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Artikelinformationen


Begegnungen mit Steve de Shazer und Insoo Kim Berg
Begegnungen mit Steve de Shazer und Insoo Kim Berg


2012, 184 Seiten, Format DIN A5, br

Manfred Vogt / Ferdinand Wolf / Peter Sundman / Heinrich N. Dreesen
ISBN: 978-3-8080-0686-3
Bestell-Nr.: 4325


18,80 Euro / 30,50 CHF

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Mit der Gründung des Brief Family Therapy Center (BFTC) 1978 in Milwaukee legten Steve de Shazer (1940 - 2005) und Insoo Kim Berg (1934 - 2007) den Grundstein für die lösungsfokussierte Kurztherapie, ahnten aber noch nicht, welchen revolutionären Einfluss ihr therapeutisches Modell auf die gesamte weitere Entwicklung der Psychotherapie nehmen würde. Begriffe wie Lösungsfokussierung, Ressourcenorientierung, Zielgerichtetheit sowie die Betonung von Selbstwirksamkeit und der motivationalen Kategorie der Zuversicht sind heute in der modernen Psychotherapie selbstverständlich geworden.
In der ganzen Welt und besonders innerhalb Europas haben Insoo und Steve viele, viele Menschen miteinander bekannt gemacht, mit ihren Ideen inspiriert und für ihre Praxis begeistert. Durch ihre Lehrtätigkeit und ihre Reisen sind sowohl kraftvolle spirituelle Verbindungen, als auch sehr reale und kontextbezogene Verknüpfungen entstanden.
Unser Buch möchte noch einmal an die beiden Menschen erinnern, wie wir sie in vielen Begegnungen kennengelernt haben. Wir freuen uns, dass wir sowohl von ehemaligen Mitarbeitern des Brief Therapy Family Centers, BFTC, „kurzgefasste“ Erinnerungen erhalten haben, als auch von zahlreichen Kolleginnen und Kollegen aus Belgien, Bulgarien, Finnland, Großbritannien, Kanada, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, der Schweiz, Singapur, Südafrika, den USA und Tschechien und nicht zuletzt Deutschland.
„Dieses Buch habe ich immer mal wieder zur Hand genommen, immer ein paar der persönlichen Begegnungsbeschreibungen gelesen und bin so zu meiner Bewertung gekommen, diese Lektüre zu empfehlen. Einfach auf Grund der Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit der meist kurzen Beiträge - die nicht immer nur etwas über de Shazer und Berg aussagen, sondern auch (ungesicherte) Rückschlüsse auf die AutorInnen zulassen. Das macht das Ganze sehr persönlich. Doch da bleiben zum Glück viele Beiträge nicht stehen, sondern beleuchten, wie lösungsorientierte Ideen die AutorInnen selber beeinflusst haben, welche Aspekte ihnen bedeutsam erscheinen, wie und wo sie Unterschiede (zum psychotherapeutischen Mainstream wie zum systemischen Ansatz) andeuten, was ihnen in ihrer Praxis (beruflich wie privat) wichtig war und ist.
Diese Einladung anzunehmen - zu Gast bei den AutorInnen zu sein wie ihre persönlichen Geschichten über ihre Begegnungen mit de Shazer und Berg zu lesen - das macht für mich den Reiz dieses Buches aus. 48 KollegInnen aus Europa, den USA, Kanada, Singapur und Südafrika geben ihre persönlichen Erfahrungen preis.
Jede LeserIn wird ihre persönlichen „Highlights“ finden, die zum Nachdenken über die eigene (Lebens-) Praxis anregen (können). Besonders interessant für mich waren Erfahrungen, die deutlich machen, wie sehr komplexe und offenbar erwünschte Problembeschreibungen in „unserem“ Denken immer noch eine Rolle zu spielen scheinen.
Ein Beispiel: Corinna Ahlers berichtet über die Reaktion de Shazers auf die Antwort eines als schwer depressiv diagnostizierten (etikettierten) Klienten - ‚Das Wunder wäre, dass ich nicht mehr aufwache …' -, die ganz einfach (und nicht leicht) an der Antwort und den Worten des Klienten anschließt: ‚Was ist dann anders? Und wenn Sie (Klient) gestorben sind, was ist dann anders? Wen möchten Sie auf Ihrer Beerdigung dabei haben?' usf. (S. 19).
Ich habe viele solcher, mich zum Nachdenken anregenden Beispiele gefunden. Und ich habe viel über die alltägliche Arbeit von de Shazer und Berg in ihrem Institut und bei ihnen zu Hause gefunden - eine so selbstverständliche Weite und Gelassenheit, die ich anregend und nachahmenswert finde.
Und schmackhaft ist das Buch auch noch: Yvonne Dolan beschreibt zwei Rezepte aus de Shazers Küche. Wohl bekomm's!
Insofern - ein wunderbares und anregendes Buch, das darauf verweist, dass ‚Therapie' immer auch an die Person derjenigen gebunden bleibt, die ‚Therapie' praktiziert.“ Jürgen Hargens, ZSTB

"Wer sich für die lösungsorientierte Therapie von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg interessiert und hinter den Kulissen der beiden Therapeuten schauen möchte, sie quasi ‘privat kennenlernen’ möchte kann es auf eine sehr angenehme, voller Respekt und Wärme durch die Erinnerungen deren Schüler nachlesen. Es sind bemerkenswert offene, unverblümt erzählte, Situationsberichte unterschiedlichster Menschen aus verschiedenen Ländern und Kontinenten, die das Glück hatten, die beiden live beim Arbeiten aber auch privat beim Spaghetti kochen und beim Glas Wein zu erleben. Es ist ein informatives aber auch sehr berührendes Buch, denn es ist auch die Besonderheit ihrer Beziehung die sie zueinander hatten als Paar, das zwischen den Zeilen mitschwingt." Aspasia Zontanou, socialnet.de

„Es war schon ausgesprochen tragisch, wie kurz hintereinander zwei so bedeutsame Vertreter der lösungsorientierten Familientherapie verstorben sind. Steve de Shazer und Insoo Kim Berg waren guterdings DIE Kurzzeittherapeuten! Man muss sie dazu nicht glorifizieren, dennoch ist ein würdiger Rahmen zu Ihrem Andenken und Anfühlen passend. Und so ist dieser Sammelband ein ausgezeichnetes Mittel, um mit vielen Kurztexten die lange Wirkungszeit der beiden renommierten, weltweit bekannten Vertreter zu wertschätzen. Aus der Sammlung ist ein wahrer Schatz an alltagsnahen und lebensechten Eindrücken entstanden, der in Anlehnung an Peter Schillings Kultsong zusammengefasst den Titel tragen könnte: "völlig lösungsorientiert auf der Erde schwebt es weiter..."
Die Texte der über 30 Weggefährten/-innen von Kim Berg und de Shazer geben einen ausgesprochen packenden, menschlichen, einfühlsamen Eindruck wieder, wie hier gearbeitet, gewirkt, gelebt wurde und vor allen Dingen wie die beiden andere Menschen haben teilhaben lassen an ihren Ideen, Gedankengängen und ausgesprochen praktischen Vorgehensweisen. Die Begründer des 1978 entstandenen "Brief Family Therapy Center" (BFTC) in Milwaukee hatten großen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Psychotherapie und brachten Lösungsfokussierung, Ressourcenorientierung, Zielgerichtetheit oder die Betonung von Selbstwirksamkeit als "Standardbegriffe" in die therapeutischen Settings ein.
Die einzelnen Beiträge unterscheiden sich sehr in ihrer Form und auch in ihrer inhaltlichen Ausgerichtetheit. Mal sind es die letzten oder die ersten Begegnungen, mal sind es mit Zitaten geschmückte und dann wieder eher nüchterne Beiträge. Allen gemeinsam ist die hohe Wertschätzung gegenüber dem/der wegweisenden Familientherapeuten/-in. Die ehemaligen Mitarbeiter des Brief Therapy Family Centers, BFTC, und zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus Belgien, Bulgarien, Finnland, Großbritannien, Kanada, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, der Schweiz, Singapur, Südafrika, den USA, Tschechien und Deutschland haben Episoden, Anekdoten, Geschichten und schließlich auch Rezepte aus ihren "Begegnungen mit Steve de Shazer und Insoo Kim Berg" ausgesprochen vielseitig und flüssig zu lesen beigesteuert.
Man wird zudem beeindruckt sein und bleiben, wie länder- und kulturübergreifend diese Begegnungen waren.
Eine Schatzkiste, die man immer wieder öffnen mag!“ Detlef Rüsch, amazon.de
Leseprobe 1
          
  Leseprobe 1

  Inhaltsverzeichnis

  Vorwort

Über die Herausgeber:
Manfred Vogt (Norddeutsches Institut für Kurzzeitherapie, NIK, Bremen), Ferdinand Wolf (Hornstein), Heinrich Dreesen (Norddeutsches Institut für Kurzzeitherapie, NIK, Bremen) und Peter Sundman (TaitoBa-Institute, Helsinki) arbeiten seit über 20 Jahren als lösungsfokussierte Kurzzeittherapeuten in freier Praxis und als Supervisoren und Trainer in Fort- und Weiterbildungen in Europa und Übersee. Sie haben über zwei Jahrzehnte mit Steve und Insoo eng zusammengearbeitet und sind Gründungsmitglieder und Board-Member der European Brief Therapy Association, EBTA, und der International Alliance of Solution-Focused Teaching Institutes, IASTI.
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