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verlag modernes lernen Borgmann GmbH & Co. KG

Artikelinformationen


Ernsten Problemen spielerisch begegnen
Ernsten Problemen spielerisch begegnen
Narrative Therapie mit Kindern und ihren Familien

2. Aufl. 2011, 432 S., Format DIN A5, fester Einband

Zielgruppen: Kinder und Jugendliche

Jennifer Freeman / David Epston / Dean Lobovits
ISBN: 978-3-8080-0450-0
Bestell-Nr.: 4320


19,95 Euro / 32,30 CHF

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(Amerik. Original: Playful Approaches to Serious problems. Narrative Therapy with Children and Their Families. Norton, New York 1997; Copyright 1997 Jennifer Freeman, David Epston, Dean Lobovits)
Vorwort: Wilhelm Rotthaus

Die AutorInnen beziehen sich in ihrer psychotherapeutischen Arbeit mit Kindern auf deren besondere und spezifische Fertigkeiten – auf Spiel, Humor und andere kreative Mittel. Sprache dient ebenso wie Spiel dazu „Brücken der Bedeutung zu bauen“, die helfen, zu einem anderen Verständnis von Problemen und Ressourcen zu gelangen. Dazu bedienen sie sich eines narrativen Ansatzes, indem sie Probleme „externalisieren“, das „Problem von der Person trennen“. So machen sie Spiel(en) zu einer gemeinsamen Freundin, die hilft, Probleme zu verkleinern, aufzulösen und zum Verschwinden zu bringen.
Mit diesem Vorgehen respektieren die Autorinnen die kindlichen Fertigkeiten und können immer wieder erfreut feststellen, „wie ressourcenreich, verantwortlich und wirksam Kinder angesichts von Problemen sein können“ – und wie erfolgreich sie dazu beitragen, ihre Probleme in den Griff zu kriegen.
Sie haben ein sehr praktisches Buch geschrieben – Fallbeispiele, Transkripte und Vignetten zeichnen ein umfassendes Bild ihres Vorgehens, ihrer Freude und ihrer Wirksamkeit. Das regt an, ermutigt und bestätigt die Vermutung von Searle: „Ist Spiel so abstoßend für ein Problem wie Knoblauch für Vampire?“ Ein ungemein praktisches Buch für alle, die in ihrer Arbeit mit Kindern zu tun haben.
„Das richtige Buch zur richtigen Zeit!“ Dr. W. Rotthaus, Viersen

"Vor der Beschreibung ihrer therapeutischen Arbeit mit Kindern beginnt das Buch im Vorwort der AutorInnen mit einer Darlegung ihrer Grundhaltung und Philosophie des Respekts vor Kindern, die mich sehr beeindruckt hat. Ich stelle diesen Aspekt daher meiner Rezension genauso voran, da sich der respektvolle Umgang mit der Würde des Kindes (und der Familie) als entscheidender roter Faden durch das gesamte Buch zieht.
Narrative Therapie wirkt durch die Veränderung der problemgesättigten Geschichten der Klientinnen in passende hoffnungsvolle Geschichten. Das ist ein Prozess, der Zeit und Sorgfalt erfordert und in dem vielfältige Nuancen herausgearbeitet werden, bis die neue Geschichte die - oft tiefe und lange Zeit benutzte - Problemgeschichte überleben kann. Durch Externalisierung trennen die AutorInnen Problem und Person. Das ist keine therapeutische Technik, sondern eine von Respekt getragene generative Sprachpraxis, die ermöglicht, eine neue Beziehung zum Problem zu entwickeln. Sie hören genau zu, um die Bedeutungen zu erfahren, die ein Kind einem Ereignis zuschreibt. In vielen Fallbeispielen wird immer wieder deutlich gemacht, wie sorgfältig die einzelnen Schritte der Geschichte herausgearbeitet werden (müssen). Es reicht eben nicht, ein Monster zu externalisieren und dann wäre die Arbeit getan. Neues Wissen der Klientinnen wird freigesetzt in vielfältigen kreativen Darstellungsformen, in denen neue, verdichtete Gegenhandlungen entstehen: Interview, Gedicht, Konsultantenkonsultation, Zugehörigkeit zum Club der ..., Familienfriedensprojekt ... Dabei muss narrativ nicht verbal heißen. Verdichtete Gegenhandlungen entstehen auch im Sandkasten, im Spiel mit Puppen (manchmal gute Kotherapeuten), in Bild, Maske und ähnlichem.
Ein besonderes Kapitel ist Kindern gewidmet, die ganz 'irre' (in der Doppeldeutigkeit des Wortes) Begabungen haben. Die Autorinnen begeben sich beeindruckend mutig in die Phantasiewelt der Kinder und untersuchen die Eigenschaften und Ressourcen der irren Begleiter.
Trotz seiner über 400 Seiten habe ich das Buch mit Interesse und Gewinn bis zu Ende gelesen. Die gute Lesbarkeit entsteht durch die klare Sprache (das liegt dann sicherlich mit an der gelungenen Übersetzung von Brigitte Eckert und Jürgen Hargens), dieVerdeutlichung durch die gut aufgebauten Fallbeispiele und die Zusammenfassungen am Ende der Kapitel. Die AutorInnen beschreiben den Weg detailreich und konsequent bis zu Ende.
Ich empfehle das Buch uneingeschränkt: denen, die mit Kindern arbeiten und kreative Anregungen suchen, darüber hinaus auch denjenigen, die Würde und Respekt vor den Geschichten ihrer Klientinnen als wichtigen Teil ihres Therapeutln Seins ansehen." systhema

Leseprobe 1
          
  Leseprobe 1

  Inhaltsverzeichnis

  Vorwort

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