkenntnis für den eigenen Erkenntnisprozess durchgehalten wurde. Angesichts der aufgezeigten Diskrepanz zwischen gefordeter und eigener Relativierung von Erkenntnis wird als Alternative auf die von DELL (und MATURANA) vernachlässigte historisch-gesellschaftliche Dimension verwiesen. Diese ermöglicht nämlich auch Konstruktivisten, auf intersubjektive Gültigkeit von Erkenntnis zu rekurrieren - allerdings ist damit DELLs vehemente Bewertung von richtig/falsch für therapeutische Konzepte nicht mehr möglich: Auch Begriffe und Konzepte müssen nun kommunikativ, d.h., praagmatisch verstanden werden.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1987
Autor Daelemans, Sven
Titel Kybernetische Muster der Supervision
Beschreibung Das bekannte Format der Beobachtung durch die Einwegscheibe und der therapeutischen Kontrolle kennzeichnen Supervision im Rahmen der Familientherapie. Auf der Grundlage einer Diskussion kybernetischer Eigenheite normaler Supervision werden zwei Erweiterungen vorgestellt, die die Tendenz der selbst-zensierenden therapeutischen Interventionen ansprechen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1987
Autor Tyler, Martha G.
Titel Der Zauberlehrling:
Der Diskurs familientherapeutischer Ausbildung
Beschreibung Therapie, verstanden als erkennbar rhetorischer Kontext, ist eingebunden in münlichen Diskurs, therapie und Training sind vom Verständnis her dialogisch. Der Diskurs des Trainings, Reden über Reden, organisiert sich weitgehend um kritische Aspekte, die aus Schlüsselwörtern oder -sätzen bestehen. In dieser Arbeit werden einige beispielhaft erläutert und illustriert.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1987
Autor von Foerster, Heinz
Titel Kybernetik
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1987
Autor Ritscher, Wolf
Titel Reflexionen über Erfolg und Mißerfolg in der systemtherapeutischen Arbeit
Beschreibung Der Verfasser plädiert dafür, den therapeutischen Mißerfolg als Erfahrung jedes Therapeuten zu reflektieren. Erberichtet über seine eigenen Mißerfolge und versucht, diese in einen für Lernen und Entwicklung positiven Bewertungskontext zu stellen. Das Fazit kennt eigentlich jeder: aus Fehlern wird man klug, aber nicht klug genug, um weitere Fehler zu vermeiden.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1987
Autor Graban, Claus
Titel Circuläres Befragen als Methode der Leitung einer Gesprächsgruppe für Patienten einer psychiatrischen Station
Beschreibung Befragungsmtehoden der Mailänder Schule zur Leitung eines Familiengespräches wurden auf eine Patientengesprächsgruppe einer psychiatrischen Station übertragen. Es wurde die von PALOZZI u.a. gstellte Frage aufgegriffen, ob nicht der negentropische Effekt der Mehtode deer Sprächsleitung allein schon eine Veränderung im System hervorruft: die Therapeuten verzichten auf eine abschließende Intervention.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1987
Autor Hoffmann, Lynn
Titel Jenseits von Macht und Kontrolle:
Auf dem Wege zu einer systemischen Familientherapie zweiter Ordnung
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1987
Autor van Trommel, Max J.
Titel Entwicklungen in der Anwendung kybernetischer Systemtherapie
Beschreibung In dieser Arbeit wird die Entwicklung der Mailänder Methode in den letzten Jahren in der Abteilung für Ausbildung in Ehe- und Familientherapie des RIAAG R.N.O in Rotterdam, Niederlande, beschrieben.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1987
Autor Selvini-Palazzoli, Mara
Titel Das Individuum im Spiel
Beschreibung Das Team um SELVINI-PALAZZOLI erläutert das Verhältnis zwischen Individuum und Familie auf der Grundlage des Mailänder Modells. Dabei werden sowohl theoretische Entwicklungen, praktische Hinweise wie auch Indikationsfragen angesprochen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1987
Autor Andersen, Tom
Titel Systemisches Denken und systemisches Arbeiten in Nordnorwegen
Ein Gespräch mit Tom Andersen
Beschreibung Tom ANDERSEN erläutert sein Konzept des reflektierenden Teams und einige der dahinterstehenden Ideen, die auf Vorstellungen von BATTESON (ein Unterschied, der einen Unterschied macht) MATURANA (strukturelle Koppelung; Unmöglichkeit instruktiver Interaktion) und GOOLISHIAN (problem-determiniertes System) basieren.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1987
Autor Krüll, Marianne
Titel Grundkonzepte der Theorie autopoietischer Systeme
Neun Fragen an Niklas Nuhmann und Huberto Maturana und ihre Antworten
Beschreibung MATURANAs Theorie lebender Systeme besitzt für systemische Therapeuten große Attraktivität. Darüberhinaus findet sie Eingang in den Bereich der Soziologie. LUHMANN verwendet einige Konzepte davon für seine Theorie sozialer Systeme. In diesem Beitrag nehmen MATURANA und LUHMANNzu einigen grundlegenden systemtheoretischen Fragen Stellung.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1987
Autor Molter, Haja (Johann Jakob)
Titel Le Territoire - C’Est Moi
Beschreibung Anhand praktischer und theoretischer Entwicklungen beschreibt der Autor seinen eigenen Weg als Therapeut, auf dem er sich eine Ansammlung von Überzeugungen geschaffen hat, die ihm nützlich und erfolgreich erscheinen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1988
Autor Schwertl, Walter
Titel Erste Thesen zu einer systemischen Theorie der Krise
Beschreibung In dem vorliegenden Artikel wird versucht, erste Hypothesen zu einem Konzept der Krise zu formulieren. Die theoretische Einschließung der Variable Zeit als nicht von Rekursivität trennbares Element wird hierbei verdeutlicht. Der Begriff der Krise wird somit zu einer Interpunktion innerhalb der Variable Zeit. In der Konkreisierung wird eine Neuformulierung familiärer Lebenszykluskristen vorgeschlagen und deren theoretische und praktische Nützlichkeit diskutiert.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1988
Autor Hegerl, Ulrich
Titel Dere Akt der Unterscheidung, die Beschreibunsbereiche und die psychophysiologische Forschung
Beschreibung Als Beobachter grenzen wir durch den Akt der Unterscheidung Einheiten ab, die jeweils 2 Beschreibungsebenen haben. Zum einen die Ebene der Relationen der Einheit als Ganzes mit ihrer Umgebung, zum anderen die Ebene der Relationen zwischen den Bestandteilen, die die Einheit konstituieren. Bezogen auf einen lebenden Organismus entspricht die erste Ebene dem Verhaltensbereich, die zweite dem physiologischen Bereich. Am Beispiel der Begriffe Gedächtnis und Information wird verdeutlicht, daß Begriffe ihre ursprüngliche Bedeutung verlieren können, wenn sie von einer Ebene auf die andere übertragen werden. Im Rahmen der psychophysiologischen Forschung sollten diese Ebenen daher sprachlich getrennt gehalten werden. Weiter wird gezeigt, daß Krankheitskonzepte in der Psychiatrie danach unterscheiden werden können, ob sie Krankheiten schwerpunktmäßig als Störung im Verhaltensbereich oder im physiologischen Bereich auffassen. Die Wahl zwischen diesen beiden Möglichkeiten kann jeweils nach pragmatischen Gesichtspunkten getroffen werden.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1988
Autor Reither, Franz
Titel Einige Eigenschaften prozeßorientierter Simulatinsmodelle zur Erfassung komplexer Realitätsbereiche
Beschreibung Der Beitrag stellt den Versuch dar, mit systemtheoretischen Mitteln die Komplexität und Dynamik insbesondere von qualitativen Realitätsbereichen formal faßbar und methodisch handhabbar zu machen. Unter Anwendung katastophentheoretischer Überlegungen wird vor allem der Begriff der Stabilität eines Systems so präzisiert, daß sich unter Zuhilfenahme computersimulierter Modelle daraus sowohl theoretische wie auch praktische Konsequenzen ziehen lassen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1988
Autor Kaimer, Peter
Titel Nachdenken über Therapie
Beschreibung Angeregt durch Fragen des Gast-Herausgebers versucht der Autor seinen systemischen Standpunkt zu reflektieren und Grundsätze dieser Haltung aufzuzeigen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1988
Autor Reither, Franz
Titel Diskussionsbeitrag zur „Systemischen Methodologie“
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1988
Autor Grau, Uwe
Titel Beratung von Individuen in komplexen Systemen
Beschreibung Nach einer Diskussion der Übertragbarkeit systemischer ansätze auf die einzelpersonorientierte Beratung in nicht-therapeutischen Kontexten wird eine zirkuläre Definition von Beratung in Absetzung zu Therapie vorgenommen. Dabei wird die Rekusivität der Rollenbeschreibung hervorgehofen. Die Autoren schildern die Grundsätze ihrer Tätigkeit, bevor jeweils ein kurzes Fallbeispiel einen Einblick in die Beratungspraxis von Einzelpersonen aus den Berufsfeldern Unternehmen, Leistungssport und psychosoziale Institutionen gibt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1988
Autor Schiepek, Günter
Titel Beitrag zu einer Diskussion im Vorfeld systemischer Methodologie (II)
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1988
Autor Harten, Rolf
Titel Einige Anmerkungen zum Artikel Alkoholismus als Auffassungssache
Beschreibung Der Autor kritisiert, daßs EFRAN et al. in ihrer Arbiet Alkoholismus nicht definieren und die Banalität hervorheben, daß Alkoholismus tatsächlich Auffassungssache ist. Er weist die Idee zurück, daß Systeme weder Kontrolle noch Selbstkontrolle besitzen und macht an Behandlungsstrategien deutlich, daß sich in seiner Sicht - nach EFRAN et al. zu urteilen - der kulturelle Kontakt USA von dem der BRD wesentlich unterscheidet.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1988
Autor Caille, Philippe
Titel Der Weg zu einer konstruktivistischen Familientherapie
Beschreibung Teil 1: Vom Paradoxon zum Gegen-Paradoxon oder Vom Spiel Himmlische Enklave zur Sage von der guten Familie Teil 2: Vom Gegen-Paradoxon zum Dialog oder Von einer Reflektion zur nächsten
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1988
Autor Christ, Hans
Titel Zur Praxis systemischer Institutionsberatung
Beschreibung Die Autoren, Lehrtherapeuten in psychoanalytisch-systemischer Therapie, berichten über ihre Erfahrungen mit systemischer Beratung von Organisationen, die sie zu zweit und in einem erweiterten Viererteam gemacht haben. Nach einer Skizzierung instituioneller Prozesse aus systemischer Perspektive wird der praktische Kontext der Beratung vorgestellt. Typische Phasen und Abläufe werden an einem Fallbeispiel einer ärztlichen Gemeinschaftspraxis beschrieben, das den sinnvollen Einsatz systemtherapeutischer Interventionen für ein strukturierte, niederfrequente und zeitlich klar begrenzte Beratung bei kooperationsproblemen verdeutlicht.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1988
Autor Brunner, Ewald Johannes
Titel Einige Überlegungen zu einer Theorie und Methodologie systemischer Therapie
Beschreibung Es werden zwei Vorschläge diskutiert, wie Therapeutinnen und Therapieforscherinnen ihre Konstruktionen und Re-Konstruktionen von Wirklichkeit verifizieren können: zum einen über Prozesse der kommunikativen bzw. konsensuellen Validierungen und zu anderen über Prozesse der ökologischen Validierung.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1988
Autor Ritterman, Michelle
Titel Unmenschlichkeit und die menschliche Familie
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1988
Autor Schiepek, Günter
Titel Beitrag zu einer Diskussion im Vorfeld systemischer Methodologie (I)
Beschreibung Nach einigen relativierenden Bemerkungen zur Rolle des Konstruktivismus wirkt der Aufgabenbereich einer systemischen Methodologie abgesteckt. Daran anschließend wird skizziert, wie eine systemische Forschung im psychosozialen Bereich aussehen könnte.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1988
Autor Lauterbach, Mattthias
Titel Systemische Therapie in einem psychiatrischen Krankenhaus
Beschreibung Es soll hier über erste Erfahrungen berichtet werden, die eine Arbeitsgruppe sammelte, die versucht, systemische Denkweisen im Umgang mit Familien im Rahmen eines psychiatrischen Krankenhauses zu etablieren. Es geht um eine sehr pragmatische Schilderung der Arbeitsweise dieses Teams, die vor dem Hintergrund der kurz skizzierten Institution beleuchtet wird.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1988
Autor Troje, Hans-Erich
Titel Paare in Krise vor Gericht
Beschreibung Der Verfasser resümiert einige Erfahungen seiner Tätigkeit als Richter in einem Familiensenat eines deutschen Oberlandesgerichts.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1988
Autor Wimmer, Rudolf
Titel Das Herstellen einer tragfähigen Arbeitsbeziehung zwischen Berater- und Klientensystem
Beschreibung Die Beratung komplexer sozialer Systeme hat sich in jüngster zeit zu einem blühenden Dienstleistungszweig entwickelt. Die konkrete Beratungspraxis wird dabei durchaus von sehr unterschiedlichen Beratungsphilosophienn angeleitet. Unter anderem beginnen in den letzten Jahren systemisch orientierte Herangehensweisen zusehends an Bedeutung zu gewinnen. Im Gegensatz zur Familientherapie, die übe eine lange Erfahrung und eine gewichtigte Forschungstradition verfügt, stehen die Bemühungen um ein eigenes Theorie- und Interventionsverständnis von systemischer Organisationsberatung erst am Beginn. Der vorliegende Beitrag versucht an Hand eines Fallbeispieles der Frage nachzugehen, welche Aspekte in der Anfangsphase eines Beratungsprojektes beim Aufbau einer tragfähigen Beziehung zwischen Berater- und Klientensystem eine Rolle spielen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1988
Autor Buchinger, Kurt
Titel Widersprüche in Organisationen
Beschreibung Widersprüche in Organisationen werden oft als Mängel organisatorischer Logik oder als Folge irrationaler Prozesse auf der Beziehungsebene diagnostiziert und beraten. Den zentralen Wiedersprüchen einer Organisation, die mit wachsender organisatorischer Komplexität manifest werden, kan man so nicht beikommen. Sie stellen sich einem systemischen Verständnis als unvermeidliche strukturbedingte Widersprüche dar, die es als solche zu diagnostizieren und zu pflegen gilt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1988
Autor von Schlippe, Arist
Titel Der systemische Ansatz - Versuch einer Präzisierung
Beschreibung Im Versuch, den Begriff systemisch zu klären, wird auf ein Metamodell der Wissensstruktur des therapeutischen Feldes zurückgegriffen, das verschiedene Verständnisebenen unterscheidet: Erkenntnistheorie, Anthropologie,explikative Theorien psychosozialer Interventionen und Praxeologie. Auf jeder dieser Ebenen wird diskutiert, wie der Begriff systemisch verwendet wird und welche Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Wiedersprüche sich in der Literatur findet.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1988
Autor Efran, Jay S.
Titel Alkoholismus als Auffassungssache Struktur-Determinismus und Trinkprobleme
Beschreibung Konzepte und Modelle der Alkoholismus-Theorien und -Therapien werden in Begriffen des Struktur-Determinismus erneut evaluiert, einer Theorie lebender Systeme, die der chilenische Biologe Humberto Maturana entwickelt hat. Diese Theorie hebt die zentrale Rolle der Sprache im menschlichen Leben hervor. In dieser Perspektive wird die Unterscheidung zwischen linguistischen und oerationalen Bereidhen von Erklärungen wesentlich. Beachtet man diese Unterscheidung nicht, scheint die Folge einer andauernde unfruchtbare Debatte über Themen wie Kontrolle. Es werden Vorschläge gemacht, die durch das Hervorbringen neuer Sprachmöglichkeiten einen anderen Umgang mit Alkoholismus eröffnen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1988
Autor Dinslage, Axel
Titel Die Wahrheit auf der Schlachtbank
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1988
Autor Schmitz, Christof
Titel Beobachtung der Organisation/Organisation der Beobachtung
Beschreibung Beobachtung und Beschreibung sind zentrale Dimeinsionen in Organisatiionen aber auch in Beratungsprozessen. Adäquates Beobachten ist Voraussetzung für sinnvolle Beratungsinterventionen. Dazu muß Beobachtung auch im Baratersystem organisiert werden. Gegenstand dieses Artikels ist die Beobachtung der Beobachtung von Organisationen im Kontext von Beratungsprozessen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1988
Autor Brunner, Ewald Johannes
Titel Vom radikalen Konstruktivismus zum Kritischen Konstruktivismus
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1988
Autor von Schlippe, Arist
Titel Diskussionsbeitrag
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1988
Autor Ludewig, Kurt
Titel Ist die Wahrheit des einen die Blindheit des anderen?
Weitere Reflexionen zur Praxis-Forschung Kontroverse
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1988
Autor Herwig-Lempp, Johannes
Titel Der systemische Ansatz im Suchtbereich
Kommentar zu Alkoholismus als Auffassungssache
Beschreibung Auf der Grundlage der Überlegungen von Efran, Heffner & Lukens werden einige Ideen entwickelt, wie der systemische Ansatz in der Suchtarbeit angewendet werden kann und welche Veränderungen er mit sich bringt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1988
Autor Berg, Insoo Kim
Titel Kurztherapie eines obdachlosen Drogenabhängigen:
Eine Fallstudie
Beschreibung Eine Fallskizze verdeutlicht, daß und wie der am Brief Family Center entwickelte kurztherapeutische lösungen-orientierte Ansatz bei Problemen Anwendung findet, die traditionellerweise als besonders schwierig und therapieungeeignet gelte, wie z.B. obdachlosen Drogenkonsumenten.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1988
Autor Kaimer, Peter
Titel Betroffenheit vs. Gelassenheit
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1988
Autor Kröger, Friedebert
Titel Symlog in der Familiendiagnostik: Beobachter-Rating von 13 Anorexie-Familien im Familiengespräch
Beschreibung Traditionelle Forschungsmehtoden und die neue Epistemologie der systemsichen Therapien: Ist das nicht der Versuch einer Quadratur der Feed-back-Schleifen? Kann die wissenschaftliche Begleitung der Familientherapie von standardisierten Forschungsmethoden profitieren? Symlog wird als ein Methodeninventar vorgestellt, das aus der sozial-psychologischen Kleingruppenforschung stammt und dessen differentielle Validierung für die spezielle Gruppe Familie durchgeführt wurde. Erste praktische Erfahrungen mit diesem Inventar zeigen, daß Symlog die Hypothesenbildung zur familiären Organisation unterstützen kann. Die Validitätsbelege aus der Kleingruppenforschung ließen sich auch für den Familienbbereich sichern. Es hat den Anschein, als würde sich Symlog auch zur Dokumentation von Therapieverläufen eignen, für eine diesbezügliche gute Änderungssensitivität fanden sich erste Belege.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1988
Autor Schleiffer, Roland
Titel Das Kind als kollusives Partnersubstitut
Beschreibung Ausgehend vom Kollusionsmodell von WILLI wird ein Konzept vorgestellt, das die klinische Beobachtung zu begründen vermag, daß Kinder mit einem Elternverlust häufig sich gerade in ihren Verhaltensauffälligkeiten mit ihrem abwesenden Elternteil identifizieren und mit diesem indentifiziert werden. Daraus läßt sich schließen, daß diese Kinder nunmehr die Rolle und Funktion eines kollusiven Partnersubstituts für den anwesenden Elternteil übernommen haben. auf die therapeutischen Implikationen dieses Konzepts wird eingegangen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1989
Autor Weber, Gunthard
Titel Kybernetik II. oder I. Ordnung?
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1989
Autor Rambo, Anne Hearon
Titel Stop - Weiter
Sicherheit beim Spielen. Eine Fallstudie
Beschreibung Die Verantwortung der Therapeutin, bei potentiell gewalttätigen Klienten Grenzen zu setzen, wird diskutiert. Es wird behauptet, daß diese Verantwortung eine notwendige Komponente - und keine Begrenzung und Einschränkung - therapeutischer Kreativität darstellt. Therapie erfordert - ebenso wie kindliches Spiel(en) - einen sicheren Kontext. Ein Fallbeispiel veranschaulicht diese Überlegungen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1989
Autor Fox Keller, Evelyn
Titel Das System Gender/Wissenschaft
Oder: Ist die Beziehung zwischen Geschlecht und gender gleichzusetzen mit der Beziehung zwischen Natur und Wissenschaft?
Beschreibung In diesem Beitrag möchte ich die problematische Beziehung zwischen Geschlecht und Gender parallel mit der gleichermaßen problematischen Beziehung zwischen Natur und Wissenschaft beleuchten. Ich möchte auch versuchen, die politische Dynamik zu analysieren, die dazu beiträgt, daß in beiden Diskursen eine Polarisierung stattfindet, wobei ich insbesondere auf ihre Schnittstelle eingehen möchte (d.h., auf die Auseinandersetzung über die Verbindung zwischen Gender und Wissenschaft) und auf diejenige Personengruppe, die am direktesten von allen diesen Zusammenhängen betroffen ist, nämlich die der Wissenschaftlerinnen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1989
Autor Loth, Wolfgang
Titel Berücksichtigen von Zufall in der therapeutischen Arbiet:
Induskutabel oder notwendige Ergänzung?
Beschreibung Therapeutische Praxis, die sich als ernstzunehmend und seriös erkannt wissen will, tut sich in der Regel schwer mit der Bedeutung von Zufall. Zufall wird eher als störend, denn als Verbündeter eingeschätzt. Beschreibungen therapeutischer Zauberei (z.B. NLP) und die empirische Überprüfung Zauberei-orientierter Verfahren verfehlen sich daher häufig.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1989
Autor Walters, Marianne
Titel Auf dem Wege zu einer feministischen Perspektive in der Familientherapie
Beschreibung Anhand ihres eigenen Bewußtwerdungsprozesses stellen die Autorinnen die Bedeutung der feministischen Perspektiven in der Familientherapie dar: In einer ersten Phase kamen sie überein, das Geschlecht als zentrale Kategorie in Theorie und Praxis der Familientherapie zu betrachten und die Benachteiligung der Frauen in unserem paatriarchalischen Gesellschaften bei ihrem eigenen Tun und Denken zu berücksichtigen. In einer zweiten Phase gingen sie daran, die herkömmlichen Begriffe der systemtheoretischen Familientherapie (Nähe-Distanz, Reziprozität, Komplementaritä, Hierarchie, Grenzen, Triangulierung, Funktionen des Symtoms) einer kritischen Untersuchung zu unterziehen, um die latenten oder offenen Sexismen aufzudecken. In einer dritten Phase waren sie bemüht, feministische Interventionen zu entwickeln, die zur Formulierung von neun Leitlinien für eine nicht-sexistische systemische Familientherapie geführt haben.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1989
Autor Krüll, Marianne
Titel Statt eines Nachworts
M. = Max = Marianne = Mann?
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1989
Autor Schweitzer-Rothers, Jochen
Titel Professionelle (NICHT)Kooperation: Ihr Beitrag zur Eskalation dissozialer Karrieren Jugendlicher
Beschreibung Psychosoziale professionelle Helfer, die für denselben Klienten zugleich zuständig sind, kooperieren zwangsläufig - auch und gerade dann, wenn sie von der Arbeit der anderen Helfer nichts wissen oder sich für diese nicht interessieren. Die oft ungeahnten Effekte, die gutgemeinte einzelne Interventionen im Kontext eines größeren Helfersystems haben können, welches seine eigene Vernetzung nicht reflektiert, sind das allgemeine Thema dieses Beitrags. Konkret wird am Beispiel dissozialen Verhaltens von Jugendlichen untersucht, welche Interaktionsschleifen und Problemlösungsmuster zwischen den Jugendlichen, deren Familien und den professionellen Helfern zu einer eskalierenden dissozialen Karriere beitragen. Daraus werden fünf Anregungen für den einzelnen Helfer abgeleitet, die beim Aussteigen aus solchen eskalierenden Kreisläufen hilfreich sein können.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1989
Autor Ludewig, Kurt
Titel Die Qual der (Prämissen-)Wahl und die Folgen
Gedanken zum Aufsatz von Ullrich: Mehrdimensionales Denken.
M. Selvini Palazzoli durch die Scheibe beobachtet.
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1989
Autor Hearn, Jeff
Titel Die Kritik an Männlichkeit:
Grundsätze, Möglichkeiten und Zukunftsperspektiven
Beschreibung In diesem Beitrag wird zunächst aufgezeigt, wie Männer vorwiegend auf den Feminismus reagieren: in Form von unbewußten Reaktionen; in Form von bewußten und politischen Äußerungen; in Form von Wandel im eigenen Selbst. Im zweiten Teil werden die Implikationen dargestellt, die sich aus dem Feminismus für eine kritische Betrachtung von uns Männern ergeben, und es werden Grundsätze und Möglichkeiten aufgezeigt, wie dies in die Tat umgesetzt werden kann. Im Schlußteil des Beitrags werden einige Themen angeschnitten, die für Männer wichtig zu sein scheinen, wenn sie sich mit zukünftiger Unterdrückung und Veränderung konfrontiert sehen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1989
Autor Tomm, Karl
Titel Das Problem externalisieren und die persönlichen Mittel und Möglichkeiten internalisieren
Beschreibung Der Autor gibt einen Überblick über den von Michael WHITE entwickelten therapeutischen Ansatz und skizziert dessen theoretische Grundlagen anhand einiger Vignetten.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1989
Autor Bobele, Monte
Titel Das interaktive Team - ein therapeutisches Modell
Beschreibung Im folgenden zeigen wir eine Methode, Teams in Therapie einzusetzen, die ein klein wenig von ANDERSENs Arbeit über reflektierende Teams (1987) inspiriert wurde. Wir beschreiben die kurze Geschichte reflektierender Teams und liefern eine Begründung für den bewußt geplanten, instrumentellen Einsatz eines modifizierten reflektierenden Teams. Wir bemühen uns, ein therapeutisches Vorgehen zu beschreiben, das wir interaktives Team nennen und das einige Ähnlichkeiten mit dem von ANDERSEN entwickelten Format hat., um unsere Veränderungen und Erweiterungen des ursprünglichen Modells zu zeigen und unsere Art der Teamarbeit anhand einer Fallbeschreibung vorzustellen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1989
Autor Selekman, Matthew
Titel Zähmung des Chemie-Monsters: Kybernetisch-systemische Therapie mit jugendlichen Drogenabhängigen
Beschreibung In dieser Arbeit wird gezeigt, daß und wie Michael WHITEs familienterapeutischer Ansatz bei jugendlichen Drogenabhängigen angewendet werden kann. Einem kurzen Überblick über den kybernetisch-systemischen Ansatz folgt das Fallbeispiel einer Familie, die vier Generationen lang unter Alkoholproblemen gelitten hat.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1989
Autor Häuser, Winfried
Titel Systemisches Denken und Handeln und ärztliche Tätigkeit in einer medizinischen Klinik
Beschreibung Der Autor stellt seinen Versuch dar, systemisches Denken und Handeln als Arzt in einer medizinischen Klinik zu praktizieren. Die Bedingungen für systemisches Handeln in diesem Arbeitskontext werden beschrieben. Die Integration von Techniken der systemischen Therapie wie zirkuläres Fragen in die ärztliche Routinetätigkeit (Anamneseerhebung, Visite und Angehörigengespräch) wird anhand von Beispielen verdeutlicht. Mittels einer Katamnese, in der 26 Patienten und ihre Hausärzte Veränderungen des Befindens der Patienten 6 Monate nach Entlassung aus der stationären Behandlung einschätzen, versucht der Autor, die Diskussion über die Wirksamkeit der systemischen Therapie anzuregen. Abschließend werden Erfahrungen des Autors dagestellt, die für ihn zum jetzigen Zeitpunkt die Grenzen für den Einsatz systemischer Verfahren darstellt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1989
Autor Bobele, Monte
Titel Konstruktivismus im akademischen (Ausbildungs-)Diskurs
Anmerkungen eines Ausbilders
Ein Gespräch mit Monte Bobele
Beschreibung Das Graduierten-programm in Familientheapie an der Texas Tech University hat kürzlich für sein Engagement, Therapeuten/innen in innovativen und systemischen Methoden auszubilden, hohe Anerkennung gefunden. Seit drei Jahren ist Monte Bobele sowohl Leiter der Ausbildung wie auch der Family Therapy Clinic. In einem Gespräch werden einige der Probleme und Fragen angeschnitten, die entstehen, wenn ein Ausbilder Therapeuten/innen mit systemischen Konzepten vertraut zu machen versucht.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1989
Autor Ahlers, Corina
Titel Systemtherapie: Das Land mit den vielen Möglichkeiten oder: ein Land ohne Zukunft?
Auswertung einer Erhebung.
Beschreibung Mit Hilfe eines Fragebogens versuchten wir die Einstellungen unserer Kollegen zum Begriff “Systemtherapie” zu erkunden. Wir stellen Fragen zu den Unterschieden in den praktischen und theoretischen Grundlagen und zu den Zukunftsperspektiven des neuen Arbeitsfeldes. Die Ergebnisse zeigen, daß auch die als Systemtherapeuten identifizierten Kollegen auf theoretische und praktische Traditionen der Familientherapie (Bücher, Personen, Kongresse) zurückgreifen. Als Entwicklungstendenz für die Zukunft zeigt sich der Wunsch nach mehr systemischer Forschung, Konzeptualisierung, Methodologie und Didaktik.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1989
Autor Keeney, Bradford
Titel Autonomie im Dialog
Beschreibung In Form eines Dialogs zwischen Poet und Familientherapeut wird versucht, einen Kontakt für das Entstehen eines Dostojewskischen Dialogs zu (er-)schaffen, bei dem jede Stimme gehört werden kann und keine abschließende, autoritative Stimme existiert. Diese Form wird autonomen Monolog, BATESONschem Metalog, sich selbst widersprechenden Negalogen und sokratischem Dialog gegenübergestellt. Dabei wird dem fortlaufenden Dialog zwischen Familientherapeuten und Neurobiologen besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Kritisiert wird, daß Therapeuten die Vorschriften der Neurobiologen, wie man mit ihren Dialogen umzugehen hat, die tatsächlich zur repetitiven Rhetorik werden, einfach hinnehmen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1989
Autor Böttcher, H.R.
Titel Im Osten doch Neues?
Familientherapie in der DDR
Beschreibung Begegnungen mit dem DDR-Therapeuten Hans Böttcher werden vom Herausgeber in Form eines freien Berichtes wiederegeben, der eine persönliche Sich der Entwicklung der Familientherapie in der DDR widerspiegelt. Wenn auch dieser Bereicht genau so nicht gegeben wurde, so stellt er doch eine Zusammenfassung dar, die den Ansichten des Hans Böttcher weitgehend entspricht.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1989
Autor Flemons, Douglas G.
Titel Konsens - Dissens:
Eine relationale Alternative zur Macht-Metapher
Beschreibung Die Berechtigung der Vorstellung von Macht, wie sie zuerst von Gregory BATESON un Jay HALEY diskutiert wurde, ist unter familientherapeutischen Thoretikern und Praktikern ein Streitpunkt geblieben. In dieser Arbeit wird Macht als Artefakt einer NEWTONschen Wissenschaft verstanden, und es werden einige weltreichende Probleme untersucht, die entstehen können, wenn man eine solche Metapher als Erklärungsmittel für menschliche Kommunikation benutzt. Alternativ dazu wird die Idee von Konsens und Dissens entwickelt, Musterbezogene Annahmen, die eher einer kyernetischen Epistemologie entsprechen, wie BATESON sie vorgeschlagen hat.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1989
Autor Robrecht, Christine
Titel Eva Meyers Zählen und Erzählen - auf der Suche nach Antworten in einem männlichen Wissenschaftssystem
Beschreibung Frauen und Mathematik; nur scheinbar zwei Elten, aufgespannt zwischen den beiden Polen Wissenschaft und Nichtwissenschaft, männlich rational und weiblich emotional. Als Frau in der Mathematik, als weiblicher Mathematiker oder mathematische Frau, gerät sie, die Mathematikerin, geradezu in den Schnittpunkt dieser beiden Linien, markiert gewissermaßen als Widerspruch von sich selbst ihre jeweiligen Grenzen. Sie ist in besonerer Weise angewiesen auf ein Wissenschaftsverständnis, das es ihr nicht nur ermöglicht, die verdrängte Geschlechtsspezifik der bestehenden Wissenschaft (Mathematik) zu erkunden, sondern das ihr zugleich den Raum eröffnet für eine zwischen diesen beiden Polen vermittelnde Wissenschaftspraxis. Als ein ersts Öffnen und zugleich praktisches Beispiel einer solcherart feministischen Wissenschaftspraxis erweist sich dabei Eva MEYERsBuch Zählen und Erzählen. Für eine Semiotik des Weiblichen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1989
Autor Stadlmeier, Anton • Sportelli, Anja • Skupio, Veronika
Titel Religöser Glaube und Systemische Therapie
Beschreibung Der Aufsatz stellt einen Versuch dar, Theologie (Einzelseelsorge) und Konstruktivismus (Systemische Therapie) miteinander ins Gespräch zu bringen. Im ersten Teil diskutiert er die Konzepte von Wirklichkeit, Wahrheit und Wissen/Glauben. Dabei zeigt sich zum einen, daß sie zentrale fundamentaltheologische Fragestellungen (hier: Glaube und Wissen, Gott, Offenbarung) aus der Perspektive des Konstruktivismus verstehen lassen und zum anderen, daß der Konstruktivismus, denkt man ihn bis zu seinen Grenzen, in ein Nachdenken über Religion mündet, weil er die wirkliche Wirklichkeit als unbegründet behauptet und aus sich selber keine Antwort geben kann auf die existentielle Frage, worauf der Mensch sein Leben gründet, weil es für ihn wahr ist. Der zweite Teil befaßt sich mit den frühchristlichen Mönchsvätern, die in ihrer Praxis seelsorglicher Begleitung ratsuchender Menschen wesentliche Aspekte und Anliegen der Systemischen Therapie realisieren.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1989
Autor Hollstein-Brinkmann, Heino
Titel Sozialarbeit und Systemtherorie
Vermutungen und Erwartungen, den Nutzen der Systemtheorie für Sozialarbeit betreffend.
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1989
Autor Krüll, Marianne
Titel Geschlechtsspezifische Konstruktionen von wissenschaftlichen und therapeutischen Wirklichkeiten
Einleitung der Gastherausgeberin
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1989
Autor Vucelic, Svetlana
Titel Ein Mann wie du und ich
Gedanken und Überlegungen zu sexuellen Übergriffen auf Mädchen und Jungen
Beschreibung Der Text versucht, die hohe Dunkelziffer der psychosexuellen Nötigung an Kindern als Normalität einer patriarchal zwangsorganisierten Gesellschaft zu problematisieren. Die Diskussion therapeutischer Ansätze, die dies reflektieren, ist gefordert.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1989
Autor Welter-Enderlin, Rosmarie
Titel Wer hat Angst vor Virginia Woolf,
und vor wem hat sie Angst?
Gedankensplitter zu Frauen, Männern und zum Schreiben
Beschreibung In den drei deutschsprachigen Zeitungen für systemische Therapie bzw. Familientherapie treten Frauen als Autorinnen kaum in Erscheinung. Die Verfasserin geht der Frage nach, warum das so ist, und unter welchen Bedingungen weibliches und männliches Schreiben für die Öffentlichkeit gefördert bzw. unterdrückt wird. Sie erwähnt eigene und Erfahrungen anderer Frauen, welche das Konstrukt, Frauen hätten öffentlich nichts zu sagen, zementieren. Die Frage, wie es kommt, daß ehemals schreibfreudige junge Mädchen als Frauen Schreibhemmungen und -ängste haben, wird mit Brüchen in weiblichen Biographien beantwortet, welche mit folgenden Aspekten verbunden sind: - mangelnde äußere und innere Räume (soziale, sprachliche, ökonomische) - weibliche Sozialisation, welche Frauen vorwiegend in ihrer Bezogenheit zu Männern und männlicher Sprache und nicht in Bezogenheit und Autonomie, definiert. Schließlich ermutigt die Autorin anhand eigener Erfahrungen ihre Kolleginnen, sich für ihre eigene Sprache sowie innere und äußere Räume einzusetzen, und bei Frauen und Männern außerhalb des Patriarchats Nährboden zu suchen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1989
Autor Liechti, Jürg
Titel Verminderung der Zahl eingeleiteter Maßnahmen als Resultat systemischer Problemdefinition:
z.B. das Jugendamt einer hessischen Großstadt
Beschreibung An Hand eines Fallbeispiels wird im ersten Drittel dieser Arbeit das Konzept der Problemdefinition abgehandelt. Die systemische Problemdefinition wird reduktionistischen Prblemdefinitionen gegenübergestellt. Die beiden Seiten einer guten Problemdefinition, nämlich die implizite, welche der Objektivität dient, und die explizite Seite, welcheder Dialektik dient, werden näher beleuchtet. Im mittleren Drittel wird eine Untersuchung am Jugenamt einer hessischen Großstadt vorgestellt. Sie weist darauf hin, daß der Einsatz systemischer Problemdefinitionen im Rahmen der Sozialarbeit eine beträchtliche Verminderung der Zahl eingeleiteter Maßnahmen (staatliche Eingriffe in die Familie wie Heimunterbringungen, Hospitalisationen, Familienhilfen u.a.) zur Folge haben kann. Im letzten Drittel kommen schließlich die Sozialarbeiterinnen zu Wort, die sowohl mit dem traditionellen wie mit dem systemischen Paradigma in der Sozialarbeit praktische Erfahrungen gemacht haben.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1989
Autor Ullrich, Wolfgang
Titel Mehrdimensionales Denken
Beschreibung Nach achtjähriger Forschung haben SELVINE PALAZZOLI und ihr Team ein Modell entwickelt, mit dem der Zusammenhang zwischen dem Symptom Psychose und einer konkreten Familiendynamik beschrieben werden kann. Dieses Modell wird dargestellt, ferner werden die Konsequenzen, die dieses Modell für den Aufbau von Therapien hat, diskutiert. Der Autor hatte die Möglichkeit, SELVINE PALAZZOLI bei der Arbeit zu beobachten. Die neue theoretische Position von SELVINE PALAZZOLI wird im Zusammenhang mit einer Kybernetik zweiter Ordnung diskutiert. Hauptthese: Theapie ist mehr als nur eine Konversation unter gleichen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1989
Autor Hosemann, Dagmar
Titel Ein Fall - Zwei Welten
Beschreibung In diesem Beitrag werden die Ergebnisse einer Supervision dargestellt. Es geht um die verschiedenen Wirklichkeiten, die konstruiert werden, wenn ein Team in unterschiedlicher personeller Besetzung über einen Fall berichtet. Die weiteren Konsequenzen für die Familie und ihre Beraterinnen/Therapeutinnen werden diskutiert.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1989
Autor Conran, Tom
Titel Die Kontrolle kontrollieren und das Überwältigende überwältigen: Zur Sprache der Intervention bei Gewalt
Beschreibung Fachleute, die sich mit Gewalt in Familien befassen, scheinen eine mehr oder minder gemeinsame Sprache zu teilen. Sie läßt sich beschreiben als Sensibilität für den Schutz des Opfersvor der Brutalität des Täters und als Vernachlässigung derjenigen, die dies ermöglichen. Die Sprache beginnt mit einer Anerkennung der eerstaunlichen Vielzahl der Opfer und geht über in eine komplexe Charakterisierung des Problems als Zyklus der Gewalt, der sich nur mithilfe mächtiger rechtlicher und klinischer Inverventionen durchbrechen läßt. Die Sprache enthüllt komplexe Schwierigkeiten in Hinblick auf Versuche, die Täter mit gewaltsamen Interventionen zu unterwerfen und zu kontrollieren.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1989
Autor Forch, Roseline B.
Titel Zum Artikel von Liechti u.a.
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1990
Autor Ray, Wendel
Titel Du lebst nur zweimal
Beschreibung Die Beiträge von Don D. JACKSON, dem Begründer des MRI und Konsultanten am BATESON-Projekt, für den Bereich der (Familien-)Therapie sind bisher weitgehend unbeachtet geblieben. Er war einer der ersten, die das Individuum in seinem Kontext sahen, und erhat viele der heute praktizierten (systemischen) Vorgehensweisen vorweggenommen. Wendel RAY, der Leben und Wekr von JACKSON untersucht hat, gibt einige Erläuterungen. Das Gespräch fand im Juni 1989 an einem wunderschönen warmen Sommernachmittag am Rande des Dubliner Familientherapie-Kongresses statt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1990
Autor Wrede, Axel
Titel Über meine Bereitschaft, gewisse Dinge zu glauben
Beschreibung Der nachfolgende Aufsatz handelt von einem Dilemma, das der erkenntnismäßigen Position des Menschen innewohnt: Wie bewegen uns zwischen Zweifel und Gewißheit, und wir fragen immer, worauf kann ich mich verlassen, denn nichts scheint so gewiß wie der Verlust der Gewißheit. Offenbar bleibt uns nichts anderes, als an bestimmte Prämissen, die wir für verläßlich halten, zu glauben, um eine geringe Grundlage für unser alltägliches Handeln zu gewinnen. Wir können nicht umhin zu glauben. Dies soll im Hinblick auf Therapie und Ethik betrachtet werden.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1990
Autor Geiger, Gabriele
Titel Zwischen Naturwissenschaft und Philosophie:
Zur Aktualitt der Psychologie Erich Bechers
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1990
Autor Keller, Thomas
Titel Einige Hinweise zur Entfaltung systemischer Arbeit in psychiatrischen Einrichtungen oder: Alles Gute kommt vom Unterlassen des Schlechten
Beschreibung Wer systemische Arbeit in einer psychiatrischen Einrichtung entfalten will, sollte folgendes beachten: 1.) Grundregeln, die sich aus den ökonomischen Bedinungen und der sozialen Funktion ergeben. 2.) Grundregeln eines respektvollen kollegialen Umgangs mit Rahmen von Institutionsstruktur und Institutionspolitik. 3.) Den Umstand, ´daß der überwiegende Teil der Benutzer sowie deren Angehörige nicht von vornherein systemische (Familien-)Therapie wünschen. 4.) Daß die Warscheinlichkeit zunächst relativ groß ist, eher einem sich etablierenden Problem als einem Lösungssystem zuzugehören. Ein Reichtum an neuen Ideen und Möglichkeiten kann der Lohn sein.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1990
Autor Jänicke, Ulrike
Titel Was ich mir als konventionell ausgebildete Psychiaterin von der Beschäftigung mit systemischer Therapie verspreche
Beschreibung Die Autorin beschreibt ihren Weg von einer herkömmlichen biologischen Ausgangsposition über Sozialpsychiatrie zur systemischen Therapie in einer psychiatrischen Klinik als folgerichtige Entwicklung aus Unzufriedenheit mit der eigenen Rolle im Umgang mit Patienten und Angehörigen. Als wesentliche Veränderungen in der eigenen Arbeit wird die Möglichkeit gesehen, über die positive Sichtweise von Problemen mit dem Klienten neue Lösungsansätze zu finden. Sie stößt dabei auch auf neue Probleme, die teilweise noch ungelöst sind, die positiven Erfahrungen überwiegen jedoch.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1990
Autor Levold, Tom
Titel Im Bauch des Walfisches -
Zur Verdaulichkeit psychoanalytisch-systemischer Ansätze im stationären Psychiatriealltag
Beschreibung Die Autroren beschreiben ihren Versuch, systemtherapeutische Ansätze auf einer Station eines Landeskrankenhauses pragmatisch un dinstitutionsbezogen zu realisieren. Anhand einer Falldarstellung werden die strukturellen Vorgaben für einzelne Behandlungsphasen - von der Aufnahme, über stationäre Unterbringung und Verlegung, Entlassung und ambulante Weiterbetreuung - diskutiert, Modellvorstellungen entwickelt und eigene Handlungsstrategien vorgestellt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1990
Autor Rave-Schwank, Maria
Titel Angehörigenarbeit in einem Landeskrankenhaus aus sozialpsychiatrischer Perspektive
Beschreibung Die Begegnungsformen zwischen Angehörigen und Institution können hilfreich weiterführend sein oder zu einem Abbruch führen. Zuerst werden Begegnungsformen gezeigt, die sich bei uns im Philippshospital als hilfreich und für beide Systeme akzeptabel erwiesen haben. Im zweiten Teil werden Beziehungsaufnahmen deutlich, die zum Abbruch führen. Bei den geglückten Begegnungsformenwerden die Bedürfnisse nach Information, Wertschätzung und Unterstützung bei den Angehörigen erfüllt und ihr zeitlicher Rhythmus respektiert. Ein konstruktives, komplementares Zusammenwirken der beiden Systeme ist teilweise abhängig vom gültigen Konzept über Krankheitsverursachung und Prävention und weniger eine Frage der einzelnen therapeutischen Interventionen. Für die Weiterentwicklung einer gemeindenahen Psychiatrie erscheint es von großer Bedeutung, daß die Angehörigen in unseren Bemühungen Respekt, Unterstützung und Ermutigung wahrnehmen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1990
Autor Deissler, Klaus
Titel Zur Konstruktion eines systemtherapeutischen Kontextes an einer psychiatrischen Landesklinik
Beschreibung Pionierarbeit in systemischen Denken und den korrespondierenden therapeutischen Handlungsweisen wird bzw. wurde insbesondere von privat organisierten Instituten und deren Teams geleistet. Eine besondere Art von Bewährungsprobe durchläuft die systemische Praxis bei der Umsetzung an psychiatrischen Großkrankenhäusern: Weder wurden diese (vor fast einem Jahrhundert entstanden) für die systemische Praxis konzipiert, noch denken die meisten systemischen Therapeuten an diese institutionellen Zusammenhänge, wenn sie ihre Praxismodelle entwickeln. Darüber hinaus ist das therapeutische Personal dieser Kliniken für eine Praxis ausgebildet, die sich erheblich von den systemtherapeutischen Standards unterscheiden. Schließlich unterscheidet sich auch das Klientel dieser Krankenhäuser zumindest in der Erwartungshaltung wesentlich von privq53n und/oder ambulanten Einrichtungen. Einige Klippen, Unwägbarkeiten und Herausforderungen für die Zukunft bei dem Versuch, systemisches Denken und Handeln am psychiatrischen Landeskrankenhaus in Langenfeld zu konstruieren, werden von dem Autor, einem externen Konsulanten für systemische Therapie, beschrieben.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1990
Autor de Shazer, Steve
Titel Noch einmal: Widerstand
Beschreibung Es scheint, daß Therapeutinnen und klientinnen gleichermaßen ganz gut ohne das Konzept widerstand auskommen. theoretisch hat es sich als nicht notwendig erwiesen, und tatsächlich hat sich pragmatisch sein Fehlen oder Bestehen des Konzepts Kooperieren als nützlich erwiesen. Therapie macht allen mehr Spaß, wenn das Thema der Konversation von den Zeiten handelt, wo unerwarteterweise das Leiden nicht besteht, sich darauf konzentriert, was Klientinnen tun, das nützlich, effektiv, gut für sie ist und Spaß macht.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1990
Autor Klein, Rudolf
Titel Erfahrungen in der amublaten systemischen Therapie des Alkoholismus
Anregungen zum Erzeugen von Unterschieden - ein Blick über den eigenen Gartenzaun
Beschreibung Zunächst wird der von BATESON geprägte Terminus des dormitiven Prinzips auf die traditionelle Alkoholismustherapie angewandt. Von besonderem Interesse ist, wie die mit der Alkoholismusdiagnose verknüpften Implikationen das Spektrum der problemlösungstrategien von Therapeuten und Klienten einschränken. Im praktischen Teil stellen wir auf der Basis Systemischer Therapie entwickelte alternative Vorgehensweisen vor.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1990
Autor Greve, Nils
Titel Zur Bedeutung der Kooperation zwischen Sozialpsychiatrie und systemischen Ansätzen
Ein Kommentar zu den Beiträgen dieses Heftes aus der Sicht der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie
Beschreibung Krankheit und Anstalt haben als paradigmatische Grundbegriffe die heutige Psychiatrie geprägt. Während sozialpsychiatrische Reformen die Überwindung der ausgenzenden Anstaltsstrukturen zum Ziel haben, stellen systemische Theorie und Praxis das medizinische Krankheitsmodell infrage. Die Ausweitung der schon jetzt vorhandenen Übeschneidungsbereiche in der Arbeit beider Gruppierungen durch intensivere Diskussion und praktische Kooperation könnte für die Weiterentwicklung psychiatrischer Therapie/Betreuung und ihrer Kontexte fruchtbar gemacht werden.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1990
Autor Loth, Wolfgang
Titel Therapie und Evaluation - nützlich, schön, respektvoll?
Beschreibung Als kritischer Punkt in der Diskussion therapeutischer Praxis erweist sich das Thema Evaluation. Im vorliegenden Aufsatz wird der Frage nachgegangen, welche Konsequenzen sich ergeben aus dem Anwenden der vorgeschlagenen Evaluationskriterien Nutzen, Schönheit, Respekt. Dabei scheint das jeweilige Verständnis der Beziehung von Therapie und Evaluation von Bedeutung zu sein: Was geschieht, wenn von Therapie und Evaluation als unterscheidbaren sozialen Systemen ausgegangen wird? Eine Gewichtung der vorgeschlagenen Kriterien wird vorgenommen. Respekt wird dabei als Leitkriterium vorgeschlagen und im Zusammenhang mit Fragen einer therapeutischen Ethik diskutiert.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1990
Autor Böttcher, H.R.
Titel Nachbarschaft und Frieden
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1990
Autor Kannicht, Andreas
Titel Der Kontext als Optionenreservoir
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1990
Autor Tomm, Karl
Titel Kan-No-Mushi - Innere Externalisierung als Kompromiß?
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1990
Autor Welter-Enderlin, Rosmarie
Titel Zum Erstgespräch mit Frau K.
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1990
Autor Weber, Gunthard
Titel Verführerische Ambivalenzen
Kommentar zu einem Erstgespräch mit einer jungen Türkin
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1990
Autor Ruth, Richard
Titel Systemische Familientherapie mit Flüchtlingen
Beschreibung Auf einer theoretischen Ebene sollte die Fähigkeit der Systemtheorie(n), große soziokulturelle Systeme zu konzeptualisieren und in ihre komplexen Dynamiken zu intervenieren, sie zu einer nützlichen Methode für die Arbeit mit Flüchtlingen machen. Praktisch haben nur wenige Familientherapeutinnen eine solche Arbeit geleistet. Hier wird über die vierjährige Erfahrung in systemischer Arbeit mit Flüchtlingen im Kontext eines kommunalen psychosozialen Krisenzentrums berichtet.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1990
Autor Levold, Tom
Titel Die Droge Ehemann - oder: Übertragung schlägt Metapher
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1990
Autor Canova, Riccardo
Titel Der systemische Ansatz in Krisenfällen
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1990
Autor Lauterbach, Mattthias
Titel Und wieder: Das Problem sind Lösungen
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1990
Autor Hess, Thomas
Titel Systemisch-konstruktivistische Methodologie -
Gedanken, Fantasien und Visionen
Beschreibung Die Ansätze systemich-konstruktivistischer Forschung sind vielfältig und uneinheitlich. Sie sind großenteils geprägt vom Versuch, herkömmliche Kriterien von Wissenschaftlichkeit zu übernehmen oder zu adaptieren - und geraten in Widerspruch zu konstuktivistischen Implikationen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1990
Autor Lane , Gerry
Titel Ein Ritual von Achtung und Respekt
Beschreibung In der systemischen Familientherapie wurde dem Prozeß und der Technik therapeutische Rituale für Familien zu entwickeln, große Aufmerksamkeit geschenkt. In dieser Arbeit beziehen wir uns auf den Prozeß, daß und wie Therapeutinnen das Ritual von Achtung und Respekt entwickeln. Indem Therapeutinnen ein solches Ritual praktizieren, verändern sie ihre Haltung in Richtung auf eine Position, die derjenigen von Anthropologinnen ähnelt, die versuchen, eine fremde Kultur und deren Epistemologie zu verstehen. Das Ritual von Achtung und Respekt hat das Potential, der Tendenz auf Seiten der Therapeutinnen, sich auf soziale Kontrolle und moralische Urteile zuzubewegen, entgegenzuwirken. Ein Fallbeispiel illustriert das Vorgehen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1990
Autor Klein, Rudolf
Titel Viele Wege führen nach Rom (Mailand, Milwaukee, Heidelberg)
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1990
Autor Schindler, Hans
Titel Arbeitslosigkeit - Familie - Partnerschaft
Beschreibung In diesem Artikel wird versucht, die Ergebnisse aus vier neueren Untersuchungen zum Thema Bewältigung von Arbeitslosigkeit in Familien auszuwerten und anhand einer Grafik zusammenzufassen. Es wird aufgezeigt, welche Lösungsstrategien Familien in der Langzeitarbeitlosigkeit entwickeln und wie dieser Prozeß sich auf die innere Struktur der Partnerschaft auswirken kann.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1991
Autor Schmid, Bernd
Titel Kaum Unterschiede, die Unterschiede machen
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1991
Autor Loth, Wolfgang
Titel Problem-Systeme, Institutionen, Systemische Evaluation: autonomie und Kontrolle im Kontext
Beschreibung Das Beenden von Problem-Systemen gilt als ein wesentliches Ziel klinischer Praxis, die sich selbst wiederum genau darüber zu definieren geneigt erscheint. Die Frage nach Kontrolle und Autonomie stellt sich in einem solchen Rahmen (immer wieder) wie von selbst, allem Überdruß gegenüber Macht-Metaphern zum Trotz. Im folgenden Text werden daher Kontrolle und Autonomie diskutiert auf dem Hintergrund einer Auseinandersetzung mit Überlegungen zu einer Ökologie von Problem-Systemen. Dabei wird zu beschreiben versucht, daß es Sinn macht, Institution als eigenständige (systemische) Beschreibungs-Ebene zu verwenden. Schließlich münden darauf aufbauende Übelegungen zu Klinischen Paxis in der Anregung, die gemeinsame Anstrengungauch in der Bezeichnung des tuns zu würdigen, mithin unter Berücksichtigung der geschilderten Überlegungen von Systemischer Evaluation zu sprechen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1991
Autor Eckhardt, Ulrike-Luise
Titel Sozialpädagogische Familienhilfe aus systemischer Sicht und ihre Konsequenzen für die Aus- und Weiterbildung
Beschreibung Eine systemische Betrachtung der Sozialpädagogischen Familienhilfe umschließt die unmitelbar beteiligten Systeme: Klienten-Familie, Familienhelfer und Sozialarbeiter (und andere institutionelle Helfer-Systeme). Diese drei Systeme befinden sich in ständigen Rückkoppelungsprozessen, die entweder zur Erhaltung der Stabilität oder aber zur Transformation genutzt werden können. Daraus folgend werden Ideen für eine systemisch orientierte Fort- und Weiterbildung der Familienhelferinnen skizziert, als auch die Erfordernis theoretisch/medthodischer und supervisorischer Begleitung der Familienhilfe unterstrichen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1991
Autor van Trommel, Max J.
Titel Das Selbst in Systemtherapie
Beschreibung In dieser Arbeit werden einige Prinzipien beschrieben, wie ein/e Therapeutin seine/ihre Person einsetzen kann. Kann der/ie Therapeutin im Laufe der Sitzung analysieren, in welchem Maße Klientinnen (-Systeme) die Begegnung beeinflussen, so ergibt dies Informationen darüber, wie Klientinnen Verhalten und Handlungen Bedeutung verleihen und so Muster wichtiger Ideen formen. Das Besondere dieser Art zu arbeiten, liegt im ständigen Wechsel zwichen Beobachten und Bewerten der Beobachtungen wie im ständigen Wechsel von einer neutralen zu einer nicht-neutralen Haltung. Erlebt man während der Sitzung Änderungen der eigenen Stimmung, dann sollte man diese Änderungen in Stimmung, Verhalten, Gefühl etc. analysieren können, um sie zu kategorisieren. Ist man sich der jeweiligen Veränderungen bewußt geworden, muß man sich entscheiden, ob und ggf. wie man darauf reagieren soll. Durch ein solches Vorgehen hat der/ie Therapeutin nicht nur die Möglichkeit der Bewertung, sondern auch eine Vorgehensweise, Leute zu helfen, ihre sich wiederholenden Konversationen - soweit sie als problematisch erlebt werden - zu beenden.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1991
Autor Stüdemann, Michael
Titel Systemische Therapie der Bulimie im stationären Kontext
Beschreibung Die Autoren berichten über erste Erfahrungen mit systemischer Einzeltherapie in einem stationären Kontext bei der Behandlung bulimischer Patientinnen. Sie verfolgen die Wirkungen systemischer Therapiesitzungen anhand von Fragebögen und Kasuistiken. Ausführlich dokumentiert wird eine systemische Einzeltherapie.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1991
Autor Schmitz, Irmtraud
Titel Welche Anregungen bietet die systemische Perspektive in der Familienfürsorge
Beschreibung Familienfürsorge oder Allgemeiner Sozialdienst (ASD) werden als Arbeitsgebiet von Sozialarbeit/Sozialpädagogik vorgestelllt. Ich vertrete die these, daß die als Form von Familientherapie entwickelte systemische Perspektive geeignet erscheint, berufliche Gesprächssituatioen von Sozialarbeiterinnen zu verändern und sowohl die wissenschaftliche Diskussion als auch die empirische Forschung im Handlungsfeld beleben kann. Angeknüpft wird an systemischen Interviewtechniken und den damit verbundenen Überlegungen zu Kontext, Sprache und Bedeutung in beruflichen Interaktionen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1991
Autor Grau, Uwe
Titel Konstuktiv(istisch)es Coaching
Constructive(istic) Coaching
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1991
Autor Horn-Wagner, Detlef
Titel Zwischen Hilfe und Kontrolle
Die sozialpolitische Funktion Sozialpädagogischer Familienhilfe
Beschreibung Sozialpädagogische Familienhilfe wird überwiegend unter dem Aspekt der Helfer-Klient-Beziehung betrachtet. Breiten Raum nimmt dazu die Diskussion ein, in welchen Problemkonstellationen der Familien Familienhilfe noch sinnvoll einzusetzen ist. Übersehen wird dabei, daß Sozialpädagogische Familienhilfe längst nicht mehr in Familien klassischer Prägung stattfindet und daß dies Konsequenzen für die Familienhilfe hat. Weitgehend unbeachtet bleicht auch, daß Familienhilfe als Teil staatlicher Sozialpolitik neben einer helfenden auch eine kontrollierende und saktionierende Funktion hat, die sie in einer besonderen Weise ausübt: im unmittelbaren Privatberich der Familien. Das Scheitern vieler Familienhilfen hat daher neben einer Reiche von intra. und interpsychischen Aspekten auch strukturelle und politische Gründe.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1991
Autor Levold, Tom
Titel Systemische Therapie bei Inzest
Zum Umgang mit einem Problemsystem
Beschreibung Anhand eines Fallbeispieles werden einige praktische Erfahrungen der Autoren in der systemtherapeutischen Praxis mit Inzestfällen beschrieben. Ausgehend von den strukturellen und politisch-ideologischen Bedingungen, die gegenwärtig das Hilfesystem und entsprechend die Problemsysteme in bezug auf sexuellen Mißbrauch von Kindern stark beeinflussen, wird der Ablauf der Therapie von Familie K. anhand eines Erstinterviews und der weiterführenden Phasen geschildert. Dabei stehe die Problematik der Kooperation im Hilfesystem im Vordergrund.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1991
Autor Ray, Wendel
Titel Die interaktionale Therapie von Don D. Jackson.
Eine Einführung
Beschreibung In diesem Beitrag werden zunächst die auf Don D. Jaxkson zurückgehenden grundlegenden Prämissen kurz erläutert, die eine interaktionale Theorie konstituieren. Dann werden die wesentlichen Aspekte von Jacksons Therapie skizziert, dem sich eine detaillierte Analyse eines von Jackson geführten Familien-Interviews anschließt. Die Analyse ermöglicht - in Übereinstimmung mit Jacksons interaktionaler Theorie - ein konzeptuelles Nachvollziehen der Strategien und Techniken, die in diesem Interview eingesetzt wurden.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1991
Autor von Schlippe, Arist
Titel Modernes Tanztheater
Kommentar zu dem Transkript “Konstuktiv(istisch)es Coaching
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1991
Autor Schweitzer-Rothers, Jochen
Titel Wenn der Kunde König wäre
Ideen zur Zukunft öffentlich-rechtlicher psychosozialer Dienste
Beschreibung In sieben hypothetischen Fragen wird durchgespielt, welche Folgen eine konsequente Kundenorientierung öffentlicher psychosozialer Dienstleistungseinrichtungen haben würden, insbesondere in Psychiatrie und Jugendhilfe. Als Ergebnis würde sich eine veränderte Funktionsweise des Sozialstaats und seiner Institutionen abzeichnen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1991
Autor Malik, Fredmund
Titel Mißverständnisse über die Aufgabe von Führungskräften
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1991
Autor Hosemann, Dagmar
Titel Bemerkungen
zu dem Artikel: Systemische Therapie bei Inzest - Zum Umgang mit einem Problemsystem
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1991
Autor Brajsa, Pavao
Titel Interpersonelle Kommunikation und Familie
Beschreibung Dieser Artikel untersucht einige Aspekte der interpersonellen Kommunikation in den Familien von 468 zufällig ausgewählten Schülerinnen und Schülern der beiden letzten Hauptschulklassen einiger Zagreber Schulen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren. Wir sind zu dem Schluß gekommen, daß die vier Grundfunktionen der Familienkommunikation die Erhaltung der Familiengemeinsamkeit, die Absicherung der individuellen Integrität der Familienmitglieder, die Gestaltung der Familienmitarbeit und die Ermöglichung der Familienverständigung sind, und aß mitarbeitende und verständigende Kommunikation nur in Freiheit und Ungefährdung gelingt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1991
Autor Wrede, Axel
Titel Supervision mit Ärzten
- einige nachträgliche Ideen -
Beschreibung Der vorliegende Aufsatz befaßt sich mit Eindrücken, die wir im Rahmen einer dreijährigen Supervisionsgruppe mit niedergelassenen Ärzten gewonnen haben. Wir beschreiben eine Reihe von Ideen, die uns nachträglich in den Sinn gekommen sind.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1991
Autor Gjuricova, Sarka
Titel Weshalb sind wir keine Feministinnen?
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1991
Autor Ritscher, Wolf
Titel Ein Theoretischer Rahmen für die Arbeit mit Familien in Sozialarbeit und Familienberatung
Beschreibung Das Zentrum dieser Arbeit bildet die Darstellung von zwei Modellen, mit deren Hilfe verschiedene Bereiche und Ebenen der sozialen Wirklichkeitund der Familie systemisch auf den Begrifff gebracht und Interventionen bedacht/erdacht werden können. Im ersten Teil werden allgemeine Merkmale und Strukturen von Systemen skizziert. Darauf folgt eine Erlörterung der komplementären und umkehrbaren hierachischen Beziehung von System und Kontext, welche in die Darstellung von drei miteinander verbundenen Modellen von System-Kontext-Hierarchien einmündet. Im zweiten Teil wird ein Drei-Ebenen-Modell des Familiensystems vorgestellt, das Struktur- und Prozeßbegriffe integriert. Im letzten Teil werden die Konsequenzen der beiden Modelle für Sozialarbeit und Familienberatung erörtert. Aus der Sicht des Autors können sie in beiden professionellen Kontexten verwendet werden.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1991
Autor Staub-Bernasconi, Silvira
Titel Systemische Sozialarbeit und Familientherapie
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1991
Autor Roedel, Bernd
Titel Was darf’s denn sein?
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1991
Autor Wrede, Axel
Titel Valerys Ideenwelt
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1992
Autor Krüger, Matthias
Titel Bewahrens- und vergessenswertes aus dem psychoanalytischen Vermächtnis
Beschreibung Welche Querverbindungen lassen sich heute zwischen Psychoanalyse und systemischer Therapie ziehen? Welche psychoanalytischen Fäden hat die systemische Therapie aufgegriffen und weitergesponnen? Bei welchen war es gut, daß sie liegen gelassen wurden? Diese Fragen versucht der vorliegende Artikel nachzugehen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1992
Autor Hargens, Jürgen
Titel Qualitativ - quantitativ
Ein Unterschied, der einen Unterschied macht?!
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1992
Autor Vogt, Manfred
Titel Ein klinisches Metakonzept für die Entwicklung lösungsorientierter Kurzzeittherapie
Beschreibung Die Unterscheidung von Kurztherapie zu traditionellen systemischen Ansätzen führt zu einem neuen Verständnis in der Psychotherapie. Die Vorgehensweisen lösungsorientierter Kurztherapie haben sich als logische Konsequenz einer radikal-konstruktivistischen Perspektive in der psychotheapie weiterentwickelt. Der Unterschied zum bisherigen Vorgehen in der Kurztherapie, bei dem nach gescheiterten Lösungsversuchen oder nach Ausnahmen von beklagten Problem gesucht wurde, besteht in einer neuen therapeutischen Praxis, in der die konsequente Konstruktion von Wundern im Leben der Klienten im Mittelpunkt steht. Zur Beschreibung dieser Entwicklung wird das klinische Metakonzept des S.C.O.R.E.-Modells skizziert. In einem Fallbeispiel wird das veränderte Vorgehen lösungsorientierter Therapie erläutert.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1992
Autor Anderson, Harlene
Titel Die Bedeutung der Sprache für die Zusammenarbeit in der Systemischen Therapie
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1992
Autor Keller, Thomas
Titel Den Klienten zuhören
- ein Interview mit Steve de Shazer
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1992
Autor Lieb, Hans
Titel Psycho-Somatik: Ununterscheibare Einheit, instruktive Interaktion oder strukturell gekoppete Koevolution?
Beschreibung Gängigen Modellen der Psychotherapie entsprechend bedeutet Psychosomatik die Einheit von Leib und Seele, von Körper und Geist. Diese Einheitsproklamation aber setzt schon eine Differenz voraus. Der Artikel stellt drei epistemologische Grundmodelle dar, auf die sich die Versuche reduzieren lassen, die phänomenologisch unbestrittene Wechselwirkung von körperlichen und geistigen Ereignissen theoretisch zu erfassen und unterzieht jedes Modell einer kritischen Würdigung: 1. Das Modell einer ununterscheibaren psychosomatischen Einheit; 2. das Modell einer instruktiven Interaktion zwischen Psyche und Soma; 3. das Modell zweier operational geschlossener und struktuzrgekoppelter Einheiten. Zur Vermeidung von epistemologischen Irrtümern (z.B. Annahme einseitig instruktiver Einwirkungen), moralischen und therapeutischen Problemen (der Therapeut als Dolmetscher zwischen Körper und Seele) und wegen der Übereinstimmung mit unserem westlichen Weltbild wird abschließend für das dritte Modell plädiert: Körper und Geist als strukturgekoppelte, autopoitisch autonome Einheiten, die sich jeweils gegenseitig Umwelt sind.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1992
Autor Redlich, Alexander
Titel Kritische Seiten systemischer Praxis in der Schule und eine kommunikative Alternative
Beschreibung Es werden zwei Kritikpunkte am systemischen Vorgehen entwickelt: Zum einen sind zentrale systemische Interventionstechniken (z.B. positive Konnotation) als manipulativ zu kennzeichen, wenn sie darauf beruhen, dem Interaktionspartner die eigene Handlungsabsicht zu verbergen. Zum zweiten läßt sich der Anspruch, systemische Praxis könne schwerwiegende Probleme in der Schule einfach und schnell beheben, empirisch nicht einlösen. Techniken in ein Konzept trasparenter Verständigung eingebunden werden können und an einem Beispiel illustriert.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1992
Autor Schmid, Bernd
Titel Ganzheitlichkeit und Komplexitätssteuerung -
Gedanken aus der Perspektive der systemischen Organisationsberatung
Beschreibung Berater treffen in Organisationen grundsätzlich auf eine Überkomlexität. Die Komplexitätskapazität aller Beteiligten kann durch Beratung zusätzlich belaset werden. Um verantwortlich professionell zu handeln, ist es notwendig, ein Bewußtsein für Komplexitätsökonomie zu entwickeln. Berater sind gefordert, mit der Komplexität der Klientensysteme und der eigenen professionellen Selbstorganisation in der Beratung steuernd umzugehen. Der vorliegende Aufsatz entwickelt einige Gedanken zur Komplexitätssteuerung und ein Vokabular zur Beschreibung der Aufgabenstellung. Dimensionen der Komplexitätssteuerung in der professionellen Begegnung werden in einem Schema zusammengefaßt. Anhand dessen können Professionelle darüber nachdenken, ob sie für spezifische und konkrete Situationen angemessene professionelle Denk- und Handlungsfiguren entworfen haben. Zu klären ist auch, welche Kontraste zwichen Ankoppelung von Klienten- und Beraterwirklichkeit für die Erbringung der Beratung wichtig sind. Fragen der Ganzheitlichkeit stellen sich als Fragen der schöpferischen und ökonomischen Ergänzung der Wirklichkeit des Klientensystems durch professionelles Handeln in der Beratung.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1992
Autor Hoffmann, Lynn
Titel Relationale Arbeit mit Systemen:
Familientherapie mit anderer Stimme
Beschreibung Die Autorin beleuchtet ihr verändertes Verständnis von Therapie-Relationale Systeme. Es geht nicht darum, Familiensysteme zu ändern, sondern einen Kontext zu schaffen, in dem wechselseitige Dialoge befördert und unterschiedliche Perspektiven erkennbar werden. Wie eine solche andereStimme beschreibbar wird, beleuchtet die Autorin kurz an Aspekten wie Gender, Text, Training, Veränderung, Geschichten usw.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1992
Autor Schöll, Ilona
Titel Es wechseln die Zieten ...
Zum Stand der systemischen Familientherapie
Gedanken aus weiblicher Perspektive
Beschreibung Aus engagierter weiblicher Perspektive werden einige zentrale Grundannahmen der Systemtheorie wie Zirkularität, Neutralität und Ko-Evolution hinterfragt. Es wird gezeigt, daß im Rahmen der Systemtheorie Veränderung durch historische Entwicklung und sozialen Wandel nicht erfaßt werden kann. Vielmehr erweist sich die Systemtheorie als eine naturwissenschaftlich-technologische Art zu denken, die die sozialen Umstände zwischen den Geschlechtern leugnet und durch eine Ideologie der Gleichheit ersetzt.Die Bereicherung des systemischen Denkens um eine politische und gesellschaftlich Dimension liegt deshalb zur Zeit vor allem im Interesse von Frauen. Ein Schritt in diese Richtung hätte Auswirkungen auf Forschung, Ausbildung und Theorie.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1992
Autor Sheinberg, Marcia
Titel Geschichten und Gespräche
Beschreibung Dieser Aufsatz spricht die Frage an, wie das Gespräch zwischen den Therapeuten und der Familie sowie den Therapeuten untereinander jene neuen Ideen unterstützt und auswählt, die sich in der Sitzung entwickeln und zur Saat einer neuen Geschichte für die Familie werden. diese Co-Konstruktion beruht auf vier Grundgedanken: positive Beschreibungen Mutmaßungen, hypothetische Fragen und die Kategorie des Geschlechter-Verhältnisses.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1992
Autor Keeney, Bradford
Titel Klientinnen-Konversation supervidieren:
Anmerkungen zu einer kontextuellen Struktur, die therapeutische Kreativität evozieren hilft
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1992
Autor Deissler, Klaus
Titel Systemische therapie im psychiatrischen Kontext
Beschreibung Der folgende Aufsatz gliedert sich in 2 Teile: a ) Skizzierung der Entwicklung der Systemischen (Familien)Therapie - von der klassischen zur reflexiven Systemischen Therapie b ) Auszüge eines Transkripts einer reflexiven systemischen Therapiesitzung an der psychiatrischen Klinik der Universität Halle-Wittenberg werden wiedergegeben. Die Auszüge sind durch Kommentare ergänzt, die den Prozeß der Sitzung erläutern. Das Interview fand statt im Oktober 1989 - damals noch DDR.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1992
Autor Greitemeyer, Dagmar
Titel Richtige Trennung/Nich-richtige Trennung -
zur Dekonstruktion einer tradierten therapeutischen Unterscheidung
Beschreibung Konstruktionen über Trennung werden diskutiert. Es wird eine Neufassung der Geschichten über Trennung/Scheidung vorgeschlagen. Ein Plädoyer für mehr Offenheit und Neugierde für neue Beziehungsformen! Solidarität wird als positive Einstellung verstanden.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1992
Autor Grau, Uwe
Titel Metapher-Fragen
Ein Beispiel konstuktivistischer Praxis
Beschreibung Metaphern werden als Angebot verstanden, Wiklichkeiten im Verlaufe einer Beratungssitzung als gemeinsame Tätigkeit von Beratern und Kunden zu erschaffen. Entsprechend lassen sich konstruktiv(istisch)e Fragen innerhalb der entwickelten Metaphern formulieren, die dementsprechend den Kunden viel Raum für eigene Gestaltungen lassen. Im Rahmen des Kiel-Meyner-Konsultations-Modells kommt diesem Interview-Stil eine hohe Bedeutung zu. Nach einer kurzen theoretischen Betrachtung wird diese Technik anhand von kommentierten Auszügen einer Manager-Beratung illustriert.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1992
Autor Goldbrunner, Hans
Titel Beziehungsrealität und Therapie von Problemfamilien
Beschreibung Die Anhäufung von materiellen Problemen und Symptomen des Ausagierens bei unterprivilegierten Familien wird nicht nur als Ausdruck gesellschaftlicher Benachteiligung, sondern als Bestandteil der Beziehungsrealität dieser Familien interpretiert. Aus dieser Sicht lassen sich Behandlungsgrundsätze ableiten, die materielle Unterstützung und Beziehungsarbeit verbinden. Methodische Implikationen werden aufgezeigt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1992
Autor Stüdemann, Michael
Titel Reflecting Teams im stationären Kontext
Beschreibung Die Autoren schildern ihre Erfahrungen mit der Umsetzung des Andersen’schen Konzepts des reflektrierenden Teams in einem stationären Kontext tiefenpsychologischer Orientierung. Sie beschäftigen sich mit den Widersprüchen zwischen kompementär-verbindlichem Arbeitsauftrag und offenem Reflextionsprozeß. Exemplarisch werden ein Interview, Kommentar eines Reflektierenden Teams und Abschlußkommentar des Prblemsystemsvollständig dokumentiert.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1992
Autor Anderson, Harlene
Titel Der Klient ist Experte:
Ein therapeutischer Ansatz des Nicht-Wissens
Beschreibung In diesem Aufsatz wird ein interpretativer und hermeneutischer Ansatz des Verstehens von Therapie beschrieben. Die Idee der therapeutischen Konversation als Dialog, in welchem der Therapeut die Position des Nichtwissens einnimmt, wird dargestellt und erweitert, Insbesondere wird die konversationale Art zu Fragen diskutiert, dien den Klientinnen Spielraum läßt, ihre Geschichte zu erzählen und zwar unabhängig von den zuvor entstandenen Ideendes Therapeuten. Der Therapeut schließt sich der sich natürlich entfaltenden Erzählung der Klienten durch aufrichtiges Bemühen an, um mit grenzenloser Neugier die Bedeutungen des Klienten zu verstehen und kennenzulernen. Das Ziel dieses therapeutischen Kontexts ist nicht das Entdecken von Wissen, sondern die Erzeugung eines dialogischen Konversationsprozesses. Im Verlauf dieses Prozesses entwickeln sich neue Bedeutung und Verstehen wechselseitig und diese werden immer begrenzt durch die lokal verhandelten Regeln der Bedeutung.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1992
Autor Zitterbarth, Walter
Titel Der Klient ist Experte
Kommentar
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1993
Autor Ludewig, Kurt
Titel Jürgen Hargens: Einer, der auszog, die systemische Therapie im deutschsprachigen Raum zu fördern
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1993
Autor Hargens, Jürgen
Titel Haus und Wohnung der Kundin
Spielfeld oder Feindesland?
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1993
Autor Essen, Siegfried
Titel Systemische Therapie als Praxis des Nichtanhaftens
Über die spirituelle Dimension der systemischen Familientherapie unter Berücksichtigung buddhistischer Terminologie
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1993
Autor Exner, Alexander
Titel Ein Leben als Schuld oder ein Leben als Lernen
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1993
Autor Deissler, Klaus
Titel Meyner Geschichten
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1993
Autor Haas-Ackermann, Peter
Titel Drogen: Ein Gleichnis?!
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1993
Autor Blom, Djuwe (Joe)
Titel Systemische Familientherapie
- zum Stand der Kunst
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1993
Autor Schiepek, Günter
Titel Die Gretchenfrage:
Wie hältst Du’s mit der Wissenschaft?
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1993
Autor Hargens, Jürgen
Titel KundIn, KundigE, KundschafterIn
Gedanken zur Grundlegung eines helfenden Zugangs
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1993
Autor Kannicht, Andreas
Titel Führungspersönlichkeit aus systemischer Sicht
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1993
Autor Lipchik, Eve
Titel 50 Jahre Familientherapie
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1993
Autor Wolf, Karsten
Titel Der Spiralprozeß der fünf Grundgefühle als Autopoiese des psychischen Systems
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1993
Autor Brünninghaus, Thomas
Titel Kommunale Psychiatriekoordination
Verstrickte Stricker institutioneller Netzwerke
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1993
Autor Tretter, Felix
Titel Zur Sozialökologie der systemischen Therapie
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1993
Autor Brajsa, Pavao
Titel 10 Jahre Systemisches Paradigma in der Varazdiner Psychiatrie
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1993
Autor Zitterbarth, Walter
Titel Kommentar zu Schiepeks “Gretchenfrage”
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1993
Autor Richterich, Lukas
Titel Postmoderne Psychotherapie
Perspektiven systemischer Therapie und Beratung
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1993
Autor Spindler, Manfred
Titel Konstruktivismus in Beratung, therapie und Sozialarbeit
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1993
Autor Conen, Marie-Luise
Titel Systemische Familienrekonstruktion
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1994
Autor Ahlers, Corina
Titel Möglichkeiten und Grenzen narrativer Hermeneutik:
Darstellung einer Kontroverse
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1994
Autor Graf, Pedro
Titel Taschenspielertricks, Physik und Postmoderne?
Eine Antwort auf Zitterbarths unfrisierte Gedanken zu meiner Konstruktivismuskritik
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1994
Autor Hargens, Jürgen
Titel Therapie als fachliche Konversation
Mehr als einfach nur Fragen und Fragenstellen?
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1994
Autor Deissler, Klaus
Titel Sozialer Konstruktionismus?
ein Interview mit Ken Gergen
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1994
Autor Greitemeyer, Dagmar
Titel Eine Blockade in der Paarberatung als Chance der Grenzüberschreitung
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1994
Autor Lipchik, Eve
Titel Die Hast, kurz zu sein
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1994
Autor Reiter, Ludwig
Titel Brauchen wir eine (neue) Epistemologiediskussion
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1994
Autor Speicher, Joachim
Titel Anything goes!
Oder: Ist Schrödingers Katze tot oder lebendig?
Eine Erinneerung an Paul K. Feyerabend
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1994
Autor Reiter, Ludwig
Titel Wissenschaft als praxisbezogener Selektionsprozeß
Eine bibliometrische Studie
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1994
Autor Rotthaus, Wilhelm
Titel Sexuelle Mißhandlung
- 9 anmerkungen zur Konstruktion einer Welt der Verantwortlichkeit mit dem Täter
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1994
Autor Spindler, Manfred
Titel Eine Systemtheoretisch-konstuktivistische Identitätssicht
Teil I: Theoretischer Ansatz
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1994
Autor Green, Shelly K.
Titel Drillinge konnten sie nicht sein:
eine sprachliche Angelenheit?
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1994
Autor Häuser, Winfried
Titel Wer hat Angst vor ... Panikattacken?
Reflexionen über therapeutische Grundhaltungen und Techniken im medizinisch-psychotherapeutischen Kontext
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1994
Autor Krömker, Horst R.
Titel Anforderungen an eine systemische Ausbildung
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1994
Autor Spindler, Manfred
Titel Eine systemtheoretisch - konstruktivistische Identitätssicht
Teil II: Therapeutische Implikationen
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1994
Autor Deissler, Klaus
Titel Erfinde Dich selbst ...
- ein therapeutisches Orakel?
Zuzr dialogischen Poesie der systemischen Alltagspraxis
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1994
Autor Mahnkopf-Groezinger, Angela
Titel Reflektierende Haltung in der psychiatrischen Kontext
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1994
Autor Graf, Pedro
Titel Gegen den radikalen Konstuktivismus - für eine kritisch realistische Systemtheorie
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1994
Autor Rabin, Claire
Titel Die gleichberechtigte Alternative:
Konzepte und Implikationen für die Praxis
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1994
Autor Chenail, Ronald J.
Titel Sich selbst und andere in Therapie und Forschung re-konstuieren:
eine Meta-Analyse
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1995
Autor Brandl-Nebehay, Andrea
Titel Systemische Ansätze im Jugendamt
Pfade zwischen Beratung, Hilfe und Kontrolle
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1995
Autor Portele, Gerhard
Titel Psychotherapie ohne Macht?
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1995
Autor van Trommel, M.J.
Titel Macht, Intimität und Beziehung
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1995
Autor Deissler, Klaus
Titel Kooperative Gesprächsmoderation
selbst-reflexive systemische Diskurse - ein Bouquet von Ideen und Methoden für (Organisations)-Beratung als sozialer-Konstruktionsprozess
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1995
Autor Rotthaus, Wilhelm
Titel Das Rollenverständnis der MitarbeiterInnen in der stionären systemischen Kinder- und Jugendpsychiatrie
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1995
Autor Seikkula, Jaakko
Titel Psychose
Eine Stimme über den Gegenwärtigen Dialog
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1995
Autor Waldhausen, Heike
Titel Die Nutzung familiarer Ressourcen in einem systemischen Behandlungsansatz
Betrachtungen aus der Sicht des Pflege- und Erziehungsdienstes
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1995
Autor Reiter, Ludwig
Titel Das Konzept der Klinischen Nützlichkeit
Theoretische Grundlagen und Praxis bezug
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1995
Autor McCarthy, Imelda
Titel Der Mißbrauch von Normen:
Sozialhilfeempfangede Familien und Professionelle Intervention
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1995
Autor Justen-Horsten, Agnes
Titel Aus einem unbekannten Land, Teil 2
Neuigkeiten aus der Tschechischen Republik
Psychotherapie nach der Samtenen Revolution
Interview mit Petr Bos
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1995
Autor Königswieser, Roswitha
Titel Nur wer an Wunder glaubt, ist Realist (Ben Gurion)
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1995
Autor Zitterbarth, Walter
Titel Von der Einheit zur Vielfalt:
Der historische Wandel des Selbstkonzeptes - therapeutisch reflektiert
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1995
Autor Palmowski, Winfried • Thöne, Edwin
Titel Zirkuläre Fragen – Was war das noch?
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1995
Autor Ahlers, Corina • Reiter, Ludwig
Titel Verhalten sich systemische Therapeutinnen und Therapeuten geschlechts- oder situationsspezifisch?
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1995
Autor Haley, Jay
Titel Über die Kunst, Supervisor zu sein, ohne zu wissen, wie man jemanden verändert
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1995
Autor Levin, Susan B.
Titel Das Hören nicht-gehörter mißhandelter Frauen:
Ein Postmoderner Ansatz zur Wissenschaftlichen Untersuchung des Interviewens
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1996
Autor Pfeifer-Schaupp, Ulrich
Titel Diskurs und Verantwortung in Beratung und Therapie
Ein Plädoyer zur Rehabilitierung der Vernunft in der systemisch-konstruktivistischen Praxis
Beschreibung Der Beitrag geht von der Frage nach der Begründung einer nicht-expertokratischen Ethik für die psychosoziale Praxis aus. Zunächst wird (1.) auf die in der systemisch-konstruktivistischen Beratung und Therapie modisch gewordenen Kritik von „Vernunft“ und „Modern“ und auf deren Selbst-Widersprüchlichkeit hingewiesen. (2.) Die gesellschaftliche Situation der Gegenwart wird als pluralistisch gekennzeichnet; traditionelle Versuche der Ethikbebründung sind in dieser Situation unzureichend. Es wird (3.) geprüft, inwieweit eine „konstruktivistische Ethik“ im Sinne von Foerster’s und Matuarnas in dieser Situation eine für die psychosoziale Praxis adäquate Antwort bietet. (4.) Das von K.-O. Apel und Jürgen Habermas entwickelte Programm der Diskursethik wird ergänzend und kontrastierend dazu erläutert, (5.) die Relevanz dieses Ansatzes für die psychosoziale und therapeutische Praxis geprüft und (6.) kurz auf einige Einwände gegen das Diskursethikkonzept eingegangen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1996
Autor Leinhos, Holger
Titel Selbstreflexivität und therapeutische Rede
Beschreibung Der Artikel stellt den Entwurf eines selbstreferentiellen Beschreibungsmodells im Kontext Psychotherapie vor. Absicht des Modells ist es, den im System „Psychotherapie“ Tätigen zu ermöglichen, ihre therapeutischen Konversationen als Ganzheit zu organisieren. Die Pathologie menschlicher Subjektivität, sowie ihre Diagnostik und Behandlung, werden im Bezugsrahmen der Polykontexturalitätstheorie Gotthard Günthers dargestellt. Die dieser Theorie zugrundeliegende (transklassische) Logik wird in ihren elementaren Zügen und Operationsweisen eingeführt. Die Repräsentation des Modells wird über ein Beschreibungstableau geleistet, welches als multirelationales Schema die Grammatik der persönlichen Fürworte, ihre reflexiven und possesiven Formen sowie als semantischen Operator das Wörtchen „als“ benutzt. An Beispielen werden Logik und Phänomenologie von möglichen Störungen sowie darauf fußende Behandlungsstrategien erörter.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1996
Autor Seikkula, Jaakko
Titel Psychotisches Verhalten als eine Geschichte der gegenwärtigen Interaktion
Ein sozialkonstrutionistisches Verständnis der Psychose
Beschreibung Ziel dieses Aufsatzes ist es, die traditionellen Vorstellungen über psychotische Probleme mit der Theorie des sozialen Konstruktionismus zu zu verbinden, in der die Bedeutungen menschlichen Verhaltens und die beobachtete Realität als Geschichten betrachtet werden, die im aktuellen Interaktionszusammenhang konstruiert werden (Gergen 1985, 1991, Schotter, 1993, Schotter/Gergen 1990). Die „psychotische Geschichte“ wird im Augenblick der gegenwärtigen Interaktion konstruiert; das Behandlungsteam wird zum Co-Konstrukteur. Die Natur der Psychose als ein psychologischen Phänomen wird beschrieben. Im Anschluss an den theoretischen Teil richtet sich das Augenmerk auf zwei Fälle erster psychotischer Episoden. Diese beiden Fälle sind Teil des Nationalen Finnischen Entwicklungs- und Forschungsprojektes für die integrierte Behandlung akuter Psychosen (API). Sie werden im Keropudas Krankenhaus in Tornio behandelt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1996
Autor Conen, Marie-Luise
Titel Wie können wir Ihnen helfen, uns wieder loszuwerden?
Aufsuchende Familientherapie mit Multiproblemfamilien
Beschreibung In dem Beitrag wird ein systemischer Arbeitsansatz mit sogenannten „unmotivierten Multiproblemfamilien“dargestellt. Ausgehend davon, dass verschiedene Problemdefinitionen (Familie, Jugendamt, schule, Kindergarten u.a.m.) vorliegen und damit unterschiedliche Vorstellungen des zu lösenden Problems sowie zu den Problemlösungen, werden die unterschiedlichen Definitionen und Sichtweisen in einem Aushandlungsprozess so aufgegriffen, dass i.d.R. die Eltern einer therapeutischen Arbeit zustimmen, da ihre Interessen im Vordergrund stehen und ausreichend berücksichtigt werden.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1997
Autor Palmowski, Winfried
Titel Stichwort: Zwangskontext
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1997
Autor Fraser, J. Scott
Titel Prozess, Probleme und Lösungen in der Kurzzeittherapie
Beschreibung Zunächst wird die Annahme formuliert, dass die Problemlösungstherapie des MRI und die neuerdings populären lösungsverstärkenden Ansätze der Kurzzzeittherapie auf derselben prozessualen Sicht basieren. Die prozessuale Betrachtungsweise wird einer strukturellen Betrachtungsweise menschlicher Interaktionen gegenübergestellt. Es wird argumentiert, dass ein ausschließlicher Fokus auf die Verstärkung wahrgenommener Lösungen, ohne die Problemmuster klar zu definieren, selbst zum Problem werden kann. Die klare Artikulation der Annahmen des Therapeuten über menschliche Interaktion, Probleme und therapeutische Lösungen wird ausdrücklich befürwortet. Kreativität, Flexibilität, Wirksamkeit und Leistungsfähigkeit sind wahrscheinlich Nebenprodukte einer solchen Klarheit. Ohne sie wird unser therapeutischer Eifer beim Suchen von Lösungen wahrscheinlich zum Problem werden.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1997
Autor Roderburg, Sylvia
Titel Die po(i)etische Kraft der Metapher
ergebnisse einer gesprächsanalytischen Studie zur dialogischen Konstruktion der Wirklichkeit
Beschreibung In diesem Artikel werden die Ergebnisse einer gesprächsanalytischen Studie zu therapeutischer Kommunikation vorgestellt, die ich im Rahmen meiner Dissertation durchgeführt habe. Grundlegend für die Untersuchung war die These, dass Wirklichkeit in konversationellen Prozessen dialogisch hergestellt wird. Anhand einer aus Gesprächsanalyse und Metaphorologie entwickelten Methodik wurde diese These anhand von empirischen Gesprächsmaterial (systemische Interviews der Heidelberger Schule) nachgespürt. Es wurde deutlich, dass insbesondere die Erkenntnisfunktion verwendeter Metaphern zentral für die Problemlösung wurden. Metaphorische Restrukturierungen fungieren als Kern einer gemeinsam hervorgebrachten sprachlichen Wirklichkeit.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1997
Autor Eher, Reinhard
Titel Ein systemisch-dynamisches Bedingungsmodell der Panikstörung/Agoraphobie
Beschreibung Vor dem Hintergrund eigener empirischer Untersuchungen von Partnerbeziehungen und therapeutischer Erfahrungen wird die Panikstörung/Agoraphobie als ein Lösungsversuch in einem eskalierenden Dilemma zwischen dem Bedarf nach Autonomie und de nach Bezogensein gegenüber dem Partner oder anderen wichtigen Bezugspersonen konzeptualisiert. Wir beobachten ein durch Panikattacken getriggertes Umschlagen einer sich gegenseitig bedingenden Dynamik zwischen Wut und Angst in eine neue Organisationsform. Wir diskutieren die von uns erhobenen Beobachtungen über interaktionelle und intrapsychische Prozesse der Patienten vor dem Hintergrund system- und chaostheoretischer Vorannahmen. Demnach werden von uns beobachtete Organisationsformen zwischen Angst und interaktionellen Mustern bei Panikpatienten nicht syndromologisch oder ätiologisch spezifisch verstanden, sondern sie werden als Auftreten einer dissipativen Struktur unter bestimmten Umweltbedingungen konzeptualisiert.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1997
Autor Greitemeyer, Dagmar
Titel Sich selbst erkennen, sich selbst finden, sich selbst erfinden ...
Beschreibung Stimmt meine Annahme, dass innere Prozesse (Konzepte vom Selbst, innere Stimmen ...) bisher mit zu wenig Aufmerksamkeit bedacht wurden? Der Text enthält Gedanken über Implikationen und Folgen, wenn die Ideen des Konstuktivismus und Konstruktionismus auf die Welt da drinnen angewandt werden. Eine Einladng zur Diskussion.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1997
Autor Wrede, Axel
Titel Ich bin Solipsist, wie alle
Beschreibung Die Bemerkung Ich bin Solipsist wie alle (zit. nach Eco, Umberto: Die Grenzen der Interpretation, 1995, S.21) stammt vom Logiker Raymond Smullyan. In ihrer paradocen Gestalt führt uns diese Bemerkung einmal mehr vor Augen, dass wir in Fragen des Erkennens (!) alleine stehen und der Nabel unserer jeweiligen Welt und Wirklichkeit sind. Gleichzeitig jedoch befinden wir uns in einer Gemeinschaft, die das solipsistische Moment des Erkennesn im kommunikativen Austausch überwinden kann. Mit großer Selbstverständlichkeit nutzen wir dabei den Begriff Selbst, mit dem sich dieser Beitrag befasst und den ich hier synonym mit Ich gebrauche. Die tägliche Erfahrung scheint uns das Selbst als eine stabile und dauerhafte Größe, als Konstante individuellen Selbstverständnisses zu garantieren. Gegenwärtig werden jedoch immer mehr Zweifel an der Vorstellung von der Existenz eines festen und bestimmbaren Selbst laut, und es gibt eine Reihe philosophischer und kognitionswissenschaftlicher Überlegungen, die uns das unhinterfragte Ich auf neue Weise sehen lassen können. Um dies darzustellen, greife ich zurück auf Francisco Varelas Behauptung vom Nichtselbst Wittgensteins Sprachspielbegriff und Foucaults Sorge um das Selbst.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1997
Autor Andersen, Harlene
Titel Diagnose - ein Desaster?
Ein konstruktionistischer Trialog
Beschreibung Für eine gewisse Zeit waren wir drei tief in der Erforschung der Implikationen einer sozialkonstruktionistischen Sichtweise vor Erkenntnis für die therapeutische Praxis engagiert. Von einem konstruktionistischen Standpunkt aus werden unsere sprachlichen Mittel mit denen wir die Welt (und uns selbst) beschreiben und erklären, nicht von irgendetwas heraus abgeleitet oder erklärt. Vielmehr werden unsere sprachlichen Mittel der Beschreibung und Erklärung innerhalb menschlicher Interaktionsprozesse produziert, aufrecht erhalten und/oder aufgegeben. Ferner sind unsere Sprachen konstituierende Merkmale unserer kulturellen Muster. Sie sind in Beziehungen derart eingebettet, dass ein Wechsel der Sprache eine Änderung der Beziehung bedeuten würde. Die Konzeptionen für Romanze, Liebe, Heirat und wechselseitiger Verpflichtung zu verwerfen, würde beispielsweise heißen, die Formen kulturellen Lebens zu verändern; die Sprachen des Gewissens, der Wahlfreiheit oder der Gedankenfreiheit auszulöschen, würde unsere gegenwärtigen Muster von Anerkennung und Schuld - entsprechend unserer Gerichtsbarkeit - bedeutungslos machen. In demselben Maße, wie wir neue Sprachen in unseren Berufen erzeugen und sie in der Kultur verbreiten, bringen wir uns ein in tägliche Beziehungen - zum Guten oder zum Schlechten. Vor diesem Hintergrund möchten wir drei Fragen der Diagnose im Allgemeinen und der Beziehungsdiagnose (relationale Diagnose) im Besonderen betrachten. Wir optieren für das trialogische Gespräch als eine Möglichkeit der Belebung der Praxis (ebenso des Inhalts) konstruktionistischer Betonung der Bedeutungserzeugung durch Beziehung.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1997
Autor Andersen, Tom
Titel Steigerung der Sensitivität des Therapeuten durch einen gemeinsamen Forschungsprozess von Klienten und Therapeuten
Beschreibung Es werden vier Arten der Erkenntnis beschrieben. Es wird angenommen, dass das relationale Wissen des Therapeuten signifikant ist. Ein Prozess wird erläutert, in dem Klienten, Therapeuten und Gastkollegen zusammenkommen um die vorausgegangene Therapie zu diskutieren - und die Hoffnung knüpft sich daran, dass dadurch die Sensitivität des Therapeuten für die Wende in der Therapie verstärkt wird.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1997
Autor Orwid, Maria
Titel Die entwicklung der Familientherapie in Polen
Beschreibung Die Autoren stellen die Entwicklung der Familientherapie in Polen innerhalb des sozialpolitischen Kontextes und vor dem Hintergrund der Entwicklung der Psychotherapie vor. Die grundlegenden Schritte werden beschrieben und wichtige Perioden und Ereignisse aufgezeigt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1997
Autor Rohmann, Josef A.
Titel Kurzzeittherapeutisches Arbeiten
Ein nicht-therapeutisches Plädoyer
Beschreibung Kurzzeittherapeutisches Arbeiten wird nach Anknüpfungsmöglichkeiten zu einer gemeindepsychologischen bzw. sozialpsychiatrischen Perspektive, vornehmlich dem sog. „Empowerment-Ansatz“, und als Entwicklungsintervention in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen betrachtet. Es überschreitet enge klinisch-therapeutische Fachgrenzen und lädt dazu ein, Konzepte anderer Bereiche zu assimilieren. Dies wird am Beispiel von „Entwicklungslater“ und „-aufgaben“ sowie der „Selbstwirksamkeit“ gezeigt. Praktische Fallberichte illustrieren und ergänzen die konzeptuellen Erörterungen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1997
Autor Deissler, Klaus
Titel Reflexive Konsultation
ein Vorschlag zur Erweiterung herkömmlicheer Former der Super-Vision
Beschreibung Im folgenden Artikel wird ein Verfahren vorgeschlagen, das wir ergänzend zu herkömmlichen Supervisionsdi vorschlagen und als reflexive Konsultation bezeichnen. Der wichtigste Unterschied zu bekannten Formen der Supervision besteht für uns darin, dass die Idee des Problem Systems nach Goolisbian und Anderson (1992) genutzt wird: KlientInnen, deren Angehörige, TherapeutInnen und SupervisorInnen bilden das Konsulatationssystem, das heißt, alle Personen, die über das Problem sprechen und bereit sind, an der sprachlichen Auf-Lösung des Problem Systems zu arbeiten. Der Charakter der reflexiven Konsultation entsteht schließlich dadurch, dass zusätzlich ein reflektierendes Team vorgesehen ist. Es wird eine Herleitung des Verfahrens vorgestellt, anhand eines Beispiels wird das Vorgeben erläutert.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1997
Autor Kunz, Ilse Ositha
Titel Das therapeutische Credo
Ketzerische Gedanken über systemische Dogmen
Beschreibung Die Autorin setzt sich in essayistischer Weise mit Glaubensansätzen vor allem systemischer TherapeutInnen (Probleme sind dazu da, gelöst zu werden, Veränderungen auf der Bedeutungsebene bewirkt Veränderung auf der Faktizitätsebene etc.) auseinander. Dabei stützt sie sich auf Bert Hellinger, Virginia Satir, Gianfranco Cechin, ihre therapeutische Praxis, ihre Lebenserfahrungen, sowie Philosophie und Kunst.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1997
Autor Vogd, Werner
Titel Erfahrung der Bodenlosigkeit
- existentielle Depression und Liebe:
Das Paradoxon der Selbsterkenntnis
Beschreibung Die buddhistische Lehre, insbesonders das frühbuddhistische System des Theravada Buddhismus und der Radikale Konstuktivismus sind selbstreferentielle Erkenntnissysteme. Der Erkennende erschafft in seinem Erkennen selbst sein Erkennen. Im Gegensatz zu den meisten Erkenntnissystemen der abendländischen Tradition, in denen immer die Suche nach etwas Festem, sei es eine unsterbliche Seele, eine universelle Naturkonstante oder eine absolute Wahrheit, im Vordergrund stand, wird hier die Wirklichkeit zu etwas Dynamischen. Wirklichkeit, Erkennen und Geist werden in einem schöpferischen Prozess entfaltet. Aus den Epistemologien des Radikalen Konstruktivismus un der buddhistischen Lehre ergeben sich zwei Schlussfolgerungen, in denen sich diese beiden Systeme radikal von den meisten anderen philosophischen oder religiösen Anschauungen unterscheiden. 1.) In beiden Denksystemen gibt es weder eine ausformulierbare absolute Wahrheit noch eine explizite Sinngebung in unserem Erleben. Der Radikale Konstruktivismus spricht von der Zwecklosigkeit aller biologischen Formen. Die budhistische Lehre betont die Essenz- und Substanzlosigkeit all unseres sinnlichen Erlebens. 2.) In der Bodenlosigkeit, als der nicht-rationalen Basis unseres Seins, zeigt sich eine unerwartete Tiefendimension: Jenseits äußerer Vorschriften und Regeln offenbart sich im menschlichen Sein eine implizite Ordnung. Maturana geht soweit, hierfür den Begriff Liebe zu verwenden. In der buddhistischen Lehre verwirklicht sich in Metta, der mitfühlenden Liebe, die spirituelle Dimension des menschlichen Seins.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1997
Autor Treml, Alfred K.
Titel Kindheit und Erziehung in einer immer komplexer werdenen Welt
Beschreibung Der Beitrag untersucht zunächst die Bedeutung der Aussage, die Welt würden immer komplexer und dies sei insbesondere für Kinder eine ganz besondere Herausforderung. Die (systemtheoretische) Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass für Kinder die (Um)Welt immer schon und unvermeidlich komplex war und ist, und das Neue vielmehr darin besteht, dass die Welt für Erwachsene - also aus Sicht eines Beobachters - immer komplexer werde. Nicht für Kinder, sondern für Erwachsene, und hier insbesondere für Erzieher - nehmen Kontingenzen, Selektionszwänge und Unsicherheiten zu. In dieser Situation ist ein (antipädagogischer) Verzicht auf pädagogisch verantwortete Vorselektionen für Kindheitserfahrungen ebenso problematisch wie der trotzige Rekurs auf eine dogmatische Pädagogik. Der Verfasser plädiert vielmehr für ein Lernen, das die Eigenkomplexität der Kinder vergrößert.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1998
Autor Brunner, Ewald Johannes
Titel Abschlußstatement zur Diskussion
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1998
Autor Schaffner, Karin
Titel Keine Angst vor dem „Bewegungskindergarten“
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1998
Autor Schiepek, Günter
Titel Dritter und letzter Diskussionsbeitrag
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1998
Autor Wolpert, Herbert
Titel Professioneller sexueller Mißbruch in der Psychotherapie
Beschreibung Dieses Papier ist eine Zusammenstellung der wichtigsten englischhsprachigen Ergebnisse zu dem Thema „Professioneller sexueller Missbrauch“ und versteht sich als Beitrag für die lange Zeit vernachlässigte Diskussion unter den PsychotherapeutInnen in Deutschland. Die Berufsverbände und die wissenschaftliche Forschung in der ango-amerikanischen Welt haben dieses bennende Thema seit Anfang der 80er Jahre zunehmend aktiv aufgenommen, wie z.B. Canada, USA, aber auch Australien und Neuseeland, und entsprechende Richtlinien erlassen. Einer der Autoren hat in Neuseeland die konkrete Erarbeitung der Richtlinien und die Durchführung von Fortbildungen durch die Berufsverbände erfahren. Durch diese Maßnahmen wurde dieses sensitive Thema aus der Tabuzone ins Bewußtsein der TherapeutInnen und Öffentlichkeit gerückt. In Neuseeland hat besonders der „Medical Council of New Zeeland“ durch Workshops für ärztliche und nichtärztliche BehandlerInnen, Info-Material, Medienberichte etc. zur Aufklärung beigetragen. Das vorliegende Papier orientiert sich an dem vom MCNZ veröffentlichten Material, das im pazifischen Raum für die professionellen Netzwerke wesentliche Eckpunkte setzte.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1998
Autor Haug, Ingeborg E.
Titel Gedanken zur Ethik in Theorie und Praxis der Familientherapie
Beschreibung Berufsethik verlangt von TherapeutInnen, dass für sie das Wohl der PatientInnen an erster Stelle steht. Gesetze und ethische Kodexe der Berufsorganisationen geben offizielle Richtlinien für ethisches Verhalten. Um den vielfältigen und oft unvorhersehbaren Situationen der Praxis gerecht zu werden, benötigen TherapeutInnen Anleitungen, die ihnen helfen, sich selbst mit ethischen Fragen auseinanderzusetzen und entsprechende Entscheidungen zu fällen. Dieser Artikel verwendet Prinzipien der medizinischen Ehtik im Bereich der Familientherapie. Er gibt einen historischen Abriss der Ethik von den Anfängen der Familientherapie über die Herausforderungen feministischer Ansätze, dem Bewusstsein der Vielfalt in Familienkomposition und Familienkonstellation und sozialen Konstruktionismus. Der Artikel beschreibt darüber hinaus die heutige Diskussion auf dem Gebiet der Ethik bezüglich vielfältigen Beziehungen zwischen TherapeutIn und PatientIn.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1998
Autor Krecsmar, Anton
Titel „Floßfahrt auf dem Rio Grande“ – Erlebniswelten im Psychomotorikraum –
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1998
Autor Justen-Horsten, Agnes
Titel Ist Identität ein Muster, das verbindet?
Das Konzept der Identität im systemichen Kontext.
Beschreibung Identität wird als kontext-abhängiger, transitorischer Prozess der Selbstbeschreibung vorgestellt. So steht dieser Begriff, dessen psychische Entsprechung üblicherweise von Psychologie und Psychotherapie als Entität im Innern des Individuums geortet wird, auch einer systemischen Nutzung offen. Illustriert wird ein solches Verständnis von Identität und Identitätswandel an den Selbstbeschreibungen tschechischer Psychotherapeuten, die in Gesprächen über ihre professionelle Identität vor und nach der „Samtenen Revolution“ reflektieren.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1998
Autor von Schlippe, Arist
Titel Schlussbemerkungen
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1998
Autor Kron-Klees, Friedhelm
Titel Reflexionen über systemisches Handeln und Ethik
einschließlich der Frage: Braucht eine Systemische Gesellschaft als Berufsverband einen eigenen Moral-Kodex?
Beschreibung Wie können moralische Sätze in einem Diskurs über ethische Fragen im Kontext systemischen Handelns generiert werden? Der Autor unterscheidet zwischen Ethik als einer philosophischen Disziplin und Moral als Form von Übereinkünften, die ethische Standards von Handeln betreffen. Indem er zeitgenössischen Hauptströmungen der philosophischen und therapeutischen Diskussion über Ethik folgt, kommt er zu dem Schluss, dass die Formulierung von Moral-Sätzen hinter den erkenntnistheoretischen Grundlagen des systemischen Konstruktivismus zurückbleibt. Ethik lebt nicht in Moral-Sätzen sondern im Handeln selbst. Der Autor empfiehlt, ethisches Bewußtsein in der Ausbildung und in den Berufsverbänden von TherapeutInnen durch Lehre und Diskussion zu kultivieren.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1998
Autor Voellmy-Bellmont, Louis
Titel Nicht-therapeutischer Umgang mit Außenraum-Gestaltung
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1998
Autor Ludewig, Kurt
Titel Friede auf Erden! Ein letzter Diskussionsbeitrag
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1998
Autor Kaimer, Peter
Titel Ziele von Systemikern/systemische Ziele
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1998
Autor Breitenbach, Gaby
Titel und es bewegt sich doch ...
Ein Erfahrungsbeericht über ambulante Therapie mit chronifizierten Suchtklienten in Stuttgart
Beschreibung Der Artikel beschreibt die Ergebnisse einer nun 4jährigen interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Suchtmedizinern und ambulanten Psychotherapeuten. Er stellt vor allem auch die Besonderheiten dieses Ansatzes dar, mit dem ein Klientel erreicht werden kann, das sich traditionellen Suchttherapieansätzen entziehlt. Nach einer kurzen Darstellung statistischer Daten zu diesem Klientel, liegt ein Schwerpunkt in der Beschreibung des Ankoppelns zwischen Psychotherapeuten und Klienten im Rahmen der ambulanten systemischen Einzeltherapie. Des weiteren zeigt der Artikel die Notwendigkeit zur Kooperation veschiedener psychosozialer Experten in der Arbeit mit schweren Störungen auf und die damit verbundenen Möglichkeiten.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1998
Autor an der Heiden, Uwe
Titel Das intensionale und das extensionale Abgrenzungsproblem komplexer Systeme
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1998
Autor Reither, Franz
Titel 2. Diskussionsbeitrag
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1998
Autor van Rossum, Jacques H.A.
Titel Motorische Fähigkeiten von Kindern – Ein Vergleich zwischen „Movement ABC“ und „MOT 97“ –
Beschreibung In der Praxis der Bewegungserziehung und Bewegungsbehandlung können Motoriktests aus verschiedenen Gründen eine gute Sache sein. Abhängig von dem angestrebten Ziel sollte man sich jedoch zu Beginn überlegen, welcher motorische Test aus dem großen Angebot am besten geeignet ist. In diesem Artikel werden die Resultate eines Vergleichs zweier motorischer Tests präsentiert. Beide Tests sind geeignet, das Niveau der motorischen Fähigkeiten zu messen; es geht hier um den englischen Test „Movement ABC“ und den niederländischen Test „MOT 97“. Beide Tests wurden an 76 Kindern zwischen 9 und 10 Jahren ausgeführt. Die Analyse wies aus, dass sich die Werte aus beiden Tests geringfügig überlappen. Eine weitergehende Analyse ergab, dass die Gruppen von Kindern, eingeteilt aufgrund ihres Scores beim „Movement ABC“, sich vom Durchschnittsscore beim „MOT 97“ unterscheiden. Die Ergebnisse der Untersuchung bestätigen, dass der „MOT 97“ innerhalb des Spektrums von motorischen Fähigkeiten (von steif bis begabt) diskriminiert. Das „Movement ABC“ ist hier dagegen sehr exakt innerhalb des Spektrums, in dem von motorischem Rückstand gesprochen wird. Schlussfolgernd kann festgestellt werden, dass die zwei Tests einander ergänzen und nicht austauschbar sind
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1998
Autor Klein, Rudolf
Titel Profanisierungen und Sakralisierungen -
zur Bedeutung von Familienaufstellungen in der Systemischen Therapie
Beschreibung Der Autor unternimmt den Versuch, Familienaufstellungen nach Bert Hellinger als therapeutische Übergangsrituale zu interpretieren. Dabei setzt er sich mit der Frage auseinander, inwiefern Familienaufstellungen eine wichtige Ergänzung im Rahmen systemischer Therapie darstellen können.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1998
Autor Macht, Siegfried
Titel Der große Miteinandertag – Liedtänze (nicht nur) zum Sommerfest
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1998
Autor Pfeifer-Schaupp, Ulrich
Titel Des Kaisers neue Kleider
Kritische Anmerkungen zur Debatte um Qualitätssicherung in der psychosozialen Praxis am Beispiel der Sozialpsychiatrie
Beschreibung In dem Beitrag werden sches Problembereiche der Qualitätssicherungsdiskussion umrissen und vor allem anhand von Beispielen aus dem sozialpsychiatrischen Feld erläutert: (1) Unklare Begriffe, die Klarheit vortäuschen, (2) eine Ideologie von Messbarkeits- und Machbarkeitswahn und Mehr-des-selben, (3) die betriebswirtschaftliche Kolonialisierung psychosozialer Praxis, (4) Qualitätssicherung als Deckmantel für Sozialabbau und Leistungsverschlechterung (5) fehlende konkrete Standards und (6) die Problematik, „Nicht-Nutzer“ auszublenden.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1999
Autor Stein, Martina
Titel Die Wirklichkeit ist nur erfunden!
Was bedeutet das für die Therapie?
Beschreibung Systemisches Denken unter Berücksichtigung des Radikalen Konstruktivismus ist durch die Idee geprägt, dass es keine objektive Wirklichkeit gibt, sondern allein konventionelle Zuschreibungen zu bestimmten Handlungen. Jede Wahrnehmung von Daten, Modellen und Hypothesen ist eine bloße Konstruktion des Beobachters. Mit dieser Sichtweise ist Wirklichkeit lediglich eine beobachterabhängige Beschreibung und somit geprägt von einem individuellen Standpunkt: Realität ist daher immer Interpretation. Die Idee einer individuell kreierten Wirklichkeit bedingt zahlreiche ineinandergreifende Konsequenzen, die für therapeutisches Handeln wichtig sind, so z.B. im Bereich der Kommunikation und Sprache oder bei der Übermittlung von Informationen zwischen Menschen und den sich hierdurch ergebenden Auswirkungen auf ihr Interaktionsverhalten. Die Auseinandersetzung mit diesem Konzept wirft Fragen nach der eigenen therapeutischen Haltung und den daraus resultierenden Handlungen auf.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1999
Autor Russinger, Ulrike
Titel Gewalt - Zwang - System
Systemisch-konstruktivistische Konzepte in institutionellen Zwangskontexten
Beschreibung Systemisch-konstruktivistische Konzepte finden zunehmend Verbreitung als Grundlage für therapeutische und betreuerische Ansätze in öffentlichen sozialen Institutionen, die neben einem Hilfs- auch einen dezidierten Kontrollauftrag zu erfüllen haben. In der Auseinandersetzung mit zwei gesellschaftlichen Problembereichen (Jugendamt und Forensische Psychiatrie), die sich in besonderer Weise der Doppelverantwortung gegenüber Klient bzw. Patient und Auftraggeber bzw. Gesellschaft stellen müssen, werden systemisch-konstruktivistische Konzepte auf ihre Nützlichkeit (Auftragsorientierung, Problemsystem, Ziel-, Lösungs- und Ressourcenorientierung) hin diskutiert. In der Folge werden jedoch auch die spezifischen Probleme aufgezeigt, die sich aus radikalkonstruktivistischen und autopoietischen Konzepten in einem Arbeitskontext ergeben, der als eine seiner wesentlichen Aufgaben diagnostische und prognostische Leistungen
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1999
Autor Schmid, Bernd
Titel Intuition in der professionellen Begegnung
Beschreibung Eric Berne entwickelte das Konzept der Intuition als Instrument für Therapeuten und Berater. Verknüpft mit wirklichkeitskonstruktiven Ideen bedeutet die Nutzung von Intuition eine reiche Quelle der Selbstorganisation und -steuerung in der Beratung von Menschen und Systemen. Besonders in hochkomplexen Situationen und bei knappen Ressourcen stellt sie ein unerläßliches Medium für „Inspiration“ dar und ist damit eine Möglichkeit, in professionellen Situationen Überschaubarkeit, Handlungsfähigkeit und wechselseitige Abstimmung herzustellen. In diesem Artikel werden einige Modellüberlegungen aufgezeigt, die sinnvolle Fragestellungen für die Professionalisierung von Beratern und Trainern ergeben.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1999
Autor Merkel, Otto
Titel Erfahrungen und Überlegungen beim Übergang zum lösungsorientierten Arbeiten
Beschreibung Der Autor berichtet von Erfahrungen und Überlegungen beim Übergang zu einem lösungsorientierten Arbeiten: die Einengung des Fokus, die Faszination von der Einfachheit der Theorie, Veränderungen in der Kooperation mit KolegInnen, eine neue Rolle des Therapeuten, die konsequente Förderung selbstwirksamen Handelns, die Erleichterung für Klienten und die größere Offenheit für die Erfahrung der Klienten. Er bringt dabei auch Gesichtspunkte zum Ausdruck, die ihn von diesem Ansatz immer mehr überzeugen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1999
Autor Schmid, Bernd
Titel Individuation und Persönlichkeit als Erzählung
Beschreibung Menschen lassen sich beschreiben als Autoren, Mitspieler und Kritiker ihrer persönlichen Lebenserzählung. In diesem Artikel soll im Besonderen die Entwicklung berufsbezogener Sinnerzählungen in den Blick genommen werden. Als Werkzeuge für die Arbeit mit Sinnerzählungen werden vorgestellt: die Theatermetapher sowie die Unterscheidung von Lebensthemen, Lebensbühnen und Wirklichkeitsstilen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1999
Autor Hosemann, Dagmar
Titel Die frei neuen K: Frauen zwischen Kompetenz, Konkurrenz und Kooperation.
Grundlagen, Erfahrungen und Interpretationen und wie Frauen sich eigene Wirklichkeiten konstruieren können.
Beschreibung Frauen haben eigene Erfahrungen, wenn es um Kompetenz, Konkurrenz und Kooperation geht. Durch eine geschlechtsbezogene Sozialisation und eine Ausrichtung an durch männliche Interpretationen geprägte Berufsbereiche, stoßen Frauen mit ihren Mustern von Konkurrenz und Kooperation schnell an ihre Grenzen. Besonders im familiären Bereich, in Beziehungserfahrungen, wie sie die bürgerliche Kleinfamilie mit sich bring, erwerben Frauen ihr Konkurrenzverhalten. Diese Muster zu verdeutlichen , ihre Vor- und Nachteile aufzuzeigen und neue, weibliche Wirklichkeitskonstruktionen einzubringen, ist Ziel dieses Artikels.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1999
Autor Ritscher, Wolf
Titel Gesellschaft, Geschlechterverhältnis und Paardynamik
Beschreibung Der Verfasser geht von einem soziologischen Modell der Gesellschaft aus, das diese als einen Systemverbund von 4 Selektoren bzw. Teilsystemen (Ökonomie, Politik, Kultur und Wissenschaft/Technik) beschreibt. Die in Therapien und Alltagsszenen beobachtbare Dynamik von Paaren wird mit Prozessen und Strukturen dieser 4 Sektoren in Verbindung gebracht. Ein entscheidender Dreh- und Angelpunkt bei dieser Verknüpfung von Paar- und Gesellschaftsdynamik ist die „gender - Perspektive“. Kulturell gebildete Geschlechtsrollenbilder und -beziehungen fungieren aus als Organisatoren der Paardynamik; das zeigt sich u.a. bei der Frage der Macht in Beziehungen. Eine Kritik dieser Bilder und Muster erfordert auch eine kritische Gesellschaftsanalyse. Der Verfasser orientiert sich hier an der „Kritischen Theorie der Gesellschaft“ - ein Begriff den Max Horkheimer 1937 in die soziologische Diskussion einführte.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1999
Autor Ahlers, Corina
Titel Geschlechterdiskurse in therapeutischen Beziehungen?
Beschreibung Gegenwärtige Geschlechterdiskurse werden in ihrer impliziten Auswirkung auf den therapeutischen Prozess reflektiert. Manche systemische Grundkonzepte aus der lösungsorientierten und kollaborativen systemischen Therapie, insbesondere aber das Postulat der neutralen Haltung der Therapeuten werden in Frage gestellt. Stattdessen wird eine selbstreflexive, persönlich motivierte und erfahrungsbezogene Position zur Genderthematik vorgeschlagen. Eine weitere Interventionsform bietet das Wechseln zwischen subjektbezogenen und interaktiven Momenten in der Therapie. Trotz der hier vertretenen, dezidiert emanzipatorischen therapeutischen Haltung machen die ausgewählten Fallgeschichten auf gesellschaftliche Grenzen der Gestaltbarkeit von Beziehungen aufmerksam. Der therapeutische Wille, die Autonomie leidender Personen zu erhöhen, kann mitunter dazu führen, abwesende Aggressoren aus dem Reflexionsprozess auszusparen und die Verantwortung allein dem Opfer aufzulasten.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1999
Autor Roderburg, Sylvia
Titel Delinquente Jugendliche und ihre Familien - eine familiensystemische Perspektive in der Jugendhilfe
Beschreibung Die Autorin integriert soziologische und psychologische Erklärungsansätze in einem systemischen Modell der Jugenddelinquenz. Die Familie spielt dabei sowohl in der Entstehung als auch in der Bewältigung von Delinquenz eine herausragende Rolle. Familiäre Konflikte, kritische Ldebensereignisse und Coping, Beziehungsmodi, soziales Lernen, Peergroups und Stigmatisierung sind die zentralen Begriffe dieses Modells. Die Konsequenz aus diesen Überlegungen bildet die Einbeziehung der Familie in die Arbeit mit delinquenten Jugendlichen. Im Anschluss an die Entwicklung des Modells berichtet die Autorin über ihre Erfahrungen mit einem systemischen (einzel- und familientherapeutischen) Behandlungsansatz, den sie im Rahmen einer stationären Einrichtung der Jugendhilfe erprobte.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1999
Autor Königswieser, Roswitha
Titel Zur Interventionsarchitektur von Beratungsprojekten
Beschreibung Aus der Sicht und der Erfahrung der systemischen Beraterin operiert die Autorin mit dem Begriff Architektur, und zwar im Bezug auf Interventionen in komplexen Beratungsprozessen. Voran geht eine ausführliche Begriffserklärung - und es wird rasch ersichtlich, worin die Arbeit des Architekten und die des Beraters Ähnlichkeiten bzw. Verwandtschaft aufweisen. Weiters werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede bezüglich Interventionsarchitektur und -design - bzw. die fließenden Grenzen zwischen den beiden - erläutert. In den folgenden Ausführungen wird genau auf die Funktionen der Architektur eines Beratungsprozesses eingegangen, und es wird einleuchtend klargelegt, wie Veränderungen bzw. Verbesserungen und Lernen-lernen - z.B. in einem Unternehmen - organisiert werden können. Aus der Erfahrung in der Beratungspraxis haben sich die zentralen Architekturelemente einer solchen weiterführenden Intervention gleichsam herauskristallisiert, und diese werden nun hier im einzelnen genau vorgestellt. Schließlich werden noch anhand zweier konkreter Projekte mit unterschiedlicher Aufgabenstellung - einmal geht es um den „Erfolgsfaktor Zusammenarbeit“, einmal um „kulturellen Wandel“ - mögliche Prozessabläufe geschildert, und man gewinnt auf diese Weise Einsicht in die systemisch orientierte Beratungspraxis.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1999
Autor Spitczok von Brisinski, Ingo
Titel Zur Nützlichkeit psychiatrischer Klassifkationen in der systemischen Therapie
- DSM, ICD und MAS als Hypothesenkataloge dynamischer Systemkonstellationen
Beschreibung Psychiatrische Diagnosen und Klassifikationen wie DSM, ICD und MAS werden von vielen systemischen Therapeuten als für Menschen und Therapie schädlich empfunden und daher abgelehnt. Andererseits ist für viele der Gebrauch dieser Terminologien unumgänglich, um die Behandlungskosten von den Krankenkassen erstattet zu bekommen oder um die Effektivität systemischer Therapie im Rahmen vergleichender Evaluaitonsforschung zu belegen. Ressourenorientierte, systemische und konstruktivistische Betrachtungsweisen werden von systemischen Therapeuten in der Regel nicht auf psychiatrische Klassifikationen angewandt. Vielmehr erzeugen systemische Autoren in ihren Publikationen von medizinischen Krankheitsmodellen ein stereotypes, antiquiertes Bild. Beide „Welten“ werden als miteinander unvereinbar angesehen. Wenn man aber die in DSM, ICD und MAS aufgeführten Beschreibungen psychischer Störungen nicht als linear-kausale, statische und objektive „Tatsachen“ versteht, sondern als Sammlung von Anregungen zur Hypothesenbildung bezüglich aktueller Systemkonstellationen, wie es unter Anwendung konstruktivistischer, systemischer und ressourcenorientierter Betrachungsweisen möglich, psychiatrische Klassifikationen als Ideenlieferanten für Handlungsspielraum-erweiternde Interventionen auch in der systemischen Therapie zu nutzen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1999
Autor Wagner, Judit
Titel Sind dialogische Gespräche hinter Gittern möglich?
Gedanken und Reflexionen
Beschreibung Im schwedischen Kalmar-Gefängnis wurde ein neuer Ansatz zur Interaktion mit Gefangenen entwickelt. Er beruht auf Gesprächen zwischen Gefangenen, Gefängnispersonal und externen Therapeuten. Dieses Projekt begann 1991 und ist nun autorisiert und unterstützt von der Gefängnisverwaltung (KVA), dem Gefängnis und regionalen Bewährungsbüro (Regional Office) und der nationalen Gefängnis- und Bewährungsverwaltung (KVS). Die Arbeit entwickelte sich vom ungezwungenen Gespräch zwischen Gefangenen und Gefängnispersonal zu reflektierenden Gesprächen und diaglogischen Diskussionen. Die Gespräche nahmen verschiedene Formen an. Sie variieren zwischen Gruppen von einem Gefangenen und zwei Personalmitgliedern, verbunden mit beaufsichtigten Gesprächen mit dem Gefangenen, dem Personal und einem Therapeuten, und Größeren Gruppen, bestehend aus mehreren Gefangenen, Personal und einem Therapeuten. Es fanden ebenfalls Gespräche zwischen den Häftlingen, ihren Angehörigen und dem Gefängnispersonal statt. Nach Entlassung oder Verlegung in andere Gefängnisse wurden die Gespräche zwischen dem Gefängnispersonal von Kalmar und den Angehörigen oder dem neuen Personal weitergeführt. Das Ziel des Gesprächs lag hauptsächlich darin, den Häftlingen das Recht auf Rede zu gewähren und ihnen Möglichkeiten zu schaffen, durch die sie sich ausdrücken konnten. Den Gefangenen sollte die Gelegenheit gegeben werden, sich in Bezug auf der Suche nach einem neuen Platz in der Gesellschaft zu beschreiben. Das Personal erhielt gleichfalls die Chance, sich über Erfahrungen und Gedanken zu äußern. Jeder, der an den Gesprächen beteiligt war, wurde davon beeinflusst. Ein Modell zur Einschätzung und Entwicklung dieser Gespräche wurde in Zusammenarbeit mit der Universität Tromsö und dem Institut für Gemeinschaftsmedizin in Norwegen entworfen. Sowohl das KVS als auch das regionale Bewährungsbüro wurden gefragt, was sie über das Projekt wissen wollten. Auf der Basis ihrer Antworten gestaltete man einen Fragebogen, der von Personal, Verwaltung und Gefangenen ausgefüllt wurde. Ein Bericht, der im Juni 1997 geschrieben wurde, fasst die Antworten zusammen und analysieren sie.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/1999
Autor Exner, Alexander
Titel Der Umgang mit dem Unfaßbaren
Wie es der kleine Bär und der kleine Tiger
ihre Weggefährten
Hella und Axel Exner erleben
Beschreibung Immer öfter und eindringlicher wird die Frage gestellt, wie die stetig steigende Komplexität individuell bewältigt werden könne. Diese Frage führt in die Irre, denn es geht nicht um die Bewältigung, sondern um den Umgang mit Komplexität. Anhand der Nacherzählung der Geschichte „vom kleinen Bären und vom kleinen Tiger“ (Janosch) werden mögliche Strategien im Umgang mit Komplexität aufgezeigt. Schwerpunkte dieser Strategien sind: Verstehen und Vereinfachen. Vielfalt zulassen und nutzen, Vernetzen, Akzeptieren des subjektiven Erlebens, bestimmte Haltungen und Werte, Intuition und Stabilität. Diese sind auf einer Landkarte dargestellt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1999
Autor Leyendecker, Sigird
Titel Verantwortung, Selbstbestimmung und Kooperation
TherapeutInnen und KlientInnen im Zusammenspiel
Beschreibung Blickwinkel von TherapeutInnnen haben wesentlichen Einfluss auf die Gestaltrung des Therapieprozesses und der -inhalte. Selbstreflexion stellt hierbei einen unverzichtbaren Bestandteil dar, der notwendigerweise auch geschlechtsspezifische Aspekte enthält. Um eine kooperative, auf Gleichberechtigung und gegenseitigem Respekt basierende Interaktion zwischen TherapeutInnen und KlinentInnen zu verwirklichen, bedarf es einer Kohärenz zwischen Therapieeinhalten, Interaktion zwischen TherapeutInnen und KlientInnen sowie einer achtungsvollen Kommunikation der TherapeuIn in ihrem inneren System. Durch die Veröffentlichung von Werten, Bedeutungsgebungen und Zuschreibungen seitens der TherapeutIn werden deren Inputs diskutierbar und der Therapieprozess erhält Transparenz. Anhand einer Fallgeschichte zum Thema „Mißbrauch damals - Unlust heute“ werden die o.g. Aspekte verdeutlicht und von der TherapeutIn als Beobachterin kommentiert.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1999
Autor Schwabe, Katja
Titel Aspekte der systemischen Beratung mit Migrantenfamilien
Beschreibung Migrantenfamilien stellen aufgrund ihrer besondern Lebenssituation eine Personengruppe dar, bei der sich systemische Beratung als hilfreich und nützlich erweisen könnte, die aber aufgrund institutioneller Bedingungen nur vergleichsweise selten in Anspruch genommen wird. Der vorliegende Artikel geht zum einen der Frage nach, wie diese verändert werden könnten. Zum anderen zeigt er eine Reihe spezifischer Aspekte auf, die Beratung oder Therapie bei diesen Familien anders gestalten oder den Prozess verändern könnten. Damit ist nicht die Absicht verbunden, der Migrationsfamilie einen eigenen Status zuordnen zu wollen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/1999
Autor Ebbecke-Nohlen, Andrea
Titel Perspektivenwechsel in der Supervision
Der Supervisionswalzer
Beschreibung In der systemisch-konstruktivistischen und gender-sensitiven Supervision wird der Perspektivenwechsel zur Methode gemacht. Hier wird die Idee vertreten, dass unterschiedliche Perspektiven hintereinander wiederholt eingenommen und damit miteinander in Verbindung gebracht werden können und zwar in spielerischer Form. Dies wird durch die Tanzmetapher „Supervisionswalzer“ zum Ausdruck gebracht. Eine weitere Idee verwirklicht sich in der Methode, in der Supervision nicht inhaltlich auf die Fallgeschichten einzugehen, sondern durch eine spezifische Form der Beziehungsgestaltung und durch eine besondere Abfolge einzelner Supervisionsschritte den Supervisonsprozess zu gestalten. Das Gender-Thema wird in ähnlicher Weise nicht inhaltlich thematisiert, sondern durch die Beschreibung des konkreten Vorgehens in der Supervision transparent gemacht und umgesetzt. Anhand eines Fallbeispiels wird die systemisch-konstruktivistische und gender-sensitive Vorgehensweise des Supervisionswalzers dargestellt und im Anschluss die einzelnen Schritte des Walzers ausführlich erörtert.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/1999
Autor Wiest, Uwe
Titel Sisyphos
- oder: Erschöpfung, Langeweile und psychosomatische Beschwerden bei in sozialen Diensten und Einrichtungen Tätigen
- von den Göttern gewollt?
Beschreibung Cecchin hat davor gewarnt, sich die Neugier auf seine Klienten und ihre Systeme nehmen zu lassen, weil dies zu Langeweile und Krankheit führt. Sein Rezept: Fließendes Hypothesenbilden, zirkulärer Fragen, das System Stören - und um Himmels Willen die eigenen final-linearen Urteile zurückstellen. Eine Fortbildungsveranstaltung mit SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen und ErzieherInnen sollte den TeilnehmerInnen Lust auf Neugier und Experimentieren machen und ihre Wege öffnen, sich nicht gegen die Kräfte ihrer „Klienten-Systeme“ abzurackern. Dazu dienen Geschichten, Rollenspiele und ein bisschen Theorie. Die Trainer hoffen, einige Systeme in Sozialarbeit und Erziehung in erfreulicher Weise gestört zu haben.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/1999
Autor Mücke, Klaus
Titel Verschulung als Totengräberin der Systemischen Psychotherapie?
Beschreibung Der Autor zeigt die Gefahren auf, die eine Verschulung der Systemischen Psychotherapie durch festgeschriebene Curricula hätte. Er plädiert für eine doppelte Isomorphie: Isomorphie zwischen Form und Inhalt und Isomorphie zwischen Systemischer Psychotherapie und systemischer Weiterbildung. Was für die Systemische Psychotherapie gilt, sollte demnach auch für die systemische Weiterbildung gelten. Die Prinzipien der Wertschätzung, der Kompetenz- und Löstungsorientierung, der Autopoiese, des Konstruktivismus und besonders der Kund/inn/enorientierung sollten konsequent in systemischen Weiterbildungen angewendet werden bzw. Berücksichtigung finden.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2000
Autor Klammer, Gerda
Titel Sozialer Konstruktionismus:
(m)ein Überblick
Beschreibung Gerade das Lokale, das Konkrete, sozial zwischen bestimmten Menschen Vermittelte und im Moment im jeweiligen Kontext Erzeugte und Geltende zeichnet den Sozialen Konstruktionismus aus, das Zukünftiges und Vergangenes potentiell mit einschließt. Dennoch wird in diesem Beitrag ein Versuch unternommen, das Gedankengut ein wenig zu systematisieren und einzelne Quellen und Schattierungen der verschiedenen Autoren aufzuzeigen. Sprache, in Dialog sein und offen bleiben für Alternativen, wie Bescheidenheit gegenüber dem gerade Erkannten und Verstandenen zeichnen die Haltung aus, die dem Sozial Konstruktionismus zugeschrieben wird. Sie ist eine Ergänzung zu anderen soziologischen Theorien, die für die systemische Therapie nützliche Konzepte bereitstellen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2000
Autor Zirkler, Michael
Titel Zur Ökologie des Lernens
Kontexte und warum ihre Beachtung nützlich sein kann
Beschreibung In diesem Aufsatz geht es um die Frage, ob Lernen sinnvoll unter einer ökologisch-konstruktivistischen Perspektive betrachtet werden kann und welche Vorteile das möglicherweise bietet. Zunächst wird der im Moment hohe Stellenwert von Lernen verdeutlicht und der Standpunkt vertreten, dass keineswegs klar ist, was unter Lernen verstanden werden soll. Systeme, Umwelten und andere Konstrukte und ihre Bedeutung für das Thema werden anschließend erläutert. Wie kommt das Wissen in den lernenden Organismus und welche Vor- und Nachteile hat eine ökologische Betrachtung des Lernens? Diese und andere Fragen lege ich mir in den folgenden beiden Abschnitten vor, um schließlich Probleme der Realisierung von theoretischen Ansätzen aus Systemtheorie und Konstruktivismus zu diskutieren. Mit einem Plädoyer für einen offenen Diskurs, für Erzeugung und Beseitigung von Irritationen und ein Aushandeln von Inhalten und Kontexten schließe ich im Abschnitt Resümee und Ertrag.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2000
Autor Conen, Marie-Luise
Titel Aus paritätischen Gründen suchen wir einen männlichen Kollegen ...
- eine Idee, die Frauen in sozialen Berufen diskriminiert und auch nicht systemisch gedacht ist -
Beschreibung In diesem Beitrag werden Vorstellungen kritisch betrachtet, die von einer Notwendigkeit einer paritätischen Besetzung von Teams oder entsprechenden Angeboten an Klienten ausgehen. Diese Ideen stehen nach Meinung der Autorin den Interessen von Frauen, die in einem „Frauenberuf“ tätig sind, entgegen. Erfahrungen von Frauen dazu werden anhand von Beispielen beschrieben. Des weiteren werden Aspekte dargelegt, die Orientierungen am Experten-Sein und auch Modellernen iin Hinblick auf ihre Kontraproduktivität hinterfragen. Abschließend fordert die Autorin dazu auf, die Tatsache, dass es Arbeitszusammenhänge gibt, in denen „nur“ oder vorwiegend Frauen tätig sind als Stärke und Ressource zu betrachten - und nicht als Defizit.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2000
Autor Rotthaus, Wilhelm
Titel Systemische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
Beschreibung Das Psychotherapeutengesetz hat Bewegung in die Psychotherapielandschaft gebracht. Das gilt nicht zuletzt für die Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen. Neben der analytischen Kinder- und Jugendlichentherapie wurden in den letzten Jahren eine verhaltenstherapeutische und eine klientenzentrierte Kinder- und Jugendpsychotherapie formuliert. In der systemischen Szene ist es demgegenüber bemerkenswert ruhig. Soweit ich sehe, wurde lediglich auf dem Frühjahrstreffen 1999 der „Arbeitsgemeinschaft systemischer Kinder- und Jugendpsychiatrie e.V.“ die Frage „Gibt es eine systemische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie“? gestellt und ausgehend von den Eingangsstatements von Grünther Geiken und Christoph Höger erörtert. Der folgende Beitrag soll einer Bestandsaufnahme dienen und eine Diskussion anregen, die mir für die Systemische Therapie wichtig und notwendig erscheint.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2000
Autor King, Brigitte
Titel Frau Meier, die Trauergiraffe
Ein Konzept zur Arbeit mit Handspielpuppen vor dem Hintergrund systemischer Ideen
Beschreibung Was haben die Trauer und die Giraffe gemeinsam? Auf den zweiten Blick sehr viel, wie die Therapiegeschichten der Traueergiraffe Frau Meier zeigt. In diesem Artikel soll die kreative und phantasievolle Zusammenarbeit von Kindern, Handspielpuppen und TherapeutInnen vorgestellt werden. Sie ist besonders in sehr schwierigen Lebens- und Gefühlssituationen möglich und vermittelt auch Kindern Spaß und Kompetenz, die bisher keine guten Erfahrungen mit Sprache und Sprechen im Allgemeinen und Fragen im Speziellen machen konnten. Die Tiere sind sehr hilfreiche Mitarbeiten - für die Kinder, die TherapeutInnen und die neuen Geschichten.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2000
Autor Nelles, Wilfried
Titel Wie wissenschaftlich muß Therapie sein?
Zum phänomenologischen Ansatz Bert Hellingers
Beschreibung Das Familienstellen nach Hellinger ist in der Fachöffentlichkeit heftig umstritten. Warum? Weil Hellinger ein Therapieverständnis vorführt, das nicht ins wissenschaftlich-rationale Paradigma passt, dennoch aber empirisch und praktisch fundiert ist. Die Gleichung nicht-wissenschaftlich = unseriös ist falsch, denn viele Leiden der Seele entziehen sich einem rationalistischen Ansatz. Hellingers phänomenologisches Vorgehen zeigt die Möglichkeit, empirisch und undogmatisch zu arbeiten, ohne die tiefen Fragen von Leben und Tod methodisch auszuklammern, und erreicht damit therapeutisch eine tiefe Wirkung. Dies verlangt vom Therapeuten, dass er sich nicht als Macher begreift, sondern als Diener einer ihn und den Klienten umfassenden Wirklichkeit, die nicht näher bestimmt oder gedeutet wird.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2000
Autor Schnitzspan, Marga
Titel Die ErzieherInnenpersönlichkeit -
ein Mythos in konstruktiven Wirklichkeiten
Beschreibung Der Aufsatz setzt sich mit der beruflichen Aufgabe und den unterschiedlichen Aufträgen und Sichtweisen auseinander, die an professionelle Erzieherinnen und Erzieher oder Pädagoginnen und Pädagogen herangetragen werden. Auf der Grundlage einer zehnjährigen Praxiserfahrung in der mädchenspezifischen Jugendhilfeeinrichtung Mäander werden widersprüchliche Bedeutungen der Erzieherinnenpersönlichkeit in ihren sozialen Beziehungen rekonstruiert. Als Antwort auf die Widersprüche wird die Erzieherinnenpersönlichkeit als Moderatorin in einem koevolutionären Prozess im Kontext von persönlichen Beziehungen zwischen Jugendlicher, Herkunftsfamilie, Jugendamt, verschiedenen sozialen Systemen, sozialer Kontrolle und Mäander entworfen. Sie organisiert zwischen allen Beteiligten einen kommunikativen Austausch von Informationen - d.h., einen andauernden Dialog - der nützlich und hilfreich ist, um gemeinsam andere Bedeutungen zu kreieren, die z.B. förderlich sind, die Vielfältigkeit der Wahrnehmung zu erkennen und zu verändertem Handeln aller Beteiligten führt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2000
Autor Baerwolff, Stephan
Titel Vorwärts in die Vergangenheit
Lebensgeschichten in der systemischen Therapie
Beschreibung Ein therapiegeschichtlicher Überblick zeigt, dass bezüglich der Bedeutung der Zeitdimensionen eine Verschiebung von der Vergangenheit hin zur Zukunft stattgefunden hat. Dabei problematisiert der Artikel die Gleichsetzung von Systemischer Therapie mit Zukunftsorientierung und die Annahme. dieser ließe sich aus einer Metatherapie ableiten. Anhand eines Fallbeispiels versucht der Autor zu zeigen, dass die Einbeziehung der Lebensgeschichte der KlientInnen auch im Kontext systemischer Therapie nützlich sein kann. Ausgehend von narrationstherapeutischen Überlegungen werden Aspekte einer Biographiearbeit dargestellt, die mit den Prämissen systemischer Therapie vereinbar ist.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2000
Autor Langseth Johannesen, Trude
Titel Die reflektierenden Handpuppen
Ein neuer Weg der Kommunikation mit Kindern in der Familientherapie
Beschreibung Nach unserer Erfahrung werden Kleinkinder beim Einsatz eines reflektierenden Teams in der Familientherapie oftmals übersehen. Unsere Unzufriedenheit damit brachte uns dazu, neue Wege zu beschreiben, um auch Kindern zu erreichen. Diese Wege ermöglichen es dem Kind, mehr an der Familientherapie teilzuhaben. Wir haben eine Form des Dialogs entwickelt, bei der besonders Gewicht auf die dem Kind eigenen Kommunikationsweisen gelegt wird. Mithilfe der Handpuppen-Reflexion wurde der Familie eine metaphorische Geschichte bestehend aus wichtigen therapeutischen Elementen wie Anerkennung, Einführung eines Unterschiedes der einen Unterschied macht und der Vermittlung von Hoffnung dargeboten. Die metaphorische Geschichte wurde zu einem neuen Kommunikationswerkzeug in der Familie. Dieser Artikel veranschaulicht die Methode an einem Beispiel und diskutiert das Konzept des Handpuppenspiels im therapeutischen Setting.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2000
Autor Lannamann, John W.
Titel Von Beobachtern zu Gesprächsteilnehmern -
eine kritische Würdigung von Humberto Maturana
Beschreibung Wir untersuchen einige der vielen Parallelen zwischen der Arbeit Maturanas (und Varelas) und dem sozialen Konstruktionismus. Um Maturanas biologischer Version menschlicher Kommunikation zu ersetzen und statt sie im Rahmen eines weiteren formalen und rigorosen Diskurses zu entwickeln, setzen wir uns alle dafür ein, sie im Bereich des menschlichen Sprechens anzusiedeln - also basierend auf Gesprächen und nicht auf Biologie. Entscheidend für unsere Darstellung ist die Idee, dass Menschen immer unvermeidlich in einer körperlichen reagierenden Beziehung zueinander, sowie auch zum Rest ihrer Umgebung, befinden. Das heißt, Menschen „zeigen“ ihre Beziehung zu ihrer gesamten Umgebung nicht nur in ihrem spontanen Handlungen, sondern sie sind (auch) in der Lage, neue, erstmalige Reaktionen bei denjenigen hervorzurufen, die sie umgeben. Das ist entscheidend für unser Verständnis, wie wir „neue wechselseitige Beziehungskonstellationen“ entwickeln können.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2000
Autor Hoffmann, Lynn
Titel Eine gemeinschaftsorientierte Perspektive der Therapie
Beschreibung Der Aufsatz gibt einen Überblick über die Entwicklung der Familientherapie bzw. systemischer Therapieformen aus der heutigen Sicht der Autorin. Dabei stellt sie verschiedene Entwicklungssträge und -schwerpunkte und ihre zeitgeschichtlichen Zusammenhänge dar. Einen besonderen Schwerpunt stellt ihrer Diskussion der Einfluß postmodernen Ideen dar. Die Diskussion mündet in den Vorschlag ein, von gemeinschaftsorientierten oder gemeinschaftsfördernden Formen der Therapie zu sprechen, wenn sie mit postmodernen Ideen einhergehen - nichtwissend, gemeinsam konstruierend und den beglückenden Augenblick der Begegnung willkommen heißend.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2000
Autor Mücke, Klaus
Titel Wertschätzung als zentrales, dialektisches Wirkprinzip der Systemischen Psychotherapie
Beschreibung Diese Arbeit betont die Bedeutung der Wertschätzung für die Wirksamkeit der Systemischen Psychotherapie. Wertschätzung ist der Grundpfeiler, auf dem alle systemischen Interventionen basieren sollten. Dabei handelt es sich um eine doppelte, eine bilaterale Wertschätzung: Zum einen die Wertschätzung den KundInnen gegenüber und zum anderen die Wertschätzung des Psychotherapeuten/der Psychotherapeutin sich selbst gegenüber. Aus dem Prinzip der Wertschätzung folgt logisch eine dialektische Bewegung zur Problem-Lösung-Balance (Lösung 2. Ordnung). Hierzu gehört insbesondere die Wertschätzung des Symptoms. Ausführlich wird die Wertschätzung von Wirklichkeitskonstruktionen und Erzählungen auch in sogenannten Zwangskontexten erörtert, die schließlich zu pragmatisch-sinnvollen Umgangsweisen führt. Es wird gezeigt, dass die Wertschätzung der Ambivalenz ihre dialektische Aufhebung bewirkt. Für schuldhaftes Tun bzw. Unterlassen werden pragmatisch-adäquate Würdigungsversuche beschrieben, wobei der Aspekt der Rache besonders berücksichtigt wird. Zum Schluss werden zwei wertschätzende Übungen für den Selbstversuch vorgestellt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2000
Autor Greitemeyer, Dagmar
Titel Auseinandersetzung mit der Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis
Beschreibung Die Siskrepanz zwischen Regeln der Theorie des Konstuktivismus und des Konstruktionismus und der Praxis werden anhand verschiedener Beispiele illustriert und diskutiert. Ist es erlaubt, Klienten unseren Standpunkt klarzumachen? Möglichkeiten des Umgangs mit den Zweifeln werden aufgezeigt. „The point of view“ von Dingen, Personen, Situationen, Themen ... wechselt, aber in manchen Situationen kann es nützlich sein, den Standpunkt offenzulegen (bis er sich wieder ändert). Mit Hilfe der Metapher des Seiles kann der Unterschied zwischen dem Standpunkt der Kunden und der Therapeuten deutlich gemacht werden.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2001
Autor Bräunling, Stefan
Titel Freie Sicht auf mich selbst!
Die Praxis im Berliner Weglaufhaus
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2001
Autor Lehmann, Peter2
Titel Alte, veraltete und neue Antipsychiatrie
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2001
Autor Hennecke, Cornelia
Titel Chaos odeer Ressourcenerweiterung?
Systemische Gruppenarbeit mit mehreren Familien
Beschreibung Die Erfahrungen in der Arbeit mit Familien, in denen Kinder mit einem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) leben, sind Ausgangspunkt für ein Projekt, in dem familentherapeutsiche Settings mit einzelnen Familien durch die Gruppenarbeit mit mehreren Familien erweitert werden. Das Projket ADS - Unternehmen lernende Familien wird in Zusammenarbeit mit einer Ergotherapeutin im Kontext unserer Gemeinschaftspraxis in Berlin durchgeführt. Der Artikel fokussiert insbesondere den Teil der systemischen Gruppenarbeit mit mehreren Familien. Einige allgemeine Überlegungen zu Gruppen und Gruppenprozssen werden im konkreten Bezug auf die Gruppenarbeit mit mehreren Familien in diesem Projekt vorgestellt. Darüber hinaus liefern Interviews externer Kollegen mit den Beratern und den Familien erste Aussagen zur Evaluierung.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2001
Autor Auert, Gudrun
Titel Ressourcenoerientierte Gruppenvisite mit heterogenen Patientengruppen in der Akutpsychiatrie
Ein Erfahrungsbericht
Beschreibung Dieser Erfahrungsbericht stellt systemische Gruppenarbeit im akutpsychiatrischen Alltag vor. Ausgehend von der Spezifischen Situation einer bezüglich Geschlecht, Lebensalter, Störungsbilder und Erkrankungsphase durchmischt geführten Station werden Methodik und Schwierigkeiten systemischer Gruppenarbeit dargestellt. Leitidee dieser heterogenen Gruppe ist die Würdigung der Symptomatik Einzelner als gegenwärtig passendste Lösungsstrategie und Eröffnung neuer lösungs- und zukunftsorientierter Interaktionsmuster. Der therapeutische Gruppenleiter steht sich als Moderator, der alle GruppenteilnehmerInnen motiviert, aktiv das Gruppengeeschehen mitzugestalten.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2001
Autor Keller, Thomas
Titel Verstehende Psychiatrie
Hermeneutische Ansätze zur therapeutischen Arbeit in psychiatrischen Kontexten
Beschreibung Unser Hinweis auf zwei gegenläufige ideologische Traditionen der Psychiatrie wird dem dekontextualisierenden und Sinnlosigkeit voraussetzenden Somatosepostulat das sinnstiftende Verstehen gegenüber gestellt, das den Betroffenen erneute Teilhabe an der sozialen Wirklichkeit und neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen kann. Einige Voraussetzungen und Regeln solchen Verstehens werden diskutiert und mit Fallbeispielen aus der Praxis des Autors illustriert.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2001
Autor Deissler, Klaus
Titel Postmoderne Stimmen im Dialog
Über Sozialen Konstruktionismus, Sozialen Konstruktivismus und Antipsychiatrie.
Ein Gespräch zwischen Karin Roth und Klaus G. Deissler
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2001
Autor Deissler, Klaus
Titel Beziehung, Engagement und Beratung
Kann ich mich als Berater einer Institution engagieren, wenn ich Teil derselben bin?
Beschreibung Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit eine am Problem beteiligte Person zu dessen Auflösung beitragen kann. Vor dem Hintergrund professioneller Haltungen verschiedener Therapieschulen wird diskutiert, welche Einladungen zu Beziehungen TherapeutInnen gegenüber ihren KlientInnen aussprechen und umgekehrt. Diese Haltungen werden auf ihre Nützlichkeit in Bezug auf Beratungsprozesse mit involvierten BeraterInnen hin untersucht. Anhand eines Beratungsprozesses, den die Koautorin dieses Artikels in einer Schule durchführte, wird gezeigt, unter welchen Voraussetzungen es gelingen kann, als eine am Problem beiteiligte Person beratend tätig zu sein.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2001
Autor Mücke, Klaus
Titel Geistige Brandstiftung und die Mystifizierung des Gewissens
Beschreibung In diesem Artikel soll exemplarisch am Phänomen des Rechtsradikalismus gezeigt werden, dass die Systemische Psychotherapie mit ihrem theoretischen Hintergrund und dem von ihr gelieferten Handwerkszeug nicht nur in der Lage ist, gesellschaftliche Bedingungen als Kontext individuellen Verhaltens zu berücksichtigen, sondern es auch zusätzlich leisten kann, problematische gesellschaftliche Prozesse und Phänomene sichtbar zu machen. Ferner kann sie sowohl auf der gesellschaftlichen als auch individuellen Ebene Anregungen geben, um diesen Entwicklungen Einhalt zu gebieten. Um ein solches Unterfangen jedoch zu ermöglichen, muss verstanden werden, um welche Prinzipien das menschliche Gewissen geleitet wird. Wenn diese Prinzipien mit Hilfe einer systemischen Perspektive erschlossen werden, führt das zu evidenten und gleichzeitig überraschenden Ergebnissen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2001
Autor Kempker, Kerstin
Titel Hotel Stadtrand
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2001
Autor Niederhofer, Helmut
Titel Unterschiede in der Familienstruktur zwischen Familien mit schizophren-psychotischen Jugendlichen und gesunden Kontrollen
Beschreibung Die schizophrene Psychose gilt als schwer zu behandelnde Störung (Schweitzer, 1987). Dies impliziert nicht zuletzt die Etablierung verschiedener Behandlungsansätze. Die vorliegende Arbeit greift den systemischen Ansatz auf: d.h., es wird davon ausgegangen, dass im Rahmen eines Circulärprozesses das Kind mit seiner Störung das innerfamiliäre Machtgefüge, die interfamiläre Kommunikation und die Zuwendung er einzlnen Familienmitglieder zueinander destabilisieren und das destabilisierte Familiensystem die Störung wiederum verstärken kann. In der vorliegenden Arbeit werden 15 Familien mit schitzophren-psychiotischen Jugendlichen mit 15 gematchten mittels des Subjektiven Familienbildes verglichen. Unterschiede zwischen den Gruppen werden mittels des Mann-Whitney-U-Test berechnet. Es zeigt sich, dass die gegenseitige emotionale Zuwendung in Familien mit schizophren-psychotischen Jugendlichen geringer ist als bei den Kontrollfamilien, dass die Mütter aber sich auch bei den Psychosen stark mit den Kindern verbunden fühlen und mehr noch, dass sie die Autonomie der anderen Familienmitglieder signifikant blockieren.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2001
Autor Wittmund, Bettina
Titel Gruppentherapie mit reflektierendem Team im teilstationären und ambulanten Setting einer psychiatrischen Klinik
Beschreibung Im vorliegenden Artikel wird die Entwicklung systemischer Gruppentherapiekonzepte in der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie am Universitätsklinikum Leipzig auf der Grundlage der klinischen Erfahrungen seit 1996 beschrieben. Neben dem routinemäßigen Einsatz systemischer Gruppenkonzepte im tagsklinischen Behandlungsprogramm stellen die Autoren auch ein ambulantes Gruppenprojekt vor.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2001
Autor Schmid, Bernd
Titel Antreiber-Dynamiken -
Persönliche Inszenierungsstile und Coaching
Beschreibung Das Konzept des Antreibers ist ein wertvolles Modell zur Analyse von Persönlichkeits- und Beziehungsdynamiken. Bisher wurde das Konzept vorwiegend im therapeutischen Bereich verwendet. Es eignet sich aber durchaus auch für die beratende Arbeit in Organisationen, insbesondere im Coaching. In dem vorliegenden Artikel wird das Konzept um systemische und ressourcenorientierte Aspekte erweitert.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2001
Autor Hennig, Christian
Titel Ein konstruktivistischer Blick auf mathematische Modelle
Beschreibung In der Physik und den Naturwissenschaften werden mathematische Modelle mit großer Selbstverständlichkeit angewandt. In der Psychologie und andere Wissenschaften ist ihre Rolle jedoch umstritten. Mathematischer Formalisierung wird oft als Voraussetzung für „objektive“ Wissenschaft angesehen. Es gibt jedoch Zweifel, ob Lebendiges angemessen formalisiert werden könne. Ich möchte zeigen, dass die Qualität der mathematischen Formalisierung nicht darin besteht, die Realität adäquat abbilden und daraus ogjektive Schlüsse ziehen zu können. Vielmehr ist sie ein vereinheitliches Mittel der Kommunikation, welches notgedrungen die Realitäten der TeilnahmerInnen reduzieren und verändern muss. Wenn man sich dessen bewusst ist, kann Mathematik in der Wissenschaft gewinnbringen eingesetzt werden. Meist beruht ihre Anwendung heute jedoch auf dem Missverständnis der Objektivität.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2001
Autor Greve, Nils
Titel Alltagsgruppe - systemische Gruppenarbeit mit Psychose-Erfahrenen in einem gemeindepsychiatrischen Verbund
Beschreibung Ausgehend von den Arbeitsbedingungen ihres gemeindepsychiatrischen Kontextes, haben die Autoren zwei therapeutische Gesprächsgruppen für langjährig Psychoseerfahrene aufgebaut. Beide standen/stehen mit den Gruppenteilnehmern in multiplen Beziehungen innerhalb des gemeindepsychiatrischen Verbundnetzes. In das Konzept wurden sozialpsychiatrische und systemische Ideen einbezogen. Der Artikel schildert die Entwicklung der Gruppen, die Arbeitsregeln und unsere Erfahrungen, die unsere bisherigen Vorstellungen über die Möglichkeiten Psychose-Erfahrenen teils bestätigt, teils erweitert haben.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2001
Autor Mücke, Klaus
Titel Beratung und Psychotherapie - ein Unterschied?
Beschreibung In der einschlägigen psychotherapeutischen Fachliteratur wird zwischen bloßer Beratung und Psychotherapie unterschieden. Dabei wird suggeriert, dass Psychotherapie mit schwerwiegenderen Problemen zu tun hat und deswegen eine höhere Professionalität erfordert, als das bei der Beratung der Fall sein soll. In diesem Artikel wird diese Unterscheidung in Frage gestellt, indem die negativen Implikationen eines sich von Beratung abgenzenden Psychotherapiebegriffs herausgearbeitet werden. Schließlich plädiert der Autor dafür, mit den Begrifflichkeiten und den sie implizierenden Wirklichkeitskonstruktionen der KundInnen zu arbeiten sowie den Psychotherapiebegriff streng von dem medizinischen Kontext und damit von einem medizinischen Krankheitsverständnis zu trennen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2001
Autor von Trotha, Thilo
Titel Unterwegs zu alten Fragen:
Die Neue Antipsychiatrie
Beschreibung Der Artikel versucht, einen gemeinsamen Standort der sozialen und politischen Akivitäten der unterschiedlichen Projekte und Initiativen, die sich unter dem Begriff Neue Antipsychiatrie zusammenfassen lassen, zu bestimmen. Dabei zielt er im Rahmen einer summarisch skizzierten Auseinandersetzung mit den Positionen der klassischen Antipsychiatrie der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und den Strategien der Sozialpsychiatrie auf die zunehmende Notwendigkeit für eine theoretische Reflexion der aktuellen antipsychiatrischen Praxis und die psychiatriekritischen Grundlagen für die noch weitgehend ausstehenden, öffentlichen und fachlichen Diskussionen jenseits obsolet
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2001
Autor Holzman, Lois
Titel Von der Erzählung zur Gesprächspraxis
Beschreibung Wie können wir das radikale, befreiende Potenzial narrativer, performativer, diskurs- und anderer sprachorientierter psychologischen Richtungen und Psychotherapie verstehen? Wir verwenden ein handlungstheoretisches Grundgerüst und sind der Meinung, dass der Wert dieser Therapieformen, die von verschiedenen Richtungen des postmodernen Denkens beeinflusst werden, darin liegt, dass sie postwissenschaftlich werden. Unserer Ansicht nach liegt die große Stärke dieser Richtungen darin, dass sie nichts erklären und auch keine Erklärungen brauchen. Statt dessen konzentrieren sich viele neuere Diskussionen um sprachorientierte, sozialkonstruktionistische und konstruktivistische Ansätze auf ihre erklärende Macht als alternative Erkennungstheorien und versgessen so die emazipatorische Kraft des Geschichtenerzählens und des Narrativen als eine Form dargestellter Aktivität (darstellender Gespräche).
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2002
Autor Hess, Rene
Titel Systemisches Denken und Handeln in der Behandlung von Menschen mit chronischen Schmerzen
Beschreibung SystemIkerinne haben sich bis heute der Thematik chronischer Schmerzen nicht angenommen. Der Autor macht darauf aufmerksam, dass das mechanische Schmerzmodell ausgedient hat und durch ein biopsychosoziales Schmerzverständnis zu ersetzen ist. Ein Blick in die Behandlungspraxis macht indessen ersichtlich, dass oft einseitig simatisch diagnostiziert und therapiert wird, wodurch der Chronifizierung Vorschub geleistet wird. Der Grundstein einer zeitgemäßen Therapie chronischer Schmerzen bildet die patientenbezogene Kooperation von ExpertInnen aus dem medizinischen, psychosozialen und nichtmedizinischen Bereich, sowie die enge Kooperation mit dem Patienten und dessen Familie. Eine genaue Auftragsklärung und Auftragsverhandlung ist eine wichtige Voraussetzung einer gelingenden Kooperation. Der systemische Ansatz verfügt über eine Vielzahl methodischer Vorgehensweisen, welche sich nutzbringend in die Behandlung chronischer Schmerzproblematiken einbringen lassen. Der Beitrag schließt mit einigen Anregungen zur Bescheidenheit in Form von „Bournaut-Rezepten“.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2002
Autor Pisarsky, Bodo Christian
Titel Systemische Therapie in Europa
Beschreibung Wie könnte es bei uns nach der Ablehnung der Systemischen Therapie durch die Bundesärztekammer als wirksames psychotherapeutisches Verfahren weitergehen? Die Entwicklung in den USA zeigt, dass immer mehr die sog. EST (empirically supported treatment) an Bedeutung gewinnen. Welchen Stellenwert hat die systemische Therapie in unseren europäischen Nachbarländern? Der folgende Artikel analysiert den Stand der Dinge in der Schweiz, Italien und Polen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2002
Autor Mücke, Klaus
Titel Psychotherapeutengesetz, Systemische Psychotherapie und das Konstrukt „Wissenschaftlichkeit“
Beschreibung Das Bestreben nach Anerkennung der Systemischen Psychotherapie als Richtlinienverfahren nach dem Psychotherapeutengesetz ist nachvollziehbar und folgerichtig. Eine derartige Anerkennung sollte jedoch nicht um den Preis erkauft werden, dass genuin systemische Haltungen, Wirklichkeitskonstruktionen und Inhalte aufgegeben werden müssen. Der Artikel belegt, dass einige dieser wesentlichen Positionen zumindest in der von der AGST in Auftrag gegebenen und von Günter Schiepek durchgeführten Dokumentation bereits preisgegeben wurden, ohne dass diese Preisgabe zur erhofften offiziellen Anerkennung geführt hätte. Exemplarisch wird das an folgenden Punkten gezeigt: Erstens der Inkompatibilität der systemischen Wirklichkeitskonstruktion mit einer aus dem medizinischen Kontext stammenden Ätiologie und zweitens dem Versuch, hypothetische Konstrukte der Biologischen Psychiatrie systemisch „aufzuarbeiten“. Zum Schluss wird in Form von kritischen Thesen die damit in Zusammenhang stehenden Aspekte zum Verständnis von Wissenschaftlichkeit schlaglichtartig beleuchtet.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2002
Autor Wienands, Andreas
Titel Palo Alto: Die Wiege systemischen Denkens
Beschreibung Palo Alto ist als sagenumwobene Geburtsstätte der systemischen Therapie und Beratung hinlänglich bekannt. Obwohl am Mental Research Institut (MRI) viele Entwicklungen bedeutender Familientherapeuten und Systemiker ihren Anfang fanden(Virginia Satir, Jay Jaley, Steve de Shazer, Mara Selvinie-Palazzoli, Paul Watzlawick) ist das problemlösende Modell (focused proglem resolution model) welches am MRI von Don Jackson, Gregory, Bateson, John Weakland und Richard Fisch entwickelt wurde, heute in seiner ursprünglichen Form weniger bekannt, als dessen Adaptionen. Anhand einer knappen theoretischen Einführung, die im wesentlichen meine Gespräche mit, und die Lehren von Richard Fisch, Paul Watzalwick und Karin Schlanger wieder geben, möchte ich die praktische Umsetzung des Modells anhand einer vierstündigen Therapie am MRI darstellen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2002
Autor Conen, Marie-Luise
Titel Deutsche Familiengeschichten -
Deutsche Vergangenheiten
Beschreibung Auf verschiedenen Ebenen werden im Folgenden die eigenen Annäherungen der Autorin beschrieben, sich mit den Auswirkungen der deutschen Geschichte auf deutsche Familiengeschichten auseinander zu setzen. Sie beschreibt ihre Entwicklung, sich mit dem Thema „Deutsche Vergangenheit“ zu beschäftigen und bezieht dabei die Erfahrungen ihrer Elterngeneration mit ein. Indem sie einzelne Aspekte aus Lebensverläufen darstellt wird deutlich, wie groß die Bandbreite an Bewältigungsmustern war, mit den Anforderungen während der Nazidiktatur und auch Nachkriegszeit umzugehen. Mit ihrem Konzept der systemischen Familienrekonstruktion zeigt sie eine Möglichkeit der therapeutischen Arbeit auf, Wege zu bereiten, die Scham zu überwinden und das Sprechen über die deutschen Vergangenheiten zu ermöglichen und in Ansätzen beginnen zu verstehen - wie konnte es geschehen?
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2002
Autor Schmid, Bernd
Titel Professionelle Begegnung und Persönlichkeitsentwicklung im Beruf
- eine systemische Sicht
Beschreibung In dieser Schrift begegnen sich Professionalität, Persönlichkeit und Wesensentwicklung im Beruf. Dazu werden entsprechenden Konzepte von Professionalität, von professioneller Begegnung und von Persönlichkeit so neu formuliert, dass sie zueinander komplementär und für professionelles Arbeiten jenseits klassischer psychologischer Konzepte geeignet sind. Insbesondere wird Persönlichkeit als Summe der gelebten Rollen auf den konkreten Lebensbühnen verstanden, durch die sich die Wesensart des Individuums ausdrückt. Zur Auseinandersetzung mit Persönlichkeitsentwicklung und mit menschlichen Begegnungen auf dem beruflichen Lebensweg wird die Theatermetapher als hilfreich dargestellt. Im Dialog mit sich selbst und mit Kommunikationspartnern wird das Zusammenspiel von bewusst-methodischen und unbewusst-intuitiven Steuerungen bei gemeinsamen Wirklichkeitsinszenierungen erläutert. Schließlich wird dargestellt, was sich hinter dem Begriff Professionelle Individuation verbirgt. Im Anhang werden zwei bewährte Übungen zur Verfügung gestellt, mit deren Hilfe sich Menschen intuitiv über wesentliche Merkmale ihrer beruflichen Sinngefüge klar werden und deren Zusammenspiel mit den Inszenierungen in Organisationen studieren können.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2002
Autor Bieback-Diel, Liselotte
Titel Politische Tabus in der DDR und ihre Auswirkungen auf Familien in den Neuen Bundesländern
Beschreibung Die Untersuchungen zur Situation der Familien in den Neuen Bundesländern konzentrieren sich ausschließlich auf die politische Wende und ihre Folgen. Unberücksichtigt bleiben sowohl die Auswirkungen der SED Politik zwischen 1949 und 1989 wie auch die Traumata, die die deutsche Zivilbevölkerung in den ehemaligen deutschen Ostgebieten und der SBZ während und unmittelbar nach Kriegsende erfahren haben. Der folgende Aufsatz beschäftigt sich mit zwei politischen Tabus in der DDR, die eine Bearbeitung dieser Traumata im Vergleich zu Westdeutschland anders und zusätzlich erschweren. Es handelt sich um die Behandlung der Flüchtlinge und Vertriebenen sowie die Vergewaltigungen deutscher Frauen durch Angehörige der sowjetischen Armee. Die verordnete Verleugnung der erfahrenen Schrecken, Ängsten, Sehnsüchte sowie mangelnde medizinische und psychologische Hilfe lassen vermuten, dass die fehlende Aufarbeitung schwerwiegende psychische Beeinträchtigungen nicht nur für die davon betroffene Generation, sondern ebenfalls für die zweite und dritte Generation hat. Dies wird an zwei Beispielen erläutert. Notwendig erscheint eine Sensibilisierung der Angehörigen helfender Berufe für nicht bearbeitete Traumata in der Familiengeschichte ihrer Klienten.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2002
Autor Niederhofer, Helmut
Titel Die Veränderung innerfamiliärer Beziehungen im Längsschnitt
Beschreibung Derzeit wird an unserer kinder- und jugenpsychiatrischen Abteilung sowohl bei ambulant als auch bei stationär betreuten Patienten kein standardisiertes Verfahren zur Erhebung innerfamiliärer Beziehungsmuster angewandt, obwohl sie eine wichtige Rolle bei emotionalen Störungen (gemäss der DSM-IIIR Klassifikation) im Kindesalter spielen bzw. ihre Verbesserung mittels psychotherapeutischer Interventionen zu einer weitgehenden Remission der Symptomatik führen können. Es ist das Ziel der vorliegenden Studie, die möglichen Veränderungen innerfamiliärer Beziehungsstrukturen über einen Beobachtungsraum von 3 Jahren, gemessen mittels eines standardisierten Messinstrumentes (Subjektives Familienbild) zu untersuchen. Wir nahmen an, dass die innerfaliären Beziehungsstrukturen (dargestellt durch das subjektive Familienbild) über einen Zeitraum von 3 Jahren (Alter der Kinder bei der Erstuntersuchung 6, bei der Zweituntersuchung 9 Jahre) unverändert bleibt. Methoden: In die Untersuchung wurden insgesamt 25 emotional gestörte Kinder (17 Buben, 9 Mädchen) eingeschlossen. Die Eltern wurden gebeten, einen Fragebogen (Subjektives Familienbild), der die innerfamiliären Beziehungsmuster erhob, zu komplettieren. 3 Jahre später wurde denselben Personen derselbe Test ein zweites Mal vorgelegt. Wir verglichen ein Gleichbleiben innerfamiliärer Beziehungsmuster an. Ergebnisse: Es zeigt sich, dass speziell die emotionale Zuwendung zwischen Mutter und Kind und die Autonomie der Mutter innerhalb der Familie im Beobachtungszeitraum unverändert blieb. Schlussfolgerung: Unsere Resultate legen nahe, dass die innerfamiliären Beziehungsmuster, gemessen durch standardisierte Erhebungsinstrumente, speziell aber die emotionale Zuwendung zwischen Mutter und Kind sowie die Autonomie der Mutter erwartungsgemäss gleich blieben.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2002
Autor Fritzsche, Thomas
Titel „Mehr Saft“
- Der Therapeut als Instrument
Beobachtungen zur therapeutenausbildung
Beschreibung In Ausbildungsinstituten für Therapeuten wird Kopf und Herz geschult. Theoriemodelle, Störungsbilder, Fragetechniken: Empathie. Gegenübertragung ... - alles da. Eine Schulung des Körpers, d.h., des bewussten Einsatzes der eigenen Person als Sender, wird bislang jedoch häufig vernachlässigt. Es wird nicht gelehrt, wie Therapeuten sich selbst als Instrument einsetzen, wie sie Töne erzeugen, die berühren und bewegen. Einige Beispiele werden angeführt, wie ein „Fortgeschrittenenkurs“ aussehen könnte.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2002
Autor Gerland, Axel
Titel Systemisch-narrative Gruppentherapie mit Paaren
Konzeptionelle ideen und praktische Erfahrungen
Beschreibung In diesem Aufsatz beschreibt der Verfasser konzeptionelle Ideen für eine systemisch-narrative Gruppentherapie mit Paaren. Anfänglich erfolgt eine Relexion veröffentlichter exemplarischer Arbeiten zur systemischen Gruppentherapie. Die Beschäftigung mit der narrativen Perspektive führt den Autor dann zu der Überlegung, ein entsprechend theoriegeleitetes Konzept für eine Gruppentherapie zu entwickeln. Im Kontext eines narrativen Gruppenverständnisses kommt die grundlegende Bedeutung kommunikativer Prozesse zum Ausdruck. So werden für das therapeutische System einer Gruppe neben den inhaltlichen Aspekten der proglemorientierten Kommunikation vor allem die wechselseitigen Gesprächsprozesse in der Gruppe thematisiert. Anschließend diskutiert der Autor die damit verbundenen Fragen der Positionen des Therapeuten und der Rolle der Gruppenmitglieder. Zum Schluß erfolgt eine Veranschaulichung der entwickelten konzeptionellen Ideen durch die Schilderung eines therapeutischen Prozesses in einer Paar-Gruppe.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2002
Autor Elbina, Abdel W.
Titel Präkompensation und Systemische Selbstregulationskompetenz
Ein Ressourcenorientiertes Therapiekonzept für funktionelle Hörstörungen
Beschreibung Trotz der gewichtigen epidemiologischen und gesundheitspolitischen Relevanz (ca. 8 Millionen Betroffene in der BRD) bleiben bis dato in der Beschäftigung mit dem Phänomenkomplex Tinnitus (als Bereich der funktionellen Hörstörungen) die effizienten Ansätze einer ressoucen- bzw. lösungsorientierten Therapie noch unrezipiert. Bei der hier vorgestellten interdisziplinären Pilotstudie, in der Psychologen und audiologisch spezialisierte Fachärzte für Hals, Nasen- und Ohrenheilkunde (Universität Münster) zusammenarbeiten, kommen zwei innovative systemisch-qualitative Konstrukte zum Tragen: die Präkompensation als lösungsorientierter Blick des professionellen Helfers auf den Tinnituspatienten sowie die Systemische Selbstregulationskompetenz als kategoriale Konzeptionsmöglichkeit der (autopoiertischen kreativen seelischen Selbstheilungspotentiale des Menschen in seiner Auseinandersetzung mit Not und Krankheit. Die Erfahrungen im Rahmen der sog. „Tinnitussprechstunde“ - mit inzwischen mehr als 1000 Betroffenen - sprechen insgesamt für die Konzeption eines (gemäß dem „Paradigma des Kompetenten Patienten“) „kompetenten Tinnituspatienten“ und für die Dekonstruktion der in der Tinnituskurswelt bestehenden Psychopathologisierungs-, Pschologisierungs- und Medizinisierungstendenzen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2002
Autor Hampe-Grosser, Andreas
Titel Das Jugendamt - und seine systemischen Weiten ...
Beschreibung Im vorliegenden Artikel werden systemische Thesen zur Arbeit im Jugendamt - speziell im Sozialpädagogischen Dienst des Jugendamtes - vorgestellt. Hierbei wird Wert auf eine möglichst praxisbezogene Darstellung gelegt, die nicht nur vom Überleben berichtet, sondern auch vom Spaß. Eine Einladung zum Erkennen der „Matrix“ eines Amtes und des Surfens in den (un)endlichen „Weiten des Amtes“.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2002
Autor von Ploetz, Klaus
Titel Die systemische Körpertherapie
Halluzination als Ressource?
Beschreibung Der Körper ist selber ein wichtiges Medium in der Kommunikation, jenseits der Sprache schon immer gewesen und wird mehr und mehr in der Moderne selber Gegenstand moderner Medien. Dieser Prozess ist begleitet von den Herstellungs- und Konstruktionstechniken der Medien, die den Körper selber zu einem technischen Ort der Konstruktion machen, sei es durch Chirurgie oder Gentechniken. Dies ist die äussere Produktionsstätte und ihr steht auf der anderen Seite die innere Konstruktion gegenüber, die Kontruktion der inneren Bilder: die Halluzination. Diese Herstellungsmethoden bieten auch die Ressource hier eine systemische Körpertherapie zur Herstellung von Lösungen zu entdecken, in einem vitalen Medium, dem Körper.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2002
Autor Pfeifer-Schaupp, Ulrich
Titel Sozialpsychiatrische Beratung
Eine qualitativen Untersuchung zur Sozialen Arbeit im Kontext Sozialpsychiatrischer Dienste
Beschreibung In dem Beitrag werden Ergebnisse einer qualitativen Studie referiert, die den Beratungsalltag in einem großstädtischen Sozialpsychiatrischen Dienst in Baden-Württemberg auf der Grundlage der Grounded Theory exemplarisch untersucht. Nach einigen einleitenden Überlegungen zum Kontext sozialpsychiatrischer Beratung gibt der zweite Abschnitt einen Überblick über die Ausgangsfragen, die Methode der Untersuchung und das analysierte Datenmaterial. Im dritten Abschnitt werden die wichtigsten Ergebnisse der Studie präsentiert. Im Zentrum steht dabei die Bedeutung der Auftragskonstruktion und eine Typologie von Aufträgen und Beratungsmustern in der sozialpsychiatrischen Beratung. Der vierte Abschnitt umreißt einige Konsequenzen der Ergebnisse, insbesondere für die Qualitätssicherung und -Entwicklung sozialpsychiatrischer Beratung.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2002
Autor Palmowski, Winfried
Titel Die schweren Schuhe
Ein ungewöhnliches Gespräch über ein gewöhnliches Thema
Beschreibung Der folgende Beitrag besteht im Wesentlichen aus der vollständigen Wiedergabe eines Gesprächs über schwere Schuhe, die der Klientin als Metapher dienen für mögliche Lösungs“schritte“ in ihrem beruflichen Kontext. Obwohl inhaltlich unklar bleibt, wofür genau diese Bild steht bzw. stehen kann, ermöglicht der Text Reflektionen über die Frage, inwieweit es der Beraterin gelingt, durch das Anbieten immer neuer Unterscheidungen zusätzliche Bedeutungen zu erzeugen und gemeinsam mit der Klientin explizite Handlungsoptionen auf der „realen Ebene“ herauszuarbeiten.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2002
Autor Conen, Marie-Luise
Titel Zur Situation systemischer Therapie in Europa
Beschreibung Die Situation der systemischen Therapie und Familientherapie ist innerhalb Europas vor allem dadruch geprägt, dass der systemische Arbeitsansatz immer weiter um sich greift, sich in bereits „eroberten“ Arbeitsfeldern immer mehr behauptet und enormen Zuspruch unter professionellen Helfern findet. Immer wieder wurde mir insbesondere vom nord- und mitteleuropäischen Kollegen berichtet, dass vor allem Studierende bereits ein hohes Interesse an systemischem Denken und Arbeiten zeigen, so das davon auszugehen ist, dass das große Interesse an diesem Arbeitsansatz weiterhin zu einem hohen Zuspruch an Weiterbildungen in diesem Bereich in Europa beiträgt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2002
Autor Hirsch, Helga
Titel Frauen und Kinder -
vergessene Opfer des Krieges
Beschreibung In dem Beitrag wird ein Thema der jüngeren deutschen Geschichte aufgegriffen, das bis vor kurzem in Deutschland wenig bekannt war: Die Internierung von Deutschen in polnischen Lagern zwischen 1944 und 1950. Das Thema unterlag von Seiten der Nachgeborenen einer selbstverordneten Verdrängung, damit sie nicht in Widerspruch zu ihrem politischen Selbstverständnis gerieten - und auch nicht als Verbündete der Vertriebenenverbände gelten. Die Autorin beschreibt kenntnisreich die Entwicklungen zwischen 1944 und 1950 in den ehemaligen deutschen Ostgebieten und heutigem Polen - auch anhand von Einzelschicksalen und weist auf die Notwendigkeit hin, die eigene Trauer in einem größeren politischen Kontext einzuordnen, um als Opfer Empathie auch für andere Opfer zu entwickeln.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2002
Autor Korittko, Alexander
Titel Bilder, von denen wir uns kein Bild machen
Sequentielle Traumatisierung bei Kindern und Jugendlichen durch Krieg und Flucht
Beschreibung Wenn Kinder und Jugendliche durch Kriegs- und Fluchterlebnisse traumatisiert werden, leiden sie auch noch Jahre später unter erheblichen Stressbelastungen. Es wird anhand von Fallbeispielen aus dem Zweiten Weltkrieg und dem Bosnien-Krieg beschrieben, wie bei einer solchen sequentiellen Traumatisierung unverarbeitete Erinnerungsbruchstücke dazu führen können, dass die schrecklichen Erlebnisse jederzeit als aktuell gegenwärtig wachgerufen werden. Die Darstellung einer Therapie mit einem Jugendlichen aus Bosnien gibt einen Einblick in angemessene Hilfeformen für Betroffene.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2003
Autor Jungmann, Joachim
Titel Interdisziplinäre Kooperation - Wie erreichbar ist das Ziel?
Beschreibung Es wird über zwei Modellprojekte an drei Projektstandorten berichtet, in denen verbindliche Formen interdisziplinärer Kooperation zwischen Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Jugendhilfe, Schule, Kinder- und Jugendärztlichem Dienst und Sozialhilfe erprobt wurden. Die Ergebnisse belegen die Effektivität der entwickelten Arbeitsinstrumente und Vorgehensweisen. Probleme und Bestimmungsstücke qualifizierten Kooperation werden erörtert.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2003
Autor Hilbig, Susanne
Titel Verderben viele Köche den Brei?
Einige Überlegungen zu Nutzen Systemischer annahmen in Kooperationsprozessen
Beschreibung Kindheit hat in den letzten 20 Jahren parallel zu der Abnahme der Geburtenrate in Deutschland einen dramatischen Werte- und Bedeutungswandel erfahren. Einerseits wird uns Deutschen zunehmend Kinderfeindlichkeit vorgeworfen, auf der anderen Seite (oder gerade deswegen?) gab es nie mehr unterstützende Angebote für Kinder und Jugendliche und ihre Familien als in dieser Zeit. Mit der Zunahme von Hilfen für belastete Familien steigt die Notwendigkeit einer gut durchdachten Kooperation der Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Aus Sicht der systemischen Therapeutin und Supervisorin, die in verschiedenen Bereichen der Kinder- und Jugenhilfe tätig ist - sowohl in Fachbereichen des Jugendamtes als auch in Einrichtungen der ambulaten, sowie stationären Jugendhilfe - erlebe ich gelegentlich unstrukturiertes, eher konkurrenz- als kompetenzförderliches Miteinander; oder Gegeneinander, sowie häufig ungeklärte Verantwortlichkeiten. Die Folge daraus ist, dass Ressourcen nicht genutzt werden, die Motivation der Mitarbeiter Tiefpunkte erreicht und Klienten orientierungslos bleiben. Es stellt sich die Frage, wie unterschiedliche Berufsgruppen unterschiedlicher Herkunft mit unterschiedlichen Sprachkulturen sich selbst in die Lage versetzen können im Sinne des Klientenwohls miteinander zu kooperieren?
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2003
Autor Pisarsky, Bodo Christian
Titel Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) oder über die Nützlichkeit eines therapeutischen Konstukts
Beschreibung Diagnosen als Konstrukte können bei der Suche nach Lösungswegen und einer wirksamen Therapie hilfreich sein. Das Konstrukt der ADHS als Störung des bio-psycho-sozialen Kontextes ermöglicht die Suche nach Ursachen und einer angemessenen Behandlung auch ohne den erhobenen Zeigefinger. Eine sorgfältige medizinische Diagnostik gehört genau so unverzichtbar wie die systemische Perspektive zu den wichtigsten Arbeitsinstrumenten. Eine systemische, interaktionelle und integrative Sichtweise kann bei der Lösungsfindung wichtige Erkenntnisse liefern und therapeutische Wege bahnen. Die von uns bevorzugte therapeutische Grundhaltung kann als dialogischer Konstruktionsprozess und beziehungsengagiertes Reflektieren beschrieben werden.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2003
Autor Pisarsky, Bodo Christian
Titel Tendenzen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie in der Bundesrepublik Deutschland
Beschreibung Der Prozess der Entwicklung der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie als Fachgebiet der Medizin in der Bundesrepublik Deutschland wird nachgezeichnet. Die Aufgaben des Fachgebiets werden definiert und die Möglichkeiten der ambulanten und stationären Behandlung dargestellt. Der Stellenwert des systemischen Ansatzes sowie die für das Fachgebiet wichtige Tendenzen werden erörtert.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2003
Autor Spitczok von Brisinski, Ingo
Titel Systemische und lösungsorientierte Ansätze in der Psychopharmakotherapie des Kindes- und Jugendalters
Beschreibung In der Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters haben sich systemische und lösungsorientierte Ansätze bewährt und weite Verbreitung gefunden. Die vorliegende Arbeit stellt Möglichkeiten zur Nutzbarmachung konstruktivistisch-systemischer und lösungsorientierter Konzepte in der praktischen therapeutischen Arbeit mit Psychopharmaka vor.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2003
Autor Roderburg, Sylvia
Titel Sprache und Wirklichkeit im kollaborativen Ansatz
Ein Interview mit Harlene Anderson
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2003
Autor Göbel, Mathias
Titel Kooperationskontext: Kinder- und Jugendpsychiatrie & öffentliche Kinder- und Jugendhilfe
Beschreibung Kinder, Jugendliche und deren Familien befinden sich mit ihren Sorgen und Problemen häufig zwischen den Systemen. Zwischen der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe und der Kinder- und Jugendpsychiatrie ist die Schnittmenge besonders groß. Gerade dies erfordert in der alltäglichen Berufspraxis ein kooperatives Miteinander dieser beiden Hilfssysteme und geeignete Verbindungsstücke oder Übersetzungshilfen, um Kooperation zu ermöglichen. In diesem Artikel soll anhand von je einer Falldokumentation die Arbeit in beiden Arbeitsbereichen unter der Fragestellung „Wie lässt sich eine gute Kooperationsbeziehung herstellen und welche Voraussetzungen benötigen wir hierzu?“ reflektiert werden. Am Ende soll eine Ideensammlung stehen, die es ermöglichen soll, in Zukunft im Sinne unserer Klienten und Patienten kooperative Arbeitsbeziehungen ein zu gehen bzw. die Kooperationsbeziehung im Prozess unter den verschiedenen Kontextbedingungen zu reflektieren.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2003
Autor Epstein, Eugene
Titel Social Construction und Materiality
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2003
Autor Lotze, Michael
Titel Multimodale Systemische Therapie mit einem “Hansdampf in allen Klassenzimmern”
Beschreibung Die folgende Falldokumentation beschreibt den Verlauf einer Systemischen Behandlung und Beratung eines zwölfjährigen Jungen mit der Diagnose „hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens“ - eine Kombination aus Familiengesprächen, Kooperationsgesprächen mit der örtlichen Erziehungsberatungsstelle und der zuständigen Schule, Mototherapie und einer Pharmakotherapie. Beschrieben wird die sukzessive und interinstitutionelle Konstraktion einer vorläufigen Therapiehypothese und -planung. Die Schlüsselwörter dieses Artikels lauten Kunden- und Ressourcenorientierung und Kooperation. Systemische Therapie hat sich als besonders geeignetes Verfahren auch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie etabliert. Dies hat mehrere Gründe, unter anderem die Tatsache, dass sich die Systemische Therapie nicht nur an das Individuum (den identifizierten Patienten), sondern in flexibler Weise auch an andere Familienmitglieder und Bezugs- und Ressourcenpersonen wendet und zudem relativ geringe Anforderungen an die Therapiefähigkeit (z.B. Kommunikations- und Reflexionskompetenzen) des (jungen) Patienten stellt (Schiepek, 1999, S. 349).
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2003
Autor Bonney, Helmut
Titel Familientherapeutische Praxis mit Kindern und Jugendlichen
Beschreibung Dieser Aufsatz beleuchtet die Bedeutung der aktuellen neurobiologischen Forschung für die Konzeption systemischer Praxis mit Kindern und Jugendlichen und referiert Erfahrungen mit behandlungstechnischen Modalitäten einer familientherapeutischen Arbeit, die daran teilnehmenden jungen Familienmitgliedern gerecht werden will. Integriert wird mit Blick auf kulturgeschichtliche Zusammenhänge ein Exkurs über das ADHS-Konstrukt, das mit zunehmendem Bedeutungsanspruch einem Reduktionismus Vorschub leistet, der dem Anliegen systemischer Arbeit entgegensteht, Problemlösungen mit der für nützlich gehaltenen und individuellen Differenzierung und Bemühung um Erfindungsgeist zu erarbeiten.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2003
Autor Voß, Reinhard
Titel Bitte hilf mir nicht, es geht mir schon schlecht genug!
Den Beitrag der Psychotherapie für die Schul- und Unterrichtswirklichkeit konstruktiv gestalten.
Beschreibung Die Ereignisse in Erfurt haben wieder einmal eindringlich unterstrichen, dass unter anderen die traditionelle Beziehungsebene zwischen Psychotherapie und Schule neu erfunden werden muss. Auf diesem Weg sind zunächst traditionelle Missverständnisse und beziehungshemmende Einflüsse zu berücksichtigen. Zugleich eröffnen sich Konturen einer gelingenden Kooperation und auch Chancen, die vor dem Hintergrund eines systemischen Leitkonzeptes der Psychotherapie und der Schule Erfolge im Handeln ermöglichen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2003
Autor Gergen, Kenneth
Titel Transformativer Dialog
Beschreibung Abgeleitet von einer sozialkonstruktionistischen theoretischen Orientierung und einer Reihe kongenialer Praxisformen, schlagen wir das Konzept des transformativen Dialogs vor. Dieser betont relationale Verantwortung, Selbstausdruck, Bestätigung, Koordination, Reflexivität und die Kokreation neuer Wirklichkeiten. Wir sehen Gesprächsbeiträge, die diese Ziele erreichen, als sehr viel versprechend an. In dem folgenden Artikel versuchen wir jedoch nicht, diese als anzuwendende beste Lösungen in Konfliktsituationen vorzuschlagen. Statt ein stringentes Regelwerk für das Verhandeln unvereinbarer Wirklichkeiten vorzuschlagen, stellen die Ausführungen eher einen Versuch dar, ein möglichst nützliches Vokabular zu hervorzubringen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2003
Autor Roderburg, Sylvia
Titel Soziale Konstruktionen:
ein Modell therapeutischer kommunikation
Beschreibung Zu Beginn dieses Artikels werden gängige Kommunikationsmodelle beschrieben und analysiert. In einem zweiten Teil stellt die Autorin die Grundlagen des sozialen Konstruktionismus mit Bezug auf ein Modell therapeutischer Kommunikation dar, das im dritten Teil ausgearbeitet wird. Zum Schluss werden aus diesen Überlegungen Konsequenzen für therapeutisches Arbeiten gezogen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2003
Autor Roderburg, Sylvia
Titel Soziale Konstruktion und Materialität:
die Grenzen der Indetermination in therapeutischen Settings
Beschreibung In seinem Artikel „Soziale Konstruktion und Meterialität: die Grenzen der Unbestimmtheit in therapeutischen Settings erklärt John Lannamann, sein Anliegen sei die Aussöhnung des sozialen Konstruktionismus mit einer materialistischen Sichtweise. Er begründet dieses Anliegen mit seiner persönlichen Erfahrung in seiner Familie - eine Geschichte, die - als ich sie zum ersten Mal las - mich sehr berührte und mir gleichzeitig die Not eines mystifizierten Kindes (vgl. Simon/Stirlin 1984) sehr deutlich vor Augen führte. Mein Interesse an der Postition von Materialität im sozialkonstruktionistischen Diskurs und die Tatsache, dass ich Gelegenheit hatte, John Lannamann als Kollegen und Menschen schätzen zu lernen, führte zu meiner Entscheidung, den vorliegenden Artikel zu übersetzen und zu kommentieren. Die Frage, ob ihm diese Aussöhnung gelingt, soll auch daher im Zentrum meines Kommentars stehen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2004
Autor Wienands, Andreas
Titel Zur Verwendung der systemischen Familienskulptur in der Arbeitsweise von Peggy Papp, Virginia Satir sowie Fred und Bunny Duhl
Beschreibung Die systemische Familienskulptur ist in den späten neunziger Jahren durch das sogenannte Familienstellen nach Bert Hellinger sehr populär geworden. entscheidend ist jedoch, daß die Verwendung der systemischen Familienskulptur innerhalb der systemischen Therapie und Beratung wenig mit der Methode des Familienstellens nach Bert Hellinger gemein hat. Im Familienstellen werden Lösungen durch einen wissenden Therapeuten gestellt. In der systemischen Familienskulptur dagegen werden Lösungen gemeinsam mit den Klienten entwickelt, insbesondere anhand ihrer Ressourcen. ein, wie mir scheint, bedeutsamer Unterschied, den ich im Folgenden durch die Darstellung der Vorgehensweise der begründer dieser Arbeitsweise Virginia Satir, Peggy Papp sowie Fred und bunny Duhl verständlich machen möchte.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2004
Autor Hargens, Jürgen
Titel Ziele und was so alles noch dazu kommt ...
Einige Anmerkungen und Gedanken zum Prozess des Ziele (er-)Finden
Beschreibung Ziele sind wesentliche Orientierungen im beraterisch-therapeutischen Prozess. in diesen Reflexionen werden einige Überlegungen angestellt, wie Ziele auch begriffen werden und wie sie sich im Laufe des Prozesses ändern können. therapeutisch-beraterisches Handeln zeichnet sich danach eben nicht allein durch das Erarbeiten von Ziele aus, sondern läßt sich als Arbeit an Zielen begreifen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2004
Autor Schmid, Bernd
Titel Wirklichkeitskonstuktive Traumarbeit
Beschreibung Anhand eines Beispiels wird zunächst die Arbeit mit Träumen im Kontext von Beratung dargestellt. Hierbei wird Traumarbeit auch als ein Medium für kulturorientierte Kommunikation, die auf viele Ebenen Sinn macht, begriffen. Im Umgang mit dem Traum als Wirklichkeitsinszenierung werden verschiedene Möglichkeiten der Bedeutungsanreicherung im Traumdialog unterschieden, wobei mit der Metapher des Theaters gearbeitet wird. Danach wird ein Modell für die Architektur von Traumwirklichkeiten vorgestellt. Mit diesem werden die Ebenen des schöpferischen Traumdialogs und die Wirklichkeitsphären, auf die sie sich beziehen können, differenziert. Schließlich werden Wirkungen der Traumarbeit und ihr Stellenwert in die Qualifizierung von Professionellen erörtert.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2004
Autor Roth, Karin
Titel Lois Shawver über Sprachspiel, Paralogie und Transvaluation
Beschreibung Was hat postmoderne Therapie und Beratung mit abgerichteten Hunden zu tun und mit Verhexung? Mit dem Aushalten von Paradoxa. Mit Widerstreit. Wie spielt sich ein Spiel ohne AutorIn? Was meint Legitimierung des Wissens durch Paralogie? Was ist der Unterschied zwischen postmodernem miteinander Sprechen und Zuhören, um zu sprechen? Und was hat das alles mit (Miss)verstehen zu tun? In diesem Seminarbericht werden zuerst die theoretischen Grundlagen der Transvaluation nach Lois Shawer vorgestellt. Danach wird anhand von Beispielen das Modell selbst präsentiert. Unter anderem Derridas difference aufgreifend ist Transvaluation ein Modell, das es Menschen ermöglichen kann, paralysierende Sprachspiele zu verfassen und Halt zu finden in der Haltlosigkeit. Die Lois Shawvers Denken immanente Wertschätzung der Vielstimmigkeit und die ihrem Modell implizite Entfesselung derselben, ist ein Beitrag zu versöhnender Verständigung im Umgang mit Widerstreit.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2004
Autor Wolf, Ferdinand
Titel Lösungen
eine Reflexion über Ideen, Handlungsspielräume, Theoriebestätigung, glückliche Illusionen und/oder nur Selbsterkenntnis
Beschreibung Die Autoren beschreiben ihre persönliche Auseinandersetzung mit dem Begriff Lösung in Therapien. Sie diskutieren dabei die Möglichkeiten, den Lösungsbegriff mit den Aufträgen und Zielen der KlientInnen und auch den Identitäten der Therapeutinnen und deren Erfolgskriterien in Einklang zu bringen. Dementsprechend wird auf der einen Seite der Lösungsbegriff unter dem Aspekt einer Dekonstruktion von Bedeutungen und Narrativen vor dem Hintergrund eines Oszillierens zwischen den Polen Sicherheit und Geborgenheit betrachtet. auf der anderen Seite glauben die Autoren bei der Frage des Zusammenhangs von Lösungsvorstellungen und -begrifflichkeiten mit der Validierung spezifischer theoretischer Modellvorstellungen enge Verbindungen zu Gedanken des deutschen Philosophen Hans Blumenberg zu erkennen und versuchen dabei vor allem eine Relevanz der Begriffe Selbstverständnis und Selbsterkenntnis in Rahmen dieserDiskussion zu hinterfragen. Zwei Falldarstellungen sollen ein anschauliches Bild darüber geben, wie diese Lösungs-Reflexionen Eingang in die konkrete Arbeit der Autoren gefunden haben.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2004
Autor Vogt, Manfred
Titel Gedanken und Gefühle in der systemöisch-lösungsorientierten Arbeit mit Jugendlichen
Teile-Arbeit und die Methode des Externalisieren
Beschreibung Das systemische Konzept des Externalisierens wird mit dem Modell der Teilearbeit aus der Hymotherapie zusammengeführt und für eine ressourceorientierte Praxis mit Jugendlichen genutzt. Konzeptionelle Grundlage ist das PELZ-Modell, das die Basis systemisch-narrativen und systemisch-lösungsorientierten Vorgehens für die Praxis verbindet. Zwei Fallbeispiele dokumentieren die Therapie mit Jugendlichen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2004
Autor Mehta, Gerda
Titel Systemische Therapie.
Kulturelle Unterschiede?
Ein Gespräch mit einer internationalen Trainerin
Beschreibung In einem Gespräch mit einer international tätigen Trainerin werden Aspekte thematisiert, die die Übertragbarkeit therapie-theoretischer Konzepte in unterschiedliche soziokulturelle Kontexte betreffen. Die persönlichen Erfahrungen geben einen Eindruck vom Zusammenspiel inhaltlicher und haltungsbezogener Aspekte, die Wechselseitigkeit von Theorie und Praxis und die Notwendigkeit eines „respektvollen Dialogs“. Auch die poitischen Implikationen systemischer Therapie werden bedacht.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2004
Autor von Ploetz, Klaus
Titel Sucht und Erwartung
Beschreibung Sucht und Erwartung stellen im Verständnis der Abhängigkeitskrankungen wichtige Ergängzungen füreinander her. Erwartung scheint von seiner Kommunikationsrichtung her als ein Zukunftsaspekt von Sinn entwickelt zu sein. Es erscheint sinnvoll in der Therapie der Abhängigkeitserkrankungen selber Erwartunshorizonte zu gestalten, die kontextartig diese anderen erwartungsartigen Kommunikationsformen aufgreifen und erwartungssichere und enttäuschungsrobustere Kommunikationsformate entwickeln.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2004
Autor Hess, Rene
Titel Streiflichter systemischer Arbeit mit (weiblichen) Jugendlichen
Beschreibung Der Beitrag beginnt mit der Darstellung einiger Grundannahmen des systemischen Ansatzes. Probleme müssen um sozial existent zu werden als solche wahrgenommen und definiert werden. Ist dies geschehen, lassen Problemlösungsversuche nicht lange auf sich warten. Der Autor beschreibt einige Lösungsversuche, welche die Problematik stabilisieren bzw. intensivieren. Besondere Beachtung in der Arbeit mit Jugendlichen kommt der Klärung der Anliegen und dem Aushandeln der Auftragslage zu. Am Auftrag orientiert sich der Beratungsprozess (Fragen, Interventionen, Settinggestaltung) und dessen Evaluation. Schließlich werden einige therapeutische Fallen beschrieben, die in der Arbeit mit jugendlichen Klientinnen und ihrem sozialen Kontext nicht selten anzutreffen sind.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2004
Autor Herrero de Vega, Margarita
Titel Lösungsorientierte Selbstwertgefühl-Gruppen
Beschreibung Die lösungsorientierten Selbstwertgefühl-Gruppen werden vorgestellt. Eine Prozedur, in der eine Gruppe von 6 bis 10 Teilnehmeern unter der Leitung von zwei lösungsorientierten TherapuetInnen an ihrem Selbstwertgefühl arbeitet. Die Logik des Programms, die Struktur der Sitzungen und ihr Inhalt werden beschrieben. Wir kommentieren auch unsere Eindrücke nach den ersten Anwendungen und beschreiben die nächsten Schritte in der Entwicklung und Verfeinerung des Programms.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2004
Autor Eder, Lothar
Titel Die Innenwelt der Außenwelt der Innenwelt
Beschreibung Der Beitrag versucht, die Entsprechungen zweier in der Zielrichtung zunächst sehr unterschiedlicher Bereiche von Beratung herauszuarbeiten: der Arbeit mit der inneren (psychischen) Organisation und der Organisationsberatung. Die geschieht anhand der Konzepte von Wertschätzung, Polyphonie und Dialogisieren. Die Arbeit mit der inneren Vielstimmigkeit wird modellhaft entworfen und vermittels einer psychosomatischen Falldarstellung praxisbezogen erläutert.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2004
Autor Keil, Esther-Maria
Titel Herausforderung ADHS: ein lösungsorientiertes Therapiekonzept für Kind und System
Beschreibung Das Therapiekonzept SMILE (SystemischMultimodalIntegrativLsungsorientiertEntlastend) bieten in verschiedenen Modulen Unterstützung für Kinder und Eltern zur Steuerung von Aufmerksamkeit, Aktivität, Impulsivität, Selbstorganisation, sozialer Integration u.a.m. an. ADHS (AufmeerksamkeitsDefizit/Hyperaktivitäts-Störung) mit allen möglichenBegleiterscheinungen wird in seinen familiendynamischen Auswirkungen systeisch-lösungsorientiert betrachtet und auf der Handlungsebene mit vielen Methoden der Kreativen Kindertherapie und er kognitiven und integrativen Therapie modifiziert. SMILE hilft, Kind und Familie zu entlasten und gemeinsame Visionen zu entwickeln sowie die Aufmerksamkeit der Kinder in zentralen Bereichen zu verbessern und die Aufmerksamkeit der Eltern auf die Stärken und Ressourcen ihrer Kinder zu richten. Die Polarisierung des ADHS in der öffentlichen Debatte als neurobiologisches Problem einersetis und als Folge ungeeigneter Erziehungsmethoden andererseits hat zur Verunsicherung von Eltern beigetragen, die angsichts der widersprüchlichen Ratschläge kaum zu einer klaren Erziehungshaltung finden konnten. Deshalb setzt SMILE zunächst auf Entlastung und dann Neu-Entdeckung der elterlichen Erziehungskompetenz. Es geht für Kinder und Eltern darum, die Disposition ADHS besser zu managen und so ein befriedigendes sozial integriertes Leben zu führen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2004
Autor Gehart, Diane
Titel Buddhistische Philosophie und postmoderne Praxis:
Achtsamkeit in der Therapie
Beschreibung Dieser Artikel untersucht die Parallelen zwischen Buddhismus und postmodernen Theorien der Familientherapie. Er stellt das Potenzial buddhistischer Ideen heraus, um aktuelle Praxisformen zu erweitern und wieder zu beleben. Zuerst werden sechs buddhistische Konzepte - Leerheit, wechselseitige Abhängigkeit (Interdependez), Unbeständigkeit, Nicht-Selbst, Nicht-Wissen und Mitgefühl - im Kontext postmoderner Therapieen diskutiert - einschließlich lösungsorientierter, narrativer und kollaborativer Ansätze. Anschließend wird die buddhistische Sichtweise von Leiden, seinen Ursprüngen und seiner Überwindung unterschieden von postmodernen Annahmen. Schließlich werden die Implikationen für Praxis und Ausbildung skizziert. Dabei wird besonders hervorgehoben, wie buddhistische Philosophie in einzigartiger Weise aktuelle postmoderne Praxisformen mit Hilfe der Konzepte von Achtsamkeit und Mitgefühl vervollständigt, indem sie sowohl zum Verständnis als auch zur Minderung menschlichen Leidens führt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2004
Autor Mücke, Klaus
Titel Das Vergleichsverbot und Die apotheose des Nationalsozialsmus:
Zwei politisch nicht korrekte Vergleiche
Beschreibung Der Artikel weist auf die problematischen Implikationen und Auswirkungen hin, die das - zumindest in der Bundesrepublik Deutschland fast allgemein akzeptierte und geforderte - Verbot des Vergleichs aktueller gesellschaftlich mit nationalsozialistischen Sachverhalten, Haltungen bzw. Verhaltensweisen zur Folge hat. Anhand zweier - aufgrund dieses Vergleichsverbots - politisch nicht korrekter Beispiele bzw. Vergleiche aus den Bereichen Psychotherapie und Politik, versucht der Autor den Nationalsozialismus zu nutzen, um von ihnen not-wendige Lehren zu ziehen, denn nur wenn man aus der Geschichte lernt, braucht sie sich nicht zu wiederholen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2004
Autor Moser, Christian
Titel Gesellschaftliche Aspekte psychiatrischer Diagnostik am Beispiel standardisierter Erhebeungsprozeduren
Beschreibung Der psychiatrische Krankheitsbegriff ist nicht mehr vergleichbar mit einer Diagnose in des somatische Medizin. Diese hat Bedeutung für die gesellschaftliche Stellung psychiatrisch Erkrankter und für therapeutische Beziehungsgestaltungen. Alle Überlegungen naturwissenschaftlicher Faktizität finden hier ihre Grenzen. Die Psychiatrie sollte dieser Tatsache Rechnung tragen, mehr darüber reden und Konzepte entwickeln, um die Folgen defizitärer Krankheitsbeschreibungen zu begrenzen. Auch wenn in dieser Arbeit der Krankheitsbegriff und standardisierte Erhebungsprozeduren kritisch betrachtet werden, führt derzeit kein Weg daran vorbei. anhand einiger Vorschläge (Verweben diagnostischer Fragen, Aufweichung des Krankheitsbegriffes, Rollenverständnis) wird aufgezeigt, wie diese Widersprüchlichkeit im täglichen psychiatrischen Alltag gemeistert werden könnte.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2004
Autor Nelle, Agnes-Christine
Titel Von der Wahlfreiheit zur Nachhaltigkeit
Das Bremer Modell der ambulanten Suchttherapie
Beschreibung Der Artikel beschreibt das lösungsorientierte und auf Wahlfreiheit basierende Bremer Modell der ambulanten Suchttherapie. Die theoretischen Grundlagen werden erläutert, die Praxis anhand von zwei Fallbeispielen veranschaulicht. Die Erfahrungen mit dem Bremer Modell legen ein Umdenken in der an Abstinenz orientierten Suchttherapie nahe: durch die Wahlmöglichkeit der Lösungswege Abstinenz oder Kontrolliertes Trinken wird nachhaltiger Abstinenz erreicht, als wenn Abstinenz vorgeschrieben ist: Kontrolliertes Trinken ist als dauerhafte Lösung möglich: viele Klienten, die zunächst Kontrolliertes Trinken wählen, entscheiden sich schließlich für die Abstinenz, wenn die Ziele fokussiert werden, die sie durch ihr verändertes Trinkverhalten erreichen wollen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2005
Autor Leriche, Patrick
Titel Der vernachlässigte Weg
Warum Menschen in Organisationen eine neue Art des Redens finden müssen
Beschreibung Zu Beginn dieses Artikels wird das Phänomen der Organisation aus der narrativen Perspektive beschrieben. In einem zweiten Teil stellt der Autor die Grundlagen des sozialen Konstruktionismus mit Bezug auf die Kommunikation in Organisationen dar. Zum Schluss werden aus diesen Überlegungen Konsequenzen für die Beratung und das Management von Organisationen gezogen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2005
Autor Caby, Andrea und Filip
Titel Ressourcen- und lösungsorientierte Sprache im tagesklinischen Setting am Beispiel von Reflektierender Gruppentherapie
Beschreibung Am Beispiel einer Wochenabschlussrunde in der Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Marienkrankenhaus in Papendorf-Aschendorf wird die Anwendung von lösungs- und ressourcenorientierter Sprache innerhalb einer Reflektierenden Gruppentherapie demonstriert. Dabei wird sowohl der reguläre Ablauf dieser so genannten Komplimente-Runde wie auch die zum Therapieabschluß installierte Elternteilnahme vorgestellt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2005
Autor Asen, Eia
Titel Von Multi-Institutionen-Familien zur Selbsthilfe
Beschreibung Multi-Institutionen-Familien sind meist Multiproblemfamilien, die oft als hilf- und hoffnungslos angesehen werden. Der Kontext der Multifamilientherapie ermöglicht es diesen Familien und ihren oft schwert symptomatischen Mitgliedern, sich mit anderen Familien auszutauschen, ihre eigenen Ressourcen und Kompetenzen zu entwickeln und hilf-reich statt hilf-los zu sein. Das bedeutet, daß die systemischen Experten sich vor allem als Katalysatoren verstehen müssen, so daß ein Prozess der Selbsthilfe in die Wege geleitet wird und die Rollen der vielen Institutionen im Leben dieser Familien allmählich überflüssig werden.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2005
Autor Keller, Thomas
Titel Der universelle bio-psycho-soziale Diamant
Beschreibung Kommentar zum Artikel Positives Altern und die Beziehungsmatrix von Mary und Ken Gergen
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2005
Autor Behme-Matthiessen, Ulrike
Titel Themenorientierte Eltern-Kind-Gruppen-Therapie (TEK)
Beschreibung Dieser Artikel gibt einen Einblick in die theoretischen Grundlagen und die praktische Umsetzung von themenorientierten Eltern-Kind-Gruppentherapie (TEK). Er beschreibt das Zusammenspiel systemischen und transaktionsanalytischen Denkens und Arbietens in regelmäßig stattfindenden Gruppen mit mehreren Familien. In diesen Gruppen werden Themen der Bereiche Familie und Identität, Stärken und Ressourcen, Vergangenheit und Zukunft, Kontakt und Kooperation und Abschied und Neuanfang gestalterisch bearbeitet. Im Anschluß findet eine Relexion im Elternkreis statt, bei der das Selbsthilfepotential der Eltern und ihrer Kompetenz zur Lösungsfindung im Vordergrund stehen. TEK verbindet einen erlebnisorientierten Ansatz mit der Vermittlung von Handlungsstrategie, setzt dabei am Selbsthilfegedanken an und fördert so das Zutrauen der Familien in die eigenen Möglichkeiten.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2005
Autor Hess, Rene
Titel Anregungen für die systemische Arbeit mit Paaren
Beschreibung Dem Artikel liegt der Grundgedanke des Wechselspiels zwischen Individuum und (sozialer bzw. materieller) Welt zu Grunde. Nach einem kurzen Ausblick in das Zusammenspiel von gesellschaftlichem Wandel und Paarbeziehung werden Anregungen zur Gestaltung des therapeutischen Systems und zur Fokussierung auf verscheidene Systemebenen (Individuum, Paar, erweiterter Kontext) erörtert. Es folgen Erläuterungen zur Problemwahrnehmung, -aufrechterhaltung und -veränderung sowie die exemplarische Darstellung weitverbreiteter problematischer Muster in Paarbeziehungen, die in der Praxis der Paartherapie anzutreffen sind.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2005
Autor Küttner, Enno
Titel Das Wolverhampton City Modell einer gemeindenahen systemisch orientierten kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung
Beschreibung Einer Kurzbeschreibung des historischen und politischen Hintergrunds der kinder- und jugendpsychiatrischen Dienste im Zusammenhang neuer Entwicklungen aller Dienste und Einrichtungen für Kinder und Jugendliche folgt die Darstellung des Wolverhampton City Modells der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung. Die Beschreibung von vier Team geschieht sowohl von einer organisatorischen als auch von einer klinischen Perspektive. Fallbeispiele veranschaulichen, daß die Versorgung hauptsächlich in der Gemeinde stattfindet und selbs psychiatrische Krisenpatienten ambulant behandelt werden. Dies geschieht so aus verschiedenen Gründen: Erstens gibt es nur wenige kinder- und jugendpsychiatrische Betten in den West Midlands. Zweitens hat diese Versorfgungsrealität dazu geführt, in allen Krisenfällen systematisch nach Stärken und Unterstützungsmöglichkeiten innerhalb der Familie und des sozialen Netzwerks des Klienten zu suchen. Individuelle professionelle Unterstützungssysteme und Behandlungspläne mit verteilten Verantwortlichkeiten werden entwickelt unter Einbeziehung des Jugendlichen und ihrer Familien. Am Ende des Artikels reflektiert der Autor über weitere bevorstehende Veränderungen und Herausforderungen der kinder- und jugendpsychiatrischen Dienste in England.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2005
Autor Vogt, Manfred
Titel Das Konzept der Forschungsprogramme als Metakonzept für systemische Forschung und zukünftige Entwicklung.
Beschreibung Aktuelle Diskussionen innerhalb des Feldes systemischer Therapie über das Systemische verschiedener Verfahren veranlassen den Autor, sich der Präzisierung systemischer Therapieentwicklung und Forschung zu widmen. Dazu wird das Metakonzept der Forschungsprogramme von Theo Herrmann vorgestellt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2005
Autor Kron-Klees, Friedhelm
Titel Systemische Therapie und Ethik
Beschreibung In diesem Beitrag wird das Thema auf zwei Ebenen abgehandelt. Auf der einen Ebene werden Gedanken darüber entwickelt, dass Ethik systemischer Therapie grundsätzlich immanent ist. Auf einer anderen Ebene werden daraus Konsequenzen für die Ethik der Auseinandersetzung mit anderen therapeutischen Schulen (hierfür der Aufstellungsarbeit von Bert Hellinger) abgeleitet. Als Zwischenebene ist eine Abgrenzung der Arbeit Bert Hellingeers vom systemischen Therapieverständnis eingeschoben.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2005
Autor Lehr, Ursula
Titel Alterskultur - ein Phänomen unserer Zeit?
Beschreibung Dem Versuch einer Klärung des Begriffs der Alterskultur folgt eine Betrachtung von Altersbildern in unserer Gesellschaft. Dem überwiegend negativ getöntem Altersbild unserer Gesellschaft widersprechen Ergebniss empirischer Forschung, welche eine Manningfaltigkeit der Altersbilder und alternsformen hervorheben. Das vorhandene Potenzial des Alterns bedaf zu seiner Manifestattion aber sowohl einer von den Individuen getragenen Kultivierung als auch einer gesellschaftlich-kulturell organisierten Begünstigung. Eine auswahl von Beiträgen alter Menschen zu unserer Kultur bieten Beispiele für eine hohe Kompetenz im Alter, deren Förderung bisher aber eher behindert als realisiert wird.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2005
Autor Deissler, Klaus
Titel Ethik, Ethiken - völlig losgelöst?
Bruchstücke ethischer Fragen in kollaborativen Beratungs- und Therapiekontexten
Beschreibung Jenseits der großen ethischen Themen, die sich mit z.B. Universalfragen der Menschenrechte, Religions- oder Meinunsfreiheit auseinandersetzen und damit den großen Erzählungen ähneln, beschäftigen sich Berater und Therapeutien mit Fragestellungen, die sich durch spezifische Aufgabenstellungen kontextualisieren lassen. Somit werden besondere Bedeutungszusammenhänge hergestellt, die sich häufig nur aus den jeweiligen Kontexten heraus verstehen und einschätzen lassen und sich teilweise den großen Fragen einer universellen Ethik entziehen. Berater und Therapeuten sind damit kontextuellen ethischen Fragen unterworfen, die in ihren spezifischen Bedingsgefügen eher einzigartig oder einmalig sind. Daraus entsteht die Folgerung, dass man in diesen Zusammenhängen eher von Ethiken oder ethischen Diskursen (Plural) als von einer einzigen großen überbauartigen Universalethik sprechen sollte. Aus diesen Überlegungen ergeben sich praktische Konsequenzen, die bei der Zusammenarbeit bei Beratungs- und Therapieaufträgen relevant sind.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2005
Autor Friedrich-Hett, Thomas
Titel Positives Altern - Betrachtungen aus der klinischen Praxis
Beschreibung Weit verbreitete negative Altersbilder scheinen im Sinne einer sich selbst erfülllten Prophezeiung Fähigkeitsverluste zu begünstigen und ältere Menschen an der Entwicklung ihrer Potentiale zu behindern. Die existierende Unterversorgung Älterer im psychotherapeutischen Versorgungsbereich scheint u.a. darin begründet, dass Therapeuten die unangemessenen gesellschaftlichen Altersmythen übernehmen, und ältere Menschen entgegen wissenschaftlichen Befunden für unterhapiebar halten. Anhand von Erfahrungen des Autors in der psychotherapeutischen Arbeit mit über 50jährigen Menschen in einer spezialisierten Tagesklinik sollen aus einer systemischen Perspektive wichtige Bestandteile für eine erfolgreiche Behandlung älterer Menschen reflektiert werden. Psychotherapeuten könnten und sollten bei der Verwiklichung positiverer Altersbilder Beiträge leisten. Systemische Therapie kann hierzu wichtige Haltungen und Methoden anbieten.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2005
Autor Hildenbrand, Bruno
Titel Zumutbarkeit als zentrale Kategorie therapeutischen Handelns
Beschreibung Ethisches Handeln in der Therapie bezieht sich darauf, die widersprüchliche Einheit von Autonomie und Heteronomie bei Patienten- und Klientensystemen fallspezifisch herauszuarbeiten und gemeinsam mit diesen zu erkunden, welche fallspezifische Autonomiespielräume jeweils zumutbar zu realisieren sind.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2005
Autor Hargens, Jürgen
Titel Eine Geschichte
Musikhalle - Musikhölle
Beschreibung
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2005
Autor Scholz, Michael
Titel Was können systemische Familientageskliniken in der Kinder- und Jugendpsychiatrie leisten?
Beschreibung Es wird über die Einrichtung einer Familientagesklinik für emotional und sozial gestörte Kinder in Anlehnung an den Marlborough Family Service in London und über den originären Aufbau einer Familientagesklinik für anorektische Kinder und Jugendliche an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Dresden berichtet. Die Schwierigkeiten mit den notwendigen Rollenveränderungen aller Mitarbeiter, mit den Krankenkassen im Hinblick auf eine angemessene Finanzierung und Ergebnisse werden dargestellt. Daraus werden Überlegungen abgeleitet, wie systemisches Arbeiten auf traditionelle Stationen integriert werden kann und welche Möglichkeiten sich in der Behandlung schwieriger Krankheitsbilder im Kindes- und Jugendalter ergeben.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2005
Autor Gergen, Kenneth
Titel Positives Altern und die Beziehungsmatrix
Beschreibung Altern wird oft als eine Phase des Verfalls betrachtet und die Aussicht zu Altern erfüllt viele mit Angst. Die negative Sichtweise des Alterns ist aber eine kulturelle Konstruktion, die aufgehoben werden kann. Altern kann als eine Phase von Berreicherung und unvergleichlichem Wachstum verstanden werden. In diesem Text zeigen wir eine Vielfalt an Ressourcen auf, die zusammen diese Sichtweise verwirklichen können. Wichtige Ressourcen beinhalten unterstützende Beziehungen, Beteiligung an Aktivitäten, das Gefühl des Wohlbefindens und der physischen Gesundheit. Eine Zunahme in einem dieser Bereiche wirkt sich positiv auf alle anderen aus. Am wichtigsten ist abe die Ressource der Beziehungen, da Beziehungen die Quelle zur Konstruktion des Wohlbefindens in allen Bereichen darstellen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2005
Autor Schwertl, Walter
Titel Vertrauen wäre gut, aber Kontrolle können wir besser
Beschreibung Vertrauen wird in zunehmendem Umfang zu Gegenstand von Diskussionen unt theoretischen Abhandlungen. Die Komplexität sozialer Prozesse und die Existenz undurchschaubarer Systeme lässt in Folge der Undurchdringbarkeit keine andere Wahl als Zuversicht und Vertrauen. Für all jene Tätigkeiten, die sich um einen professionellen Gebrauch von Sprache organisieren, dient Vertrauen zur Reduktion von Komplexität. Es wird ein einstweiliger Definitionsversuch vorgenommen, der zwischen Vertrautheit, Zuversicht und Vertrauen differenziert. Die Einordnung in das Konzept kommunikativer Kompetenz verdeutlicht, dass es sich um eine Art Koordinatensystem zur Bewertung von Interaktionsgeschehen handelt. Argumentativ wird dargelegt, dass Zuversicht und Vertrauen für den Aufbau und Erhalt von Beratungsbeziehungen unverzichtbar sind. Es werden verschiedene Haltungen, die Zuversicht oder Vertrauen fördern können, erörtert. Eine Einbindung oder Vereinnahmung für moralische Konnotationen oder ensprechende Zeiterscheinungen wird in Abrede gestellt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2005
Autor Kjellberg, Eva
Titel Reflektierende Prozesse - ein übergreifender Ansatz in einer kinder- und jugendpsychiatrischen Ambulanz
Beschreibung Dargestellt wird die Arbeit in einer kinder- und jugendpsychiatrischen ambulanz im Norden von Schweden, die für alle aufkommenden kinder- und jugendpsychiatrischen Probleme in der Region zuständig ist. In Diagnostik, Therapie und Forschung wird berücksichtigt, daß wir selbst Teil des Geschehens sind und den Kontext beeiflussen. Gemeinsam mit den Patienten entwickeln wir etwas, das für die Patienten und für uns selbst nützlich ist. Dies fördert einen Prozess von der Diagnostik und Behandlung hin zu Entwicklung und Evalution, zu etwas, mit dem unsere Familien und Partner - ebenso wie wir selbst - sehr zufrieden sind.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2005
Autor Mücke, Klaus
Titel Gut und Böse - Sein oder Nicht-Sein
Versuch einer system(theoret)ischen Letztbegründung der Ethik.
Beschreibung Mit Hilfe von system(theoret)ischen Überlegungen wird versucht, allgemeinverbindliche ethische Prinzipien abzuleiten und inhaltlich zu füllen. Dabei wird sich zeigen, dass Werte immer kontextgebunden, also auf ein bestimmtes Referenzsystem angewiesen sind. Mit Hilfe der Unterscheidung zwischen Diesseits und Jenseits bzw. Sein (Etwas) und Nicht-Sein (Nichts), der Forderung, dass etwas sein soll, und einem erweiterten Verantwortungsbegriff wird die ethische Fundamentaldifferenz zwischen Gut und Böse inhaltlich bestimmt und eine Ethik des Seins formuliert, die auch als globale Ethik verstanden werden kann. Dabei stellt sich heraus, dass im Zeitalter der Globalisierung unser Gewissen, sich mehr und mehr auf das globale System bezieht und so zu einem Überlebens-Werkzeug wird.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2006
Autor Mickley, Manfred
Titel Lese-Rechtschreib-Störung oder die Nützlichkeit des systemischen Denkens in einem medizinisch-psychologisch-pädagogischen Grenzgebiet.
Beschreibung Die Lese-Rechtschreib-Störung wird als ein Konstrukt beschrieben, das die zunehmende Bedeutung der Schriftsprache und deren Beherrschung in der modernen Gesellschaft reflektiert. Sowohl die Kriterien entsprechend ICD-10 als auch Epidemiologie, Ätiologie, Diagnostik, Differentialdiagnostik sowie Interventionsstrategien werden erläutert. Die spärlichen Publikationen, die sich diesem Konstrukt aus systemischer Sicht nähern, werden dargestellt. Die besondere Bedeutung der Modelle, die positive Feedbackschleifen beschreiben und die allmählich zu sekundären Störungen führen können, wird hervorgehoben. Der strukturelle Ansatz hebt die Rolle der Eltern als Trainer und Förderer des Kindes hervor. Die systemische Perspektive eignet sich vorzüglich als Metatheorie und Ausgangsbasis für den Entwurf individuell zugeschnittener multimodaler Behandlungskonzepte. Die postmodernen konstruktionistischen und linguistischen Modelle reflektieren kritisch die Rolle des Therapeuten als Teil des Problemsystems. Sie heben seine Aufgabe in einem medizinisch-psychologisch-pädagogischen Grenzgebiet als ressourcenorientierten und konstruktive Dialoge fördernden Kooperationspartner hervor.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2006
Autor von Saint Paul, Nikola
Titel Traumaorientierung in der psychotherapeutischen Praxis
Beschreibung Was kann Traumaorientierung im Kontext von systemisch-familientherapeutischem Arbeiten leisten und wie lässt sich ein solcher Ansatz in die psychotherapeutische Praxis mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen integrieren? Dieser Frage geht der Artikel nach, der sich als Plädoyer für einen Perspektivenwechsel und für den Erwerb spezieller traumatherapeutischer Techniken versteht, durch den hilfesuchenden Menschen viel unnötiges Leiden erspart werden kann. Die Autorin stellt beispielhaft ihren eigenen Entwicklungsweg zu diesem Perspektivenwechsel dar und veranschaulicht die konkreten Folgen dieser Umorientierung anhand von Fallbeispielen aus ihrer Praxis.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2006
Autor Keller, Thomas
Titel Vom 19. Jahrhundert in die Postmoderne
Ein Bericht über die Entfaltung systemischer Ideen und Arbeits-formen in der Praxis psychiatrischer Institutionen
Beschreibung Der Autor stellt anhand seiner persönlichen Entwicklung in psychiatrischen Institutionen Schwierigkeiten und Lösungen auf dem Weg zu einer therapeutisch inspirierten sozialen Psychiatrie dar, insbesondere die Einführung und Entwicklung systemischer Arbeitsformen in diesen Kontexten. Dabei gewann der Begriff der Kooperation eine zentrale Bedeutung. Die widersprüchlichen Paradigmen von Psychiatrie und Psychotherapie und pragmatische Lösungen für den täglichen Umgang damit werden in den ideengeschichtlichen Strom dieser Jahre eingebettet.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2006
Autor Aßmann, Alex
Titel Angenommen, es gäbe keine Unfreiheiten
Über die Bedeutung des Spätwerks von Michel Foucault für die Auslegung moderner Aporien und die Kritik von Interventionsnormen
Beschreibung Gehen wir von den späten Analysen Michel Foucaults aus, die er unter dem Paradigma der „Gouvernementalität“ vorgelegt hat, so eröffnet sich eine ethische Perspektive, die von der Annahme ausgeht, dass die emanzipatorischen Ideale der bürgerlichen Moderne des 20. Jahrhunderts formell eingelöst seien. Für Foucault gilt das Subjekt deswegen als weitaus freier in seinen Möglichkeiten, als es meint. Soziale Arbeit wird von dieser Perspektive her gesehen in ihrer Theorie und Praxis mit der Aporie ihrer noch bürgerlich-emanzipatorischen Normensetzung konfrontiert.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2006
Autor Schuster, Ursula
Titel Supervision im Spannungsfeld zwischen Begleiten und Steuern
Dargestellt an ausgewählten Fallbeispielen der Gruppensupervision
Beschreibung Auf dem Hintergrund eines beruflichen Selbstverständnisses als systemische Supervision wird versucht, eine Antwort zu finden auf die Frage: Wann steuere ich einen Suzpervisionsprozess aktiv und wann reduzieren ich meine Einflussnahme auf ein geringeres Maß, wann begleite ich ihn? Das beschriebene Spannungsfeld zwischen Begleiten und Steuern wird anhand von Praxisbeispielen aus der Gruppensupervision dargestellt und unter dem Aspekt des Machtbegriffs kritisch betrachtet. Trotz Unauflösbarkeit des aufgezeigten und professionellen Dilemmas werden Kriterien entwickelt, an denen sich systemische Supervisiorinnen orientieren können, um achtsam und verantwortlich mit der ihnen anvertrauten Macht umzugehen!
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2006
Autor Müllenmeister, Antje
Titel ZeitGestalten
„Phänomene individueller und gesell-schaftlicher Wirklichkeitskonstruktionen“
Beschreibung Der Mensch als soziales und in die Umwelt eingebundenes Wesen konstruiert sich und seine Wirklichkeit in unterschiedlichen zeitlichen Kontexten. Zeit ist ein Rahmen, in dem Handlungen und Ereignisse beschrieben, geordnet und strukturiert werden, somit ein Gestaltungselement individueller und gesellschaftlicher Wirklichkeit. Objektive Zeitstrukturen unterscheiden sich von subjektiv erlebter Zeit, als verschiedene „ZeitGestalten“, die als in sich geschlossene Systeme, Eigenrhythmen unterliegen. Die Zeit als Spiegelbild individueller und gesellschaftlicher Ordnungen und Strukturen hat sich in einer postmodernen Welt zunehmend verändert und gewinnt in einem psychiatrischen Kontext, in dem Menschen als von der Zeit verrückt behandelt werden, besondere Bedeutung. In diesem Zusammenhang wird die Diskrepanz zwischen der individuellen zeitlichen Struktur und einer gesellschaftlichen zeitlichen Wirklichkeit besonders deutlich und bedarf professioneller Aufmerksamkeit, um Potenziale für Wandel und Selbstorganisation zu berücksichtigen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2006
Autor Sequani, Antonio
Titel Systemische Ansätze in der beraterischen Sozialarbeit
Beschreibung Untersucht wird in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit des systemischen Ansatzes in der beraterischen Sozialarbeit. Dabei wird von den Ursprüngen der Systemtheorie ausgegangen, wobei vor allem auf die theoretischen Grundannahmen von Luhmann verwiesen wird. Weiterführend werden Funktionsweisen von sozialen Systemen beschrieben und dabei auf verschiedene Systemanalysen hingewiesen (Satir et al.). In diesem Kontext werden dann verschiedene Theorieansätze angebracht. Grundhaltungen und Menschenbild des systemisch intervenierenden Beraters werden in einem zweiten Schritt erläutert. Einen wichtigen Teil nimmt darauffolgend die systemische Methodik, mit ihren Werkzeugen und Interventionen ein, welche auf einer konkret formulierten, hier erläuterten Systemtheorie gründet.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2006
Autor Seikkula, Jaakko
Titel Der Ansatz des Offenen Dialogs bei akuter Psychose: Seine „Poetik“ und „Mikropolitik“
Beschreibung In Finnland ist ein netzwerkbasierter sprachlichtherapeutischer Ansatz für die psychiatrische Versorgung entstanden, der „Offener Dialog“ genannt wird. Er bezieht sich auf Bachtins dialogische Prinzipien (Bachtin, 1984) und wurzelt in der Tradition von Gregory Bateson. Zwei Ebenen der Analyse – Poetik und Mikropolitik – werden dar-gestellt. Die Poetik umfasst drei Prinzipien: „Toleranz von Ungewissheit“, „Dialogismus“ und „Polyphonie in sozialen Netzwerken“. Die Wiedergabe eines Behandlungstreffens zeigt, wie diese poetischen Elemente bei der Schaffung eines therapeutischen Dialogs wirksam werden. Die Mikropolitik gehört zu der weiteren institutionellen Praxis, die diese Arbeit unterstützt, und ist Teil des finnischen Konzeptes der bedürfnisangepassten Behandlung. Neuere Forschung spricht dafür, dass der Offene Dialog bei einer Vielfalt von akuten und schweren psychiatrischen Krisen die Ergebnisse für junge Menschen im Vergleich mit den üblichen Settings verbessert hat, z. B. bei Psychosen. In einer nicht randomisierten Zweijahres-Katamnese bei schizophrenen Ersterkrankungen ließ sich die Zahl der Krankenhaustage um etwa 19 verringern, neuroleptische Medikation wurde nur in 35% der Fälle eingesetzt; 82% der Teilnehmer hatten am Ende des Untersuchungszeitraumes keine oder nur milde psychotische Symptome; und nur 23% erhielten Arbeitslosenunterstützung.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2006
Autor Eder, Lothar
Titel Therapie und Beratung als literarischer Prozess
Über hilfreiches Sprechen, Lesen und Schreiben
Beschreibung Der Aufsatz beschäftigt sich mit einigen Aspekten der Frage, wie Literatur in Therapie- und Beratungsprozessen genutzt werden kann. Das Thema wirft als weitere Frage auf, was an Therapie und Beratung literatisch sein könnte. Als gemeinsame Klammer beider Bereiche wird der Begriff der Erzählung herausgestellt. Es wird versucht, die Bezugspunkte von Therapie/Beratung und Literatur darzustellen. Sprechen, Schreiben und Lesen werden als Möglichkeiten beleuchtet, Erleben zu fassen, zur Sprache zu bringen und ihm einen Rahmen zu geben. Dadurch können Klärung und Veränderung angeregt werden. Der Beitrag folgt in mancher Hinsicht einer Tradition literarisch-essayistischer Texte: Er erhebt nicht den Anspruch, das bereits Gesagte und Geschriebene zum Thema aufzuzählen, zu resümieren,m und als vollständige Referenz ans Ende zu stellen. Auch die Zitation wird dementsprechend vergleichsweise leger gehandhabt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2006
Autor Mücke, Klaus
Titel Terrorismus und religiöse Transzendenz
Systemtheoretische Übelegungen und Perspektiven, oder: nicht-fundamentalisische Antworten auf fundamentale Fragen
Beschreibung Die wesentlichen Bedingungen, die für terroristische Taten aus religös-fundamentalistischen bzw. machtpolitischen Hintergründen verantwortlich gemacht werden können, werden aus systemische Perspektive untersucht. Dabei werden sowohl ideologisch-religiöse Motive beleuchtet und auf die Gefahren des staatlichen Gegenterrors hingewiesen, die den Terror nicht eindämmen, sondern aufrechterhalten und verschärfen. Es werden schließlich Anregungen gegeben, auf welche Weise der Terrorismus mit großer Warscheinlichkeit eingedämmt bzw. sogar zum Verschwinden gebracht werden kann. Für eine solche Realisierung effektiver Maßnahmen der Befriedung des Terrors stehen allerdings - das soll nicht verhehlt werden - die Chancen zur Zeit äußerst schlecht, doch die Zeiten können sich ändern.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2006
Autor Kleve, Heiko
Titel Postmoderne Soziale Arbeit
Skizze eines Professions- und Wissenschaftskonzeptes
Beschreibung In dem Beitrag wird Soziale Arbeit sowohl als eine postmoderne Profession wie auch als eine postmoderne Wissenschaftsdisziplin vorgestellt. Zunächst geht es darum, einige Kriterien der klassischen Professionstheorie auf die Soziale Arbeit zu beziehen und festzustellen, dass Soziale Arbeit diesen nicht entspricht, sie postmodern sprengt und öffnet. Sodann wird die Disziplin der Sozialen Arbeit als transdisziplinäres Projekt beschrieben, das ebenfalls keinen modernen, sondern eher postmodernen Wissenschaftsvorstellungen entspricht. Der Beitrag soll schließlich die Chancen ausloten, die sich die Soziale Arbeit generiert, wenn sie sich als postmodern bewertet.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2006
Autor Schweitzer, Jochen
Titel SYMPAthische Akutpsychiatrie: ein Weg, systemische Therapie noch deutlich „alltagsfähiger“ zu machen?
Beschreibung Der Artikel gibt einen Überblick über Praxis und Umsetzung der multiprofessionellen, klinikübergreifenden SYMPA-Weiterbildung als Teil des multizentrischen SYMPA-Projekts („Systemtherapeutische Methoden in der Psychiatrischen Akutversorgung“). Ziel des Praxisforschungsprojektes ist die Etablierung systemisch-familientherapeutischer Methoden als Routinebehandlung auf sechs akutpsychiatrischen Stationen. Inhalte, didaktische Spezifika und konkrete Übungen der Weiterbildung werden vorgestellt. Ergebnisse der qualitativen Begleitforschung zeigen, dass die Implementierung des systemischen Ansatzes als multiprofessionelle Gemeinschaftsleistung zu einer Intensivierung der psychiatrischen Arbeit beiträgt und sich positiv auf die Quantität und Qualität der Kontakte zu Patienten und Angehörigen auswirkt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2006
Autor Krieger, Wolfgang
Titel Postmoderne für alle? – Soziale Arbeit und die Zwiespältigkeit der Postmoderne
Beschreibung Die Postmoderne hat den Mythos von einem Leben in ästhetisch befriedeten Wunschräumen freigesetzt, die allein den Vorgaben individueller Glücksvorstellungen folgen. Zweifellos sind in postmodernen Gesellschaften traditionelle Legitimationszwänge der Moderne weitgehend überwunden worden und die Handlungsspielräume der BürgerInnen erheblich gewachsen. Die Auffälligkeit des Neuen darf jedoch den Blick nicht verstellen auf jenes, was nach wie vor wirksame Ideale der Moderne sind, wie auch auf jenes, was das Leiden an der Moderne erhält. Es ist die Leitthese dieses Artikels, dass es 1. gerade ein unversöhnlicher Dissens zwischen den Versprechungen der Moderne und den sozialen Realitäten postmoderner Gesellschaften ist, der aktuell das soziale Leiden kennzeichnet, und 2. zu beobachten ist, dass die postmoderne gesellschaftliche Realität die Subjekte zum einen zunehmend den Risiken der Lebensführung überlässt und sie zum anderen zugleich immer weniger mit Kompetenzen der Ambivalenzbewältigung ausstattet. Sie schwächt damit nicht nur die Basis des gesellschaftlichen Zusammenhalts, sondern gerade auch eine „postmoderne Geisteshaltung“ der Akzeptanz von Pluralität und forciert gar fundamentalistische „Rückbesinnungen“. Soziale Arbeit ist daher nicht nur mit den Folgen desintegrativer gesellschaftlicher Prozesse konfrontiert, sondern auch in die Ambivalenz eines Kulturkonflikts eingespannt, der das Bemühen um Reintegration erschwert. Sie muss sich postmodern einen Habitus erarbeiten, der sowohl die Mechanismen der Produktion desintegrativer Prozesse reflektiert und sich ihnen kritisch widersetzt als auch dem Recht des Einzelnen auf Eigensinn Geltung verschafft und seine Bewältigungskompetenzen gegenüber ambivalenten Anforderungen steigert.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2006
Autor Deissler, Klaus
Titel Dialoge in einer Psychiatrischen Einrichtung in Kuba
Beschreibung In diesem Artikel stellt der Autor seine Arbeit in der Psychiatrischen Abteilung eines Universitätskrankenhauses in Havanna2 vor. Ausgehend von einer persönlichen Einleitung skizziert er kurz die Inhalte und Formen seiner Weiterbildungstätigkeit. In einem daran anschließenden Interview berichten vier kubanische Kolleginnen, von den Auswirkungen der für sie neuen Therapieform auf ihre Arbeit mit Patienten, ihren Kollegen und ihr persönliches Leben. Der Aufsatz wird abgerundet durch die Beschreibung zukünftiger Projekte.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2006
Autor Turney, Danielle
Titel Stimmen hören – über Unterschiede reden: ein dialogischer Ansatz für eine anti-repressive Praxis
Beschreibung Der Artikel beginnt mit der Idee, wie zentral eine anti-repressiven Praxis (ARP) in der Sozialarbeit ist, und mit der Schwierigkeit, ARP im Kontext von Ausbildung, Training und Praxis der Sozialen Arbeit zu implementieren. Es wird behauptet, dass die philosophische Hermeneutik einen Beitrag zur Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit leisten kann (vgl. Whan, 1986; Henkel, 1995) und dass eine Praxiskonzeption, die in einer Theorie des dialogischen Verstehens begründet ist, den PraktikerInnen hilft, eine adäquate Antwort in Bezug auf die Situation der Unterdrückung und der Ungleichheit zu entwickeln. Nachdem ich meinen Ansatz durch einen kurzen Entwurf des hermeneutischen Rahmens, aus dem meine eigenen Gedanken stammen, „lokalisiert“ habe (Gadamer, 1979), schaue ich anschließend auf den potentiellen Beitrag eines dialogischen Modells des Verstehens für die Entwicklung einer antirepressiven Praxis in der Sozialen Arbeit. Ich ziehe insbesondere eine Verbindungslinie zwischen dem dialogischen Ansatz, der mit Gadamers Hermeneutik verbunden ist, und dem Empowerment-Ansatz, der von der farbigen Feministin Patricia Hill Collins artikuliert wurde.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2006
Autor Cecchin, Gianranco
Titel Exzentrizität und Intoleranz: Eine systemische Kritik
Beschreibung Unterschiedliche Arten von abweichendem Verhalten werden unter dem Begriff der Exzentrizität zusammengefasst. Demokratische Gesellschaften versuchen hier eine Gratwanderung zwischen sozialer Kontrolle und persönlicher Freiheit, was in Dilemmata führt. Das medizinische Krankheitskonzept wird ausgiebig als Ausweg genutzt, was Therapeuten vor neue Dilemmata stellt, in denen man sich leicht verirrt. Nach einem tiefen Blick in die Geschichte des Umgangs mit Wahnsinn unter Hervorhebung des Rationalitätsbegriffs werden einige Hinweise für den kreativen Umgang mit diesen Widersprüchen gegeben.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2006
Autor Pfeifer-Schaupp, Ulrich
Titel Soziale Arbeit zwischen Polizeistaat, privater Praxis und profitorientierter Dienstleistung
Beschreibung Der Beitrag untersucht grundlegende Bedingungen für die Zukunft Sozialer Arbeit. Zunächst wirft der Autor einen kurzen Blick auf die Vernachlässigung gesellschaftlicher Kontexte im systemischen Diskurs, um dann die These vom Verrat der Sozialen Arbeit an ihrer ursprünglichen Mission zu diskutieren. Anschließend reflektiert er die „Modernisierung des Sozialstaats“ kritisch, der vierte Abschnitt stellt Tendenzen des Umbaus des Wohlfahrtsstaates zum (neuen) Polizeistaat als Kehrseite der Medaille der neoliberalen Globalisierung dar. Im 5. Abschnitt werden einige Antworten und Konsequenzen entwickelt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2007
Autor Greve, Nils
Titel Bedürfnisangepasste Behandlung akuter und lang verlaufender Psychosen:
systemisch-therapeutische Integration klinischer und nicht-klinischer Hilfen
Beschreibung Der Beitrag besvchreibt die Entwicklung des Ansatzes der “Bedürfnisangepassten Behandlung für Menschen mit Psychosen (Need Adapted Treatment) in Finnland und Schweden in letzten zwanzig Jahren. Einige Überlegungen zur Übernahme in die deutsche Psychiatrie schließen sich an.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2007
Autor Busley, Gunda
Titel Es ist niemals zu spät, ein glücklicher Lehrer zu sein.
Systemische Begleitung eines Referendars auf der Suche nach einer stimmigen Lehrerrolle & Was können wir Ausbildenden für die zukünftige KollegInnen tun?
Beschreibung In diesem Artikel wird dargestellt, wie ein Referendar im Rahmen einer systemischen Einzelberatung zu einem stimmigen beruflichen Rollenbild als Lehrer findet. Die Verfasserin berichtet kurz über ihr persönliches anliegen mit diesem Artikel. Abschließend erörtert sie, wie das Selbstbildungspotenzial der zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer im Kontext des bestehenden staatlichen Vorbereitungsdienstes genutz und dysfunktionale Strukturen, die durch eine Verquickung von Beratung und Bewertung entstanden sind, überwunden werden können. Die Darstellung der Beratung ist auf einen Einzelfall bezogen, sie bildet aber typische Fragen der Professionalisierung von LehrerInnen ab.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2007
Autor Deissler, Klaus
Titel Dialogische Handlungsmöglichkeiten konstruieren
- Auswege aus den Zwickmühlen von Zwangsmaßnahmen
Beschreibung Der folgende Aufsatz soll zeigen, dass es sich bei Zwangsmaßnahmen nicht um Anzeichen von Expertenkompetenz handelt. Man kan sie eher als die Fortsetzung der Abwesenheit von Kompetenz (Hilfslosigkeit) mit anderen Mitteln verstehen. Da Experten im modernistischen Verständnis immer kompetent handeln müssen, das heißt , nicht hilflos sein dürfen, geraten sie in eine Falle, die ich hier als Kompetenzdilemma bezeichnen möchte. Dieses Kompetenzdilemma führt in Zwickmühlen von Zwangsmaßnahmen, wobei letztere als unvermeitbar angesehen werden und schließlich als therapeutische Interventionen vekauft werden. Dabei wird - mehr oder weniger ausgesprochen - auf Ideen der Macht bei der Durchführung von Zwangsmaßnahmen zur Lösung bestimmter Probleme zurückgegriffen: Letztere werden dann als kompetent angesehen bzw. die Ausübung von macht wird bereits selbst als kompetente Lösung gewertet. Stellt man bestimmte Überlegungen an und stehen einem bestimmte Praxisformen zur Verfügung, ist jedoch der zu frühe Rückgriff auf Ideen von Macht vermeidbar. Der folgende Aufsatz soll also einen Beitrag dazu leisten, Wege aufzuzeigen, die aus dem skizzierten Kompetenzdilemma hinausführen und zur Konstruktion dialogischer Handlungsmöglichkeiten hinleiten.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2007
Autor Pisarsky, Bodo Christian
Titel Eine kinder- und jugendpsychiatrische Praxis - ein Familienunternehmen?
Beschreibung Der Aufsatz beschreibt die funktion und Entstehung unserer sozialpsychiatrisch ausgerichteten Kinder- und Jugendpsychiatrischen Praxis. Die Bedeutung einer Dialogkultur sowie des Qualitätsmanagements in der täglichen Arbiet werden analysiert. Es bleibt offen, ob dieses Arbeitsmodell als ein Familienbetrieb im traditionellen Sinne gelten kann.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2007
Autor Graf, Gertrud
Titel Muster des Gelingens im „Unternehmen Schulklasse“
Beschreibung Im Sommer 2006 begann ich (G.G.) an der Moses Mendelssohn Oberschule in Berlin-Moabit, unterstüzt durch einen weiteren Klassenlehrer und einem Sonderpädagogen, mit der Leitung einer neuen Klassengemeinschaft. Für diesen Entwicklungsprozess der über vier Jahre laufen würde, hatte ich mir eine neue Gestaltungsidee überlegt: Ich wollte diese Klasse wie ein Unternehmen führen! Gemeinsam machten wir uns auf die suche nach unseren Vorlieben und Eigenarten um in gegenseitiger Wertschätzung eine Lernumgebung zu schaffen, in der wir mit allen Mitarbeitern des „Unternehmens Schulklasse“ Muster des Gelingens produzieren konnten. Dabei wurde die Klasse für uns zu einem Möglichkeitsraum, in dem wir in einem gemeinsamen Prozess von Erwachsenen und Jugendlichen das System schule täglich neu erfinden. Auf einer Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für systemische Pädagogik begann ich einen interessanten Theorie-Praxis Dialog mit dem Pädagogen und Bildungsforscher Holger Lindemann über die Frage: Inwieweit ist der Transfer das Konstruktes Unternehmen hilfreich für die Arbeit mit einer Schulklasse? Überträgt man Ideen der Organisationstheorie und Unternehmensberatung auf Schulen, erscheinen viele Fragen der Gestaltung von Schule und Unterricht aus einer anderen Perspektive, die es erlaubt neu und anders über Schulorganisation nachzudenken: Was für ein Unternehmen ist Schule überhaupt? Was ist ihr Produkt? Wer soll in diesem Unternehmen welche Rolle einnehmen? Diese Fragen werden im Folgenden unter zwei Perspektiven beleuchtet. Einer eher theoretischen, die Holger Lindemann beim Verfassen des Textes eingebracht hat und einer eher praktischen, für die Gertrud Graf verantwortlich zeichnet. Entsprechend unserer Hoffnung für das schulische Unternehmen, hoffen wir auh hier, dass das Ganze mehr ist, als die Summe der Einzelteile.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2007
Autor Wyrwa, Holger
Titel Mobbing im Kontext Schule
Skizzierung eines systemisch-existentialistischen Therapie- und Beratungsmodells
Beschreibung Im folgenden Artikel wird das Phänomen Schülermobbing erläutert, ein systemisch-existentialistischer Ansatz zur Therapie bzw. Beratung überblicksartig dargestellt und anhand eines Fallbeispieles verdeutlicht.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2007
Autor Simon, Fritz
Titel Subversive Strategien und Kampagnen
Beschreibung Dieser Artikel beschreibt Möglichkeiten er effektiven gewaltfreien Einflussnahme auf gesellschaftliche Verhältnisse und Prozesse mit Hilfe subversiver Strategien und Kampagnen, die am Beispiel der sehr erfolgreichen Aktionen von Greenpeace veranschaulicht und kozeptualisiert werden. Dabei werden die Begriffe Subversion, Kampagne und Strategie in einen systemtheoretischen Kontext gestellt und dementsprechend definiert. Durch die Gegenüberstellung von passiver und aktiver Negation werden die Merkmale der Unterscheidung zwischen Revolution, die häufig zu Gewalt führt, und Subversion verdeutlicht, welche die Gesetzmäßigkeiten des Systems selbst nutzt und es von innen heraus verändert. Schließlich werden die Vorgehensweise und die bestimmenden handlungsleitenden Prämissen subversiver Kampagnen und Strategien eingehend beschrieben.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2007
Autor Busley, Gunda
Titel Ich sehe das jetzt mit neuen Augen
Systemische Praxisreflexion in der universitären LehrerInnenbildung
Beschreibung Systemische Methoden werden an der Universität zu Köln wirkungsvoll für eine professionsbezogene Reflexion von Schulpraktika eingesetzt. Die Verfasserin zeigt verschiedene Aspekte eines Seminars zur Nachbereitung eines Orientierungspraktikums auf: Kollegiale Fallberatung, lösungsorientierte Beratung, Entwicklung einer wertschätzenden Haltung, Ermutigung. Zitate aus mündlichen und schriftlichen Rückmeldungen belegen, das die Studierenden systemisch Denken und lösungsorientiertes Arbeiten als große Erleichterung für ihre pädagogische Arbeit mit fordernden Kindern, Klassen und Kollegien empfinden. Vor diesem Hintergrund werden schlussfolgernd Thesen zur Wirksamkeit systemisch begleiteter Praxisphasen aufgestellt.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 3/2007
Autor Hess, Rene
Titel Zwangskontexte in der Arbeit mit Jugendlichen konstruktiv nutzen
Beschreibung Der folgende Artikel beshäftigt sich mit dem professionellen Handeln in Zwangskontexten mit jugendlichen KlientInnen und beleuchtet häufig anzutreffende Schwierigkeiten und Dilemmata, mit denen sich TherapeutInnen konfrontiert sehen. Es werden Möglichkeiten im Umgang mit diesen Schwierigkeiten aufgezeigt ohne den Blick für die Grenzen der eigenen Einflussnahme auszublenden. Um die Thematik etwas anschaulicher zu gestalten, eröffnen wir unsere Darstellung mit der Schilderung eines Fallbeispiels und begeben uns ausgehend von einer konkreten Situation allmählich zu allgemeinen Fragestellungen von professionellem Handeln in Zwangskontexten.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2007
Autor Mücke, Klaus
Titel Sinnfindung und Handlungsorientierung in einer gefährdeten Welt
Beschreibung Der Sinn, der einem Menschen erst die Möglichkeit gibt, ein erfülltes Leben zu führen, hängt immer mit einem spezifischen Sinnbezugs- bzw. Zugehörigkeitssystem zusammen: Je nachdem welches Sinnbezugs-System Sie wählen, verändert sich der Sinn und damit der Ziel- und Handlungsbezug Ihres Lebens. Wenn die uns emotional nahe stehenden Zugehörigkeits-Systeme als dominierende Sinnbezugs-Systeme gewählt werden, kann das in vielen Fällen zu negativen Auswirkungen wie Egoismus, Rücksichtslosigkeit gegen andere, soziale Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung führen und letzten Endes ebenfalls negativ auf einen selbst zurückschlagen. Wählen Sie dagegen den Bezug zur Welt als ein alle anderen Zugehörigkeitssysteme einschließendes diesseitiges System, so besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass sich die Ziele und Mittel zur Zielerreichung, die Sie sich wählen, nachhaltig in positiver Hinsicht auswirken. Wenn Sie sich als selbstbewusster Teil eines größeren Systems erleben, können Sie klar erkennen, wie groß Ihre Möglichkeiten sind, die Welt zu verändern.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 2/2007
Autor Rotthaus, Wilhelm
Titel Veränderte kindliche Lebenswelten, Aufmerksamkeit und ADHD
Beschreibung Die gesellschaftlichen Bedingungen für Kindheit haben sich in den letzten Jahrzehnten durchgreifend geändert. Die typischen kindlichen Lebensräume, Schonräume, in denen Kinder geschützt unter der Anleitung der Erwachsenen aufwuchsen, sind weitgehend verschwunden. Kinder sind dadurch erwachsener und Erwachsene gleichzeitig kindlicher geworden. Die erneute körperliche Akzeleration der Kinder ist ein deutliches Zeichen dafür. Aber auch die Kosten für diese Entwicklung sind hoch und finden ihren vielleicht deutlichsten Ausdruck darin, dass das Verhalten von immer mehr Kindern den Anforderungen, die ihre Umwelt an ihre motorische Kontrolle und ihre Aufmekrsamkeit stellt, nicht mehr entspricht. Wir können diese Entwicklung nicht zurückdrehen, aber wir müssen sie besser zur Kenntnis nehmen und uns - zum eigenen Wohle und zum Wohle der Kinder - besser darauf einstellen.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2007
Autor Bethge, Andrea
Titel Der Nutzen systemischen Denkens im schulischen Alltag - eine Geschichte aus dem Leben
Beschreibung Im Text werde ich am Beispiel der Arbeit mit einer achten Klasse, die bisher eher konservativ unterrichtet und erzogen wurde, darstellen, wie sich ressourcenorientierte Gespräche für die alltägliche pädagogische Arbeit nutzen lassen. Ich werde andeuten, welche Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten sich aus dem systemischen Denken für schulische Alltagsarbeit ergeben können.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2007
Autor Bogacz
Titel Gesellschaftliches Leben und die Welt der Bedeutungen
Beschreibung Der Artikel stellt Krakauer Erfahrungen dar, die mit der Ausnutzung der vom Sozialen Konstruktionismus erarbeiteten Ideen und Mittel verbunden sind, die man in Bezug auf die Teilnehmer der Therapieprogramme und der psychiatrischen Rehabilitation und ihre Familien verwendet hat. Diese Erfahrungen wurden durch die alljährliche, der Reflexiven Systemischen Therapie gewidmeten Seminare inspiriert, die seit einigen Jahren in Krakau stattfinden, durch die Deutsch-Polnische Gesellschaft für Seelige Gesundheit organisiert und von hervorragenden deutschen Systemtherapeuten geführt werden. In dieser zeit fand auch in Krakau eine spürbare Entwicklung von Programmen und Therapie- und Rehabilitationsformen, die den wegen Psychose in Behandlung stehenden Personden angeboten werden. Von der Teilnahme an solchen Programmen zu profitieren wird oft durch die komplizierte Familiensituation der Teilnehmer erschwert. In diesen Fällen können die Familientherapeuten, die die sozialkonstruktionistische Auffassung vertreten, Therapietreffen in Form von Verhandlungen über Bedeutungen anbieten, die die Familie mit der Teilnahme eines ihrer Mitglieder am Rehabilitationsprogramm verbindet, oder über Bedeutungen, die alle anderen Fragen betreffen, die in der Familie als schwierig empfunden werden.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 4/2007
Autor Schildberg, Henriette
Titel Dialogische Arbeitsformen in (sonder-)pädagogischen Kontexten - eine sprachphilosophische Annäherung
Beschreibung Dialogische Arbeitsformen in (sonder-)pädagogischen Kontexten sollen im Folgenden sprachphilosophisch begründet und bezogen auf die Gestaltung pädagogischer Beziehungen konkretisiert werden. Dabei scheint eine zentrale (sonder-)pädagogische Aufgabe und Kompetenz im Gestalten von Übergängen von einem Sprachspiel ins andere zu liegen. Diese Übergänge basieren auf (selbst-)reflexiven und vielstimmigen Prozessen, die erst im dialogischen Miteinander entstehen können.
 
 
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Zeitschrift Zeitschrift für Systemische Therapie
Heft-Nr. Heft Nr. 1/2007
Autor Hampe-Grosser, Andreas
Titel Beratung am Rande des Chaos
Beschreibung Im folgenden Artikel wird der Versuch unternommen Erkenntnisse aus der Komplexitätstheorie auf systemische Beratung zu beziehen. Dabei werden Analogien sowohl für den Mikro-, Meso- und Makrokosmos der systemischen Diskurse angeboten. Schwerpunkte der Auseinandersetzung sind Chaosrandkonzeption, Fitnesslandschaften und Koevolution. Zentral wird der Frage nachgegangen, ob sich die Chaosrandkonzeption auf systemische Modelle/Schulen/Methoden anwenden lässt. Neben der Frage, inwiefern Familientherapie ein lokales Optima erreicht hat, wird abschließend untersucht, ob das Leben gleichgewichtsfern ist.